Frage von PUNIKA5, 45

Auf was sollte man bei einer Guten Spiegelreflexkamera achten für Einsteiger??

Hallo ich spare Grade auf einer Spiegelreflexkamera für Einsteiger doch leider hab ich kaum Ahnung von sowas auf was sollte man achten das sie Schöne Fotos macht...wäre lieb für ein paar Antworten... Vllt hat jmd Ahnung davon und könnte mir paar tipps von Fotografie geben ?...Lg

Antwort
von Airbus380, 2

"Schoene Fotos" kann man mit den allermeisten Kameras machen...wen man es kann ;-) Und mit den besten und teuersten Kameras kann man ganz wunderbar massenweise Schrottbilder produzieren, wenn man es nicht kann.

Etwas allgemeiner:

Zunaechst mal ist der Markt der Digitalkameras nahezu unueberschaubar
und fast taeglich gibt es neue Modelle; die Vorgaenger sind noch lange
in den Regalen.

Um etwas "Ordnung in das Angebot" zu bringen sollte man sich zunaechst mal kritisch selbst fragen, was man ueberhaupt will und erwartet und wie viel man bereit ist zu schleppen und an Geld auszugeben..

Die ganz einfachen Kameras (50-200€) werden mehr und mehr von den eingebauten Smartphonekameras verdraengt.

Preislich im Anschluss (200-700€) kommen dann:

1.die Bridge- oder Superzoomkameras (mit kleinem Sensor)

2.hoeherwertige Kompaktkameras (mit kleinem, mittlerem oder auch APS-C-großem Sensor)

Vorteil der Bridge sind:

•der oft enorme Zoombereich,

•der Sucher

•die ueberschaubaren Kosten

•oft sehr ordentliche Makrotauglichkeit

Die Nachteile der Bridgekameras sind:

•bei wenig Licht sehr deutlich schlechtere Bildqualitaet als Kameras mit großem Sensor

•der Autofokus ist nicht sporttauglich

•schoene Hintergrundunschaerfe ist fast nur im Makrobereich oder mit Tricks und Koennen machbar

Ob man die Groeße eher als Vor- oder als Nachteil sieht ist Geschmacksache.

Kompaktkameras kauft man deshalb, weil man nicht viel schleppen will
oder darf, oder weil man unauffaellig fotografieren will. Gute
Kompaktkameras wie z.B. die Ricoh GR kosten nicht nur so viel wie eine
Systemkamera, sondern liefern auch erstklassige Bildqualitaet.
Schließlich haben sie Bildsensoren, wie sie auch in Systemkameras
verwendet werden. Weitere herrausragende Kompaktkameras kommen von
Olympus, Fuji und Sigma. Nachteile sind:

•oft kein (oder nur teurer Zubehoer-) Sucher

•nur eine Brennweite, die auch kaum erweiterbar ist

Dazwischen gibt es noch Kameras, die deutlich kompakter sind als eine
Bridge, aber auch deutlich groeßer als eine kleine Kompaktkamera.
Populaerer Vertreter sind die Canon Powershot Modele. Zoombereich und
Sensorgroeße liegen ebenso wie die Gehaesegroeße im Mittelfeld mit allen
Vor- und Nachteilen.

Kommen wir jetzt zu den Systemkameras. Auch die gibt es vereinzelt
mit winzigen Sensoren (Pentax Q und Nikon 1). Normalerweise sind aber
Sensoren verbaut, die die Groeße von mindestens 1 Daumennagel (mikroFT
und FT), 1,5 Daumennaegeln (APS-C) 3 Daumennaeglen (Kleinbild oder
Vollformat) oder 5 und mehr Daumennaegeln (Mittelformat) haben. Ein
Schaubild gibt es bei Wikipedia---> Sensorformat 

Kostenmaeßig kann sich das Hobby Fotografie als ein "Fass ohne Boden"
entpuppen, wenn man sich fuer eine Systemkamera entscheidet. Dafuer
bleibt dann auch kaum eine Aufgabenstellung unloesbar, wenn man
genuegend Wissen und Geld hat. Allerdings kann man auch gut unter 1000
Euro bleiben und gluecklich werden. Lichtstarke Objektive gehen aber bei
jedem System ins Geld (und ins Gewicht
). Außerdem wachsen die zu
schleppenden Kilos proportional zur Groeße des Sensorformats. Dabei
stellen die passenden Objektive den Loewenanteil des Gesamtgewichtes.

