Auf wieviele soll 16 (die derzeitige Anzahl der Bundesländer) geschrumpft werden ?
Und ist es denkbar ?
P.S: Ich bin froh, dass der föderalismus bleibt. Dass ist ein "Teil der deutschen Politikkultur".
Auf wieviele soll 16 (die derzeitige Anzahl der Bundesländer) geschrumpft werden ?
Und ist es denkbar ?
P.S: Ich bin froh, dass der föderalismus bleibt. Dass ist ein "Teil der deutschen Politikkultur".
Ich halte das für eine Scheindebatte, da der Zusammenschluss von Bundesländern nur per Volksabstimmungen in den betroffenen Ländern machbar ist. Infolge dessen kann keine zentrale Instanz geplant Bundesländer fusionieren, sondern es wird vielleicht wie zuletzt in den 50ern dazu kommen, dass regional die Landesregierungen einen Zusammenschluss wünschen, die entsprechenden Abstimmungen in die Wege leiten und dann auch noch in beiden der Zusammenschluss angenommen wird. Der Grund für dieses Verfahren ist, dass Deutschland ein Zusammenschluss von Bundesländern ist, kein Staat, der sich selbst in kleinere Einheiten untergliedert hat.
Zum PS.: Der Föderalismus ist ohnehin im GG vorgeschrieben und unterliegt der Ewigkeitsklausel.
Also zunächst mal: Der Föderalismus wird schon deshalb bleiben, weil das Grundgesetz dies vorschreibt (Artikel 79, Absatz 3).
Sinnvoll wäre:
Natürlich die Eingliederung der Stadtstaaten Bremen und Berlin nach Niedersachsen bzw. Brandenburg.
Ein gemeinsamer Küstenstaat, bestehen aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern.
Ein Land Sachsen-Thüringen, bestehend aus den beiden Ländern sowie teilweise oder ganz Sachsen-Ankalt. Ob die Anhaltiner sich lieber diesem Land oder Brandenburg anschließen wollen, sollte in einer Volksabstimmung entschieden werden.
Ein Land Mittelrhein-Hessen, bestehend aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Dieses Land hätte mit dem Städteblock Mainz-Wiesbaden-Frankfurt auch ein vernünftiges Oberzentrum.
Und warum sollen solche Zusammenschlüsse nicht gehen? In Nordrhein-Westfalen ist es auch gegangen, obwohl Rheinländer und Westfalen völlig unterschiedliche Menschentypen sind.
hessen - rheinland pfalz -saarland = eins
brandenburg - berlin = eins
niedersachsen - bremen = eins
schleswig holstein - hamburg = eins
dann wären es nur noch 11. das sind immer noch zuviel, gemessen an der größe des landes
allein montana in den USA ist größer als ganz deutschland
Rheinland-Pfalz und Saarland gehen nicht. Berlin und Brandenburg (leider) auch nicht.
Nun ich bin ganz froh das Berlin und Brandenburg nicht gehen.
ja klar geht das! baden und württemberg ging doch damals auch obwohl die sich nich so doll mögen
Die Franken sind ja auch bei den Bayern.
Warum sollte man das überhaupt machen?
Weil die ganzen Mini-Länder unglaubliche Summen von Geld verschlingen, die durch den Länderfinanzausgleich vollständig von den reichen, großen Bundesländern getragen werden müssen. Für die paar Leut, die da jeweils leben, muss eine komplette Verwaltung finanziert werden.
Dann sollte man allgemein icht so viel Geld für Schwachsinn ausgeben statt mit so einem Kram zu kommen. Muss vor jedem öffentlichen Gebäude irgendein Kunst Kram stehen? Nein muss nicht also weg damit in den Zeiten wo kein Geld da ist. Nur mal so als Bsp und davon gibt es genug. Oder wenn man einem Bundesland Geld zahlt für den Ausbau von Schulen. Statt sich zu freuen wenn sie in einem Jahr weniger ausgeben und gespart haben, streicht man denen dann im nächsten Jahr das Geld genau um die gesparte Summe. Ist doch kein Wunder das dann nicht mehr gespart wird.
