Auf was beim Labrador (erster Hund) achten?

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9 Antworten

Hallo,

Das ist immer alles spannend wenn ein Hund einziehen soll :) 

Wenn ihr nach Hunde schaut, schaut einfach das es passt, solltet ihr Anfänger sein schaut nach ruhigen Hunden die nicht Grad wegen Überforderung abgegeben werden, grad Labbis kann man sehr falsch erziehen, da die sehr auf Aufmerksamkeit aus sind, haben die nie gelernt das der Mensch bestimmt wann er sich mit den Hund beschäftigt hat man einen Hund der extrem nervig werden kann. 

Und achtet auf die Gelenke und wie er läuft, hat er hinten einen richtigen Wackelgang, kann man meist von etwas schwereren Problemen ausgehen. Kontrolliert auch die Augen (da sollte nicht alles runter hängen und rot sein) und auch die Ohren (Schlappohren sind schlecht belüftet und müssen gepflegt werden). 

Und ganz wichtig beim Labbi, auch wenn er Kurzhaar hat, die haaren im Gegensatz zu anderen Rassen mehr, solltet also schonmal nach geeigneten Bürsten oder Groomer schauen.  Bei Möbbel helfen ein diese Kleberollen für Kleidung.

Wegen Futter wäre gut zu wissen welches Futterkonzept du dir gedacht hast, 

Günstig und hochwertig wäre in meinen Augen das Barfen. Bei Feuchtfutter muss man schon sehr tief in die Tasche greifen wenn man was vernünftiges will. Beim Trockenfutter ebenso es gibt 10kg Säcke für 10,- oder auch für 130,- Eur, bei 10,- sind es im Grunde müslimischungen die man auch Kühen füttern könnte...ich würde erstmal warten woher der Hund kommt, ob er alles so verträgt und ob er nicht schon evtl ein gutes Futter gewohnt ist, was man dann beibehält. 

Um dir was empfehlen zu können was kannst dir denn vorstellen zu verfüttern? 

Wegen Urlaub da sind viele Möglichkeiten, entweder direkt über eine Agentur die Reisen mit Hund anbieten oder private Ferienwohnungen suchen, ein Hund ist nur selten ein Problem. Hundestrände findet man eigentlich auch genug, gibt da nur immer ein paar Regeln zu beachten. 

Ich rechne beim Labbi um die 50-60,- Eur Futterkosten im monat, zuzüglich Haftpflicht, Steuern, Kotbeutel, Leckerchen ist man da bei ca 70-80 Eur in Monat, wenn dazu die OP Kostenversicherung  (ca 15-17,- Eur) kommt und noch andere Spielereien wie Bälle, Kauartikel und Co ist man bei glatten 100,- Eur monatlich, man sollte also von durchschnittlich 1.200 Eur jährlich ausgehen plus eben Tierarztkosten (impfen, entwurmen, Prophylaxe gegen Flöhe und Zecken, mögliche andere Behandlungen) und möglicherweise Hundeschule kann das auch mal 2.500-3000 Eur im Jahr kosten, je nachdem wieviel Glück man da hat. 

Und Grad wenn der Hund viel mit im Auto fährt, braucht ihr auch noch die Ausstattung fürs Auto, der Hund gilt als Gepäckstück was entsprechend gesichert sein muss. Da gibt es dann Gitterboxen, Anschnallpflicht wenn auf den Sitz mit fährt usw. Die Ausstattung rund um den Hund wird bis man alles hat was man so braucht auch noch ein paar hundert Euro kosten. 

Solltet ihr in einer Etagenwohnung wohnen mit vielen Treppen im Weg wäre ein Labbi ein Hund den ich mir nicht aussuchen würde, einfach weil die Chance eher gering ist ein zu kriegen der tatsächlichen beschwerdefrei von den Gelenken ist. Da wären Hunde besser die man auch mal tragen kann und das im schlimmsten Fall auch über ein Jahrzehnt hinweg ohne selber die eigenen Gelenke kaputt zu machen.

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Da ich noch nie einen Labrador hatte, kann ich zu der Rasse nicht allzu viel sagen.

Der Labrador wurde bzw. wird als Apportierhund bei der Jagd verwendet. Dementsprechend sollte er auch gehalten werden. Auch ist er ein sehr intelligenter Hund, der definitiv geistige Auslastung benötigt.

Hochwertiges Hundefutter erkennst du daran, dass es zu mindestens 70% aus Fleisch besteht und weder Zucker noch Getreide enthält, wobei Reis in geringen Mengen vertretbar ist.

Theoretisch muss ein Hund gar nicht gebadet werden. Mit Shampoo würde ich ihn nur baden, wenn er wirklich sehr dreckig ist oder sich in etwas gesuhlt hat, was unangenehm riecht. Ansonsten reicht Wasser zum Reinigen vollkommen aus.

Hundestrände findest du sicherlich im Internet und ob Hunde in Ferienwohnungen erlaubt sind, hängt vom Anbieter ab.

