Welche Aufgaben können Kinder und Jugendliche in welchem Alter zu Hause übernehmen, damit sie in der Haushaltsführung Erfahrung bekommen und lernen Verantwortung zu übernehmen ?
Mein Sohn ,10, ist einmal in der Woche mit Geschirr abwaschen mit dem Papiermüll beauftragt.
Meine Tochter,6, übernimmt den Biomüll und einmal die Wohnung kehren.
Das Decken und Abräumen des Tisches entscheide ich spontan.
Wie sieht das bei euch aus ?

Das was du machst, ist schon mal gut. Tisch abräumen habe ich immer mit meiner Tochter zumsammen erledigt. Ausserdem war noch Geschirrspüler einräumen/ausräumen angesagt (ab ca. 10 Jahren). Blumen giessen, Zimmer aufräumen (Selbstverständlichkeit schon von klein auf), mit im Garten helfen (auch von klein auf), Kochen (mit mir zusammen ab ca. 7 Jahren). Eigentlich habe ich meine Tochter immer in alle Arbeiten mit einbezogen und wir haben viel zusammen gemacht. Das Gute daran ist, das sie heute, mit 15 Jahren, extrem selbstständig ist und mir dafür auch dankbar ist. Und wir hatten eigentlich auch immer viel Spass dabei.

ja das läuft bei uns in etwa genauso ab,mal müll weg bringen,meine tochter hängt auch gerne die wäsche auf,aber zu mehr möchte ich sie nicht einspannen,die schule ist lange und anstrengend genug und genug freizeit um mit ihren freunden zu spielen sollte bleiben
Es ist richtig, die Kinder mit in die Pflichten einzubinden. Allerdings habe ich(damals, denn meine Mädchen sind schon alle um die 30)es nicht so altersabhängig gestaltet. Von klein an habe ich, natürlich mit Hilfe, gefordert, dass sie ihr Spielzeug auch wieder aufräumen. Die Aufgaben die sie zu erledigen hatten war später dann ihr Zimmer in Ordnung zuhalten. Ansonsten habe ich sehr oft die Initiativen der Kinder aufgenommen - eine wollte Tischdecken, die andere beim Kochen helfen u.s.w. Natürlich gab es auch ungeliebte Arbeiten, wie den Müll entsorgen - dies wurde dann wöchentlich umverteilt und Mama und Papa waren nicht ausgeschlossen. Ich habe immer sehr viel Wert darauf gelegt, den Kindern verständlich zu machen, dass jeder in der Familie Pflichten hat, damit sie gut funktioniert und je schneller wir gemeinsam den Haushalt am Wochenende erledigt haben, hatten wir auch mehr Zeit gemeinsam etwas zu unternehmen. Schaue ich mir heute die jungen Familien an - sehe ich mit Stolz, dass sie viel von ihren Erfahrungen als Kind nutzen, um es an ihre Partner und Kinder weiter zu geben.

