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Auffahrunfall ... Ich glaube, das ich keine Schuld habe !!

Frage von Tiggerandi Tiggerandi

Hallo,

Heute bin ich mit meinen Motorrad einen PKW hinten rein gefahren und wollte mal eure Meinung dazu hören:

Eine Strasse, ganz normal mit 50 KmH langefahren.

Vor mir eine Brücke, (eine kleine Brücke) die aber einen leichten Bogen nach oben macht. (Kuppel)

Hinter der Brücke eine Mittelinsel.

Kein Fußgängerübergang.. Sonder eine Vorfahrtstraße ! mit eben dieser Mittelinsel.

Auf dieser Mittelinsel stehen Leute, keine Kinder.

Der Autofahrer hält an dieser Mittelinsel an um die Fußgänger Passieren zu lassen.

Ich komme über die Brücke, sehe das der Wagen dort steht, Bremse, die Räder blockieren ( es hatte leicht geregnet) und ich rutsche einfach hinten rein. An PKW ca 2000 Euro Schaden, Am Motorrad ca 500 .. Auf den ersten Blick.

Frage: Ist in so einen Fall die Schuldfrage eindeutig??? Durfte der PKW dort eigentlich ohne Grund ( Außer die wartenden Leute) einfach stehen bleiben?

Ich bin weder zu schnell noch unaufmerksam gefahren.

Der Stand einfach dort, wo er nicht stehen sollte!

Wie soll ich mich nun verhalten ???

P.S. wie es aussieht, habe ich mir einen Zeh gebrochen.. Sonst nichts.

Danke für eure hilfe

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Antworten (19)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Jaskan Jaskan

    Gerade bei so einer Bergkuppel, wo man schwer einsehen kann, was am ende sein könnte und dann auch noch kurz vorher etwas Regen, also nasser Straßenbelag. Da hättest Du mit dem Motorrad Deine Geschwindigkeit anpassen müssen. Also nicht unbedingt auf die erlaubten 50 km/h bestehen, sondern vielleicht auch noch langsamer fahren. Du musst Deine Geschwindigkeit so Anpassen, dass Du in jeder Situation bremsen kannst und einem Hindernis ausweichen kannst. Von daher sehe ich leider auch die Schuld bei Dir. Das Auto hätte genauso gut eine Panne an dieser Stelle haben können. Dann hätte es auch da gestanden, wo es aus Deiner Sicht nicht hingehört hätte. Aber letztendlich sei froh, dass es nur ein Auto war. Was währe gewesen, wenn Du dort ein spielendes Kind angefahren hättest? Blechschaden kann man immer reparieren.

    Kommentar von Tiggerandi TiggerandiTiggerandi

    Ich weiß nicht, wie schnell ich genau war. Bestimmt weniger als 50.

    Bei einer Panne muss da ein Warndreieck stehen. Sonst bist du schuld, weil die stelle nicht gesichert war !

    Auf eis kannst du 10 fahren...und wenn du rutsch dann rutsch du halt...

  • 4
    Antwort von Taylorpicker Taylorpicker

    Die Schuld liegt eindeutig bei dir. Wenn du die Situation hinter einer Kuppe nicht zweifelsfrei erkennen kannst, mußt du deine Geschwindigkeit verringern.

    Wer wäre denn schuld, wenn die Leute auf die Straße gelaufen wären und das Auto hätte aus diesem Grund gebremst und du wärst aufgefahren?

    Kommentar von Tiggerandi TiggerandiTiggerandi

    Das ist ja was anderes....

  • 3
    Antwort von bkanu bkanu

    Da Du so fahren musst, daß Du vor einem Hindernis zum stehen kommen mußt, bist Du Schuld. Wenn die Straße für Dich nicht weit genug einsehbar ist, mußt Du so langsam fahrn, daß rechtzeitig anhalten kannst - sorry

  • 3
    Antwort von Raaak Raaak

    Du hast schon Schuld. Bei schlechtem Wetter musst du dementsprechend fahren.

  • 3
    Antwort von chromoson chromoson

    Du weißt es doch: du mußt immer auf Sicht fahren. Die Schuld liegt meiner Meinung nach eindeutig bei dir.

  • 2
    Antwort von gri1su gri1su

    Du kennst doch sicher noch den § 1 der Strassenverkehrsordnung..... :-)

    Du hast Deine Geschwindigkeit so einzurichten, dass Du jederzeit gefahrlos bremsen und zum Stillstand kommen kannst.

    Die Schuldfrage liegt ganz eindeutig bei Dir, daran kannst Du nicht rütteln.

  • 2
    Antwort von konny27 konny27

    Vorrausschauend Fahren um in jeder Situation zum stehen zu kommen

  • 2
    Antwort von redead118 redead118

    Um es kurz zu machen: Aus meiner Sicht sieht es schlecht für dich aus. Du bist auf ein stehendes Fahrzeug aufgefahren. Warum das da Stand, ist in diesem Fall wohl eher zweitrangig. Der Autofahrer wird argumentieren, er wollte die Fußgänger nicht in Gefahr bringen und hat deshalb angehalten.
    Aber ich bin kein Richter und kenne die genaueren Umstände nicht...

  • 2
    Antwort von baertram baertram

    Erst mal gut, das Dir fast nichts passiert ist. Ich fahre jetzt ca. 40 Jahre unfallfrei Motorrad, weil ich die Unachsamtkeit der PKW einkalkuliere. An unübersichtlichen Stellen fahre ich nur so schnell wie ich gucken kann. Aus meiner Sicht hast Du leider an diesem Unfall Schuld. Fußgänger auf einer Insel sind für mich auch ein Grund, vom Gas zu gehen.

