Frage von westlatisha, 74

Aufgehört mit Rauchen?

Ich habe aufgehört zu Rauchen, dass jetzt seit einem Jahr. Doch ich habe immer noch total Lust zu Rauchen.. nicht immer, aber sehr oft. Ich bin so vernünftig das ich nicht wieder anfange zu Rauchen. Doch diese Lust darauf macht mich manchmal verrückt. Das ist doch nicht Normal.

Ich hab vorher 9 Jahre geraucht, so ne Schachtel am Tag. 18 zig. waren da drin.

Expertenantwort
von RayAnderson, Community-Experte für e-zigarette & rauchen, 22

Hallo,

erst einmal herzlichen Glückwunsch zu Deinem Rauchstopp. Du solltest versuchen Deinen rauchfreien Weg weiterzugehen.

Leider sind Deine Suchtsymptome normal. Auch wenn es individuell Unterschiede gibt, weil jeder Organismus anders reagiert.

Auch wenn das Suchtverhalten sich reduziert, kann es über viele Jahre immer wieder in unterschiedlichen Situationen zum Vorschein kommen.

Von herkömmlichen Zigaretten geht ein extremes Suchtpotential aus. Das ist durchaus gewollt. Schließlich sind die meisten Raucher jahrzehntelange, treue Kunden, der Tabakindustrie. Das gilt es zu schützen.

Es ist nicht das Nikotin. Erst der Cocktail aus den nahezu unzähligen Zusatzstoffen, in Verbindung mit dem Nikotin, erzeugt diesen extrem suchtgefährdenden Stoff.

Um davon loszukommen bedarf es eines sehr starken Willen. Der Wille und das Bewusstsein für eine Veränderung ist der erste Schritt.

Ich hoffe, Du schaffst es, Deinen rauchfreien Weg so weiterzugehen.

Für viele Raucher, die gern aufhören möchten, es aber nicht schaffen, ist der Umstieg auf dampfen von E-Zigaretten ein interessanter Weg. Für viele Exraucher war es ein Umstieg, für einen späteren Ausstieg.

Laut der neusten Studie der Eurostat (europäisches Statistikamt) gab es in 2014 bereits 6 Millionen Menschen in Europa, die durch E-Zigaretten einen totalen Rauchstopp erwirkt haben. Damit sind E-Zigaretten die einzig wirksame Methode um erfolgreich vom Rauchen wegzukommen.

Das liegt daran, dass das Suchtpotential beim Dampfen von E-Zigaretten wesentlich geringer ist. Es ist ein stressfreier Ausstieg.

Beim korrekten Umstieg fallen Entzugserscheinungen weg. Das Nikotin bekommt der Körper über das Liquid. Deswegen ist es ein stressfreier Abschied vom Rauchen. Weiterer Umgang mit dem rauchenden Bekanntenkreis wird durch fehlende Entzugserscheinungen für Jeden unproblematisch.

Eine 2 jährige Studie des britischen Gesundheitsministeriums belegt, dass dampfen mit E-Zigaretten zu ca. 95% weniger schädlich ist, als rauchen herkömmlicher Zigaretten.

Ein ins deutsche übersetzter Auszug, der britischen Studie, findet sich auf der Seite Forschung und Wissen.

www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/medizin/studie-e-zigaretten-sind-gesuend...

Dampfen ist wesentlich günstiger, außer man steigt in den SubOhm Bereich bei E-Zigaretten ein. Für einen erfolgreichen Umstieg bedarf es einer vernünftigen E-Zigarette und einem Liquid, dass mit der Nikotinmenge dem Rauchverhalten angepasst ist. Dann ist es für die meisten unproblematisch.

Die Investition amortisiert sich bei einem durchschnittlichen Raucher innerhalb von wenigen Wochen.

Solltest Du irgendwann zum Entschluss kommen, dass Du es doch nicht schaffst, dauerhaft auf das Rauchen verzichten zu können, dann solltest Du stattdessen über E-Zigaretten nachdenken.

Genügend Argumente um darüber ein paar Gedanken zu verschwenden.

Alles Gute Dir.....

Gruß, RayAnderson  😏 

Kommentar von playgroundFlash ,

Sehr guter Text, dem stimme ich 100% zu.

Habe jetzt auch endlich dank der E-Zigarette seit 2 Wochen keine herkömmlichen Zigaretten mehr geraucht und das ohne Entzugserscheinungen.

Und außerdem schmeckt es viel besser 😊

Naja, ich hoffe das ich nicht irgendwann wieder zur herkömmlichen Zigarette greifen werde. Aber so lange ohne Glimmstängel hab ich vorher noch nicht geschafft.

Gruß

Kommentar von RayAnderson ,

Danke...

Ich war über mehrere Jahrzehnte Raucher, mit mehr als einer Schachtel pro Tag. Ich habe von jetzt auf gleich aufgehört und nie wieder eine geraucht.

Da es keine Entzugserscheinungen gibt, der Rauchstopp also stressfrei abläuft, gibt es keinen Grund rückfälig zu werden. Natürlich müssen beim Dampfen von E-Zigaretten ein paar Punkte beachtet werden, damit es erfolgreich verläuft, aber das kann jeder schaffen.

Die schlimmste Hürde ist das Suchtverhalten und das kommt gar nicht erst auf.

Antwort
von Marczin, 5

Hallo,

auch ich bin starker Raucher gewesen. Habe damals mit 12 Jahren meine 1. Zigarette geraucht (selbst gedrehte, ohne Filter, Bison-Tabak). Das ist nun schon 37 Jahre her.

