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Auffahrunfall – wer ist schuld?

gefragt von adamsapfel am 31.12.2008 um 17:48 Uhr

Gestern Abend war ich auf der Landstraße unterwegs. Vor mir fuhr ein anderer Wagen, der auf Höhe des Ortsausganges als wir gerade am Beschleunigen waren, voll in die Eisen stieg, weil ein von links auf seine Fahrspur hoppelte. Obwohl ich nicht besonders schnell gefahren war und eigentlich genug Abstand hatte, konnte ich nicht mehr bremsen und fuhr im hinten auf. Wir einigten uns darauf, keine Polizei zu verständigen, weil ich dachte, ich sei Schuld weil ich nicht mehr bremsen konnte. Mein Vater meint jetzt allerdings, dass der andere grob fahrlässig handelt, wenn er wegen einem Hasen eine Vollbremsung hinlegt und der Fall nicht so klar ist, wie ich dachte. Wer kennt sich damit aus und kann mir sagen, wie ich am Besten weitere vorgehe?


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anonym
beantwortet von FridaGT am 31. Dezember 2008 17:52
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Wenn Du nicht mehr rechtzeitig bremsen konntest hattest Du auch nicht genügend Abstand. Ich würde auch sagen, dass Du Schuld hast, denn man muss immer damit rechnen, dass der Vordermann mal bremst - aus welchen Gründen auch immer. Dennoch würde ich bei einem Unfall IMMER die Polizei rufen, rein aus Vorsicht.

Kommentar von 2c7724080c3cc46d02ad562195d06f17smallLuzi4 am 31. Dezember 2008 17:55

Das stimmt so pauschal nicht; siehe meinen Link bei meiner Antwort.


FraukeKlaus
beantwortet von FraukeKlaus am 31. Dezember 2008 17:50
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also ich kenne es nur so, dass immer der Schuld ist, der aufgefahren ist. Polizei finde ich ist immer das Beste. So kann er hinterher auch nichts mehr geltend machen, falls der Schaden doch größer ausfällt.

Kommentar von A27931197f48da98e0c292626603cd64smallmonja1995 am 31. Dezember 2008 17:52

Ist nicht immer so


DerTroll
beantwortet von DerTroll am 31. Dezember 2008 17:51
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ich hätte zwar die Polizei geholt, aber schuld bist du schon. Du mußt so viel Abstand halten, daß du auch noch rechtzeitig bremsen kannst. Zwar hätte er wegen eines Hasen nicht bremsen dürfen. Aber die Schuld liegt trotzdem ganz bei dir.

Kommentar von A27931197f48da98e0c292626603cd64smallmonja1995 am 31. Dezember 2008 17:52

Gar nicht auszudenken, wenn es ein Kind gewesen wäre

Kommentar von 8f8fce5153a07c2a63f86b38ea633039smallDerTroll am 31. Dezember 2008 18:05

ja, dann hätte er auf jedenfall Bremsen müssen.


monja1995
beantwortet von monja1995 am 31. Dezember 2008 17:51
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Da hätte ich auf jeden Fall die Polizei geholt, denn es könnte auf Teilschuld hinaus laufen. Eigentlich sollte man wegen einem Hasen nicht bremsen, ist aber eine ganz normale Reaktion, wenn man fährt.
Früher war es meist so, dass es hieß, wenn es hinten kracht, gibts vorne Geld. Das ist aber nicht mehr in jedem Fall so. Dumm ist nur, dass Du dem anderen Fahrer gegenüber ein Schuldeingeständnis geäußert hast. Ich denke, aus der Nummer wirst Du so leicht nicht raus kommen


Luzi4
beantwortet von Luzi4 am 31. Dezember 2008 17:52
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Dein Vater hat schon Recht. Da wird nur ein Anwalt helfen können.

http://www.anwaltseiten24.de/auffahrunfall.html


Kommentar von F76b930239b9abf238bd403d2bc4d03dsmallGuppy194 am 31. Dezember 2008 18:26

sehr gut


fritz40
beantwortet von fritz40 am 31. Dezember 2008 17:49
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immer der drauffährt ist schuld

Kommentar von 2c7724080c3cc46d02ad562195d06f17smallLuzi4 am 31. Dezember 2008 17:51

So pauschal kann man das nicht sagen.


anonym
beantwortet von MassiveAttack am 31. Dezember 2008 17:53
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Jeder bekommt eine Teilschuld. Wegen einem Hasen darf er keine Vollbremsung machen, aber der auffährt bekommt immer eine Schuld bzw. Mitschuld mit höherem Anteil.


kimble70
beantwortet von kimble70 am 31. Dezember 2008 17:57
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Wer drauffährt ist schuld...denken die meisten und ist in den meisten Fällen auch so. Es gibt aber Urteile, wo anders entschieden wurde. Beweg Dich zum Rechtsanwalt. Nur, wenn Du nicht zu schnell gefahren bist und hattest genug Abstand zum Vordermann, warum hast Du ihn trotzdem erwischt?? Nach Deiner Schilderung hast Du gut daran getan, nicht die Cops zu rufen.


DaSu81
beantwortet von DaSu81 am 31. Dezember 2008 17:57
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Mir ging es ähnlich und damals habe ich/haben wir auch keine Polizei geholt. Die Fahrerin sah ihre Schuld sofort ein und deswegen dachte ich ich benötige dafür keine Polizei. Da es ein Sonntag war gab es auch keine Zeugen. Der Clou an der geschichte war: die Frau war Schuld, wollte diese Schuld aber im Nachhinein nicht zugeben und mich als die Schuldige hinstellen. Daraus habe ich gelernt, dass ich ab sofort immer die Polizei hole - egal was war und was ist!

Aber jetzt ist es in deinem Fall ohne Polizei gelaufen und deswegen muss es nun ohne weitergehen gehen: In deinem Fall würde ich auch sagen: Du bist schuld, weil du immer soviel Abstand halten musst, dass du im Falle eines Falles ohne Probleme rechtzeitig bremsen kannst - ohne aufzufahren.


Ratte86
beantwortet von Ratte86 am 31. Dezember 2008 18:01
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Da man bei Tieren generell nur Bremsen darf wenn das Tier höher als die Stoßstange ist, würde ich mal sagen hat er Schuld. Ich denke nur das du ihm das nicht mehr nachweisen kannst. Von daher würde ich immer die Polizei rufen, obwohl auch das fraglich ist, da die Polizei normalerweise nur noch bei VU´s mit Personenschaden rausfährt. LG


cats4life
beantwortet von cats4life am 31. Dezember 2008 18:03
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Wenn du ihm aufgefahren bist, hattest du definitiv nicht genügend Abstand!

Hole bei jedem Unfall immer die Polizei, da es ja auch sein könnte, dass du nur Teilschuld bekommst!


Eddy21
beantwortet von Eddy21 am 31. Dezember 2008 18:34
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Ein Tier gilt als Sache, berechtigt nicht zur Vollbremsung ! Allerdings bleibt zu bezweifeln wie es mit deinem Sicherheitsabstand aussieht ? Teilschuld ?


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