ein hallo an alle da drausenn und ich hoffe es gibt jemand der mir weiter helfen kann. meine freundin wurde vor vier wochen am kopf operiert. sie hatte eine hirnblutung. 14 tage haben die ärzte die medikamente langsam reduziert bis auf 0, die meine freundin im künstlichen koma hielten. wir hofften nun auf ein schnelles aufwachen, doch leider kamen dann immer mehr komplikationen hinzu. item, siet die medikamente nicht mehr verabreicht werden sind nun weitere 14 tage vergangen. oft ist sie den ganzen tag nicht ansprechbar und sie dreht sich nur im bett hin und her. andere tage nimt sie doch merklich mehr von der umwelt auf. aber leider ist sie immer noch so in einem abwechselnden schlaf- wach stadion und hat auch kein zeitgefühl (tag - nacht). was noch dazu kommt dass sie blutdrucksenkende mittel verabreicht bekommt...ich frage mich einfach, wie dauert dieser zustand noch.....hat jemand etwas änliches erlebt: ich bitte um hilfe....da ich nach vier wochen auch langsam am ende meiner kräfte bin...
Aufwachen nach künstlichem Koma
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kikkerlkikkerl
ich kenne das von meiner mama. sowas zerrt wahrhaftlich an den nerven. in so einem fall muss man einfach geduld haben. manche patienten wachen nach einem künstlich zugefügten koma schneller auf, andere langsamer. wiederum sind manche gleich wach und können die umgebung wahr nehmen wärend andere noch wochenlang im wirrzustand sind. bei meiner mama war das so, man hat sie aus dem koma herausgeholt, sie war gleich wach, konnte sich aber an die letzten 2 wochen nicht mehr erinnern was sie alles mitgemacht hatte. erst nach einer woche fing sie an sich minimal an ihre freunde zu erinnern und an uns aber das wars auch schon alles.
es gibt auch die gruppe patienten die, wenn man versucht sie ins leben zurückzuholen in ein richtiges koma "rübersteigen" auch wenn es "nur" ein wachkoma oder ein vorkomatöser(in dem fall eher nachkomatöser) zustand ist.
hier kannst du auch vieles nachlesen:
http://www.medizin-welt.info/wissen/wissen.asp?wissenID=10
ansonsten redet mit dem behandelnden arzt. da du ihre beste freundin bist wird er dir bestimmt auch beistehen. viel glück
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Norbert1960Norbert1960
• Hallo ... ein Koma ist für den Körper des Patienten von Vorteil, da alle "Aggregate" Organe runtergefahren werden, also auf absolutem Notbetrieb gehalten werden. Energiesparend, den Körper mit seinen Hauptfunktionen erhalten ...
Ich habe in meiner Komazeit sehr viel durchlebt, geträumt und etliche Wahrnehmungen gehabt. Oft und viel habe im Internet Berichte zu diesem Thema gesucht, aber nicht so wirklich was Passendes gefunden. Bei etlichen Tassen Kaffee, habe ich mal all´ diese Erfahrungen und Träume während meiner Zeit im Koma (Anfang Dez. 2007 - 15.Jan.2008) aufgeschrieben, bzw. bin noch dabei alles zu vervollständigen. Denn es ist schon merkwürdig - alle diese Träume und Wahrnehmungen kann ich heute noch, wie in einer "Videothek" abrufen. So realistisch, aber auch abgedreht, das war und ist schon richtig beunruhigend und unheimlich. Auch heute, wenn man davon jemanden erzählt, bekommt man immer wieder eine Gänsehaut.Wenn man sonst am Morgen, nach eine Nacht mit Träumen, wach wird.... ist das Geträumte meistens schon verflogen. Aber diese Träume und es waren sehr viele, sind immer noch unverändert im "Speicher" vorhanden. Nun würde mich natürlich interessieren, ob jemand auch irgendwelche Erfahrungen zu diesem Thema gemacht hat, oder davon berichten kann. Ich glaube und bin überzeugt, es ist bestimmt spannend, zu lesen wie andere Beteiligte, ob Patient, oder Angehörige das erlebt haben. Genaue Erzählungen der vielen Träume, würden hier zu weit führen, aber wer Interesse hat kann mich gerne mal hier oder per Mail anschreiben. norbert-grommisch (at) arcor(dot) de Über Antworten und ähnliche Dinge zu diesem Thema, würde ich mich sehr freuen, denn so eine richtige Plattform, habe ich da noch nicht gefunden. Träume und Wahrnehmungen in der Komazeit Teilweise bestimmt durch die hohen