Hallo, ich sitze gerade an einer Facharbeit im Modul Print zum Thema Digitaldruck und verzweifle gerade etwas an der Recherche des Titelthemas... Ich habe zwar einiges zum Thema digitaler Workflow gefunden, suche aber noch dringend den Gundaufbau einer digitalen Druckstraße. Ich habe zwar einige "Produktinfos" gefunden
http://gwdg.eu/index.php?id=1152&L=1&type=123
kann aber mit den Bechreibungen teils nicht wirklich viel anfangen ( FieryController, RIP etc.) was wohl daran liegt, dass ich eigentlich aus dem Management Sektor komme und uns das Modul eher einen Einblick verschaffen soll. Um das ganze zu konkretisieren: Kann mir jemand den Grundaufbau einer Digitalen Druckstraße ( Eingabegerät, Papiermagazin, eigentlicher Drucker) und optionale Komponenten (Zuschneidegerät?, Laminiergerät, Heißklebung oder was es sonst so gibt) erklären? Vielen Dank im Voraus!
Danke für die schnelle Antwort! Aber ich hab das ganze vllt. etwas zu kompliziert formuliert. Ich bräuchte an sich nur den grundsätzlichen Aufbau einer digitalen Druckstraße (die Stadardausführung sozusagen) und die optionalen Komponenten z.B. für Flyer oder Bookletdruck. Wenn du mir da noch aushelfen könntest wär das echt toll!
Die Standardausführung ist die, die ein geripptes PDF druckt. Da jedoch kaum jemand PDF-Dateien einsendet, ist meistens noch ein Server vorgelagert, der Dateien in PDFs konvertiert und danach gleich rippt (sog. Rip-Server). Was für Flyer und Booklets gut wäre, ist eine Druckmaschine mit Wendeeinrichtung und zweimal vier Farben. Es gibt Maschinen, die Flyer danach direkt zuschneiden können. Für kleinere Drucksachen ist jedoch eine konventionelle Schneidmaschine besser und exakter. Die integrierte Schneidevorrichtung ist eher etwas für Plakate und sonstige grosse Druckbogen. Industriedruckereien setzen hier häufig Stanzapparate ein, dies lohnt sich jedoch garantiert nicht, wenn man nicht im Bereich zehn-bis hunderttausend Bogen pro Stunde arbeitet. Für Booklets braucht es einen Falzapparat und einen Sammelhefter. Ziel vieler Druckmaschinenhersteller ist es, diese beiden Apparate in die Druckstrasse direkt zu integrieren. Das klappt zwar und ist bereits auf dem Markt, allerdings führt dies zu einer längeren Einrichtungszeit der Druckmaschine dazu, dass sich die Anschaffung erst lohnt, wenn man regelmässig Aufträge bekommt, die diese Komponenten erfordern und grösser sind als 3000 Exemplare. Persönlich bin ich der Meinung, eine Druckstrasse sollte von PDF rippen bis zum Druckbogen - einseitig oder doppelseitig - gehen, nicht weiter. Darunter leidet häufig die Qualität.