Benutzer der "alten" Systeme wie Canon, Nikon, Pentax und Sony
(Minolta)
koennen nicht nur auf ein großes (Pentax und Sony A_Bajonett) bis
riesiges (Canon und Nikon) Neusortiment, sondern auch auf einen riesigen
Gebrauchtmarkt zugreifen. Doch auch die neuen Systeme (Sony E-Bajonett,
Olympus und Panasonic mFT, Fuji X) bieten fuer die allermeisten
ernsthaften Fotografen genuegend "Arbeitmaterial".

Mit welchem System man letztendlich gluecklich wird, kann hier
(oder in anderen Foren) niemand entscheiden außer dem Kaeufer selbst.
Der muss entscheiden, wie viel er schleppen, wie viel er ausgeben will,
welche Geraetschaften sich in seiner Hand am ertraeglichsten anfuehlen,
welches Menue er am besten versteht, mit welchem Sucher er am ehesten
klarkommt. Man muss die Geraete gerne in die Haende nehmen. Nur dann
nimmt man sie gerne mit und die Bedienung gibt nicht jedesmal neue
Raetsel auf. Die erzielbaren Bildergebnisse liegen gar nicht so weit
auseinander und sind mehr abhaengig vom Koennen des Fotografen, dem
Licht und der Qualitaet des Objektivs als von der Wahl der Kamera
.

Der Gang in einen gut sortierten Laden oder zu einem Fotostammtisch
oder zu einem Fotoclub/VHS ist unabdingbar. Nicht um sich von
Verkaeufern oder Usern einlullen zu lassen, sondern um mal ein paar
Geraetschaften auszuprobieren und den persoenlichen Favoriten zu finden.
Kameras sind etwas sehr individuelles, aber letztlich nur ein Werkzeug.

Eigenschaften wie Sucher, Haptik, Bedienlogik, Geraeusche,
Wetterfestigkeit sollten wichtige Auswahlkriterien sein; nicht nur
Zubehoerauswahl, Image, Preis, Empfehlungen oder gar Testberichte
. Auch die Notwendigkeit von WiFi, Klappdisplay, GPS, Touchscreen usw. wird vollkommen unterschiedlich bewertet.

Wer Hallensport oder Wildlife (insbesondere kleine Voegel)
fotografieren will, hat natuerlich ganz andere Anforderungen an die
Ausruestung, sollte sich dann aber auch ueber die Kosten im Klaren sein.

Antwort
von bonsaiblogger, 9

Falsche Fragestellung.
Gegenfrage: Was willst du mit der Kamera machen?

Erst wenn du das exakt beantworten kannst, solltest du dir Gedanken über eine passende Kamera machen.

Ich würde für Anfänger heute keine Spiegelreflex empfehlen.
Es gibt einige spiegellose Systemkameras die bieten vergleichbare Technik und Qualität und sind dafür kleiner, handlicher und leichter als eine SLR. In der Praxis bedeutet das, daß man solch eine Kamera lieber mitnimmt als eine unhandliche und schwere. In der Praxis macht es mehr Spaß und man macht mehr Fotos damit. Mehr Fotos bedeutet man lernt schneller dazu und die Bilder werden durch Übung und Erfahrung schneller besser.

Olympus Alpha 6000 ist sehr vielseitig und sehr gut für Einsteiger geeignet die noch nicht wissen wo die Fotoreise hingehen soll.

Alternativ gibt es einige gute bis sehr gute Fuji-Kameras. Die Objektive von Fuji sind hervorragend, haben aber auch ihren Preis. Qualität gibt es halt nicht für lau.

Alternativ kann man bei beiden Systemen auch über Adapter viele andere Objektive einsetzen. Oft dann allerdings mit technischen Einschränkungen.

Die meisten SLR oder die genannten Spiegellosen haben sehr viele Funktionen, die die wengisten Hobby-Fotografen je nutzen werden. Und wenn irgendwann etwas fehlt, kann ein Kamerasystem ergänzt werden.

