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Aufhebungsvertrag in der Ausbildung / Arbeitgeberwechsel

Frage von Micael Micael

Hi. Nichte ist in der Ausbildung und kann dort nicht mehr arbeiten.Wird gemobbt . sexuell belästigt. Es wird sich nicht ans Jugendarbeitsschutzgesetz gehalten, sie muss Überstunden machen ohne Ausgleich etc. Es ist so schlimm dass sie vor ANgst krank wird (Magen-/Darm, Kopfschmerzen, Schlafstörungen) wenn sie nur dran denkt. Hat sich anderweitig beworben und sollte genommen werden. Der neue Chef rief mal sicherheitshalber beim alten an und der redete so über das Mädel, dass der Neue dann abgesprungen ist und sie nicht mehr einstellen wollte. Jetzt hat sie einen ganz tollen Betrieb gefunden der sie weiter ausbilden will. Sie hat bloß Angst, dass sie, wenn sie jetzt den Aufhebungsvertrag unterschreibt, raus ist, weil ihr jetziger Chef um ihr eins auszuwischen, dem neuen Chef Lügen über sie erzählt und schlecht macht. Ich hab geraten, ne Klausel in den Aufhebungsvertrag dass die sie wieder "zurücknehmen" müssen wenn aus irgendeinem Grund der neue Arbeitgeber nicht mehr will. Was normalerweise völlig unwahrscheinlich ist, weil sie echt gut arbeitet, freundlich und zuverlässig ist. Aber sie hat doch berechtigte Angst. Hat jemand n Vorschlag? Bitte nicht mit IHK kommen. Die sind KOMPLETT und AUSSCHLIESSLICH auf Seiten der Arbeitgeber und wollen einem nur das Übelste. thx.

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Antworten (5)

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    Antwort von bitmap bitmap
    • Anzeige erstatten.

    • Arbeit niederlegen. -> http://www.buzer.de/gesetz/7323/a144515.htm

    Kommentar von bitmap bitmapbitmap

    http://www.buzer.de/gesetz/6165/a85491.htm

    Kommentar von Micael Micael

    Niederlegen? Und dann? Auf die Kündigung warten?

    Kommentar von bitmap bitmapbitmap

    ''Auf die Kündigung warten?''

    Ja klar. Sie ist doch im Recht.

    Kommentar von bitmap bitmapbitmap

    Warum zeigt ihr den Kerl nicht an? Es können doch nicht alle korrupt sein in dem Ort.

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    Antwort von thomasch thomasch

    ganz klarer fall von öffentlichkeit informieren, dass ist, was die meisten fürchten. in jedem fall das gespräch mit der kammer suchen, sollten diese nicht reagieren, ihnen auch gleich mitteilen, dass man dann leider die öffentlichkeit informieren muss, da sie ein einseitiger intressenvertreter sind. was ist mit gewerkschaften? außerdem würde ich das gewerbeamt/gesundheitsamt informieren, wenn da kranke rumlaufen. gibt ein schönes ordnungsgeld!

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    Antwort von Micael Micael

    Also.. wenn der alte Arbeitgeber einfach sagt, daß er so ne Klausel nicht unterschreibt. Kann man das erzwingen - immerhin hat man berechtigte Zweifel weil er schonmal eine Neueinstellung woanders verhindert hat?!

    Kommentar von teardrop1109 teardrop1109teardrop1109

    Nein, kann man leider nicht.

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    Antwort von teardrop1109 teardrop1109

    Ja, die Klausel wäre schön, nur denke ich, dass der jetzige Arbeitgeber sich darauf nicht einlassen wird. Raus ist raus. Es ist heutzutage nunmal so. Ist schon schlimm genug, dass da solche Dinge erzählt werden. Am besten soll sie gar nicht sagen, dass und wo sie neu anfängt, so dass der keine Chance hat, sie wieder schlecht zu machen.

    Kommentar von Micael Micael

    Sagt sie auch nicht. Trotzdem ist das ein Dorf, und vieles spricht sich rum. Und 8 Wochen Probezeit sind lang wenn man das geheimhalten will.