Beides muss gemacht werden, und mit dem "anderen Schwachsinn" wird ja langsam angefangen, dass aufgeräumt wird. Aber Du wirst Dich noch umschauen, was alles noch eingespart werden muss. In 5 Jahren können wir uns noch mal sprechen...
Auch in 5 Jahren wird sich meine Meinung dazu nicht ändern. Eine Zusammenlegung der Bundesländer ist eine reine Pseudomaßnahme und genauso unsinnig wie das Einsparen an Personal bei der Polizei. Klar kann ich kurzfristig Geld sparen. Langfristig wird sich das aber rächen. Da gibt es wie gesagt ganz andere Baustellen die es zu beseitigen gilt.
auf 8 das reicht alle mal,und Bayern sollte ein eigener Staat werden
Das ist auch ein guter Vorschlag?
Ich würde alle Stadtstaaten mit ihren aufgeblasenen Amtsapparaten abschaffen und integrieren in das drum rum liegende Land
Auf 9 Bundesländer.
Bayern bleibt wie es ist. Sachsen bleibt wie es ist. Thüringen + Sachsen-Anhalt werden ein Bundesland, Erfurt bleibt Hauptstadt. Brandenburg + Berlin werden ein Bundesland, Potsdam wird/bleibt Hauptstadt. Mecklenburg-Vorpommern geht mit Schleswig-Holstein + HH zusammen, Lübeck wird gemeinsame Hauptstadt. Bremen + Niedersachsen werden ein Bundesland, Hannover bleibt Hauptstadt. Der nördl. Teil von RLP (außer Westerwald) geht an NRW, Düsseldorf bleibt Hauptstadt. Der Westerwald + Rheinhessen von RLP gehen an Hessen, Wiesbaden bleibt Hauptstadt. Die Pfalz + Saarland gehen an BW, Karlsruhe wird Hauptstadt.
Saarland und Rheinland-Pfalz gehen nicht. Die Saarländer hängen zu sehr an ihrem Bundesland.
Liebe Forumsfreunde 9 würden reichen All the best. Holiday
Sowas ist nur per Volksentscheid möglich: Bedeutet: 100.000de Unterschriften damit dieser gemacht wird und dann bleibt trotzdem alles beim alten.....
Dabei kommt es nicht auf die Unterschriften an, die braucht man nur, um die Abstimmung zu erlauben!
Es bleibt nicht beim Alten! Die Regierung muss sich dem Mehrheitsentschluss beugen!
Die Anzahl der Länder könnte bis auf 9 verbleibende Länder geschrumpft werden, allerdings bin ich überzeugt, daß die Kommunalpolitiker dabei nicht mitspielen, weil sie ihre gut dotierten Posten abgeben müßten.
Insgesamt könnten aber durch die Reduzierung sehr viele Steuer - Euros eingespart werden.
die regierungspolitiker der stadtstaaten als "kommunalpolitiker" zu bezeichnen, ist schon etwas verwegen: die jeweiligen regierungs-chefs haben den status von ministerpräsidenten.
acht stück das reicht aber ich glaube nicht das das kommt
Der Föderalismus ist die Rache der Alliierten an uns, weil wir einen fürchterlichen Krieg begonnen haben. grins
So ein Quatsch. Den hatten wir schon (glaube ich) im Kaiserreich.
Im Kaiserreich den Föderalismus - das widerspricht sich doch in sich...
Auf jeden Fall hatten wir ihn schon immer (noch vor dem Krieg). Daher wäre es NICHT gut, den Föderalismus abzuschaffen.
Was wir immer schon hatten soll also nie abgeschafft werden?
Und hieß es nicht vor dem Krieg:
Führer, wir folgen Dir?
Auch nicht so ein richtiger Föderalismus.. -off-
Du weißt schon, was Föderalismus ist, oder?
@gruenbaer
Bessere Quelle wäre Wikipedia (auch wenn manche nichts davon halten).
