Frage von Myself1984, 79

Augenarzt stellt falsche diagnose- Schaden nicht mehr heilbar, was kann dagegen gemacht merden?

Die ganze Sachlage kurz erklärt.

Frau bekommt Grauen Star, wird operiert und sieht dann alles Super. 1/2 Jahr später verschlechtert sich dies wieder. Privater Augenarzt kontrolliert = alles ok, das würde sich wieder legen 3 Monate später noch schlechtere Sicht. Privater Augenarzt kontrolliert erneut = Ablagerungen hinter der eingesetzten Linse und laser´t das rechte Auge. erneut 2 Monate später nichts, Augen verschlechtern sich nachhaltig. ( nur noch umrisse erkennbar. ) Augenarzt schaut nochmal drauf = es würde sich eine Hornhaut bilden, mit Tropfen sollte es besser werden. 2 Monate später immer noch keine Verbesserung. Heute Besuch beim Augenarzt und Überweisung ins Landeskrankenhaus bekommen. Es habe sich eine Wasserablagerung gebildet und diese könne evtl. behandelt werden doch die Sicht kann leider nicht mehr hergestellt werden.

Meine Frage daher Der Arzt ist ein angesehener Augenarzt - Guter Ruf - dennoch verstehe ich nicht warum nichts geholfen hat. Jetzt ist die Frau halb Blind erkennt nur noch Umrisse, bei zu hellem Lichteinfall sogar fast gar nichts mehr.

Wie soll hier vorgegangen werden, Arzt verklagen bringt doch e nicht viel oder.

Danke

Antwort
von bikerin99, 37

In Österreich gibt es die Patientenanwaltschaft. Deine Frau könnte sich in diesem Fall an ihn wenden. Kann aber nicht sagen, was er machen kann.

Ich habe schon einmal gehört, dass in einzelnen Fällen nach der Grauen Star Operation so etwas passieren kann. Aber was hättet ihr anders machen können, als ihm vertrauen?
Ich wünsche deiner Frau alles Gute und hoffentlich ist das 2. Auge in Ordnung (in Österreich wird immer nur 1 Auge bei Grauem Star operiert, sollte etwas schief gehen, dass das 2. Auge noch funktioniert).

Kommentar von wiki01 ,

in Österreich wird immer nur 1 Auge bei Grauem Star operiert, sollte etwas schief gehen, dass das 2. Auge noch funktioniert

Diese Aussage ist definitiv falsch. Bei meiner Frau wird im Jänner eine gleiche OP durchgeführt- beide Augen gleichzeitig in einer Sitzung.

Kommentar von bikerin99 ,

Bei mir wurde es so begründet und es als usus definiert.
Für Ausnahmefälle kann ich nicht reden.

Kommentar von Myself1984 ,

Danke

es wurden unter zwei Op´s Jeweils ein Auge gemacht.

Wenn mann Jahrelang immer zu einem Arzt geht will man zu keinem anderen und Vertraut Blind.

Kommentar von bikerin99 ,

Genauso würde es mir auch gehen (blind vertrauen). Hoffe, es ist jetzt nur 1 Auge betroffen, was schlimm genug ist.

Antwort
von Kathyli88, 22

In DE hat man dabei leider immer schlechte karten. Man müsste erstmal einen ärztlichen fehler nachweisen. Ob hier überhaupt ein ärztlicher fehler vorliegt kann man ganz schlecht beurteilen als laie. Es könnte ja sein dass er mit dem was man sehen konnte korrekt gehandelt hat und richtig behandelt hat innerhalb der kenntnis der heutigen medizin, und so wie es jetzt ist es einfach "blöd gelaufen ist", dass man es nicht verhindern hätte können, egal was man getan hätte. Ärzte sind ja auch keine götter in weiß die alles heilen können. Die medizin hat auch ihre grenzen. Das müsste man nachweisen, dass es besser gewesen wäre, wenn er etwas anderes gemacht hätte, oder wenn er etwas nicht gemacht hätte. Und das ist die schwierigkeit daran. Und wahrscheinlich bräuchte man auch damalige aufnahmen vom auge, und die hat man in der regel nicht, weil der augenarzt ja gar keine aufnahmen anlegt, sondern nur ins auge kuckt. Sie hätte schon viel früher in eine augenklinik gehen sollen, wenn es so lang nicht besser wird, eine zusätzliche ärztliche meinung einholen. Aber das selbe problem habe ich auch mit meiner mutter, hat auch künstliche linsen drin hatte auch den grauen star und sie geht noch nichtmal zum augenarzt obwohl es schlechter wird. Keine ahnung warum ältere menschen so stur sein müssen. 

