Auf welches Ziel ist das Alles hier aufgebaut?

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14 Antworten

Erstmal finde ich, dass die Menschen damit gestraft sind, so ein ausgebildetes Gehirn zu haben. Es ist für mich immer wieder eine Qual, einfach so über den Sinn des Lebens nachzudenken. Ich denke dabei immer an die Geschichte von Moses, der durch die Wüste Jahre lang wanderte und letztendlich im Gelobten Land ankam (wo Milch und Honig fließt), doch Gott ihn nicht darin bleiben ließ und ihm sagte, dass seine Zeit gekommen war. Dann starb Moses. Für mich ist das wie, wenn man Jemandem ein leckeres Stück Schokolade zeigt, aber es ihm nicht gibt. Und genauso sehe ich das auch bei der Frage nach dem Sinn des Lebens. Wir denken darüber nach, aber in der Form in der wir jetzt leben (in dieser Gesellschaft) werden wir NIE die Antwort darauf finden. Ich begründe das so, dass es meiner Meinung nach viel zu viel in dieser Gesellschaft gibt, das uns ablenkt. Wir werden im Prinzip von der Realität fern gehalten, denn wir leben in Städten (die meisten jedenfalls), wo uns das Leben erleichtert wird. Im Prinzip schaffen wir uns eine zweite Natur, eine Natur in der wir nicht mit wilden Bestien kämpfen müssen, sondern gepflegt in unseren Städten leben und ein eigenes System in der Gesellschaft aufbauen, die uns das Leben erleichtern sollen (wie z.B. Politik, Heirat, usw.)

Ich denke, erst wenn wir uns von der Gesellschaft abgrenzen und für uns leben, werden wir den Sinn des Lebens erkennen. Der Buddhismus bietet Inspiration zur Frage 'Was ist der Sinn des Lebens?', denn Buddha ist genau diesen Weg gegangen, den ich erwähnt habe. Er hat viele Jahre für sich gelebt und Tage lang meditiert. Eines Tages hat er den Sinn des Lebens, bzw. die* Erleuchtung*, erlangt, als er unter einem Feigenbaum meditierte.

Somit muss jeder für sich selber den Sinn des Lebens erkennen. Jedoch werden diesen Weg nur die wenigsten Menschen gehen, da sie diesen Schritt nicht wagen wollen. Und um ehrlich zu sein, ich würde ihn auch nicht wagen. Denn ich halte zu viel an dieser Gesellschaft fest, um mich für ein Leben als Einzelgänger zu entscheiden. Es wäre alles viel einfacher, wenn wir nicht darüber nachdenken müssten (so wie die Tiere), aber der Menschen hat nun mal das Verlangen (er fragt sich von Natur aus immer) was der Sinn des Lebens ist. Doch klar ist: Wer den Sinn des Lebens finden möchte, der muss seinen eigenen Weg gehen, denn das einzige Hindernis ist unsere geschaffen* Zweite Natur*.

Liebe Grüße.

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Kommentar von Viktor1
03.04.2016, 22:27
Es ist für mich immer wieder eine Qual, einfach
so über den Sinn des Lebens nachzudenken.

Es zwingt dich keiner dazu.Viel Erfolg hast du sowieso nicht damit.
Es ist eher eine Qual, deine Einlassung zu lesen und deine buddhistischen Missionierungsversuche.
Also quäle dich und andere nicht weiter.

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Meine Meinung:

Die größte Leistung im Leben besteht darin, es in vollem Zügen genossen zu haben. Du bist noch nicht über einen Gletscher gewandert oder hast dich unter einer Steinbrücke versteckt oder im Winter aus dem Fenster gespäht, um den Vogel zu erblicken, der sich leuchtend vom Schnee abhebt. Du bist auch nicht in tiefen Höhlen gewesen oder in der Wüste gewandert und hast eine Schlange auf Nahrungssuche beobachtet. Und du hast nie ganz allein in einer großen Pyramide geschlafen oder Gebiete erforscht, die noch kein Mensch zuvor betreten hat- und deren gibt es viele. Du bist nicht über einen großen Ozean gesegelt und hast dort die großen Fische springen sehen und du bist auch nicht einem Hirsch in einen vom Sonnenlicht gesprenkelten Wald gefolgt. Hast du schon mal stundenlang Liebe gemacht, Gespräche mit dir selbst geführt und die Natur gelauscht?

Viele Dinge, die für dein Sein elektrisierend und aufregend und wundervoll wären, hast du nicht getan.