meine ist 6 und hat noch keine aufgaben sie muß ihre tiere selber füttern und nicht ich die tut helfen wenn ich ihr was sage
Bei uns ist das so dass Ich (13) die Spülmaschine manchmal ein und aus räumen muss und Tisch decken manchmal Müll runterschmeißen bei meiner kleineren Schwester faßt auch. Meiner Meinung nach sollte die Hausarbeit NUR von den Eltern gemacht werden, bis die Kinder 18 sind. Ausser wenn es gar nicht mehr geht.. oder wenn man selber dazu lust hat
so wie du dir das vorstellst, ist es nicht gut, erst mit 18 was helfen. Ich brauchte zu Hause auch nicht viel machen und wenn ich was machen wollte oder wollte, dann hat meine Mama gemeckert, wenn meine Handgriffe oder Ergebnisse nicht so war wie bei ihr, also hab ich mich ferngehalten von der Hausarbeit, aber hatte dann in meiner ersten Wohnung Probleme mit der ordnung, aber hab das mit der Zeit selber gelernt.
ach so und wnen man dann mit 18 ausziehen möchte, kommt der geistesblitz, wie man wäsche wascht, wie man kocht,... oder wie stellst du dir das vor?
nur weil du keine lust dazu hast zu helfen heißt es nicht, daß du es nicht tun sollst. meinst du allen ernstes, deine eltern haebn spaß daran hinter euch herzuräumen?
ich hab in deinem alter schon einiges mehr im haushalt mitgeholfen. handtücher zusammengelegt, eigenes zimmer komplett geputzt, inklusive staubwischen und saugen, ab und an die wohnung gesaugt, sonntags waren meine schwester und ich mit spülen und abtrocknen dran,...
und ich wuchs in einer zeit ohne spülmaschine und massenhaft müllötonnen auf. wir mußten unser papier, glas, dosen noch zu containern im ort tragen.
ich glaube, deine eltern lassen dich noch viel zu wneig machen oder du scheinst den sinn hinter dem ganzen nicht zu verstehen.
man lernt nur etwas, wenn man es tut und nicht nur dabei zu schaut. zudem hat diese beteiligung der kinder eigentlich meist noch einen netten nebeneffekt. wenn sie wissen wie viel arbeit das aufräumen, spülen,... macht, achten sie eher darauf unnötigen dreck zu produzieren.
Ich wurde mit 9 J zum Spülen verdonnert. Ich Profitiere jetzt davon.

Die Aufgabenverteilung finde ich sehr gut. Meine Kinder mussten dazu ihre Betten täglich selbst machen (halt so gut es ging) und haben frühzeitig gelernt, ihre Schuhe selbst zu putzen.

Meine 3 Jungs sind 18, 15 und 12 Jahre alt. Sie müssen jeden Samstag ihr Zimmer aufräumen, putzen und wischen. Im Winter muß jeder abwechsend Holz vom Keller in´s Wohnzimmer tragen für den Schwedenofen. 2 Tage in den Sommenferien müssen sie mit Holz sägen, damit wir den Holzkeller für den Winter wieder mit Holz auffüllen. Alle 3-4 Wochen müssen sie auch bei der Gartenarbeit helfen. Auch müssen die drei die Treppe kehren, staubsagen und wischen (eine ist aus Marmor, die andere aus Holz mit Teppichauflagen). Gras mähen müssen sie auch, jeder abwechselnd, wenn es nötig ist. Abspülen oder so brauchen sie nicht, denn sie machen schon genug und da es Buben sind, sind sie eher für Männerarbeiten geeignet.
uiuiui, "männerarbeit" hoffe deine jungs kommen nie in die verlegenheit alleine ohne freundin leben zu müssen oder in eine jungs WG zu ziehen. dann mußt du wohl mehrmals wöchentlich antanzen und die "frauenarbeit" übernehmen.
wobei ich dir mit der aussage, daß sie schon genug machen recht geben muß, nur sollte man eben lieber keinen unterschied machen zwischen "männer- und frauenarbeit" denn eine frau kann wenn sie alleine wohnt auch mal in verlegenheit geraten und ein loch in die wand bohren müssen und sohnemann muß in der eigenen wohnung auch spülen, putzen und wäsche waschen. oder sollen sie letzteres immer zu dir bringen, bis sie ne eigene waschfrau gefunden haben? ;)
ich kenne ein solches exemplar. genau wie ich 30, noch ie alleine gewohnt, einzelkind recht alter eltern. der bekommt heute noch gekocht, gewaschen, geputzt, das bett gemacht,... der kann niemals alleine wohnen, würde wohl von oben bis unten zu müllen. selbstständigkeit, wo bist du?