Kommentar von Myself1984 ,

hallo Kathyli88

Danke dir,

Ja Stur trifft es allemale.

Beweisen kann man leider nichts da hast du recht.

Rede mit deiner Mutter immer wieder und wieder dann nochmal bis sie geht, von allein wird es meistens nicht besser.

Habe auch lange geredet und Jetzt haben wir den Salat

Kommentar von Kathyli88 ,

Ich rede auf sie jetzt seit 1,5 jahren ein, ich mache ihr einen termin in einer renommierten augenklinik und fahre 300 km nur um sie abzuholen und hinzubringen und sie weigert sich, redet davon noch nicht endmündigt zu sein, sieht aber mittlerweile schleierhaft und es wird immer schlechter. Zu ihrem augenarzt geht sie aber auch nicht, erfindet dass sie keinen termin bekomme, oder der arzt im urlaub sei...wenn ich anrufe und allgemein nach einem termin frage ist dieser dann weder im urlaub und ich bekomme auch einen termin (den ich natürlich wieder absage). Wenn ich sie damit konfrontiere ist sie beleidigt und legt auf am telefon. Was will man also machen. Ich rechne schon daamit mich eines tages um sie kümmern zu müssen wenn sie blind geworden ist. Wie ich das dann mache mit einem kleinen kind, einem baby und berufstätigkeit steht wieder in einem anderen stern. Und sie ist noch nicht mal wahnsinnig alt, grad mal 61, aber trotzdem benimmt sie sich so stur wie 80-jährige.

Antwort
von Ontario, 1

Vor jeder Augen OP muss der Patient eine Vereinbarung unterschreiben. Darin ist mitunter die Klausel enthalten, dass durchaus auch die Möglichkeit der Erblindung nach einer OP besteht. Ist man icht bereit diese Vereinbarung zu unterschreiben, wird der Arzt keine Op durchführen. Mit diesen Vereinbarungen sichern sich die Ärzte ab und weisen auf ein mögliches Risiko hin. Danach gegen einen Arzt zu klagen, wenn die OP misslingt, wird allgemein nicht zum Erfolg führen. Als Laie kann man dem Arzt auch nicht nachweisen, ob seine Massnahme die richtige geween ist, oder eine andere Massnahme besser gewesen wäre.

Bei einer Bekannten von mir wurde grauer Star festgestellt. Sie brauchte eine neue Brille. Der Augenarzt sagte, er müsse eine weitere Untersuchung machen, die aber zahlt die Kasse nicht und die Kosten hierfür müsse die Patientin selber tragen. Daraufhin hat der Arzt gesagt, wenn sie nicht bereit ist die Kosten für die zusätzliche Untersuchung selber zu tragen, würde er ihr keine neue Brille verschreiben. Verschrieb ihr auch keine neue Brille, weil sie nicht einsah, Extrakosten zu zaheln.

Ergo, sie hat den Arzt gewechselt und da gab es dieses Problem nicht. Sie bekam eine neue Brille verschrieben.

Antwort
von Meerspinne, 26

Sorry, aber zwischendurch mal eine 2. Meinung wäre eine gute Idee gewesen. Jetzt hinterher schadenersatzklage halte ich für wenig Aussichtsreich. Wenn eine Rechtschutzvers. vorhanden ist, kann man sich beim Anwalt ja mal aufklären lassen.

3 Ärzte - 5 Meinungen

Kommentar von Myself1984 ,

Ja das wollte die Frau nicht.

Anwalt wird mal gefragt, mal schauen was der meint.

Dankeschön

Antwort
von Rubin92, 8

schwer zu beweisen fast unmöglich.
Zahnarzt hat mir mal einen Zahn kaputt gemacht trotzdem wurde das nicht bezahlt.

Antwort
von TestBunny, 21

Nun ja Diagnosen sind keine korrekte Wissenschaft. Es kann immer mal wieder die falsche gestellt werden.

Es müsste sich wenn dann um Fahrlässigkeit handeln meiner Meinung nach.

Antwort
von OhlalaLea, 22

Der Arzt ist ein Mensch und Menschen machen Fehler.

Und wann genau zu erkennen ist, dass es eine Wasserablagerung ist oder nicht, wird ein Laie nicht beantworten können. Haben die aus dem LKH dazu etwas gesagt?

Man hätte sich grundsätzlich noch eine zweite Meinung einholen sollen, wenn es immer schlechter wird und nichts hilft.

Kommentar von Myself1984 ,

der Termin im LKH steht noch offen, werden dort mal fragen ob früher schon was zu erkennen gewesen wäre

Danke

Antwort
von wiki01, 21

Geh zum Anwalt. Hier bekommst du sicher keine kompetente Beratung.

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