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Aufenthaltsrecht für meinen Sohn

Frage von funki112 funki112

Hallo zusammen !! Nun möchte ich nochmal genauer nachfragen. Meine Ehefrau hat mich ja verlassen, das wir keine Chance mehr haben ist auch klar. Mein Sohn (5) möchte sehr sehr gerne bei mir Wohnen. Ich weiss auch das zu 90% ein Kind immer bei der Mutter bleibt. Aber es ist auch mein Wunsch das er zur mir kommt. Mein Arbeitgeber hat mir volle Unterstützung zugesichert. Es muss doch auch für mich eine Chance bestehen meinen kleinen zu mir zu holen ?? Er wünscht es sich doch so sehr. Aber die Mutter sagt natürlich Nein. Was gibt es für Tipps und Tricks das ich um ihn kämpfen kann. Bitte, ich habe keinen anderen Wunsch. Mein kleiner ist nachhause gekommen und Papa war weg, und meine Ehefrau hat ihm sofort einen neuen vor die nase gesetzt, man merkt das er sich verändert hat. Ich hatte auch keine andere chance als die Wohnung zu verlassen. Sie vernachlässigt auch den Haushalt, es ist nicht gerade sauber dort. Aber abgesehen davon, was und welche Gründe müssen vorliegen das ein Richter sagt das mein Sohnemann zu mir kommt. ??? Bitte um antworten. Ich dachte es geht immer um das Kindeswohl, und er wünscht sich nichts mehr als bei mir zu sein. Derzeit haben wir beide das Sorgerecht.

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Antworten (6)

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    Antwort von Trinity72 Trinity72

    Hallo funki,

    natürlich möchte dein Sohn gerne bei Dir wohnen. Aber mal realistisch betrachtet...wenn die Mutter ihm dieselbe Frage stellt, wird der Kleine genauso sagen, dass er bei ihr wohnen möchte ;-)

    Ein Kind in diesem Alter möchte doch am liebsten nur eines und zwar beide Elternteile. Die Kindliche Welt ist mit der Trennung aus den Fugen geraten. Im Normalfall bleibt das Kind bei der Mutter in der gewohnten Umgebung. Mitunter ist Mama zuhause oder eben auch wieder halbtags berufstätig. Kein Richter der Welt wird also wegen ein bisschen Geschirr was am Abend noch vom Frühstück stehengeblieben ist eine Änderung am Sorgerecht vornehmen. Erst recht nicht, wenn das Kind sich eigentlich sehnlichst wünscht beide Elternteile umsich herum zu haben.

    Das Kind selbst ist noch viel zu jung, um zu begreifen, was ein Umzug zu Dir ggf. auch nach sich zieht, sofern sich dadurch das gesamte Umfeld ändert (Kindergartenwechsel und die derzeitigen Freunde nicht wie gewohnt zu treffen).

    Darüber hinaus, wenn Du Vollzeit arbeitest, wieviel Zeit mehr hättet ihr denn tatsächlich überhaupt? Es bringt dem Kind wenig wenn ihr morgens ne halbe Std. habt und es dann bis 16 Uhr im Kiga ist, danach bei Oma&Opa und Du es dann um 18 Uhr abholst, bevor es dann um 19 Uhr ins Bett geht.

    Dies nur als Beispiel, ich kenne ja Deinen Tagesablauf nicht und auch nicht den der Mutter. Wäre es nicht viel eher im Sinne des Kindes, es in seiner gewohnten Umgebung zu lassen und lieber den Rahmen der Besuche bzw. Treffen zu erhöhen? Ich glaube das wäre für alle Beteiligten die beste Lösung, denn nichts ist schlimmer als Stress, den die Eltern miteinanderhaben und das Kind dies zu spüren bekommt. Und Kinder spüren sowas, auch mit 5 Jahren.

    In diesem Sinne möchte ich Dir ans Herz legen nochmals gründlich über alles nachzudenken. Deinem Sohn zuliebe.

    LG Trinity

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    Antwort von el1711 el1711

    Auf Grund solcher Jaulerei des Sohnes und ein Sammelsurium von "Nichterziehugnsfähig" Faktoren der KM habe ich mich 2x angetrieben gesehen, das ABR zu beantragen. In beiden Verfahren wurde der Sohn mehrmals befragt, hat aber niemals dabei einem Fremden, der spontan vor ihm steht gesagt: "Ich will zum Papa, bei Mama gefällt es mir nicht" Grundsätzlich fanden diese Befragungen auch in der Nähe der KM statt, bzw. wusste er, das er anschliessend zunächst zur KM zurück musste. . . Merkst Du etwas daran? Die Mutterunterstützer haeben ihn so befragt, das ausschließlich die erhoffte Meinung rauskam. Nichtausgebildete Richter in schwarz fragen eine Kind, und meinen bei der 5minuten Befragung die Wahrheit des Kindes zu erfahren. . .

    Also: Ball flach halten! 5Jahre ist zu jung!!!

    Bau ein umfangreiches Umgangsrecht auf. Schleim ihr ums M..l, das Du ihr hilfst, wenn sie den Sohn oft zu Dir gibt. . . evtl. ist ihre Gier auf den Neuen dabei zuträglich . . . Sie zu, das Du das nicht vor Gericht regeln musst, denn sonst erhältst Du nur alle 14Tage ein WE . . .und die KM Oberwasser

    Wenn Du eine umfangreiche Bindung aufgebaut hast, kann in 5-6 Jahren der Junge soviel Mut haben, zu sagen, was er will.

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    Antwort von taigafee taigafee

    mit tricks würde ich es nicht versuchen. kämpfe auf legale weise um ihn, ohne die mutter in ein allzu schlechtes licht zu rücken. wenn er das nämlich mitbekommt, ist es für seine psyche sehr schlecht. die chancen stehen sicher nicht sehr gut, aber der neue deiner frau könnte sie evtl. dahingehend beeinflussen, dass sie dir das kind überlässt, diese hoffnung hätte ich.

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    Antwort von alexandros2010 alexandros2010

    Du brauchst einen festen Job oder so viele Rücklagen das du dich und deinen Sohn ohne Probleme ernähren/versorgen kannst. Dazu brauchst du ein festen Wohnsitz mit genügend Platz und die Möglichkeit deinen Sohn für den Zeitraum deiner Arbeit irgendwie in andere Obhut zu geben. Das sollte dann der Grundstein sein um das Sorgerecht zu bekommen.

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    Antwort von Artischocke Artischocke

    Wende dich an das Amt!

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    Antwort von ocbraucher21 ocbraucher21

    Es muss doch auch für mich eine Chance bestehen meinen kleinen zu mir zu holen

    Ja, wenn das Kind dies ausdrücklich verlangt und dem Wohle des Kindes entspricht

    Wenn dein Kind nicht zu dir will sondern bei der Mutter bleiben will und es dort nicht gefährdet ist, wirst du zu 90% nicht das alleinige Sorgerecht oder Aufenthaltsbestimmungsrecht bekommen.

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