Dosierungen der Medikamente ausgelöst. Anfang Dezember 2007 bis 15. Januar 2008 (Noch nicht in chronologischer Reihenfolge) Auch kommen hier bei der Niederschrift, sind oft noch einzelne Details, welche dann auch sehr komplex, mit den verschiedenen Traumphasen in Verbindung stehen. Genau so sind einige Dinge in diesen Träumen, sehr eng miteinander verknüpft, oder ergänzen und erklären sich dann in späteren Träumen erst. Auch Gespräche mit Besuchern, welche mit einem „reglosen Körper“ versucht haben Kontakt aufzunehmen, haben einige Vorkommnisse in diesen Träumen erklären können Beginnen möchte ich mal mit einem kleinen Bericht, wie es überhaupt zu dieser Sache gekommen ist.Denn so kann man auch den Rest, meiner Meinung nach, besser verstehen und einen kleinen aber eindrucksvollen Blick in diesen Zustand „Koma“ gewinnen. Vielleicht erreiche ich auch Menschen, welche etwas Ähnliches in ihrem Leben erlebt haben und sich somit einige Erlebnisse, oder Träume erklären können. Wichtig aber auch für die Angehörigen, welche wissen sollen, dass Gespräche, wenn auch nur Monologe, so wichtig sind. Dieses kann ich aber nur für meine Situation erklären, denn wie es bei anderen Patienten ist und war, kann ich leider nicht berichten. Ich beginne im Oktober 2007, als ich wie jeder schon mal, einen Termin bei meiner Zahnärztin hatte, welche mit einer umfangreichen Behandlung, das Zahnproblem lösen konnte.Für den Notfall, gab sie mir 3 Tabletten mit, falls doch noch Schmerzen auftauchen sollten. Wie es dann auch kommen musste, kamen am Abend sehr starke Schmerzen und schon nach einer Tablette, welche ich dann nahm, waren sie fast weg und alles schien in Ordnung. Bis dann die nächste Zahnbehandlung am 1. Dezember 2007 folgte. Wieder das Gleiche und am Abend kamen dann ebenso Schmerzen, welche absolut unerträglich waren. Auch, wie schon 2 Monate vorher, nahm ich einer der Tabletten, spülte sie mit einem Glas Wasser herunter und verließ dann das Zimmer, um im Nachbarraum eine Tür zu schließen. Doch hierzu kam es erst nicht, da ich merkte, wie mir meine Luft und der Kreislauf zu schaffen machte. Ich kippte um und kann mich nicht mehr erinnern, wie es dann weiterging. Der herbeigerufene Notarzt, war laut Erzählungen, sehr schnell vor Ort und im Rettungswagen, wurden dann alle lebenserhaltenden Maßnahmen, vor der Haustür, eingeleitet. Nach der Stabilisierung zur Transportfähigkeit, welches ewig dauerte, wie man mir dann erzähte, wurde ich in die Intensivmedizinische Abteilung des Marienkrankenhauses in Ludwigshafen eingeliefert. Komplett verschlaucht (Luftröhrenschnitt) und verkabelt, konnte mich meine damalige Partnerin, dann in der Intensivstation, erstmalig am 2. Tag nach dem Vorfall besuchen. Sie berichtete mir nach der Zeit im Koma, über die Besuche ihrerseits. wo es auch, über die ganze Zeit, mehrere Versuche gab, mich daraus zu erwecken, was aber nicht funktioniert hat. Aus und durch diese intensiven späteren Gespräche, ließen sich etliche Traumsituationen lösen und erklären. Da meine Besucher den Versuch einer Kommunikation immer wieder erneut gestartet haben. Soweit mal hier aus Köln
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claushh Ich bin nach einer mehrstündigen Not OP (ein Lungentumor drohte durchzubrechen) in ein künstliches Koma geleite worden. Nach 5 Tagen holte man mich zurück. Es folgten vier Tage Tage in einem sogenannten Durchgangssyndrom, in dem ich paranoide Wahnvorstellungen hatte. In dieser Zeit sind Schwestern sehr gefühlvoll aber konsequent mit mir umgegangen. Erst danach war ich wieder zurück in der Wirklichkeit. Ich hatte zum Glück keinerlei Schäden und habe mich körperlich zum Erstaunen aller Ärzte sehr schnell erholt. Nach zwei Wochen konnte ich für 6 Tage nach Hause bis zur nächsten OP, die auch mehrstündig war. aus der ich aber "normal" aus der Narkose zurückgeholt wurde und die Intensivstation am dritten Tag verlassen konnte. Bis heute habe ich die Wachträume aus den Nachkoma-Tagen (Durchgangssyndrom) nicht vergessen. An Träume während des Komas kann ich mich nicht erinnern.
