Sind Augen-OP´s heutzutage ausreichend sicher? Gibt es bereits genug langfristig wissenschaftliche Studien über die Folgen einer solchen OP? Ich würde gerne endlich meine Brille für immer loswerden. Ich bin kurzsichtig.

Wenn es bisher noch keine Sehschärfenkorrektur gäbe, und jemand würde die Brille erfinden, er würde wahrscheinlich den Nobelpreis bekommen.
Die Brille ist die einzige Sehschärfenkorrektur, die völlig ohne Risiko und Nebenwirkungen ist und bei der das Ergebnis zu 100% sicher vorhersagbar ist. Vom Preis (im Vergleich mit OP)mal ganz abgesehen.

kommt ganz auf die art des sehfehlers und auf das ausmaß der brechungsanomalie an.
außerdem gibt es verschiedene verfahren die eingesetzt werden. prk (heute seltener), lasik, einsetzen künstlicher linsen.
welche sehschwäche hast du denn?
so richtig gute langzeitstudien gibts bei keinem der verfahren denk ich, da die noch nicht zu lange in der heutigen form praktiziert werden.
Imbecillitas am 11. September 2008 01:11 lasik sollte man zum beispiel nur bei kurzsichtigkeit bis -7 oder -8 dioptrien einsetzen. mal angenommen es gäbe keine hornhautverkrümmung sondern eine reine kurzsichtigkeit...
je stärker die zu behebende kurzsichtigkeit desto mehr wird von der hornhaut weggelasert, desto geringer ist ihre dicke, desto höher wiederum das risiko dass gravierende langzeitkomplikationen auftreten.
Imbecillitas am 11. September 2008 01:13 die uni-augenärzte die bei uns diese operationen durchführen tragen jedenfalls ausnahmslos brillen. fand das selbst ganz überzeugend obwohl sie natürlich für ihre ops geworben haben.
Lasik lohnt sich echt nur bei hohen stärken. Wenn du zum beispiel Lenigläser brauchst also so was um die -20 ist das schon ne erleichterung wenn die sich Lasern lassen ;)
Imbecillitas am 11. September 2008 01:28 Möglich ist eine LASIK von max. -10 bis +4 Dioptrien sowie einer Hornhautdicke von ≥500 µm.
Behandelbar sind Kurzsichtigkeit bis ca. -6 D, Weitsichtigkeit bis ca. +3 D und/oder Astigmatismus (Hornhautverkrümmung) bis ca. 4 D. mit lasek
Ich habe 1,5 Dipotrin auf beiden Augen.
1.5 dpt ? lass das mit dem Lasern !!!!! Kontaktlinse oder Brille. 1.5 dpt ist doch nen witz. Da sind die Brillengläser doch noch echt dünn
Imbecillitas am 11. September 2008 01:20 n hochrisikopatient bist damit jedenfalls nicht. trotzdem bestehen halt risiken. kannst ja hier mal nachlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Refraktive_Chirurgie
wenn man bedenkt, daß selbst bei gelungener operation eine abweichung von bis zu 0,5 dioptrien normal ist, würd ich s mir bei 1,5 dioptrien überlegen.
Imbecillitas am 11. September 2008 01:22 Ein gewisses Risiko bei einer LASIK stellt der Flap während als auch nach der OP dar. Bei ca. < 1 % aller Patienten von LASIK kommt es zu Komplikationen während der OP. Der Flap hält anschließend über adhesive Kräfte. Die Schnittstelle wird kurz nach der OP wieder vom Epithel überwuchert – es sei denn, das Epithel wächst in den Flapspalt hinein, was eine behandelbare Komplikation darstellt. Das Anheben des Flaps ist selbst noch nach sieben Jahren möglich.[6] Der Flap ist normalerweise äußerst stabil. Eher selten sind Dislokationen mit nur geringer äußerer Einwirkung (Reiben am Auge, Kontaktlinsen). Häufiger sind Sportverletzungen (z.B. Ball im Auge), Kontakt mit Haustieren oder Autounfälle mit Airbag-Auslösung. Nur bei korrekter Behandlung durch einen Spezialisten [7] kann im Unglücksfall wieder ein akzeptabler Visus hergestellt werden.
würd mir zum beispiel ständig angst machen.
sag mal raffst du eigentlich selbst was du da schreibst ? und glaubst du enquirymaster versteht das ??? Flap ist übrigens die Horhaut Lamelle
Imbecillitas am 11. September 2008 01:29 äh... du scheinbar nicht. sonst würdste nicht so was schreiben wie oben, nachdem ich den link schon gepostet hab.
