Frage von TheoMorell, 37

Auf wen war Jesus sauer (Lukas 9:41)?

Im Lukas 9 haben die Jünger einen Dämon nicht austreiben können.

Jesus hat sich geärgert und sagt: "Wie lange soll ich euch dulden?" (als wäre es ihm mühsam, vom Reich Gottes zu lehren) (diese Reaktion scheint nicht dem liebevollen Sohn Gottes zu entsprechen, oder? ) .

Auf wen war er sauer? Auf die Jünger oder auf die Leute?

Wenn auf die Leute.....die Leute wussten nichts besser, wie sollten sie an Ihn glauben, und an seine Macht wenn sie Ihn überhaupt nicht kannten?

Seine Reaktion fällt mir zu stark aus, und ich finde keine passende Erklärung dafür.

Was meint er?

Antwort
von Bolonese, 18

Matthäus 17:


Die Heilung eines mondsüchtigen Knaben


Jesus aber antwortete und sprach: "O du ungläubige und verkehrte Art, wie lange soll ich bei euch sein? wie lange soll ich euch dulden? Bringt ihn hierher! Und Jesus bedrohte ihn; und der Teufel fuhr aus von ihm, und der Knabe ward gesund zu derselben Stunde. Da traten zu ihm seine Jünger besonders und sprachen: "Warum konnten wir ihn nicht austreiben? "Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: "Um eures Unglaubens willen. Denn wahrlich ich sage euch: So ihr Glauben habt wie ein Senfkorn, so mögt ihr sagen zu diesem Berge: Hebe dich von hinnen dorthin! so wird er sich heben; und euch wird nichts unmöglich sein."


Also wie man sieht, es war der Glaube der ihnen fehlte desswegen wurde er ungeduldig und zornig, sie hätten ja glauben müssen, er war ja schliesslich lange genug bei ihnen. :)



Antwort
von nowka20, 11

jesus war "niemals " sauer!

sondern die anderen ärgerten sich und waren sauer (heilung des fallsüchtigen)

Antwort
von chrisbyrd, 11

Sauer ist vielleicht der falsche Ausdruck, aber Jesus spricht in Lukas 9,41 und Matthäus 17,17 den Kleinglauben bzw. schwachen Glauben der Jünger an. Obwohl die Jünger so viel mit Jesus erlebt hatten (Speisung der 5000, Heilungswunder usw.), hatten sie in dieser Situation nur einen schwachen Glauben.

Matthäus 17,20 zeugt, dass Jesus mit der Aussage aus V. 17 bzw. Lukas 9,41 die Jünger und ihren schwachen Glauben meinte: "Jesus aber sprach zu ihnen: Um eures Unglaubens willen! Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben hättet wie ein Senfkorn, so würdet ihr zu diesem Berg sprechen: Hebe dich weg von hier dorthin! und er würde sich hinwegheben; und nichts würde euch unmöglich sein."

Antwort
von kdd1945, 9

Hallo TheoMorell,

weder war Jesus sauer, auch nicht ärgerlich, sondern betrübt wegen des Mangels an Glauben.

Er sprach mit seiner Bemerkung gemäß Lk 9,41  direkt zu dem Vater des  von Dämonen geplagten Mannes, schloss dabei aber wohl auch andere mit ein ("euch!").


41Wie lange muss ich noch bei euch sein und euch ertragen? Bring deinen Sohn her!" ,


Ähnliche äußerte Jesus gar nicht mal so selten gegenüber der Menge, die ihm zuhörte, beispielsweise:

Lk 6,46 "Warum nennt ihr mich dauernd 'Herr!', wenn ihr doch nicht tut, was ich euch sage?


oder:
Joh 6,26,Jesus antwortete ihnen: "Ich weiß, weshalb ihr zu mir kommt: doch nur, weil ihr von mir Brot bekommen habt und satt geworden seid; nicht weil ihr verstanden hättet, was dieses Wunder bedeutet!


Seine Jünger unterwies Jesus später.



Mk 9,28 Als Jesus mit seinen Jüngern ins Haus gegangen war, fragten sie ihn: "Weshalb konnten wir diesen Dämon nicht austreiben?" 29 Jesus antwortete: "Solche Geister können nur durch Gebet und Fasten1 vertrieben werden."

Die  Worte Jjesu lt. Joh 4,34 zeigen, dass der Sohn Gottes keine Mühe darin sah, seine Landsleute über das Königsreich Gottes zu belehren. 


14 Jesus spricht zu ihnen: Meine Speise ist, dass ich den Willen dessen tue, der mich gesandt hat, und sein Werk vollbringe.


Grüße, kdd 

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