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Auferstehung Jesu?

Frage von JESSiiCORE JESSiiCORE

Soo. In Ethik haben wir das Thema "Die Auferstehung Jesu" besprochen. Da ich alles abarbeiten möchte, was es dazu nur gibt und ich viele Meinungen dazu sammle, interessiert mich natürlich auch eure...je nachdem, wie viel sich ansammelt, werde ich das für meinen Vortrag nutzen. Ja, jetzt die eigentliche Frage:

Wie kann man die Auferstehung denn im übertragenen, metaphorischen Sinne betrachten?

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Antworten (9)

  • 6
    Hilfreichste & RatgeberHelden Antwort
    Antwort von quopiam quopiam

    Für Christen ist die Auferstehung real. Aber wenn Du es metaphorisch willst, kann man sagen, daß jemand, der ohne Glauben lebt, tot ist. Findet er zum Glauben, wird er lebendig, wiedererweckt von den Toten, ins Leben zurückgeholt. Aus christlicher Perspektive ist ein Leben ohne Gott gleichbedeutend mit "tot sein". Gruß, q.

    Kommentar von JESSiiCORE JESSiiCORE

    Danke dir!

    Kommentar von Sonnenschnauz SonnenschnauzSonnenschnauz

    Nicht "für Christen ist die Auferstehung real", sie IST real. Ob wir das glauben oder nicht.

    Kommentar von JESSiiCORE JESSiiCORE

    Und wie kommst du zu dieser Aussage?

    Kommentar von Sonnenschnauz SonnenschnauzSonnenschnauz

    Durch die Zeugnisse, die wir haben, durch die Primärerfahrúngen der ersten Zeugen, die Sekundärerfahrungen der folgenden, und dadurch, dass es "Kirche" gibt.

    Die "Gegenargumente" mit der Inquisition, dass Luther den Antisemitismus erfunden hat und Christen alles Idioten und Verbrecher sind, kann man sich schenken. Habe sie hier schon zu oft gelesen.

    Kommentar von JESSiiCORE JESSiiCORE

    Primärerfahrungen sind lediglich nichts anderes als in Wort gefasste, verbildlichte Behauptungen. Argumentativ kann ich das jetzt leider nicht gelten lassen. Und das mit den Zeugnissen? Ich bitte dich. Absichtlich wurden zwei weitere Evangelien (Maria Magdalena bsp.) nicht in das neue Testament aufgenommen, da sie Jesus nicht als "Gottes Sohn" exegierten, sondern lediglich einen Propheten darstellten. Ist schon ein heftiger Unterschied - Sohn Gottes, der Messias, der Menschensohn oder ein einfacher Prophet. Großes Vergehen der Kirche, wird auch weiterhin brav geheimgehalten. Nunja. Somit gehe ich jetzt gar nicht auf "das Verbrechen" der Kirche ein, und ich rede hier von blutigen, sondern um Verbrechen an den Gläubigen, an euch. Nichtsdestotrotz kann ich nicht abdenken, dass Empirie, rationale Wissenschaft und Religion Hand in Hand gehen.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    "Durch die Zeugnisse, die wir haben, durch die Primärerfahrúngen der ersten Zeugen, die Sekundärerfahrungen der folgenden, und dadurch, dass es "Kirche" gibt."

    .

    Zusammenfsssend kann man also sagen es existiert "de facto" eine jenseitige Auferstehung, weil in jahrtausende alten Texten einige Leute von wiederum anderen Leuten berichten die gesagt haben sie hätten "Erfahrungen" gehabt. Und natürlich weil sich eine Institution daraufhin gebildet hat.

    .

    Und das erachtest Du als Beweis?

    :-)) witzig!

    Allah wird somit gleichermaßen auch für Dich existent? Oder gelten da die eben aufgestellten Zulassungsbedingungen nicht mehr?

    Kommentar von JESSiiCORE JESSiiCORE

    Gute Kritik.

    Kommentar von earnie1 earnie1earnie1

    Solipsist: 11 Jünger Jesus bezeugten (s. Apg.): "... dieser Jesus ist von den Toten auferstanden. Dessen sind wir alle (!) Zeugen". Auch Pharisäer u. der Hohe Rat leugneten es nich! Paulus bezeugt: "Christus ist 500 Brüdern erschienen .., und zuletzt auch mir". Reicht das als Zeugen?

    Kommentar von JESSiiCORE JESSiiCORE

    Mir reicht das nicht. Traum ungleich Wahrheit. Da funkt doch schon der (gesunde!) Menschenverstand dazwischen und jodelt: "Ja wie kann das sein, wie kann!"