meine tochter wird jetzt 4 und hilft mir sehr gern im haushalt, sie räumt jeden tag vorm schlafengehen ihr zimmer komplett auf, denn sie kann nicht einschlafen, wenn da was nicht an seinem platz ist. sie räumt mit mir die spülmaschine ein und aus, sie deckt den tisch und sie nimmt sich auch sehr gern den staubsauger und saugt die wohnung. wenn ich putze, bekommt sie immer einen lappen mit in die hand. wir machen vieles im haushalt einfach gemeinsam, so können wir zusammen sein, uns unterhalten und sind am ende schneller fertig und haben noch viel zeit zum spielen.
das ist doch mal eine klasse antwort. solange spaß dabei ist und der bleibt eigenltich auch später, wenn man die kleinen für die arbeit lobt und sie nicht an der arbeit kritisiert, daß sie dies und das nicht richtig gemacht haben, helfen die meisten kinder sehr gerne im haushalt.

meine große Tochter (6) muß ihre Kleiderkommode alleine verwalten (ich bin es satt gewesen, ständig zerknüllte Shirts wieder und wieder zusammenzulegen...); meine kleine hat diesbezüglich noch Narrenfreiheit - Tisch decken müssen beide regelmäßig, Altpapier wegbringen abwechselnd...
man sollte früh damit anfangen das die Kinder damit helfen dürfen wo Sie können!Meine Tochter hilft seit ihrem 3.ten Lbj mit die Spülmaschine einzuräumen, macht es mit 5 Jahren mittlerweile sogar tw alleine!Und auch mal fegen,saugen,bad wischen macht Sie sogar gerne mal!Solange Sie Spaß dabei haben und das freiwillig läuft können die Kinder dehr viel im Haushalt helfen!Mach es mit ihnen als Spiel,wäre es bei mir ne Regel würds glaub ich nicht so gut klappen!

müll runterbringen,ab und zu spülmaschine ausräumen...mit21 und 30.
für das alter machen die beiden aber wenig. das ist nicht gut, wie sollen sie denn mal auf eigenen beinenstehen? oder möchtest du das nicht?

hab meine zu sehr verwöhnt, helfen wenn ich es sage, ansonsten mache ichs lieber selber, dann ist es (mir) ordentlich genug
tsja, letzteres ist leider oft der fehler. niemand kann etwas tun, wie es ein anderer tun würde. entweder man akzeptiert das oder muß es tatsächlich selbst machen.
mein männe räumt die spülmaschine ein, und sie sieht voll aus, dann stellt er sie an. ich bekomme das geschirr so gestapelt, daß sie mit gleicher menge gerade mal halb voll wird. beschweren tue ich mich nicht, denn er macht es so gut wie er es weiß. will ich es anders haben, muß ich es selbst machen.
wenn er mir anbietet zu sauen, weiß ich schon vorher, daß es runde ecken gibt und er vergißt auch unter den schränken zu saugen. entweder ich weiße ihn vorher darauf hin, dann versucht er sein bestes oder wenn ich dies vergesse, muß ich damit leben.
wenn man möchte, daß irgendwann keiner mehr helfen möchte, dann sollte man sich äußerungen, die darauf zielen, daß es derjenige nicht richtig macht, ersparen.
meine mutter ist der typ, der sich nachher auch immer beschwert hat. alös kind und jugendliche hat mich das immer genervt. sie hat mich arbeiten, die ich meiner meinung nach richtig gemacht habe teilweise drei mal wiederholen lassen, weil es ihr nicht gepaßt hat. auch heute noch kann sie sich die kommentare nicht sparen. allerdings antwirte ich dann entweder damit, "meine wohnung, ich putze wie ich will" oder wenn es bei ihr ist, "ich mache es wie ich es für richtig halte, paßt es dir nicht, mußt du es selbst machen" beide sätze wirken wunder. meist sagt sie danach nix mehr. ;)
und wohl gemerkt, ich bin heute 30. sie findet immer was zum nölen. ich sortiere die wäsche falsch, ich wische nicht richtig staub, wieso spüle ich teller nicht ab bevor sie in die maschine wandern, wieso stelle ich töpfe dazu, die verbrauchen massenhaft platz,.........
Meine Tochter ist 18 und mußte zugegeben gar nichts tun. Aber trotzdem, wenn Not am Mann war (Mutti krank oder so) hat sie mit 12 schon den kompletten Haushalt geschmissen. Sie ist extrem fleißig, wenn sie gebraucht wird, also war meine nicht- erziehung vielleicht gar nicht so falsch. Trotzdem, in der Regel sollte es kleine Pflichten geben, meine Kleinen z.B. freuen sich, wenn sie Müll rausbringen dürfen oder putzen. Geht aber ohne Zwang.

