Frage von Robbe99, 57

Aufgrunddessen,dass ich demnächst eine Art Statistik zum Thema Organspende schreben muss, bitte ich um eure kritische Meinung zu dieser Problematik. Seid ihr d?

Antwort
von Deichgoettin, 10

Täglich sterben 3 oder 4 Menschen, deren Leben durch eine Organtransplantation gerettet werden könnte. Mich hindert nichts daran, nach meinem Tod eine "gute Tat" zu vollbringen. Ich habe schon seit vielen Jahren einen Organspendeausweis.

Kommentar von marylinjackson ,

Nicht um Lebensrettung, sondern es geht um eine gute Überlebenszeit bei der Transplantation.

Antwort
von bikerin99, 26

Als Anregung: Im Gegensatz zu Deutschland ist in Österreich jede Person ein potentieller Organspender, sofern es nicht schriftlich einen Widerspruch gibt.
Der Vorteil, viel mehr Menschen haben eine Chance auf eine lebensnotwendige Organspende. Ich brauche mich nicht extra darum kümmern, dass im Falle meines Todes jemand meine noch brauchbaren Organe bekommt.
Außerdem glaube ich, dass sich die wenigstens Menschen zu Lebzeiten  darüber Gedanken machen und Hinterbliebene in solchen Extremsituationen auch überfordert sind.
Persönlich stehe ich hinter diesem Gesetz.

Antwort
von TorDerSchatten, 15

Ich bin kein Organspender und habe auch einen "Nicht-Organspender-Ausweis" im Geldbeutel. Ich möchte ebenfalls keine Organe oder Gewebeteile von Spendern bekommen.

Antwort
von Nunuhueper, 11

Du solltest die gesetzlichen Grundlagen der Organ- und Gewebespende kennen. Zuletzt:

http://www.organspende-info.de/sites/all/files/files/gewebegesetz.pdf

Die entnommenen Gewebe aus Organen werden verarbeitet und sind dann Arzneimittel, die gehandelt werden.

Das Organ Blut erfuhr auch schon eine Umbenennung, indem man Blut als Gewebe deklarierte, um es handelsfähig zu machen.

Meine kritische Meinung ist, aus einer Spender-Leiche lassen sich somit für

ca. 200 000 Euro teure Arzneimittel herstellen, der Spender als Altruist  aber bekommt nichts.

Für Freunde und Angehörige bin ich bereit zu spenden (nur als Lebendspender).

Antwort
von marylinjackson, 11

http://www.transplantation-information.de/veroeffentlichungen/veroeffentlichung\...

Diese Nachrichten geben Anlass, jede Spende zu bedenken.

Auch ist nicht nur die Organspende, sondern die Gewebespende, mit der ja letztlich gehandelt wird, ein zu kritisierendes Problem.

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