Das alles habt ihr nicht gemacht und bei keiner dieser Erfahrungen käme es je auf deinen Beruf oder deine Ausbildung, Alter, Geschlecht, Religion, Intelligenz, Rasse, Herkunft, deine gesellschaftliche Stellung oder das Alter deines Autos an

Man soll es tun, was man wirklich erleben oder erreichen möchte, sodass man spätestens nicht am Sterbebett bereut. Und mehr Zeit für sich selbst zu haben, und die eigene Gefühle ehrlich zu sein und auch mal nein zu sagen. Ich sage es dir: die größte Leistung wird nicht sein, wie reich du bist oder wer am meisten Liegestütze machen kann oder wer den besten Kuchen machen kann, sondern das Leben in vollem Zügen genossen zu haben, auch wen vieles negativ sein sollte. Man wird am Sterbebett am meisten an die Turbulenzen des Lebens erinnert, durch alle Krisen die man bewältigt hat, an dem man vorher geglaubt hätte, sie nie durchstehen zu können, aber auch an die positiven Höhepunkte des Lebens. Das Leben ist geistiges und seelisches Wachstum, alles hat einen Sinn, wirklich alles. IN KÜRZE: MAN SOLL DAS LEBEN IN VOLLEM ZÜGE GENIESSEN UND LIEBEN. Das ist meine persönliche Sicht. Alles Gute. 

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Es ist ein (universelles) Spiel.

Schau dir Kinder beim Spielen an: die spielen ohne Sinn und Zweck, sondern aus reinem Spieltrieb... das kannst du auch auf "Gott" übertragen: "er" spielt mit Raum und Zeit, um sich selbst zu erfahren - eher experimentell, ohne konkretes Ziel, bzw.: der Weg ist das Ziel...

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Schau dir von Monty Python den "Sinn des Lebens" an. Danach bist du kein Stück weiter

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Kommentar von Geia7
03.04.2016, 18:36

AHahaha, klasse :D

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Nach meiner Meinung ist der wesentliche Sinn des Lebens, Gott zu suchen, an Ihn zu glauben und Seinen Willen zu tun. Auf diese Weise ist es möglich, das eigentliche Leben zu finden und eine Bedeutung, die weit über das irdische Leben bis ins ewige Leben hinausreicht.

Ich bin fest davon überzeugt, dass es Gott gibt ist und kann nur
beschreiben, warum ich persönlich an den Gott glaube, der sich uns m. E.
in der Bibel offenbart und davon überzeugt bin, dass die die Bibel das
ist, was sie von sich selbst behauptet, zu sein: Gottes wahres Wort und
Offenbarung für die Menschen (vgl. 2. Timotheus 3,16; 2. Petrus 1,21).

Für mich gibt es für die Wahrheit dieser Aussage viele Gründe, z. B. ihre
Argumentation, ihre Logik und ihr Aufbau, die Einzigartigkeite ihrer
Entstehung und Überlieferung, der Bereich "erfüllte Prophetie" usw.

Wenn die Bibel recht hat...
- gibt es einen Gott
- hat unser Leben einen wirklichen Sinn und eine Zukunft, die über das irdische Leben hinaus in eine wundervolle ewige Existenz reich
- kennt und liebt dieser Gott jeden einzelnen und nimmt Anteil an unserem Leben
- trennt uns Sünde (unser Egoismus und seine Folgen) von Gott
- bleibt diese Trennung auch über den Tod hinaus bestehen, wenn wir nie bewusst auf die Seite Gottes treten
- gibt es weder eine Wiederverkörperung (Reinkarnation) noch Höherentwicklung noch Selbsterlösung
- sind Himmel und Hölle Realitäten
- gibt es nur einen Weg, mit Gott versöhnt zu werden
- können wir über unsere Zugehörigkeit zu Gott eine klare persönliche Gewissheit erlangen.

Römer 8,19-23: "Darum wartet die ganze Schöpfung sehnsüchtig und voller Hoffnung auf den Tag, an dem Gott seine Kinder in diese Herrlichkeit aufnimmt. Ohne eigenes Verschulden sind alle Geschöpfe der Vergänglichkeit ausgeliefert, weil Gott es so bestimmt hat. Aber er hat ihnen die Hoffnung gegeben, dass sie zusammen mit den Kindern Gottes einmal von Tod und Vergänglichkeit erlöst und zu einem neuen, herrlichen Leben befreit werden. Wir wissen ja, dass die gesamte Schöpfung leidet und stöhnt wie eine Frau in den Geburtswehen. Aber auch wir selbst, denen Gott bereits jetzt seinen Geist als Anfang des neuen Lebens gegeben hat, warten voller Sehnsucht darauf, dass Gott uns als seine Kinder zu sich nimmt und auch unseren Leib von aller Vergänglichkeit befreit."

