Frage von Marcego, 205

Aufenthaltsbestimmungsrecht verloren...Muss ich RA-Kosten der Gegenseite (Ex-Frau) tragen, obwohl ich eine ratenfreie Verfahrenskostenhilfe hatte?

Hallo zusammen,

ich hoffe jemand ist vom Fach und kann mir helfen. Im Internet kann ich keine eindeutige Aussage hierzu finden. Die Frage beschreibt eigentlich schon alles...ich habe das Aufenthaltsbestimmungsrecht nach dem Hauptsacheverfahren an die Ex-Frau verloren (aufgrund familienpsychologischen Gutachtens). Jetzt würde ich gern wissen, ob meine Ex-Frau ihre Rechtsanwaltskosten durch mich erstatten lassen kann? Ich habe während dem ganzen Prozess ratenfreie Verfahrenskostenhilfe bekommen und könnte im Falle einer Forderung meiner Ex-Frau sowieso nicht zahlen, da ich keine finanziellen Mittel hierfür verfüge. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

Liebe Grüße

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von rasperling1, 173

Die Dir bewilligte Verfahrenskostenhilfe trägt nur DEINE Anwaltskosten und DEINEN Anteil an den Gerichtskosten. Die Anwaltskosten der Gegenseite werden dagegen nicht von der Verfahrenskostenhilfe bezahlt. Und da Du den Prozess verloren hast, musst Du nun mal die Anwaltskosten der Gegenseite zahlen.

Kommentar von Marcego ,

Danke für die Antwort. ja im Zivilrecht dachte ich es so geregelt...ist es denn wie in meinem Fall im Familienrecht auch so? Also sprich muss ich die Anwaltskosten meiner Ex tragen??

Kommentar von rasperling1 ,

Ja. Familienrecht ist übrigens ein Teil des Zivilrechts.

Antwort
von blumenkanne, 155

die kosten werden über die verfahrenskostenhilfe hast du beantragt, hast du die auch bewilligt bekommen? sobald du einkommen hast wirst du zur zahlung der kosten rangezogen. die verfahrenskostenhilfe ist also nicht ratenfrei, du kannst die kosten dann in raten zurückzahlen. das wird jährlich neu geprüft - bis vier jahre nach verfahren.

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