    Kommentar von Tiggerandi TiggerandiTiggerandi

    Ich fahre seit 10 Jahren unfallfrei... bis heute :-(

    Deshalb ja die Frage!

  • 1
    Antwort von Noergelix Noergelix

    Gute Besserung erst einmal. Ganz ehrlich, wenn es schon leicht genieselt hat, die Fahrbahn leicht rutschig war, dann kann jeder die Geschwindigkeit etwas drosseln, gerade weil die unkontrollierte Rutschgefahr bekannt ist, fährt jeder - hoffentlich - etwas deffensiver, zurückhaltender. Deiner Schilderung nach ist gerade das nicht so eindeutig geschehen. Ich kann mich an einer Abbildung aus den früheren Fragebögen erinnern, da ist eine Straße abgebildet, welche hinter einer Kuppe verschwindet. Die Frage lautete dort, wie verhalte ich mich hier richtig, drei Antworten waren dabei. Irgendwie lauteten sie sinngemäß so: vorsichtig fahren, hinter der Kuppe könnte ein anderes Fahrzeug stehen, es könnte Gegenverkehr kommen (Überholer), eine nicht erkennbare Gefahrenstelle könnte vorhanden sein. So habe ich gelernt, auf kein Fall dort hinauf hochbrettern, oft reicht das An- oder Abbremsen auf der danach folgende Gefälle nicht mehr... Grundlos wird der Autofahrer nicht gestanden haben, einige Fußgänger waren dort, hast Du geschrieben. So leid es mir tut, die Argumentation, die Fragestellung ist leicht überflüssig.

  • 1
    Antwort von amdros amdros

    Die Schuld liegt bei Dir, Du hast Dich den Wetterverhältnisse anzupassen

  • 1
    Antwort von wulfmansgang wulfmansgang

    Du mußt deinen Abstand so anpassen, das du jederzeit sicher zum stehen kommst.An unübersichtlichen Stellen mußt du dementsprechend langsamer fahren.

  • 1
    Antwort von hillyundgue hillyundgue

    Tut mir leid aber der auffährt bekommt in deutschland immer schuld. auch wenn der vordere ohne grund anhält bekommst du zumindest eine mitschuld

  • 1
    Antwort von fritzhund fritzhund

    Wer auffährt hat Schuld !!! (Zu geringer Abstand, Lt. StVo muß jeder immer in der Lage sein ohne Unfall anzuhalten !!!)

  • 1
    Antwort von autschdererste autschdererste

    also ich glaub es hat so gut wie immer der auffahrer schuld! aber ich bin da kein experte

  • 1
    Antwort von newcomer newcomer

    du hast 100% Teilschuld, zu dicht aufgefahren bzw. bei unübersichtlicher Situation und schlechten Strassenverhältnissen Geschwindigkeit nicht angepasst

    Kommentar von newcomer newcomernewcomer

    was der PKW für einen Grund hatte, ist seine Sache

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    Antwort von pdeleuw pdeleuw

    Edit: Ich hatte die Antwort von JotEs übersehen, die goldrichtig ist.

  • 0
    RatgeberHelden Antwort von JotEs JotEs

    Du hast eindeutig gegen die Vorschrift des § 3 Absatz 1 der StVO zur Geschwindigkeit verstoßen:

    .

    §3 Geschwindigkeit

    (1) Der Fahrzeugführer darf nur so schnell fahren, daß er sein Fahrzeug ständig beherrscht. Er hat seine Geschwindigkeit insbesondere den Straßen-, Verkehrs-, Sicht- und Wetterverhältnissen sowie seinen persönlichen Fähigkeiten und den Eigenschaften von Fahrzeug und Ladung anzupassen. Beträgt die Sichtweite durch Nebel, Schneefall oder Regen weniger als 50 m, so darf er nicht schneller als 50 km/h fahren, wenn nicht eine geringere Geschwindigkeit geboten ist. Er darf nur so schnell fahren, daß er innerhalb der übersehbaren Strecke halten kann. Auf Fahrbahnen, die so schmal sind, daß dort entgegenkommende Fahrzeuge gefährdet werden könnten, muß er jedoch so langsam fahren, daß er mindestens innerhalb der Hälfte der übersehbaren Strecke halten kann.

    .

    So Leid es mir für dich tut, aber du trägst ganz eindeutig ganz allein die Schuld an dem Unfall.

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    Antwort von cortijero cortijero

    Der, der auffährt, ist immer schuld

    Kommentar von Tiggerandi TiggerandiTiggerandi

    Nein das ist nicht so... Wenn ich dich schneide und dann eine Vollbremsung mache.. bis du dann schuld ???

    Kommentar von cortijero cortijerocortijero

    das sehen die Versicherungen anders. Du mußt halt deine Geschwindigkeit anpassen und damit rechnen, daß dein Vordermann plötzlich eine Vollbremsung macht

    Kommentar von amdros amdrosamdros

    Das stimmt so nicht, auch der Auffahrende kann u. U. ohne Schuld sein.

    Kommentar von JotEs JotEsJotEs

    Die Annahme, dass der Auffahrende immer Schuld hat, ist falsch. Es ist lediglich so, dass den Auffahrenden der Beweis des ersten Anscheins trifft, er habe die Schuld.

    Dies führt zur Umkehrung der Beweislast: Nicht der "Vordermann" muss die Schuld des Auffahrenden beweisen, um seine Forderungen durchzusetzen, sondern der Auffahrende muss seine Unschuld oder wenigstens teilentlastende Umstände nachweisen.

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