Die Aufgaben für deinen Sohn finde ich für sein alter Okay. Aber einer 6 Jährigen würde ich noch keine Aufgaben zuteilen. Vielleicht ihr Zimmer aufräumen, aber solche Sachen wie Müll raus bringen oder durchkehren finde ich für ihr Alter nicht angebracht.
diese Aufgaben machen ihr Freude und ich hab ihnen die Aufgaben zugeteilt und vorher gefragt welche sie nehmen würden, also ich hab sie ihnen nicht aufgezwungen
Ich finde man sollte Kinder nicht zu sehr mit Hausarbeit belagern, da sie noch den Rest ihres Lebens aufräumen und abspülen müssen. Lass sie einfach Kinder sein, sie werden es noch früh genug lernen...
und wodurch? wenn sie ausgezogen sind dann durch selbst herausfinden?
aufräumen und abspülen gehört zum leben. wenn kinder nicht in die hausarbeit einbezogen werden, wissen sie gar nicht wieviel arbeit es ist und haben dadurch auch wenig bis keine tendenz nicht alles fallen und liegen zu lassen wo sie gerade gehen und stehen. sicher sollte es nicht in täglichem arbeitsdienst ausarten. aber kleine arbeiten werden selbst schon von 3 jährigen im kindergarten verrichtet und die sind stolz wie oskar, wenn sie mit tischdienst dran sind.

Meine (12,13,15)müssen mir langsam aber sicher das Wäschewaschen abnehmen...Die Große macht seit sie 11 ist das Katzenklo und der Kleine muß neuerdings den Kompost machen, obwohl er dabei fast spucken muß (denkt er), weil er immer seine Schulbrote in den Dosen vergammeln lässt...(Lässt sie tagelang in der Schule).... Alle helfen beim Einkauf....

Gib dem Großen den Bio-Müll!! Ansonsten TOP!! Ich bin froh, dass es noch richtige Eltern gibt!!! Dachte schon unsere Jugend verblödet sonst noch völlig!

Mein sohn ist 5 jahre alt.und seine aufgabe ist es den tisch mal abzuwischen nartürlich sein zimmer aufräumen mit meiner hilfe.naja hat nur kleinigkeiten.das find ich ganz ok und seinen eigenen dreck weckräumen wenn er malt oder sonstiges.
das ist denke ich von der zeit her iO, allerdings könntest du den großen etwas mehr einspannen, als die kleine.
und wie wäre es mit einem wechselplan? so kommt es nie dazu, daß die arbeit anfängt den kleinen zu stinken. ;)
monatlicher wechsel ist da denke ich ganz gut, da genug kontinuität drinnen ist, daß sie es nicht vergessen, weil sie denken der andere sei dran und kurz genug, damit keine langeweile bei der zugeteilten aufgabe aufkommt.
möglich wären auch noch so kleine dinge, wie brot holen beim bäcker um die ecke, treppe wischen, spülmaschine ein und ausräumen, staubwischen, aufräumen,.........
die arbeiten solltest du dem alter entsprechend gestalten, wenn es dann auch noch nen wechsel zwischen dir, deinem sohn und deiner tochter gibt, ist das denke ich so ok. die aufgaben sollten allerdings vor allem für die kleine noch wirklich überschaubar bleiben.
und das loben nach getaner arbeit nicht vergessen, bzw. die kritik, weil eben nicht alles so ist, wie du es gerne hättest runterschlucken. ;)

Betten selbst machen, in der Küche und im Haushalt mithelfen. Aber bitte nicht übertreiben. Man ist nur einmal Kind und jugendlich.