Die Bayern LB hat den Bürgern 3,7 Milliarden an Lasten aufgebürdet, welche durch falsche und hochrisante Spekulationen verursacht wurden. Verantwortlich ist freilich. Die Herren Huber, Stoiber, Beckstein sassen im Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat ist ein Kontrollsystem, sollte es zumindest sein. Mir stellt sich die Frage, nach welchen Kriterien Personen in den Aufsichtsrat benannt werden ? Die oben genannten Herren haben von Bankgeschäften keinerlei Ahnung, weder eine Banklehre abgeschlossen oder Bankerfahrung. Die bayerische Regierung hat vorauseilend sofort festgestellt, dass es keine Möglichkeit gäbe, von den genannten Herren Schadenersatz zu verlangen. Wir Steuerzahler müssen den Kopf für diejenigen herhalten, die Milliarden in den Sand setzen und sich lächelnd und ironisch vor den Kameras zu ihrer Unschuld bekennen. Wofür also einen Aufsichtsrat ?
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ReservistReservist
Das ist das Problem am Aufsichtsrat. Eigentlich wäre das ein Fulltime-Job, es werden aber häufig ungeeignete Personen dafür einberufen, die diesen Job nicht Vollzeit machen können (und dementsprechend entlohnt werden).
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alluhanacktbaralluhanacktbar
weil der bei aktiengesellschaften per gesetz vorgeschrieben ist?
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OntarioOntario Per Gesetz vorgeschrieben , ja. Aber diese Posten mit Nullen besetzen, ist das etwa auch vorgeschrieben ? Aufsichtsrat soll doch Kontrollfunktion haben. Geht es bei der Besetzung des Aufsichtsrates nur darum, dass die Posten besetzt sind, egal durch wen, ob geeignet oder nicht ? Sollten nicht Leute im Aufsichtsrat sitzen, welche in der Lage sind die Entscheidungen des Vorstandes überprüfen zu können ?
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alluhanacktbaralluhanacktbar die aktionäre entscheiden, wer in den Aufsichtsrat geht und wenn das land große aktienpakete hält, entsendet es halt seine vertreter in die aufsichtsräte....
Soweit es sich um Vertreter der Politik handelt die in den Aufsichtsräten sitzen, halte ich dies ohnehin für unakzeptabel. Nicht weil ich denen die zusätzlichen Einnahemn nicht gönne, sondern ganz einfach deshalb, weil ein Volksvertreter für seinen Job vom Steuerzahler bezahlt wird und somit n u r den Job als Volksvertreter zu erfüllen hat. Also nicht jede Menge Zeit, sich in irgendwelchen Aufsichträten einzubinden. Keiner von uns kann sich erlauben, gelegentlich nicht am Arbeitsplatz zu erscheinen, weil er zusätzliche , gut bezahlte Jobs wahrnimmt. Hier eben den eines Aufsichtsrates.
ja das ist aber ihre eigene schuld, die aktionäre entscheiden, wer in den rat geht, und wenn jemand meint, der 50% hält, halt eine null in den rat zu schicken, verliert er hatl am meisten dabei, normalerweise machen aktionäre das ja nicht, sie wählen ja nur vermeintlich kompetente leute, da es ja ihr Geld ist, mit dem diese Leute primär spielen...
Nun, in dem besagten Beispiel Bayern LB spielten die nicht mit dem Geld der Aktionäre, sondern am Ende mit dem Geld der Steuerzahler. Vermeintlich kompetente Leute, das ist gut ausgedrückt. Dann sollten doch auch diejenigen, welche 50% halten, und die Nullen in den Aufsichtsrat beriefen, auch für den Schaden aufkommen und nicht der unbedarfte Steuerzahler. Was hinter den Kulissen in der Abwicklung der Bayern LB lief, ist ein Skandal erster Ordnung, der leider nicht aufgeklärt wird, wie er sollte. Dafür sorgen die Seilschaften.