Hallo, ich bin derzeit Praktikant in einem größeren Unternehmen und hab von einem Vorstand (also ganz hohe Position) den Auftrag bekommen jemanden mit einem Automatik Mercedes in sein ca. 300km entferntes Hotel zu bringen. Bekommen würd ich dafür 150€. Das Problem: Ich bin noch nie ein Automatik-Auto gefahren und auch nicht diese "Wagengröße" und fühle mich immer sehr sehr unwohl fremdes Autos zu fahren. Deshalb möchte ich das eigentl. ablehnen. Der Vorstand meinte ich solle es mir bis nächste Wochen überlegen und er wäre auch nicht böse wenn ichr es nicht machen würde, trotzdem hab ich enorme Bedenken, dass es sehr schlecht ankommt wenn ich ablehne und mir meine Zukunft in dem Unternehmen damit verbau. Er hat mir auch angeboten das Auto vorher mal zu testen, trotzdem hab ich irgendwie Riesenangst davor und will es eigentl. absolut nicht. Was würdet ihr tun? Danke für eure Antworten!

Würd ich nur machen, wenn er unterschreibt, dass er auf jeglichen Schadenersatz bei einem Unfall verzichtet.

Wenn ich mir unsicher wäre, dann würde ich es ablehnen. Die UNfallgefahr wäre mir zu hoch, ein Automatikwagen fährt sich halt dochn bissel anders. Ist der Wagen dann noch riesig..mhm ne. Manchmal werden ehrliche Worte eher positiv angesehen, als falsche Arbeitsmoral.

Ohje, hast du Probleme! Junge-junge, die Aussage, die Deutschen seien ein Volk von Bedenken-trägern fällt mir hier 100%ig spontan ein. Wo ist das Problem? Einen Automatik Mercedes zu fahren, egal bei welcher Wagengröße ist einer der leichteren Übungen. Mich würde es in den Handflächen jucken, das sag' ich dir. Auwehja, frage den Vorstand, ob Du im Vorfeld das Auto probefahren könntest, gehe evtl. zum Autovermieter, oder ein Freund er einen Automatik hat und fahre ein wenig damit herum. Es gibt nichts leichteres zu fahren. Hey, Kopf hoch, es geht um Dich!

Sorry, aber kaum zu glauben das der besagte Vorstand einen Praktikanten auswählt um sowas zu erledigen. Wenn es eine größere Stadt ist, würde ich als Vorstand lieber die Flugvariante vorziehen und keinem Praktikanten 150 Euronen geben damit dieser eine "wichtige" Person bis zu dieser großen Entfernung fährt. Gruß

Es hat keinen Sinn, es nur zu machen, damit "man gut dasteht". Ich würde ihm den Sachverhalt erklären und ihm sagen, dass du es dir nicht zutraust, einen grossen Wagen über die weite Strecke zu fahren. Es kann ja nicht nur materieller Schaden entstehen. Es hat keinen Sinn zu fahren, wenn dir die Fahrpaxis fehlt.

Ich würde das so, wie Du es uns hier schreibst, dem Vorstand erklären. Ihm ist ja nicht damit geholfen, wenn Du vor lauter Unsicherheit und Aufregung womöglich noch einen Unfall baust.
Trotzdem hindert Dich niemand daran, mal eine Probefahrt zu machen. Solche Autos sind in der Regel gut versichert, sodaß Du Dir um eventuelle Schäden keine Gedanken machen mußt.
Erst nach dieser Probefahrt würde ich die endgültige Entscheidung treffen. Vielleicht bist Du ja total begeistert von diesem Auto und willst gar nicht mehr aussteigen!
Ich persönlich würde versuchen, mich zu überwinden. Vorher erst mal eine Probefahrt auf bekannter Strecke machen, um das Auto kennen zu lernen. Wenn man manuelles schalten gewohnt ist, fährt sich Automatik ganz einfach. Vielleicht kannst Du zur Probefahrt ja auch einen Kollegen oder Freund mitnehmen.
Wie heißt es so schön, man wächst mit seinen Aufgaben. :-) Und später im Berufsleben musst Du u.U. auch mal fremde Autos fahren.
Aber wie gesagt, dass ist nur meine persönliche Meinung! Wenn Du das absolut nicht willst, dann lass es! Ich kann mir nicht vorstellen, dass das beim Vorstand unbedingt schlecht ankommt, wenn Du das so begründest wie hier..
Hallo,
in jedem Fall sollst du das Angebot annehmen, das Auto zu testen. Vielleicht kommst du damit gut zurecht, vielleicht aber gar nicht, dann hast du wenigstens ein konkretes Argument dafür oder dagegen

Auf jeden Fall würde ich das Angebot eine Probefahrt zu machen schon mal annehmen. Danach kannst Du immer noch ablehnen.

Erkläre ihm, dass Du verunsichert bist und sage ihm Deine Bedenken.