Vor etwa einem halben jahr habe ich ganz spontan eine E-Zigarette gekauft und seitdem heine herkömmliche Zigarette mehr geraucht. 

Entzugserscheinungen habe ich durch die nikotinhaltigen Liquits nicht, man kann es sehr gut dosieren und auch langsam den Nikotingehalt minimieren.

Mir fiel auf, das der Geruchssinn und der Geschmacksinn wieder intensiver geworden sind, auch die Klamotten stinken nicht mehr nach kaltem Rauch!

Bin mit dieser Lösung erstmal zufrieden, noch besser wäre es, wenn ich selbst die E-Zigarette nicht mehr dampfen würde!

Liebe Grüße aus Hannover

Frank

Antwort
von o0bellaAnna0o, 21

Ich rauche seit zwei Jahren nicht mehr und denke trotzdem noch oft daran, aber es wird seltener und leichter.

Antwort
von Frum1972, 10

Doch das ist normal. Das ist eine Droge gewesen und man bleibt immer süchtig danach. Aber es ist gut das du stark bist und dazu nein sagst.

Expertenantwort
von kami1a, Community-Experte für rauchen, 18

Hallo! Es geht vielen so - Du musst halt kämpfen. Vielleicht hilft es Dir zu wissen was seit 1 Jahr mit Dir passiert - und weiter passieren wird.nichtraucherkurse.info  sagt : 

20-30 Minuten nach der letzten Zigarette 
Etwa die Hälfte des Nikotins der letzten Zigarette ist jetzt abgebaut. Die äußeren Hautschichten werden wieder besser durchblutet und die Hauttemperatur steigt. Hände, Füße und Ohren frieren nicht mehr so leicht. 

Nach 6 bis 8 Stunden 
Das Kohlenmonoxyd ist weitgehend aus dem Körper entfernt. Ihr Blut kann jetzt deutlich mehr Sauerstoff transportieren. Ihre körperliche Leistungsfähigkeit steigt, Ihr Gehirn wird besser durchblutet und Ihre Konzentrationsfähigkeit steigt merkbar. 

Nach 2 Tagen 
Ihr Herzinfarktrisiko beginnt zu sinken. 

Nach 2 bis 3 Tagen 
Ihr Geruchs- und Geschmackssinn verbessern sich spürbar. Sie bemerken Gerüche, die Sie seit Jahren nicht mehr gerochen haben. Speisen und Getränke schmecken deutlich intensiver. 
(Dieser Prozess setzt bereits während des LernPlans ein). 
Nach ca. 2 Wochen 
Ihre Lunge beginnt, sich zu regenerieren. Teer wird abgebaut und abgehustet. Ihre Haut wird rosiger und verliert Ihre graue Farbe. 
(Dieser Prozess setzt bereits während des LernPlans ein). 

Nach ca. 2 Monaten 
Die Gefahr von Atemwegsinfektionen beginnt zu sinken. Die Lunge kann jetzt ca. 25% mehr Sauerstoff aufnehmen. 

Nach 1 bis 2 Jahren 
Ihr Herzinfarktrisiko ist jetzt etwa so hoch wie bei einem Nichtraucher. 

Nach ca. 7 bis 8 Jahren 
Ihre Lunge hat sich so weit regeneriert, dass sie sich nicht mehr von der Lunge eines Nichtrauchers unterscheidet. 

Nach ca. 9 bis 10 Jahren 
Ihr Krebsrisiko ist jetzt genau so niedrig wie bei einem Nichtraucher. 
lahnt sich doch, alles Gute.

Antwort
von Amaterazu, 24

Setz dir einen Strohhalm an und atme durch den Strohhalm. Spüre, wie eklig das ist und wie schädlich etc du musst dir diese Sucht nehmen.

Kommentar von Dichterseele ,

Das ist ein bisschen sehr oberflächlich gedacht...

Antwort
von Dichterseele, 49

Rauchen macht körperlich und seelisch abhängig - so leicht überwindet man das nicht. Mit einfach aufhören ist es nicht getan. Du musst die Ursachen der Sucht bekämpfen! Also was ließ Dich immer zur Zigarette greifen? Wozu glaubtest Du, das ekelhafte Gift zu brauchen?

Sprich darüber mit einem Arzt und such Dir einen Psychologen - was gut helfen soll, ist Hypnose.

Antwort
von undNichtAnders, 12

Das ist total normal. Die meisten Leute tun sich schwer mit Aufhören. Sonst würden auch viel weniger rauchen. Ich glaube das nicht so recht, wenn Leute behaupten, sie rauchen gern und wollen nicht aufhören. Fast jeder Raucher hat das Aufhören schon mehrfach erwogen, ganz viele versuchen es immer wieder. Viele schaffen es, und das ist das Positive.

Wie es dir persönlich geht, ist eben das - persönlich. Ungefähr nach 3 Monaten "sollte" es leichter sein aber es ist völlig im Rahmen, wenn du nach 1 Jahr noch Verzichtsgefühle hast oder es dich einfach zur Zigarette hinzieht.

Eines ist sicher - deine Sucht zieht sich zurück. Sonst würdest du immer noch 1 Schachtel am Tag rauchen. Du kommst schon so viele, viele Tage ohne aus, wo du früher keine Stunde ohne konntest, und auf keinen Fall einen ganzen Tag.

Es wird milder werden. Es lohnt sich sowas von. Ich bin eine von denen, die zig Mal aufgehört haben, erst irgendwann hat es geklappt, schade nur, dass es nicht früher ging. Ich habe eben immer wieder angefangen, leider!! Heute bin ich nur noch glücklich, dass ich davon frei bin.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community