hallo nach 3 wochen aufenthalt im landeskrankenhaus wird nunmehr eine anschlußtherapie angeraten - meiner meinung nach aber muss erstmal der tablettenkonsum minimiert werden, wer hat erfahrungen mit angehörigen, die depressiv sind.
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botterbloombotterbloom
Antidepressiva nimmt man meist länger als 3 Wochen, es ist also nicht ungewöhnlich, dass die Dosis jetzt noch nicht reduziert wird. Je nach Art der Depression (man unterscheidet hier zwischen verschiedenen Schweregraden bzw. somatisierenden Depressionen) und vordergründiger Problematik gibt es andere Depressiva mit unterschiedlich langer "Anlaufzeit". Es gibt auch Deportpräparate. Verlauf, Dauer und Schwere entscheiden, wie lange die ADs genommen werden. Dass im Anschluss an den stationären Aufenthalt eine Anschlusstherapie empfohlen wurde, finde ich sehr sinnvoll. Hier sollte man den Ärzten bzw. Psychologen nicht misstrauen. Viel Erfolg und gute Besserung für deinen Bekannten!
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user199 Aus Deiner extrem kurzen Beschreibung läßt sich nur allgemein antworten. Ich vermute, bei den Tabletten handelt es sich um Antidepressiva. Dieser wirken im allgemeinen so, daß sie durch die Blockade von bestimmten sog. Wiederaufnahmerezeptoren eine Erhöhung eines bestimmten Neurotransmitterspiegels verursachen. Um zu wirken, benötigen Sie meist zwei bis mehrere Wochen und sind dann ein fester Bestandteil der Therapie. Änderungen in der Medikation, also auch die Absetzung der Medikamente, sollte nur der behandelnde Fachmann anordnen.
Viele Grüße Jan
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chilenita habe doch mehr Vertrauen zu Deinen Ärzten! Du kannst/sollstest Dir darum keien Gednken machen denn sie wissen es besser als deine nicht-ärztlichen Verwandten!
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leiferdegifhornleiferdegifhorn es geht nicht um mich persönlich, sondern um meinen exehemann, der nach nur erneuter kurzer ehe sich hilfesuchend an mich gewandt hat, um rat einzuholen, me. ist er nur depressiv wegen der situation in der er sich befindet
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user199 Ich rate davon ab, mehr als minimales Vertrauen zu Ärzten zu haben. Die meisten Ärzte haben eine hohe Verantwortung, fühlen sich unterbezahlt und überarbeitet. Daraus resultiert eine zunehmend schlechtere Beratungsqualität. Unbedingt selbst vorher informieren und den Arzt mit Fachfragen löchern, bis man sich eine standfeste eigene Meinung gebildet hat. Wenn der Arzt unwillig oder unfähig ist, die Antworten zu geben, geh zum nächsten.
Wer für Vertrauen in Ärzte wirbt, wurde entweder noch nie ernsthaft mit einem medizinischen Problem konfrontiert oder ist selbst Angehöriger der durch und durch korrumpierten Gesundheitsbranche.
Viele Grüße Jan
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Mausi40Mausi40
zu wenig info um dir zu helfen. warum Therapie, was für tabletten??
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leiferdegifhornleiferdegifhorn eheprobleme, daraus resultierend depressionen und nunmehr eine sog. familientherapie
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Mausi40Mausi40 die Tabletten gehören aber zur Therapie. Es gibt Antidepressiva die man erst mal nehmen muß um wieder vernünftig an den nächsten Therapien teil zu nehmen.
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user199 Mausi40, die Aussage ist ähnlich verkürzt und pauschal, wie die Beschreibung in der Fragestellung. Einen grundsätzlichen Zusammenhang zwischen Therapiefähigkeit und Medikation mit Antidepressiva sehe ich nicht.
Dennoch hast Du recht: die Tabletten sind ein vielleicht nicht unwesentlicher Bestandteil der Therapie.
Viele Grüße Jan
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Mausi40Mausi40 Depressionen muß man natürlich erst mal mit Medikamenten behandeln. Ist dieses erste Problem überstanden, kann man an der eigentlichen Ursache therapieren. Das bringt nähmlich nichts wenn jemand depressiv ist. Deshalb sind Medik. wichtig bei dieser Therapie.
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user199 So ein Quatsch ... nochmal: Therapiefähigkeit und Medikation sthen NICHT in ursächlichem Zusammenhang. Eine Medikation KANN eine Therapie begleiten und dabei ein wichtiger Bestandteil werden.
Diese gottverfluchte Tablettengläubigkeit ...
Es gibt auch ADs mit anderem Wirkmechanismus- das nur nebenbei..
Richtig, daher meine Formulierung "im allgemeinen" und gedanklich vor allem auf die SSRI bezogen. Ich musste feststellen, daß es nichts bringt, Kommentare mit Detailinformationen zu überfrachten.