Frage von Hennkil, 50

Auffahrunfall wichtiges Detail erst in Zwugenaussage?

hey :) und zwar ist mir vor ein paar Tagen im Stau einer hinten drauf gefahren, wodurch ich noch in das Auto vor mir geschoben wurde.

Meiner Meinung nach stieg der Sohn der Familie ( vermutlich u18 und fahren mit 17) von der Fahrerseite aus. Als die Polizei da war, hat jedoch der Vater alles auf sich genommen und ich auch das nicht mit dem Sohn erwähnt, weil es außer mir& der Familie die mir drauf gefahren sind niemand gesehen hatte und der Vater eh schon mega Theater gemacht hat und ich mir auch einfach nicht sicher war.

Jetzt hab ich den Brief von der Polizei mit einer schriftlichen Zeugenaussage bekommen und überlege nun, ob ich es nicht doch rein schreiben sollte, da ich es ja eigentlich schon gleich nach dem Unfall hätte sagen müssen. Bzw. Kann ich irgendwie ne Strafe oder so bekommen, weil ich das nicht sofort gesagt habe?

Danke für eure Ratschläge

Antwort
von SvenjaBastian, 32

Du kannst dies ruhig in die Zeugenaussage schreiben. Falls nachfragen kommen, würde ich ehrlich sein und sagen, dass du nach dem Unfall nicht mehr dran gedacht hast( einfach die Aufregung) und dann im Nachhinein beim Nachdenken einfach wieder eingefallen ist.

Antwort
von Zidane47, 17

Scheis doch drauf, dann ist der vater halt gefahren ändert ja nichts an der Schuld. Wozu also den Jungen verpetzen. Also ich an deiner Stelle würde dazu garnichts sagen, sollten die fragen wer am Steuer sahs, sagst du, dass du das nicht genau sagen kannst weil du unter schock garnicht drauf geachtet hast. 

Ich will dich hier nicht zu einer Falsch-Aussage anstiften aber in dem Fall hier, wie gesagt ändert das ja nichts für dich nur dem jungen wird ne Menge ärger erspart bleiben. Aber muss du selbst entscheiden. 

Antwort
von Grautvornix, 21

Wenn du Angaben machst, sollen die auch der Wahrheit entsprechen, sonst kann es sein, das du dann der Dumme bist.

Antwort
von Zumverzweifeln, 23

Du bist dir aber nicht mehr sicher? Dann solltest du das auch so schreiben.

Die Familie wird weiterhin behaupten, dass der Vater gefahren wäre!

Antwort
von Lucas, 26

Nach einem Unfall ist man erst einmal etwas geschockt und Details können einem auch später noch bewusst werden. Bliebe die Frage, was es Dir bringt. In der Regel gilt: Wer auffährt hat Schuld (auch wenn Vater meint verrückt zu spielen). Insoweit dürftest Du den Prozess gewinnen. Oder wirft man Dir irgend etwas vor?

Kommentar von Hennkil ,

Der Vater war halt der Meinung, dass ich zuerst auf meinen Vordermann aufgefahren bin und sein Sohn/ er dann auf mich. Der Polizist meinte aber, weil der Fahrer des Autos vor mir gesagt hat , dass es nur einmal geknallt hat, ist die Sache eindeutig und mein Hintermann schuld

Kommentar von Lucas ,

Selbst wenn Du einem Vordermann zuerst und daraufhin ein anderer Dir aufgefahren ist, hat jeder seine Schuld zu tragen: D.H.: Du bei dem Vordermann und Dein Hintermann bei Dir. So rechnen Versicherungen das ab. Dein Hintermann muss sich da keine Gedanken zu machen. Seine Schuld Dir gegenüber bleibt dadurch unverändert.

Kommentar von Hennkil ,

Ging nur darum, dass mein Vordermann wesentlich mehr abbekommen habe als ich und die Versicherung meines Hintermannes dann ja mehr bezahlen müsste, aber so sicher weiß ich nicht, warum der so ein Theater gemacht hat

Kommentar von Lucas ,

Egal was mit Deinem Vordermann ist, für dessen Schaden, falls einer entstanden ist, Deine Versicherung eintritt, Dein Hintermann ist Dir reingefahren und hat Deinen Schaden zu zahlen. Er hat auch bei einem plötzlichen Stopp Deinerseits sein Fahrzeug jederzeit vor Deinem zum Stehen zu bringen.

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