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Aus der Kirche ausgetreten

Frage von Warlordfw Warlordfw

Aus reinem Interesse:

Wenn jemand aus der Kirche ausgetreten ist, bekommt dieser dann trotzdem die "normale" Beerdigung im Fall seines Todes? Also mit Kapelle, Pfarrer usw.? Oder fällt diese Option dann weg?

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Antworten (20)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Rosallia Rosallia

    Aus der "Kirche austreten" heisst nichts anderes als die Kirchensteuer nicht mehr bezahlen zu wollen, im "Glauben" sich das Geld sparen zu können und es evntuell anders anlegen zu können. Nun, wieviel dass ist und es sich lohnt ist fragwürdig und jedem selbst überlassen. Mit dem Glauben hat das nicht zu tun! Schliesslich glaubt man an Gott und nicht an die Institution Kirche! Ist man dann gestorben kann es einem gleich sein wie und wo..oder? Nun, es hängt vom Testament, letzten Willen und der Familie, den Rang und Namen so wie von der stellung in der Gemeinde ab wie man beerdigt werden soll/sich wünscht und vollzogen wird..... Zu aller letzt, die Kirche und der dazugehöriger Pfarrer sind Dienstleister, somit verrichten sie die Arbeit für die sie bezahlt werden! Die Zeiten sind längst vorbei als die "Ungläubigen" hinter der Kirchenmauer verscharrt wurden..Ausserdem und zu letzt, da die Zeit gerade danach ist.... an Weihnachten sind min. 70% der Messenbesucher in den Kirchen, aus der Kirche ausgetrettene.... ein blanker Hohn!? Oder???

    Kommentar von Redman88 Redman88Redman88

    Sehr fragwürdig, warum der meiste Anteil der "Ungläubigen" noch immer in Religiösen Einrichtungen sprich: Friedhof, begraben werden. Da spielt wohl das Finanzielle eher im Vordergrund und die Moral zugleich.

    Kommentar von niaweger niawegerniaweger

    Nicht jeder tritt nur deshalb aus der Kirche aus, um die Kirchensteuern nicht mehr bezahlen zu müssen. Es gibt tatsächlich auch Menschen, die andere Gründe haben. Diese Institution, die trotz anderslautendem Grundgesetz vom Staat mehr als genug unterstützt wird und vom Staat eine Macht verliehen bekommt, die ihr in meinen Augen nicht zusteht, erhält diese Macht zum Teil auch aufgrund der Zahl ihrer Mitglieder. Abgesehen davon, dass ich an keinen Gott glaube, finde ich die Politik in diesem Zusammenhang absolut widersprüchlich und unlogisch, und ich möchte die ungerechtfertigte Vormachtstellung der Kirchen in keinster Weise unterstützen. Projekte der Kirchen, die in meinen Augen unterstützenswert sind, kann ich jederzeit durch freiwillige Spenden unterstützen - aber den Verwaltungsapparat von Vater Staat dafür missbrauchen, dass diese Vereine ihre Beiträge erhalten - in meinen Augen ist das verfassungswidrig...

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    Antwort von Merzherian Merzherian

    Ja eigentlich fällt, die komplette kirchliche Zeremonie weg, für einen Laien hat aber eine wie auch immer gestaltete weltliche Zeremonie durchaus Gemeinsamkeiten mit kirchlichen Ritualen. Liebe Vorredner, verboten ist es einem Geistlichen nicht, Menschen zu beerdigen und den Totenritus entsprechend der jeweiligen Glaubensrichtugng auszuführen, auch wenn der Verstorbene nicht offiziell in der Kircche war. Hier sind den Geistlichen doch große persönliche Entscheidungsfreiheiten zum Wohl der Gemeinde und des Gemeindelebens an die Hand gegeben. Und ein katholische Geistlicher kann sehr wohl noch auf dem Totenbett oder in der Beichte vom Sinneswandel seines Schäflein erfahren haben.

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    Antwort von Eldor Eldor

    Bei uns sind die kirchlichen Friedhöfe nur für Christen. Wer nicht in der Kirche ist, muss auf die kommunalen Friedhöfe "ausweichen". Dort ist auch eine Halle für Andachten/Ansprachen, die genutzt werden kann. Das kostet extra, ebenso der Redner, der Orgelspieler.

    Letztlich alles eine Frage des Geldes.

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    Antwort von detrina detrina

    dein opa ist vielleicht eine ausnahme weil ein pfarrer das gemacht hat. ich weiss nicht ob da andere umstände noch zu beigetragen haben. aber man kann sich trotzdem auf christlichen friedhöfen begraben lassen mit trauerrede und allem. nur wird der glaube an gott dann außen vor gelassen. oder sogenannte "freie" friedhöfe gehen auch. aber einen sarg oder so kannste nehmen welchen du willst. das macht ja das bestattungsinstitut und kein pfarrer oder so was. die bestatter wissen auch mehr bzgl. beerdigungen von heiden.

    Kommentar von Merzherian MerzherianMerzherian

    Ausnahme, oder war Opa doch wieder drin. Oder ist Oma Frauenvereins Vorsitzende. Hat Opa aus dem Totenbett widerrufen.

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    Antwort von annokrat annokrat

    aber ganz wichtig: du wirst auch beerdigt, und nicht irgendwo verscharrt.

    im prinzip läuft solch eine beerdigung ganz ähnlich ab (wird auch in der kapelle auf dem friedhof abgehalten), allerdings ohne religöses drumrum.

    annokrat

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    Antwort von ottoka ottoka

    Wenn Du kein Mitglied der Kirche mehr bist kannst Du auch nicht mehr kirchlich beerdigt werden. Du mußt Dir dann einen Trauerredner besorgen der die Beerdigung durchführt. Nach meinen Erfahrungen gehenb die weltlichen Prediger wesentlich intensiver auf das Leben des Verstorbenen ein.

