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Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivität oder schlecht erzogen?

Frage von rhapsodyinblue rhapsodyinblue

Bei einem Gespräch mit einer Erzieherin kam dieses Thema auf. Selbst die Erzieherin war sehr skeptisch mit der o.g. Krankheit, weil sie der Meinung ist, dass viele Eltern gerne der Krankheit die Schuld geben, wenn ihr Kind "schlecht erzogen" ist. Sicher gibt es Kinder, die diese Störung haben und es auch ärztlich belegt ist. Aber bei wie vielen wird es gar nicht erst untersucht und die Eltern bestehen darauf, dass es eben nur an AD(H)S liegt, wenn das Kind letzlich nur keine Erziehung hatte.

 

Ist es dem so? Und wenn man es weiß, würdet ihr den Eltern sagen, dass sie ihr Kind nicht im Griff haben und aufhören sollen, diese Störung als Alibi zu missbrauchen (das schon allein aus Rücksicht zu den wirklich Betroffenen)?

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Antworten (7)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von peterprunken peterprunken

    ADHS wird viel zu schnell diagnostiziert und in Folge wird den Kindern viel zu schnell Ritalin verschrieben. Auch Eltern machen es sich da oft viel zu leicht (Das Kind ist Schuld, nicht wir)

    Ein klärendes Gespräch mit den Eltern ist sicherlich hilfreich, so bekommt man einen Eindruck, wie DIE eigentlich ticken.

    Jetzt kommt es auf das Alter des Kindes an, aber eine Einschaltung des Jugendamtes wäre denkbar.

    Kommentar von peterprunken peterprunkenpeterprunken

    Danke für´s *-chen

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    Antwort von phoenix69x phoenix69x

    Es gibt tatsächlich Eltern, die als Alibi für das eigene Versagen in Erziehungsfragen gerne Krankheiten wie z.B. ADHS vorschieben. Da die Eltern dies z.T. wirklich glauben, ist ein Gespräch mit Ihnen meist ergebnislos.

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    Antwort von PoisonIvy PoisonIvy

    Irgendwie kommt mir das teilweise auch so vor und bei manchen ist auch einfach noch zusätzlich die Ernährung total schlecht, was sich eben auch so auswirken kann, dass das Kind nur noch überaktiv ist,  Cola oder Eistee als tägliches Getränk kann es nun mal nicht sein, wegen zu viel Koffeein und Zucker.

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    Antwort von antje2106 antje2106

    sehe ich auch so, heutzutage haben ja dann alle kinder adhs, klar so haben die eltern immer ne ausrede, erziehen muß man die kinder trotzdem

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    Antwort von cuckoo cuckoo

    Diesen Verdacht hege ich auch des öfteren. Würde mich allerdings als Kinderlose und damit als jemand "ohne jede Ahnung" - wie einem von Eltern dann gerne bescheinigt wird ;) -  nicht dazu äussern.

     

    Es ist übrigens auch interessant, wie viele Leute sich auf der Internet-Plattform als Legastheniker "outen", um ihre mangelhafte Rechtschreibung zu erklären.  Und wer schlecht in Mathe ist, hat heutzutage Dyskalkulie. Denen, die tatsächlich davon betroffen sind, müssen eigentlich regelmässig die Haare zu Berge stehen...

    Kommentar von rhapsodyinblue rhapsodyinbluerhapsodyinblue

    Jetzt, wo du es sagst, das stimmt in der Tat. Viele, die auf ihre mangelnde Rechtschreibung hingewiesen werden, nehmen das als Ausrede. So drücken sie sich vor dem Üben und verbauen sich selbst.

     

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    Antwort von carsten1979 carsten1979

    Es stimmt, ADS/ADHS ist zu einer Modeerscheinung geworden. Schlimm für die Kinder und deren Eltern die an der Störung wirklich leiden. Eltern sind oft unfähig zur Erziehung, weil sie keine Regeln aufstellen und Grenzen setzen. Sie haben Angst das nach jedem NEIN der Weg zum Kinderpsychologen ansteht. Wie sind wir nur groß und lebensfähig geworden? Ich bin Tagesmutter und habe ein Vertrauensverhältnis zu den Eltern meiner Tageskinder. Ich habe schon einige Male den Eltern was gesagt wenn die Erziehung bei ihnen aus dem Ruder läuft. Es kommt immer darauf an, welches Verhältnis zu den Eltern besteht. Bei einer Freundin oder sehr guten Nachbarin sollte man was sagen. Erzieher sind sogar, spätestens bei den Entwicklungsgesprächen, dazu verpflichtet. Fremden Müttern würde ich nichts sagen. Ein Kind war mal so heftig beim Kinderturnen neben der Spur, das ich zu meinen Tageskindern gesagt habe, mit dem Kind spielt ihr nicht das ist frech. Natürlich so laut, das die betreffende Mutter es hört.

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    Antwort von garteln garteln

    Ich glaube das Hyperaktivität keine Erziehungssache ist.Wohl aber denke ich,daß man mit vermehrter Zuwendung,bzw.dem Versuch dem Bewegungsdrang der Kinder unterstützend beistehen kann,indem man ihrre Unruhe in sportliche Aktivität umzupolen versucht.Ist sicher zeitaufwendig,aber auch effektiv

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