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Und was soll das beweisen?

  • 2
    Antwort von CrazyDaisy CrazyDaisy

    "Wir sind nicht totzukriegen!" ;-)

    Kommentar von JESSiiCORE JESSiiCORE

    lol! :D

  • 1
    Antwort von Taflie1961 Taflie1961

    Metaphorisch gar nicht. Die Summe aller Berichte, also auch der Berichte die nicht in der Bibel als Evangelium aufgenommen wurden, besagen alles das Gleiche. Jesus Christus ist von den Toten auferstanden. Darüber zu philosphieren ist sicherlich legitim, es gibt hierzu auch etlich Theorien, wie z.B. in dem Buch "Verschusssache Jesus", doch Fakt ist bei allen erdemklichen Szenarien, dass die Grundlage die ist, dass die Auferstehung eines Menschen beschrieben wurde.

    Kommentar von JESSiiCORE JESSiiCORE

    Die Aufgabe lautet aber generell an sich, es im metaphorischen Sinne zu beleuchten! Trotzdem danke.

  • 0
    Antwort von waldwinter waldwinter

    Die Texte der Bibel haben Oft mehrere Deutungsebenen. Als erstes ist die wörtliche Bedeutung zu nennen. Lese ich die Bibel betend, meditativ, wie immer Du es nennen willst, kann sich eine neue Ebene erschließen. Was hat der Text mit mir zu tun? Zu Deinem Beispiel: Auferstehung ohne Kreuzigung macht wenig Sinn. Deswegen fange ich damit an. Die Kreuzigung Jesu kann(!) die Kreuzigung meines alten Ichs bedeuten. Der Tod des sündhaften, egoistischen Menschen. Mein altes Ego wird ans Kreuz genagelt. Ich gebe mich dem ganz hin. Hingabe. Ich sterbe mit Christus am Kreuz und stehe als neuer Mensch mit Ihm auf. Das ist natürlich völlig subjektiv. Ich denke, metaphorische Deutungen sind erst eine Bereicherung, wenn sie aus dem eigenen Herzen kommen oder, wenn es fremde Deutungen sind, sich ins Herz begeben, so dass man nur noch "Ja, das ist es" denkt.

  • 0
    Antwort von coeleste coeleste

    ist er auferstanden?

    manche sagen:er sei gar nicht gestorben.wurde gesund gepflegt im berg karmel,irgenwann ging er mit maria magdalena nach südfrankreich und soll später in kaschmir in hohem alter gestorben sein.(dort zeigen dir kaschmiris sein grab)

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    Antwort von Rheinpreusse Rheinpreusse

    Hier die wichtigen Bibelstellen:

    Kor 15.44 Es wird gesät ein natürlicher Leib, und wird auferstehen ein geistlicher Leib. Ist ein natürlicher Leib, so ist auch ein geistlicher Leib.

    Kor 15. 50 Das sage ich aber, liebe Brüder, daß Fleisch und Blut nicht können das Reich Gottes ererben; auch wird das Verwesliche nicht erben das Unverwesliche.

    Also: Die Knochen, die am Kreuz gehangen haben, sind für die Auferstehung nicht wichtig!

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    Antwort von kwon56 kwon56

    Hallo, metaphorisch - das weiss ich nicht. Aber Jesus ist hingegangen, uns eine Wohnung? zu bereiten. Ich lass mich überraschen. Gruß

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    Antwort von Angel84 Angel84

    Im metaphorischen Sinne würde ich sagen, dass sie die Unsterblichkeit des Geistes zeigt. Sie zeigt die Vergänglichkeit der Illusion Körper und dennoch die Unvergänglichkeit des geistigen Inhalts.

    Der Geist, der von den Begrenzungen des Ich befreit ist…

  • 0
    Antwort von Eldor Eldor

    So wie schon Paulus im zweiten Korintherbrief 5 Vers 16b-17 formuliert hat:

    wenn wir Christus nach dem Fleisch auch gekannt haben, kennen wir ihn doch jetzt nicht mehr so. Ist somit jemand in Christus (meint: Christ sein), so ist er ein neues Geschöpf. Das Alte ist vergangen, siehe, es ist neu geworden. (Zürcher Bibel)

    Dies ist der Ansatz der Kerygma-Theologie. "Die Sache Jesu geht weiter.", ist eine heute verständliche Interpretation.

    Kommentar von JESSiiCORE JESSiiCORE

    ach dir herzlichen dank!

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