Die Chemie und das ganze Wasseraufbereitergedöns ist für die Füße.
Das Berliner Wasser ist sicherlich nicht schlecht. Lasse das Becken sauber mehrere Wochen einlaufen. Willst du beim Wasserwechsel was gutes tun, würde ich ein Torfsäckchen nehmen, eine Durchlüfterpumpe und ein kleines Faß. Das Leistungswasser lässt du darin mal 1-2 Tage gut durchlüftet darin stehen. Regenwasser ist aufgrund der schwankenden Zusammensetzung nur mit viel Aufwand brauchbar (Kohlefilterung etc)
Achte eher auf die Wasserwerte und dannach sollte sich die Fischwahl richten (Neons weiches saures Wasser, Barsche hartes, leicht alkalisches Wasser)
Alternativ kannst du mit Osmosewasser arbeiten, ist aber ein recht großer Aufwand.
Zum Thema Metallionen im Wasser: Eine Wasserleitung bekommt im Laufe der Zeit eine schützende Kalkschicht. Sollten doch einmal Metallionen im Wasser sein, wobei Fische da im Gegensatz zu Wirbellosen recht tollerant sind und du nutz Wasseraufbereiter, lagern diese sich im Becken ein und fällen aus. Meist im Filter/Bodengrund. Sollte aus aus irgendwelchen Gründen zu einer Wasserveränderung kommen (z.B. PH) können diese angesammelten Depots u.umständen eine chemische Zeitbombe darstellen, da sich diese Depots auf einmal entladen und so aus undefinierbaren Gründen die Fische himmeln. Fazit: Rausgeworfenes Geld!
Chemie ist reine Geldschinderei und unnötig.