Hier: http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deralismus
@Gruenbaer
Föderalismus hat nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun. Föderalismus = Organisationsprinzip, bei dem Staaten in Gliedstaaten eingeteilt sind. Deutschland ist einer davon.
@JanKrohn Bessere Quelle wäre Wikipedia (auch wenn manche nichts davon halten).
Hier: http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B6deralismus
@Gruenbaer
Föderalismus hat nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun. Föderalismus = Organisationsprinzip, bei dem Staaten in Gliedstaaten eingeteilt sind. Deutschland ist einer davon.
Wiki lesen und verstehen, das ist es...
Der Bundesrat im Deutschen Kaiserreich (1871–1918; bis zur Rechtschreibreform 1902 „Bundesrath“) war, wie bereits im Norddeutschen Bund, das verfassungsrechtlich – zumindest theoretisch – oberste Reichsorgan....
...In der politischen Wirklichkeit wurde der Bundesrat trotz seiner Kompetenzen durch den Kaiser und den Reichskanzler in den Hintergrund gedrängt durch die einfache Tatsache, dass einerseits der preußische Ministerpräsident oft gleichzeitig Reichskanzler und der Vorsitzende des Bundesrates war und andererseits ein Veto mit 14 Stimmen gegeben werden konnte, wobei Preußen schon 17 innehatte und somit jegliche Vorschläge, die gegen die Vorstellung des preußischen Königs und Deutschen Kaisers liefen, sofort unterbinden konnte. Somit konzentrierte sich die Macht im Reich auf den Deutschen Kaiser und gleichzeitig beim preußischen König bzw. Preußen.
Mein Link geht auch auf Wikipedia! Bitte erst mal anklicken und lesen!
Auch das Deutsche Kaiserreich war in Gliedstaaten unterteilt.
@JanKrohn
Dass es zu Wikipedia weiterleitet weiß ich. Allerdings beschränkte sich der Link von dir nur auf dass Organisationsprinzip im Kaiserreich. Der von mir zeigt den Föderalismus allgemein.
Aber egal.
Doch, sowohl das Kaiserreich als auch die Weimarer Republik waren föderalistisch. Deutliches Erkennungsmerkmal war wohl der damalige Reichsrat (im Kaiserreich Bundesrat), durch den die Länder in der Reichspolitik mitwirkten. Erst die Nazis lösten 1934 alle Reichsländer und den Reichsrat auf und machten Deutschland zu einem zentralistischen Staat.
auf jeden fall sollte man die stadtstaaten auflösen, das saarland zu Rheinlandpfalz eingliedern und noch min. zwei neue bundesländer verschmelzen
hey wie doof hamburg wozu als reichsten stadtstaat zuschlagen auf was und schönste staddt der welt die grösste stadt der republik-berlin ist nichts-eher makulatur und künstlich gewachsen-bayern eher provinz-grüsse an den popen
Saarland und Rheinland-Pfalz gehen nicht. Dass würde die historisch gewachsene Identität des Saarlandes wegnehmen (sie waren zeitweise auch ein eigener Staat).
Meine bescheidene Meinung: Saarland und Rheinland-Pfalz zusammenmachen, Berlin und Brandenburg, Hamburg und SH, Bremen und NDS, sowie Sachsen und Sachen-Anhalt. Dann wären wir wieder bei 11, so wie vor der Wende.
Saarland-RHPF gehen nicht. Berlin-Brandenburg auch nicht.
Gehen würde es schon, wenn sich die Betonköpfe nicht Querstellen würden. Spätestens wenn die Schuldenbremse in Kraft tritt, muss neu diskutiert werden.
also würde hamburg verramscht-armes deutschland
Auf zehn!
Welche Bundesländer sollen denn integriert/fusioniert werden ?
Ich wäre für 4, habe aber keine Hoffnung, das es in diesem Jahrhundert so weit kommt.
Saarland und Rheinland-Pfalz gehen nicht, weil es die geschichtlich gewachsene Identität der Saarländer, quasi, ausradieren würde. Aber eine Fusion von Rheinland-Pfalz und Hessen geht.