gg och doch ich weiß wo von ich rede ;) nur was brings wenn du halb wiki hier rein kopiest reicht doch der Link zu dem Wiki eintrag. übrigens wird Lasik auch noch bei mehr als - 8 dpt angewendet dann aber nur im kombei pack mit austausch der Augenlinse
Imbecillitas am 11. September 2008 01:57 wird wohl angewendet ist aber nicht unbedingt ratsam. ich selbst hab zum beispiel 8 dioptrien und verzichte drauf.
hast du mal ne quelle zu diesem kombi-pack? ich hätt jetzt fast gedacht, die neue linse allein würd schon ausreichen bis -20 dioptrien http://www.med.uni-magdeburg.de/fme/kauge/PIOL.pdf
ist hier jemand dabei der sich die augen hat lasern lassen??? Wenn ja kann er sich gerne an mich wenden. ich habe es von 1 1/2 jahren machen lassen. war vorher auf -8 auf beiden augen und sehe nun wieder wie ein adler. hat mich hier in Deutschland zwar 5000 euronen gekostet aber 30 jahre brille und linsen?? nein Danke
Imbecillitas am 11. September 2008 15:08 warum soll der sich jetzt nochmal an dich wenden, wenn er sich die augen schon hat lasern lassen? (???)
Link hab ich nicht steht in meinem schlauen Buch. Das Verfahren nennt sich Bioptics
Imbecillitas am 11. September 2008 21:17 http://www.freevis.de/laser/bioptics.html
lasik wird scheinbar nur zur beseitigung einer restfehlsichtigkeit eingesetzt, wie z.b. astigmatismus
Imbecillitas am 11. September 2008 21:18
Imbecillitas am 11. September 2008 21:22 Deshalb kombinieren wir in diesen Fällen zwei Methoden, die Implantation einer Kunstlinse, mit anschließender LASIK, miteinander (Bioptik). Die Linse ist sozusagen für die grobe Korrektur der Fehlsichtigkeit, die anschließende LASIK für den Feinschliff z.B. die Korrektur von Astigmatismen oder Aberrationen. Das Verfahren ist geeignet, selbst extrem fehlsichtige Patienten von Brille oder Kontaktlinse zu befreien, wobei die Naheinstellungsfähigkeit der körpereigenen Linse erhalten bleibt.
beim Austausch der Linse hat einen großen einfluss auf die Fehlsichtigkeit. Wenn du z.b einen grauen Star hast wird ja auch deine Linse durch eine neue ersetzt und du kannst die dpt der neuen Linse so wählen das du nach der Op in der Ferne wieder ohne brille sehen kannst..sollte du dennoch eine Brille brauchen kannst dann immer noch lasik anwenden..daher meine ich das Bioptics nicht nur bei einem hohen Asti zum einsatz kommt.
Imbecillitas am 11. September 2008 21:34 neh. steht ja in den drei letzten kommentaren: zur beseitigung einer restfehlsichtigkeit.
für die ganz oben erwähnten -20 dioptrien, um die es ging, würd eine IOL schon reichen, solang kein astigmatismus vorhanden ist, und man mit der brechkraft der linse die augapfellängenabweichung relativ genau ausgleicht.
ja das stimmt kommt aber schon mal vor das die linse nicht ordentlich sitzt und die Fehlsichtigkeit nicht auskorrierirt wurde oder verschlimmert wurde. Dann mußt noch mal ne Op machen lassen oder halt lasern lassen.
Imbecillitas am 11. September 2008 21:44 jaja, ist klar. genau das sagt ich in den letzten 4 kommentaren meinerseits.
wie wäre es mit kontaktlinsen?
ich würde behaupten das es laseraugenoperationen noch nicht lang genug gibt um spätfolgen in 40,50 jahren abzuschätzen...

Meine Freundin, hat sich wegen Kurzsichtigkeit vor 5 Jahren lasern lassen - neulich sagte sie, sie müsse mal wieder zur Kontrolle, denn sie sieht wieder schlechter. Wenn´s dir also dein Geld für ca. 5 Jahre ohne Linsen/Brille wert ist, dann lass es machen! Es SOLLTE ungefährlich sein.
Risiko hast du dabei immer. Du solltest dich auch vorher informieren das man es bei dir auch lasern kann. Es geht nicht bei jedem und es ist auch nicht gesagt das du wieder Normalsichtig" wirst. Das solltest du vorher mal abklären.
Wenn du eine hoche Fehlsichtigkeit hast würde ich dir mal raten über Kontaktlinsen nachzu denken.
Langzeitstudien ok was ist lang ? Der Laser ist an sich zwar schon seit über 10 Jahren im einsatz.

Augen OP`s sind mittlerweile fast risikolos, aber warum willst Du Deine Brille loswerden? Ist heutzutage chik und modern.