Frage von alexbababu, 42

Auf was beim Snowboard kauf achten?

Ich bin etwas raus, da ich seit 12 Jahren nimmer auf dem Brett stand und auch bestimmt 17 Jahre keins mehr gekauft hab. Auf was muss man beim Kauf von Brett und Bindung achten?

Antwort
von Mimiklops13, 27

Es kommt auf vieles drauf an, aber wesentlich ist erstmal wofür du das Brett verwenden willst (Park, Jibben, Allmountain, Powder), welche Vorspannung du bevorzugst und wie dein Fahrstil so ist. Weiters spielt auch die Außenlänge deiner Boots eine Rolle, da sie auf das Board passen müssen. 

Bei den Bindungen gibt es auch wie bei den Boards verschiedene Flex-Stufen, je nachdem welchen Flex die Boots haben und aufs Einsatzgebiet kommts auch drauf an. Die Boots müssen gut in der Bindung sitzen und man darf nicht das Gefühl haben, dass sie drinnen "schwimmen". Wenn man nun weiter in die Materie reingeht, dann muss man auch drauf achten, dass es z.B. bei Burton Bindungen oft eine EST und eine Re:Flex Version gibt. EST passt nur auf Boards mit Channels (also ausschließlich auf die neueren Boards von Burton) und bei den Re:Flex Bindungen gibts meist verschiedene Disks für entweder das Channel System oder 4x4 mitgeliefert.

Kommentar von alexbababu ,

(Park, Jibben, Allmountain, Powder)

Eh ja, das auf Schnee ;). Ich fahr einfach nur. Blaue, Rote und vllt trau ich mich auch mal wieder Schwarze Piste. Raceboard eher nicht, da es vllt auch mal in den Tiefschnee geht. 

Schuhegröße 42, also werden die Boots eher nicht so Großausfallen. Mein letztes Board hatte 157cm. Ich fahr entweder regular, hinten 0° oder sogar duck (heißt das so?).

Kommentar von Mimiklops13 ,

Jaja schon klar, dass du das auf Schnee meinst :P 

Ja bei der Schuhgröße musst du wohl nicht so auf die Waist, also auf die Breite des Boards schauen. Ja duck heißt beide nach außen gedreht.

Kommentar von alexbababu ,

also ein Allmountain?

Was hat es denn mit Rocker oder Doppel Rocker, Chamber und Combined Chamber auf sich ?

Kommentar von Mimiklops13 ,

Wenn du von allem ein bisschen was machen willst dann ja.

Das sind die Vorspannungen die es bei den Boards gibt.

Camber: Wird gerne, in Kombination mir hartem Flex, zum Carven und Gas geben auf der Piste genommen. Hat aber auch weniger Auftrieb im Tiefschnee als z.B. ein Rocker. Aber technisch gesehen ist es anspruchsvoller als die anderen Vorspannungen. Mit einem eher weichen bis mittleren Flex dem Gewicht angepasst sind super Allround Boards.

Flat: Wie der Name schon sagt, liegt das Board flach am Boden und ist somit auch drehfreudiger und gut geeignet fürs Jibben. Andererseits bringt so eine Vorspannung meist nicht den besten Kantenhalt mit.

Rocker: Meistens genutzt fürs herumspielen auf der Piste und sorgt auch für einen besseren Auftrieb im Tiefschnee da Nose und Tail ein wenig aufgebogen sind. 

Hybrid: Sind meist Kombinationen aus Rocker und Camber. Man versucht einfach beide Vorspannungen in ein Board zu packen um die Vorteile quasi zu vereinen. Obs dann wirklich gelingt und es einem gefällt muss man selber ausprobieren.

Aber hier gibts viele verschiedene Ansichten was nun das Beste sei. Manche schwören auf Camber Vorspannung manche mögen was anderes lieber. 

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