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Melmerio20 Ich habe einen Freund mein bester Freund der momentan auch im Koma ist. Er sollte gestern seine Atemschlauch raus bekommen ob es passiert ist konnte ich noch nicht fest stellen und zu ihm darf ich leider auch noch nicht. Halte sehr viel Kontakt zu seinen Eltern habe ihm einen brief geschrieben, eine cd aufgenommen mit seiner Diskomusik^^ und meinen Lieblingsteddy mitgegeben. Ich hoffe es hiflt ihm seine mama wird ihm den Brief vorlesen. Ich bin auch seit drei Tagen am ende und ich schlafe schlecht aber ich habe große Hoffnung das es wieder wird. Und das solltest du auch NIE DIE HOFFNUNG AUFGEBEN. Ich habe ein Heft begonnen indem ich jeden Tag schreibe wie es ihm geht wie ich damit zurecht komme und was passiert ist am Tag. Wenn er wieder wach ist bekommt er es von mir. Gib niemals auf und bete wie ich jeden Tag das hilft ungemein glaube mir.
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emily2001emily2001
Droll5,
nur nicht verzweifeln! Die Ärzte wissen schon, was sie tun. In manchen Fällen ist es leider so, daß die Leute nicht "programmgemäß" wieder aufwachen.
Wichtig ist es für den Patient, daß Du regelmäßig kommst, daß Du ihr die Hand hälst, mit ihr sprichst: "Hallo, hier bin ich, heute ist Dienstag, es ist hell draußen und warm". Dann läßt Du sie eines ihres lieblingslieder hören, fragst danach: "Das war dein lieblinglied so und so, gesungen von so und so..." Zwischendurch Pausen einlegen, so daß das Gehirn, das gesagte "verdaut". Wichtig ist der Körperkontakt, Hand streicheln, Wange. Mal mit einem warmem Tuch kommen, leicht am Arm andrücken und sagen, das ist schön warm/kühl, das ist angenehm.
Du kannst ein Paar Tests machen: ob sie Deine Hand mit den Augen verfolgt: vorher sagst Du: da ist meine Hand siehst Du sie, sag mal ja indem Du die Augen zu machst... und so weiter.
Wichig ist, daß der Patient in diesem Falle durch Bewegungsmangel keine Kontrakturen bekommt (die Glieder bleiben verkrampft in einer Position). Dagegen hilft eine leichte Massage. Vorsichtig die Hand öffnen und einen trockenen Waschlappen in die Hand legen (um zu vermeiden, daß die Fingernägel in die Handfläche greifen)... Alles Gute. Emmi.
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droll5 Ach noch was, dass sicherlich sehr wichtig ist. seit gut einer woche wird mein freundin nur noch intravenös ernährt und hat daher sicherlich schon 10 kg abgegeben. heute wird eine magensonde verlegt, durch die anschliessend der körper versorgt werden soll...bitte. wenn jemand weis wie lange dieser zustand (Schlafen-ansprechbar mit geschlossenen augen) anhält bis sie zu uns zurück kommt, wäre ich um eine antwort sehr gankbar.
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ThomasBehThomasBeh
Du brauchst viel Geduld und Zutrauen zu den Ärzten. Darüberhinaus sprich mal wieder ein Gebet.
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das die glieder in so einem zustand verkrampft bleiben muss nicht sein^^
Hallo kikker,
es ist eben die Gefahr, wenn die Leute längere Zeit bettlägerig sind und nicht imstande sind, sich selbst zu bewegen, wie in diesem Falle.
Wenn Sie es besser wissen, dann sagen Sie mir bitte was Sie darüber wissen. Danke. Ich lerne gerne dazu. Gruß. Emmi.
Gruß