    Kommentar von teardrop1109 teardrop1109teardrop1109

    Stimmt - wenn es sich so schnell rumspricht. Aber wenn sie den neuen Vertrag unterschrieben hat und der neue AG auch, dann ist doch alles gelaufen. Und vielleicht hat sie Glück, und der neue AG hört nicht auf das Gesabbel.

    Kommentar von Micael Micael

    Und die Probezeit??

    Kommentar von teardrop1109 teardrop1109teardrop1109

    Mit ein bisschen Glück kommt sie da auch durch - wie gesagt, hängt viel von der Einstellung des neuen Chefs ab. Wenn der cool drauf ist, wird er sich sein eigenes Bild machen und nicht auf Gerede hören.

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    Antwort von Sandy19 Sandy19

    Sie soll zu Industrie und Handelskammer gehen und die Angelegnheit dort auf den Tisch legen, mit der bitte zu wechseln, die kümmern sich dann mit unter um einiges, bzw. können genaruer rat und tat geben (sry, nich ganz bis ende gelesen) hats du dich schonmal an einen anwalt gewant, um zumindest erstmal genauere fragen beantwortet zu bekommen, sprich wie der werdegang weiter gehen soll, oder eine anzeige bei der polizei (auch wenn deine nichte dafür gemissen werden kann, danch könnt ihr rechtlich vorgehen)

    Kommentar von Micael Micael

    Die IHK mit der ich Kontakt hab kümmert sich einen Sch... um Bedürfnisse von Azubis. Im Gegenteil. Die Machenschaften (auch und gerade die gesetzlosen) der Arbeitgeber werden gedeckt, in Schutz genommen, der Azubi wird dahingehend "geleitet" daß er auf alle Anprüche verzichtet. Es wird auch nicht nach dem Bekanntwerden von MIssständen etwas verbessert, kontrolliert etc. Ich empfinde das als Sumpf, was ich so höre, was meine Schwester davon erzählt hat. Die IHK will daß ich die Klausel weglasse und obendrein noch schriftlich versichere daß alle Ansprüche ob bekannt oder unbekannt damit hinfällig sind. So hat die Nichte NICHTS MEHR wenn die wieder mobben und üble Nachrede betreiben. Dann ist sie komplett ... unten.

    Kommentar von Sandy19 Sandy19Sandy19

    Dann mach es doch ganz knallhart, geh an die öffentlichkeit, damit jeder weiß mit wem man es zu tun hat

    Kommentar von Micael Micael

    Hab ich überlegt. Das wäre was für die Bildzeitung. Da arbeiten die Mitarbeiter sogar in Küche und Service, wenn sie an einer Salmonelleninfektion erkrankt sind. Und wer sich traut, mit so ner Infektion krank zuhause zu bleiben (wie es sein müsste) der kriegt n Anruf nach dem Motto "Wenn dir dein Ausbildungsplatz lieb ist beweg dich gefälligst hierher!" Was da vorgefallen ist, geht auf keine Kuhhaut. Aber IHK schweigt im Prinzip dazu. Man soll alles vergeben und vergessen, und der Arbeitgeber wird offiziell angehalten, die Gesetze einzuhalten. Aber die wissen genau, dass es allen andern Azubis noch genauso geht und tun trotzdem nix.

    Kommentar von Sandy19 Sandy19Sandy19

    schreib doch mal an rtl, die haben doch bis jetzt alles in de hand genommen

    Kommentar von Micael Micael

    Stell dir vor... was soll der neue Arbeitgeber (aus derselben Branche) denken, wenn man so ein Bohei macht. Damit muss ich noch ein bisschen warten, fürchte ich.

    Kommentar von Sandy19 Sandy19Sandy19

    is ja richtig, aber es geht ihr doch nicht um den neuen arbeitgeben, ich denke mir doch mal das er von der situation weiß, weil sonst würde er doch keinen wechsel zustimmen, so sehe ich das zumind. es geht hier doch einzieg und allein darum das solche schweine endlich mal in die mangel genommen werden und was hilft besser als die öffentlichkeit und die öffentliche meinung

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