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Glücklich sein, und die Götter können uns dabei zugucken und sich einen bei unserem Versuch ablachen

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Leben = leben und überleben um jeden preis = anpassung - fortpflanzung - weiterentwicklung = höherer intelligenzgrad = einteilung in moralische grundwerte - weiterentwcklung des weltbildes - fortschritte in vielen bereichen - neue weltbilder, neues verstehen, neues verständnis = nachdenken über sinn des lebens ----------- = trotzdem einfach nur teil der natur und vergänglich = seit milliarden von jahren gleicher ablauf.............:)

ziel/sinn = leben, ausbreitung und überleben um jeden preis und genau dass geschieht seit milliarden von jahren und nur wir menschen denken darüber nach, weil wir uns darüber gedanken machen.............im grunde genommen jedoch unwichtig, denn selbst insekten bilden, wie wir, staaten und existieren wie wir einfach nur.............ob sie auch ihre eigenen götter haben?....................*g*

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Was das Universum anbelangt wissen wir noch zu wenig um das festzustellen, aber das Leben auf der Erde folgt einem einfachen Prinzip: Evolution.

Alles Leben auf der Erde ist ständiger Veränderung und Weiterentwicklung unterworfen, als Individuum und als Art. Wenn du versuchst dich weiterzuentwickeln und zu lernen, machst du genau das wofür du von Natur aus ausgelegt wurdest.

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Das ist eine sehr gute Frage:

Wie wäre es mit einer mittelmäßigen Antwort?

Vielleicht müssen wir die Lebenswirkungen studieren, ohne an den Nebenwirkungen zu krepieren.

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Du fragst nach dem Sinn des
Lebens?

Nach dem Sinn dieser Welt,

nach dem Sinn von Menschen,

nach dem Sinn deines
persönlichen Lebens?

Jedem von uns drängt sich
die Frage nach dem Sinn auf.

Manche verdrängen diese
Frage,

andere verzweifeln an dieser
Frage.

Vor allem dann, wenn es
einem äußerlich gut geht,

wenn man alles haben kann,

wenn man alles machen darf,

wenn man alles erreichen
kann

und keine Ziele oder Wünsche
mehr hat,

wird die Frage nach dem Sinn
um so quälender.

Ich habe mir nicht
ausgesucht zu leben.

Ich habe mich nicht selber
gemacht.

Auch meine Eltern haben mich
nicht erschaffen.

Meine Eltern wünschten sich
"ein Kind",

wenn ich überhaupt ein
Wunschkind war,

aber sie konnten sich nicht
"mich" wünschen.

Ich bin einfach gekommen,

ohne dass sie mich gekannt
haben.

Der, Der mich gemacht hat,

Der mir das Leben gegeben
hat,

Der mir mit jedem Atemzug

neu das Leben gibt,

Der hat mich gewollt.

Der hat mich gerade so
gewollt,

wie ich bin.

Der wollte "mich",

sonst hätte Er einen
anderen erschaffen.

Und Der hat etwas mit mir
vor.

Aus dem Nichts wurde ich
gemacht,

aber nicht für das Nichts.

Der mich gemacht hat,

hat einen Plan mit mir.

Für diesen Plan braucht er
mich,

gerade so wie ich bin.

Mit meinen Talenten und mit
meinen Schwächen,

mit dem, was ich gelernt
habe,

und mit dem, was ich an
leidvoller Lebenserfahrung gemacht habe.

Wenn ich einen Sinn suche,

werde ich den Sinn nur
finden,

wenn ich mich an Den wende,

Der mich erschaffen hat.

Es ist ein Weg,

ein langer Weg,

manchmal ein Kampf,

mit Dem in Kontakt zu
kommen,

Der mir eigentlich am
allernähesten ist.

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Kommentar von Huflattich
03.04.2016, 19:41

Zumindest ist die Antwort - lang.

Auch meine Eltern haben mich
nicht erschaffen.

Wenn nicht die, bräuchte es eine Petrischale....und/oder eine Leihmutter. 

Ich habe mir nicht
ausgesucht zu leben.

Ich behaupte, ich habe es mir ausgesucht, genauso bei diesen Eltern in diesem Lebens-geschehen. Jeder hat es sich ausgesucht und genau so - nur hat er es dann vergessen .(Seelen-Vertrag)

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Reproduktion (Kinder gebären)

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Meiner Meinung nach gibt es nicht automatisch ein Ziel. Die Dinge sind einfach so, wie sie sind, ohne dass damit eine bestimmte Absicht verfolgt werden würde.

Allerdings haben wir eine ganz besondere Fähigkeit: Wir können uns selbst Ziele setzen. Also finde einfach eins für dich, das du verfolgen möchtest :) Meins ist es, so viel wie möglich glücklich zu sein.

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Ich bin der Überzeugung

Alles hat einen Anfang und alles irgendwann ein Ende.

Jedes Leben, jeder Mensch, jedes Weltall, jede Erde. 

Nichts ist unendlich - außer unser Bewusstsein - was uns ausmacht. 

Alles eben.

Das Ziel ist am Ende, grenzenlose Energie aus der wieder "neues" (was auch immer)  entstehen kann.

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