Aufhebungsbescheid Wiederspruch?

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5 Antworten

Zuerst möchte ich deinen letzten Satz kommentieren

ich finde sowas nicht okai immerhin hab ich 3 jahre da schon eingezahlt und werde es wahrscheinlich bis zu rente auch noch tun.

Ich finde es völlig ok!!! Wenn du arbeiten würdest, dann könntest du auch nicht einfach so weg fahren. Egal mit was für einem Grund. Und da du das gemacht hast, steht dir für diesen Zeitraum auch völlig zu Recht kein Arbeitslosengeld zu! Einen Widerspruch kannst du gerne einlegen, allerdings wird dieser zu 100 % abgelehnt!

Und du schreibst, dass du "wahrscheinlich" auch weiter einzahlst. Aktuell jedoch nicht. Somit ist die Agentur für Arbeit quasi dein Arbeitgeber. Was dabei ganz wichtig ist: Du zahlst NICHT für dich ein! Sondern es handelt sich um eine Sozialversicherung. Heißt du zahlst für alle Arbeitnehmer ein.

Deine aktuellen Leistungen werden z.B. von Arbeitnehmern gezahlt, die aktuell arbeiten. Also zahle ich quasi dein Arbeitslosengeld.

Und ich, als Steuerzahler, finde es absolut richtig, dass du KEINE Leistungen erhältst. Egal aus welchem Grund du verreisen musstest. Das geht so halt nicht.

Du kannst dich jetzt auch nicht dahinstellen und sagen, dass dir das Verfahren nicht bekannt sei. Mit der Abgabe des Antrages auf Arbeitslosengeld unterschreibst du ebenfalls, dass du das Merkblatt 1 und 3 gelesen hast. Und da steht genau so etwas drin.

Weiter viel Erfolg bei der (hoffentlich erfolgreichen) Suche nach Arbeit

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"Ich finde sowas nicht ok".

Ich finde das vollkommen in Ordnung.Du bist Leistungsempfänger und damit kannst und darfst du nicht die Bestimmungen auslegen wie du es gerne möchtest.Ihr seid sicher nicht am selben Tag der Nachricht noch abgereist.Also war Gelegenheit sich die Reise genehmigen zu lassen.

Erst handeln und dann um Genehmigung bitten entspricht nicht unseren Vorstellungen von Pflichterfüllung und ich nehme an,das wirst du in der Türkei auch nicht anders gelernt haben.

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Kommentar von UnderCoverUser
30.08.2016, 13:52

Wir sind am selben Tag abgereist. meine ansprechpartnerin hat gesagt ich hätte noch Anspruch auf Urlaub. hätte ich es vor 1 stunde gemeldet wäre es okai gewesen aber weil es nachdem Termin war nicht mehr? wieso hat man kein Verständnis für sowas?

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Willkommen im Leben!

Ein Bekannter ist kein Verwandter ersten Grades und es gibt dafür weder Sonderurlaub noch einen mehrtägigen Auslandsaufenthalt genehmigt.

Würdest Du ein Beschäftigungsverhältnis haben, wäre Dein AG auch nicht verpflichtet Dir kurzfristig Urlaub zu genehmigen oder Dich von dienstlichen Pflichten freizustellen.

Kürzung / Streichung der Leistungen ist korrekt.

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Kommentar von UnderCoverUser
30.08.2016, 13:45

habe es falsch geschrieben war mein Verwandter ersten Grades.
verpflichtet wäre mein AG nicht aber die meistens AG haben da Verständnis dafür und genehmigen es kurzfristig und ich finde Arbeitsagentur sollte in so einem fall auch kein Akt daraus machen ich bin erst seit 1 Monat da angemeldet

was ist der unterscheid wenn ich 1 Woche vorher angekündigt hätte das ich ins Urlaub gehen möchte? mein Ansprechpartnern hat mir ja mitteilt das ich Anspruch darauf habe noch Urlaub zu machen. das einziege Problem ist das ich nicht rechtzeitig mitteilen konnte

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Tatsache ist, daß Du den Termin nicht eingehalten hast - ein wichtiger Grund liegt nicht vor ("mein enger bekannter")

Ein wichtiger Grund liegt vor, wenn es dem Leistungsberechtigen objektiv
unmöglich
oder nach Abwägung der widerstreitenden Interessen unzumutbar ist, am angegebenen Ort zu der angegebenen Zeit zu erscheinen. Entscheidend sind die Umstände des Einzelfalles.

Darunter fällt auch die Erledigung unaufschiebbarer persönlicher Angelegenheiten.

Der Todesfall eines Bekannten ist kein unaufschiebbarer oder wichtiger Grund.

Es ist weder objektiv unmöglich gewesen, den Termin wahrzunehmen noch unzumutbar.

Ich kann hier beim besten Willen keinen Grund sehen, warum ein Widerspruch Erfolg haben könnte.

Daß der Urlaub gewährt worden wäre, wenn man sich vorher gemeldet hätte, ist eine andere Sachlage - das hat nichts mit dem Nichterscheinen aus keinem wichtigem Grund zu tun.

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Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit widerspreche ich Ihrem Bescheid vom....

Meinen Termin am ... konnte ich aufgrund eines Trauerfalles nicht wahrnehmen. Da ich deswegen schnellstmöglich meine Abreise in die Türkei vorbereiten und durchführen musste, ging der Termin in der Hektik kurzzeitig unter. Allerdings meldete ich mich, sobald es mir möglich war, bei meiner zuständigen Sachbearbeiterin. Die Einstellung des Arbeitslosengeldes sehe ich daher als nicht gerechtfertigt.


Ich bitte Sie den Sachverhalt erneut zu prüfen und mir die neue Entscheidung schriftlich zuzusenden.


Mit freundlichen Grüßen


Also ich würde es so formulieren. Natürlich ist es nciht sicher, ob du damit was erreichst, aber probieren geht immer. Wird sogar meistens empfohlen. =)


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Kommentar von DerSchopenhauer
30.08.2016, 14:10

"ging der Termin in der Hektik kurzzeitig unter" - K.o.-Formulierung

Es ist kein rechtlich relevanter Grund genannt - noch nicht einmal angedeutet worden.

Ein solcher Widerspruch wird kaum zum Erfolg führen, selbst wenn er berechtigt wäre...

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