Frage von bedgar, 30

Aufstockung von AG1?

Hey liebe leute.  

Ich bin im april arbeitstechnisch aus Österreich zurück gekommen und hatte Arbeitslosengeld 1beantragt. Hab da alles ausgefüllt und war guter Hoffnung.  Dann sagten sie mir,  das sie noch eine Arbeitsbedingung von meinem vorletzten Arbeitgeber brauchen und sie mir nichts berechnen können ohne diese Bescheinigung.  Auf meine frage ob ich das nicht nachreichen könnte und Sie mir bis dahin einen vorläufigen Bescheid erstellen können,  wurde mir gesagt das es nicht geht.  Dann habe ich die Arbeitsbedingungen,  mit den verweis auf schnelle Bearbeitung, mkt der post losgeschickt. Etwas mehr als 4 Wochen später hatte ich den zurück.  Gib den dann gleich am nächsten Tag beim der Agentur ab.  Fast 2 Wochen später hatte ich endlich den Bescheid.  Für die 6 wocjen wurde mkr etwas mehr als 300 bewilligt.  Ich also gleich am nächsten Tag zum jobcenter um ekne Aufstockung zu beantragen.  Mussze ich mich wieder durch zig Unterlagen kämpfen aber paar tage später alles abgeben. Hatte dann irgendwann den bescheid Zuhause. Das jobcenter berechnet mir die Aufstockung erst ab juni an. Aber mir fehlt ja das Geld seit april. Bin dan zum jobcenter.  Die haben mir erklärt,  das die nucht rückwirkend zahlen.  

Ich weiß,  dass  die nicht rückwirkend zahlen,  wenn man den antrag selber zu spät beantragt hat.  Sprich man weiß seit April, das man eine Aufstockung braucht aber gehterst im juni zum amt. 

Da ich ja erst im juni den Bescheid bekommen habe und ich mich unverzüglich drum gekümmert habe,  gilt es da den auch? Da man mir ja keine von mir entstandene Verzögerung ausgegangen ist. 

Außerdem wurde mir von der Agentur für Arbeit nicht vorher gesaht,  dass ich eine Aufstockung brauchen würde.

Kennt sich da jemand mit der Rechtslage ausund kann mir da weiterhelfen 

Ich bedanke mich schon mal im voraus 

Expertenantwort
von isomatte, Community-Experte für Arbeitslosengeld & Geld, 22

Kommt auf deine individuellen Umstände an,vorrangig würde hier aber Wohngeld in Betracht kommen,wenn die Voraussetzungen gegeben sind und du dann mit deinem ALG - 1 und Wohngeld deinen Bedarf nach dem SGB - ll decken könntest !

Antwort
von bedgar, 21

Mein geschriebener Text mit allen Informationen wurde nicht übernommen.. also nochmal: ich bekomme 380 € Berechnung noch aus der Ausbildung. Bin 24 Jahre alt und wohne bei meinen Eltern, denen ich jeden Monat 200€ zahle, weil ich dort wohne . Ich bilde mich momentan weiter zum Betriebswirt auf. Wenn ich das richtig verstanden habe wird das Ag2 oder Wohngeld nach dem Familieneinkommen berechnet. Bleibt da was übrig wenn meine Eltern Normalverdiener sind? Habe ich noch andere Möglichkeiten ? 

Kommentar von isomatte ,

Du könntest Wohngeld nur zusammen mit deinen Eltern beziehen,wohnst ja bei ihnen im Haushalt !

Ob ihr da einen Anspruch hättet kommt auf euer gesamtes Einkommen an und was ihr an Kaltmiete inkl.Neben / Betriebskosten ohne Heizung zahlen müsst.

Dazu gibt es im Internet kostenlose Rechner für das Wohngeld.

Sollten sie ein eigenes Haus / Eigentumswohnung haben,dann würde es ggf.kein Wohngeld,sondern einen Lastenzuschuss geben,ist wie Wohngeld,nur für Eigentümer die selber darin wohnen.

Da gibt es auch einen kostenlosen Rechner im Internet ,, Lastenzuschuss ".

Beim ALG - 2 wird auch das gesamte Einkommen zusammen gerechnet,solange du noch keine 25 bis oder deinen Bedarf aus eigenem Einkommen decken könntest.

Denn erst ab 25 bildest du im Haushalt deiner Eltern deine eigene BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) und dann hast du auch unabhängig vom Einkommen und Vermögen deiner Eltern Anspruch auf ALG - 2.

Mal ein Beispiel : 

Du lebst mit deinen Eltern alleine in der Wohnung und sie müssen 690 € Warmmiete zahlen und verdienen jeder 1200 € Brutto und bekommen 900 € Netto.

Der Regelsatz für den Lebensunterhalt beträgt für deine Mutter und deinen Vater jeweils 364 € und dazu kommt dann 1 /3 der Warmmiete,also angenommen 230 € dazu.

Dann läge der Bedarf deiner Eltern jeweils bei 594 € pro Monat.

Sie hätten dann jeder auf die 1200 € Brutto Freibeträge auf Erwerbseinkommen nach § 11 b SGB - ll,dass sind dann 300 €,diese würden theoretisch von den 900 € Netto abgezogen und ergeben dann das anrechenbare Nettoeinkommen.

Es blieben hier also ca. 6 € übrig und das dann vom Vater noch dazu,dann wären es 12 € Überschuss,der dann ggf.auf deinen Bedarf angerechnet werden könnte,wenn dann nicht weitere Aufwendungen abgesetzt werden könnten,die mit der Beschäftigung in Zusammenhang stehen würden,also z.B. hohe Fahrkosten.

Dein Bedarf würde bei 324 € Regelsatz liegen und dazu dann 1 / 3 der KDU - Warmmiete,also 230 € dazu,gesamt dann min. 554 € pro Monat.

Dann gingen ggf. erst mal die 12 € Überschuss von deinen Eltern ab und von deinen 380 € ALG - 1 kannst du zunächst 30 € Versicherungspauschale geltend machen,wenn du diese nicht schon anderweitig absetzt,z.B. wenn du auch Erwerbseinkommen hättest.

Dazu könntest du dann noch Beiträge für gesetzlich vorgeschriebene Versicherungen geltend machen,wie z.B. KFZ - Haftpflicht.

Der Rest von deinem ALG - 1 wird dann auf deinen Bedarf angerechnet,die Differenz könntet ihr dann alle gemeinsam beziehen,solange ihr eine BG - bilden würdet,dann würde es eine Aufstockung vom Jobcenter geben.

Erst wenn du 25 bist stünde dir der derzeitige volle Regelsatz von 404 € zu und dazu dann 1 / 3 der KDU - Warmmiete,die Differenz nach Abzug deiner anrechenbaren Einkommen würde dann als Aufstockung gezahlt.

Antwort
von yilmazburak, 21

Ja auf jeden fall

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