Frage von Teppich90, 28

Auf was muss ich achten, wenn ich privat ein Ferienhaus verkaufen will?

Wir möchten unser Ferienhaus in der Eifel verkaufen. Einige Infos haben wir uns auch zusammengesammelt und Unterlagen zusammengesucht, trotzdem möchten wir auf Nummer sicher gehen, da wir privat verkaufen.

Läuft das genauso ab wie bei einem Hausverkauf oder muss man auf bestimmte Richtlinien achten?

Ist eine "Gekauft wie gesehen"-Klausel im Vertrag günstig oder eher wegzulassen?

Was muss ich beachten, wenn es um die Zahlungsfähigkeit des Käufers geht bzw. (wie) kann ich diese überprüfen?

Wer macht den Notartermin? Käufer oder Verkäufer?

Und falls jemand sonst noch Tipps und Tricks auf Lager hat, wäre ich froh diese zu lesen.

Herzlichen Dank!

Antwort
von Nightlover70, 10

Das geht genauso vor sich wie bei einem normalen Haus auch.
Als Verkäufer würde ich den Notar vorschlagen. Wenn der Käufer damit kein Problem hat ist alles gut.

Antwort
von Kleeblatt1812, 9

Hausverkäufe werden generell nur über den Notar abgewickelt!

Sämtliche Sachen, die Du dafür brauchst, nennt Dir die Notariatsangestellte. Den Notar in Deinem Ort findest Du über google. Ob und was der Verkäufer von Dir fordert oder nicht, was seine Bank für eine eventuelle Finanzierung an Grundstücksunterlagen braucht, das sagt er Dir selbst und holst sich das auch bei den Ämtern selbst.

Ich verstehe die Frage nicht so richtig. Und denke, wenn Du solche Fragen stellst, bist Du bist bei einem Makler besser aufgehoben. Der regelt auch für Dich den Ablauf über einen Notar. Das kostet. Aber dafür kannst Du sicher gehen, dass er für alle Fragen sofort eine Antwort parat hat und Dich unterstützt.Die Maklerkosten zahlt (es sei denn, Du übernimmst sie) in der Regel der Käufer.

Das ist anders als bei einer Wohnungsvermietung. Da zahlt lt. neuester Gesetzgebung generell derjenige, der den Makler beauftragt hat.

Eine "gekauft wie gesehen-Klausel" (etwa wie beim Pkw) gibt es für Hausverkäufe generell nicht. Warum sollte der Käufer sowas unterschreiben? Würdest Du auch nicht machen, da es so aussieht, als ob da etwas im Argen liegt.

Es ist vollkommen egal, wer den Notartermin macht. Die Kosten trägt beim Notar auch generell der Käufer. Es sei denn, Du bezahlst freiwillig. ;-)

"Tipps" für den Hausverkauf gibt es generell keine. Ein Hausverkauf wird immer nach dem gleichen Schema abgewickelt. Und den Hausschlüssel gibt es sicherheitshalber auch immer erst, nachdem die Auflassungsvormerkung für den Käufer im Grundbuch eingetragen ist und Du das Geld auf dem Konto hast.


Antwort
von hilflos99, 7

Notartermin macht normalerweise der Verkäufer, da er die ganzen Angaben hat. (Grundbuch Nr. Flurstück etc). Übergabe erfolgt erst nach Zahlungseingang beim Notar, daher ist man einigermaßen abgesichert. Alle weiteren Fragen beantwortet der Notar

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