geheiratet, obwohl diese Heirat keinerlei Auswirkungen im rechtlichen Sinne hat? Liegt es an dem "Hochzeitskleid" oder wirklich an dem Glauben, dass Gott zwei Menschen zusammenführt, die der Mensch dann nicht trennen darf? Wieso aber dann so viele Scheidungen? Könnte sich zu einer Endlosfrage entwickeln :-)
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Für einen katholischen Christen ist die Ehe ein Sakrament, das heißt ein wirkmächtiges Zeichen der Liebe Gottes in seinem Leben. Der Katholik anerkennt die standesamtliche Ehe nicht als sakramental. Insofern ergibt sich für den religiös geprägten Katholiken unter Umständen schon einen sehr wesentlichen Grund dafür, sich auch kirchlich zu vermählen.

Also ich habe aus Überzeugung kirchlich geheiratet. Kann mir aber vorstellen , dass es viele machen, weil´s halt so romantisch ist und die Tradition es "verlangt". und welche Frau will nicht einmal so aussehen?

Bei vielen liegt es sicherlich nur am Kleid und am "passenden" Rahmen... aber es gibt sicher noch welche, die es aus Glaubensgründen tun!

Frauen lieben meist das ganze Brimborium mit weißem Kleid und dem Schnickschnack. Aber auch die Familie spielt eine große Rolle. Und manche, ja manche sind auch wirklich gläubig. Dass man es dann nicht unbedingt ein Leben lang mit demjenigen aushält (es gehören ja auch zwei dazu), steht dann auf einem anderen Blatt. Schließlich ist man hinterher immer klüger...

Warum die Kirchliche Hochzeit: das liegt, so glaube ich an der Erziehung und an der eigenen Einstellung.
Warum so viele Scheidungen: das liegt meiner Meinung daran, dass die Werte verloren gegangen sind und die Institution Ehe an sich nicht mehr ernst genommen wird.
Ich denke, da verallgemeinerst du zu stark. Dass es heute mehr Scheidungen als früher gibt, hat auch etwas mit der veränderten Rolle der Frau zu tun und folglich der Tatsache, dass die Ehe keine reine Versorgungsinstitution mehr ist
Taraa am 14. März 2008 11:42 Liebe/er kiralee: ich spreche hier über meine persönliche Meinung zu dieser Sache. Wenn ich darauf näher eingegangen wäre, hätte ich nicht genug Platz gehabt und einen ellenlangen Monolog will hier keiner lesen:-))
also ich würde ehrlich gesagt auch nur kirchlich heiraten erstens wegen dem glauben und zweitens weil es einfach schön ist
Bei denen die ich meinte geht es bei ihr um den Glauben, ihm ist das glaube ich ehr lässtig.

Es hat sicher etwas Traditionelles. "Glanz und Gloria" spielt sicher auch bei vielen eine Rolle!
Das Heiraten auf dem Standesamt ist für viele ein reiner Akt der Bürokratie! Die Heirat in der Kirche verleiht dem Ganzen aber etwas Würdevolles! Ich bin nicht religiös und habe mit ganz wenigen Ausnahmen auch kaum mal eine Kirche von innen gesehen! Aber in diesem Punkt glaube ich schon an das, was die Männer in den Kutten da erzählen!
Und ähnlich habe ich das auch bei der Taufe meiner Kinder gesehen. Auf dem Standesamt wird der Name auf ein Stück Papier geschrieben und fertig. Bei der Taufe wird er praktisch "verliehen""!
Ich hatte eine sehr schöne standesamtliche Trauung in einem alten Schloss - der Rahmen mit Glanz und Gloria stimmte auch ohne Kirche ;-)
RBMannheim am 14. März 2008 11:14 Ausnahmen bestätigen da ja die Regel. Bei den standesamtlichen Trauungen, die ich miterlebte (Mannheim, Karlsruhe, Brühl, usw.) wirkte das halt alles sehr "wie auf'm Amt"!
butz1510 am 14. März 2008 11:25 Da hast Du völlig Recht! Meine Trauung dauerte sage und schreibe 11 Minuten! Es ist aber tatsächlich so, dass auch eine Trauung nichts weiter ist als ein Verwaltungsakt - zum Leidwesen der Heiratenden. Aber zwischenzeitlich gibt es immer mehr Standesbeamte, die das eingesehen haben und das Ganze mit Musik, Deko usw. schön gestalten.
Wir haben nur standesamtlich geheiratet da wir beide nicht in der Kirche sind. Meine Frau hat trotzdem ein wunderschönes Brautkleid gehabt. In den meißten Fällen ist es Heute nur noch eine Glaubensfrage oder weil die Eltern in der Kirche sind und dann müssen es die Kinder auch sein.

Ich denke, das liegt am Trend zur "Romantik" und als romantisch lässt sich eine standesamtliche Trauung nun wirklich nicht bezeichnen. Der kirchliche "Ehe-Schwur" wird aber meiner Meinung nach gründlich missverstanden und viel zu leichtfertig abgegeben.

Also es kann nicht nur am Kleid liegen. Mein Mann und ich haben 2006 geheiratet (nur standesamtlich) und ich hatte ein wunderschönes langes weißes Klaid an...

Ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten. Ich habe damals nur standesamtlich geheiratet und der ganze Krampf mit den lieben Verwandten war fast nicht zum Aushalten. Daraus schließe ich, dass viele Heiratswillige wohl lieber doch in der Kirche heiraten, damit sie nicht endlos erklären müssen, warum sie es nicht tun.
Na ja vor paar Monaten traeumte ich noch von einer kirchlichen Hochzeit,aber nur aus Glaubensgruenden.Es waere normal so,weil es in der Bibel steht,als Symbol dass Gott diese Ehe segnet.Ich finde aber bloed eine kirchliche Hochzeit,wo die Frau keine Jungfrau ist, das weisse Kleid symbolisiert die Unschuld,die Reinheit....
Ich glaube viele heiraten in der Kirche weil´s entweder einfach schön ist oder dazu gehört. Wenige aus wirklicher innerer Überzeugung bzw. in dem Bewusstsein was bei einer Trauung wirklich geschieht. Ich habe hier gelesen, dass die Kirche inkonsequent sei. Warum ist es denn schon wieder die Kirche? Ich finde die Kirche handelt (so sollte es zumindest sein) aus christlicher Nächstenliebe. So kann sie auf Verschiedenes hinweisen, Ratgeber sein und sakramentale Handlungen vornehmen. Ein mündiger Christ wurde getauft und hat mit der Firmung bzw. der Konfirmation seinen Glauben bestätigt und die Verantwortung für seinen Glauben selbst übernommen. Ein Priester sieht einem auch nur vor den Kopf und profitiert sicherlich auch von gewissen Erfahrungswerten. Ich denke Gott kann man aber nichts vormachen - der sieht in´s Herz. Die Frage ist doch: Wie konsequent zieht ein ´gläubiger´ Christ seinen Glauben auch durch. Glaubt er wirklich daran oder nicht. Darüber hinaus kann jeder in besondere Situationen geraten. Es können Sünden vergeben werden - was aber nicht als Legitimation gilt - wie schon gesagt: Gott sieht in´s Herz, vor Ihm muss man sich letztlich verantworten nicht vor der Kirche.

Ich habe aus meinem Glauben heraus kirchlich geheiratet, ohne weißes Brautkleid.