Frage von kenzo68, 66

Aufladen und Entladen eines Kondensators?

Hallo, haben bei einem Versuch mit folgenden Werten R=100kOhm; C=100pikoF, U=10V den Kondensator auf- und entgeladen. Haben ungefähr die selben Werte raus. Die Kurve ist eine e-Funktion. Was ich mich aber frage ist, warum die Kurven gleich ausschauen? Beim Aufladen musste es nicht eine e-Funktion sein, die immer größer wird und irgenwann ganz langsam zunimmt und nicht wie beim entladen abnimmt und sich Null nähert. X-Achse=Zeit(t), Y-Achse= Spannung(V).

Expertenantwort
von TomRichter, Community-Experte für Physik, 28

> warum die Kurven gleich ausschauen?

Weil in beiden Fällen die treibende Kraft, die den (Ent-)ladestrom antreibt, die Spannungsdifferenz ist zwischen der äußeren Spannung (einmal 10V, einmal 0V) und der Kondensatorspannung (einmal von 0 auf 10 V steigend, einmal von 10 V auf 0 fallend).

Das Entladen kannst Du auch als "Laden" mit der äußeren Spannung 0 ansehen - bis auf die Vorzeichen bei der Stromrichtung und demzufolge der Spannungsänderung gibt es da keinen Unterschied.

> und sich Null nähert

Wenn Du nicht die absolute Spannung betrachtest, sondern die o.g. Differenz: die geht in beiden Fällen gegen 0.

Antwort
von Wechselfreund, 17

warum die Kurven gleich ausschauen?

 Das tun sie nicht! Sieh dir mal den Verlauf der Graphen aus der Antwort von sweetycube an.

Antwort
von kenzo68, 35

Das "nicht" nach musst muss weg.., also dass er immer größer wird und irgwann langsam zunimmt

Antwort
von sweetycube, 19

Hast du diese formeln?:

Aufladevorgang:

Uc(t)= U (1-e^(-t/(RC))

Entladevorgang:

Uc(t)= U × e^(-t/RC)

Kommentar von kenzo68 ,

nein, haben wir noch nicht gemacht

Kommentar von sweetycube ,

Du benötigst diese formeln um diese vorgänge auch als eine funktions zeichnen zu können ^^ die zahl "e" findest du auch im taschenrechner :3 den rest musst du nur einsetzen ^^

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