Antwort
von christl10, 14

Kaum will man mit dem fotografieren anfangen schreit jeder nach einer Spiegelreflex. Hat man die, merkt man, daß sie zu groß und zu unhantdich ist um sie immer mitzunehmen, daher bleibt die dann oft zu Hause. Zudem genügt das Kit Objektiv plötzlich nicht mehr und man muss wieder 300€ oder mehr für noch ein Objektiv ausgeben. Man sollte sich bei der Entscheidung Zeit lassen und vor allem mal die Kamera in der Hand gehabt haben. Meist entscheidet die gute Handlichkeit und das bequeme rumschleppen über die Kamera und nicht die Technische Ausstattung, denn jede Einstiegskamera ist nahezu gleich gut oder schlecht und kostet um die 450€ - 550€. Schau Dir mal die Canon EOS 1.300D an wie sie Dir in der Hand liegt. Dann schau Dir mal eine Kompaktkamera an wie die Fuji X30. Du wirst sehen eine Fuji ist eher eine immer dabei Kamera und liegt sehr gut in der Hand und kostet auch nur 440€ bei sehr guter Bildqualität und einfacher Bedienung. siehe: 

Antwort
von atijaja, 18

Lese dich erstmal etwas in das Thema Fotografie ein, es gibt genügend angebote.
An schönen Fotos ist die Kamera 20% und 75% der Fotograf der Rest ist Glück.
Ob es tatsächlich eine Spiegelreflexkamera, oder eine systemkamera ohne Spiegel
Oder was anderes wird endscheidest du wenn du dich eingelesen hast.

Antwort
von Flintsch, 14

Bei der Anschaffung einer DSLR solltest du als aller erstes auf dein Budget achten. Eine Kamera macht immer nur so gute Bilder, wie es der Fotograf zulässt. Mit anderen Worten, du bestimmst die Qualität der Fotos, nicht die Kamera. Weswegen du unbedingt den Begriff "Spiegelreflex für Einsteiger" aus deinem Kopf verdrängen solltest.

Dann spielt es auch eine Rolle, ob du eine Kamera mit Vollformatsensor oder mit APS-C Sensor haben willst. Ein Vollformatsensor bietet dir die Brennweite, die auf dem Objektiv angegeben ist. Ein APS-C Sensor beschneidet den Bildausschnitt. Bei meiner Nikon D5300 (die ich dir uneingeschränkt empfehlen kann) ist das Verhältnis 1:1,5, der Bildausschnitt ist also im Vergleich zu einem Vollformatsensor (bei gleicher Brennweite) um das 1,5fache geringer.

Um es verständlicher auszudrücken: Beim Kitobjektiv 18-55mm habe ich "nur" den Bildausschnitt, wie bei einem Objektiv mit dem Zoombereich von 27 bis 82,5mm.  Der Vorteil dieser kameras mit APS-C Sensoren ist der Preis, der weit unter dem Preis einer Vollformatkamera liegt.

Natürlich musst du auch bedenken, dass du bei einer DSLR einiges an Zubehör brauchst, wie  Objektive, Filter, Fernauslöser, Blitzgerät mit Softbox / Diffusor, Stativ, Fotorucksack usw., je nachdem in welchen Bereichen deine Fotointeressen liegen.

Antwort
von AstroSloth, 24

Schau dir Einsteigermodelle von Canon und Nikon an, nimm ein Paket mit einem 18-55mm-Objektiv (oder 16-50, jedenfalls etwas in dem Bereich). Damit machst du nichts falsch. Kauf nicht gleich verschiedene Objektive oder so, das kannst du alles nachkaufen wenn du wirklich merkst, dass dir was fehlt.

Die Nikon D3300 z.B. kann ich für den Einstieg sehr empfehlen, die ist schön klein, macht hervorragende Bilder, und bietet eine Menge Hilfsfunktionen. Gerade wurde der Nachfolger angekündigt, vielleicht bekommst du sie dadurch etwas günstiger (da kann man durchaus das Vorjahresmodell kaufen, da verändert sich nicht viel, was für dich am Anfang wichtig wäre).

Du solltest dir dazu noch irgendein Einsteigerbuch gönnen, ohne ein wenig technisches Verständnis hast du sonst gegenüber einer teuren Kompaktkamera keinen nennenswerten Vorteil. Sternenhimmelfotos z.B. setzen etwas Ahnung von Blende, Belichtungszeit, ISO voraus, aber das lernt man ziemlich fix.

Viel Spaß!

Antwort
von n1d8n3,

Ich weiß dass das nicht wirklich die antwort auf deine Frage ist, aber mir hilft es immer bei Amazon die Kundenbilder anzusehen :)

Antwort
von dersuessePhil, 24

Größe vom Bildsensor

Kommentar von PUNIKA5 ,

und die perfekte Größe wäre ?.

Kommentar von FoxundFixy ,

Mittelformat

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