    Kommentar von Warlordfw WarlordfwWarlordfw

    Genau deswegen stell ich mir die Frage: Mein Opa war schon jahrelang aus der Kirche ausgetreten und trotzdem gab es eine normale Beerdigung, mit Pfarrer und co..

    Also war das eine "Ausnahme"?

    Kommentar von ottoka ottokaottoka

    Evtl. kennt der Pastor Eure Familie gut oder so. dann werden in kleineren Gemeinden Ausnahmen gemacht.

    Kommentar von quopiam quopiamquopiam

    Die katholische Kirche führt bei ausgetretenen Verstorbenen keinen kirchlichen Ritus zum Begräbnis durch. Die meisten Kirchen der Reformation entscheiden das genauso, der jeweilige Pastor oder Pfarrer kann aber nach Gutdünken handeln. Deshalb werden häufig aus der katholischen Kirche ausgetretene mithilfe eines protestantischen Pfarrers bestattet. Für den Rest - Musik, Kränze und das alles - müssen die Hinterbliebenen selber sorgen, dafür gibts Bestattungsinstitute. Die besorgen bei nichtkirchlichen Begräbnissen auch einen christlichen oder nichtchristlichen Trauerredner und arrangieren den Rest. Gruß, q.

    Kommentar von gottesanbeterin gottesanbeteringottesanbeterin

    Wenn man verstorben ist und damit nicht mehr unter den Lebenden weilt, muss man sich über die Beerdigung keine Gedanken mehr machen und auch keinen Trauerredner besorgen, das machen dann alles die Angehörigen des Verstorbenen.

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    Antwort von HummelPups HummelPups

    und, den Kram braucht mann doch nicht, aber mit dem gespartem Geld kannst ordendliche Begräbnisparty geben!

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    Antwort von VirtualSelf VirtualSelf

    Kein Pastor, aber muss ja auch nicht sein.
    Es gibt gute Redner auf Honorarbasis.
    Aufbahrung in Friedhofskapelle läuft ganz normal ab.

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    Antwort von ziuwari ziuwari

    der pastor fällt weg...

    aber, wenn du tod bist, was solls

    Der Tod ist der endgültige und dauerhafte Verlust der für ein Lebewesen typischen und wesentlichen Lebensfunktionen (siehe Lebewesen). Der Übergang vom Leben zum Tod wird sterben genannt

    wikipedia

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    Antwort von Rudi2009 Rudi2009

    Du wirst dann vor der Friedhofsmauer verscharrt!

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    Antwort von technik3d technik3d

    nee du wirst dann unter der Kirch verscharrt...

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    Antwort von gaege gaege

    hi,

    prinzipiell gibt es eine kirchliche Bestattung nur für Kirchenmitglieder. Bittet jedoch z.B. die Ehefrau ihres aus der Kirche ausgetretenen Mannes um eine kirchliche Bestattung für ihren Mann, wird diese meist "aus seelsorgerlichen Gründen" gewährt. Oftmals beerdigen PfarrerInnen jede/n Verstorbene/n - gegen eine Spende!

    Am ehrlichsten finde ich: wer keine Verbindung zur Kirche hatte kann auch so würdevoll bestattet werden!

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    Antwort von autsch31 autsch31

    Es bekommt jeder die Bestattung nach Wunsch, wenn dafür genug gezahlt wird.

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    Antwort von icke01 icke01

    vll spiel der Wunsch der hinterbliebenen auch eine Rolle.

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    Antwort von JoeMan JoeMan

    Kirchliche Begräbnisse gibts nur für Kirchenmitglieder. Aber Du kannst später problemlos wieder eintreten.

    Kommentar von Warlordfw WarlordfwWarlordfw

    Genau deswegen stell ich mir die Frage: Mein Opa war schon jahrelang aus der Kirche ausgetreten und trotzdem gab es eine normale Beerdigung, mit Pfarrer und co..

    Also war das eine "Ausnahme"?

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    Antwort von tenderbloon tenderbloon

    Wenn man aus der Kirche raus ist...weder kirchlische Hochzeit noch kirchliche Beerdigung Von nix kommt nix

    Kommentar von Warlordfw WarlordfwWarlordfw

    Genau deswegen stell ich mir die Frage: Mein Opa war schon jahrelang aus der Kirche ausgetreten und trotzdem gab es eine normale Beerdigung, mit Pfarrer und co..

    Also war das eine "Ausnahme"?

    Kommentar von tenderbloon tenderbloontenderbloon

    Tja...wenn sein Chef das wüsste.....!!!

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    Antwort von Stephan73 Stephan73

    Ne, die Option fällt dann weg. Das steht nur Kirchenmitglieder zu.

    Kommentar von Warlordfw WarlordfwWarlordfw

    Genau deswegen stell ich mir die Frage: Mein Opa war schon jahrelang aus der Kirche ausgetreten und trotzdem gab es eine normale Beerdigung, mit Pfarrer und co..

    Kommentar von VirtualSelf VirtualSelfVirtualSelf

    Siehe es als Gratis-Werbeaktion ...

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    Antwort von blackraser blackraser

    ja klar

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    Antwort von silvie29 silvie29

    nein, kein pfarrer, Gottesdienst, rede des pfarrers am grab usw.

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    Antwort von dasBaum333 dasBaum333

    keine kirchliche beerdigung also kein pfarrer...und einen billig sarg

    Kommentar von Warlordfw WarlordfwWarlordfw

    Was hat der Sarg mit der Religion, bzw. der Angehörigkeit in der Kirche zu tun? NICHTS. Der wird schließlich von der Familie gezahlt. Also wird wohl auch der Rest deiner Antwort "geraten" sein.

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