Ich würde mit jährlichen Kosten von mindestens 700€ rechnen, gerne mehr. Für das Futter wirst du schon auf gute 50 bis 70€ kommen.

Grüße

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Aaalso^^

Labradore sind verfressen, auch wenn sie noch so lieb schauen sollte ihre Futerration nicht überschritten werden weil sie sonst sehr schnell sehr breit werden.

Hochwertiges Futter enthält kein Getreide, keine Nebenerzeugnisse und sehr viel Fleisch. Leider ist das immer mit einem etwas höheren Preis verbunden, klar denn in vielen Billigsorten (und einigen teuren) ist quasi das drin das anderswo zusammengefegt wurde :(

Waschen sollte man den Hund so selten wie möglich, gesunde Hunde stinken nicht und das Fell reinigt sich weitgehend selber. regelmäßiges Bürsten sorgt dafür das der Hund weniger haart. Labbis lieben oft Wasser, ihr könnt ihn also einfach mal planschen schicken wenn ihr an einem sauberen Bach oder See seid ;)

Hundestrände oder Strände wo Hunde erlaubt sind gibt es fast überall. Wir waren mit Hund schon oft an der See, sowohl in Deutschland als auch den Niederlanden und haben immer schöne Ecken gefunden, auch mit Freilauf.

Es gibt sehr viele Ferienwohnungen die Hunde erlauben, in den 7 Jahren mit Hund waren wir 6x im Urlaub und haben ohne Probleme was günstiges und wirklich schönes gefunden. Auch Hotelübernachtungen haben wir 3 oder 4x gebucht, natürlich mit Wuff.

Ich rechne etwa 100€ im Monat für den Hund ein, dazu 50€ für Rücklagen falls mal was ist.

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Hallo Zava,

also erst einmal ist jeder Hund individuell und hat seinen eigenen Charakter. Zwar besitzt jede Rasse auch rassentypische Eigenschaften, aber jeder Hund ist das, was man aus ihm macht. Was ich damit sagen möchte, ein Labrador Retriever stellt vielleicht nicht dieselben Ansprüche wie ein Border-Collie, aber er kann, bei falscher Erziehung, auch "Probleme" bereiten.

Diese Rasse wurde, von der FCI, in Gruppe 8: Apportier-, Stöber- und Wasserhunde eingeteilt. Sie lieben es demnach im Wasser zu sein und sind zudem noch sehr verfressen, was aber eigentlich etwas Gutes ist. Ihr müsst zwar aufpassen, kein Essen stehen zu lassen, aber es ist einfacher, ihn mit Futter "gefügig" zu machen. Beim Husky wäre das weitaus schwieriger :-)

Sie sind meist aber auch sehr quirlig und verspielt. Bei älteren Modellen, kann es natürlich sein, dass dieses Verhalten nicht mehr so stark vertreten ist. Dass kommt dann aber auf den Hund an und wie alt dieser genau ist.

damit das "in die Wohnung gepinkle" schon mal wegfällt

Klingt für mich so, als wolltet ihr keine große Mühe mit dem Hund haben. Das ist keine gute Voraussetzung, um sich einen anzuschaffen. Wobei es ein Leichtes ist, einen Hund stubenrein zu bekommen. Die Erziehung wird euch nicht erspart bleiben und die bedeutet Arbeit, dessen müsst ihr euch bewusst sein.

Wie selten/oft sollte der Hund mit Shampoo gesäubert werden?

Es gibt extra Hundeshampoos, trotzdem sollte ein Hund nur selten gebadet werden, da es generell nicht gut für ihn und sein Fell ist. Auch hier habe ich wieder den Eindruck, dass ihr kein "dreckiges" Tier haben möchtet. Dann ist ein Hund wirklich nicht für euch geeignet (und ein Labi schon gar nicht).

Woran erkenne ich qualitativ hochwertiges Futter? Gibt es das auch in billig?

Gut und billig sind, wie bei so vielen Dingen, auch hier ein Widerspruch. Ein gutes Futter wird nicht billig bzw. günstig sein und umgekehrt. Gutes Futter erkennst du, an der Deklaration vom Fleisch und den Nebenerzeugnissen. Nassfutter ist besser als Trockenfutter, aber eben auch teurer. 

Ich hoffe das war hilfreich. Alles gute

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damit das "in die Wohnung gepinkle" schon mal wegfällt

Wenn ich das schon lese! Ich hoffe euch ist bewusst, dass auch ein älterer Hund sehr sehr viel Arbeit kostet und auch die ein oder anderen Nerven! Ich habe meinen auch erst mit einem Jahr bekommen und trotzdem widme ich ihm fast meine komplette Freizeit, weil es auch gar nicht anders ginge. 

Hundeschule, täglich mindestens 4 mal raus und davon 3 mal mindestens eine Stunde, Ausschlafen am Wochenende ist nicht mehr, Urlaub, Weggehen, Unternehmungen, das alles bedarf dann viel Planung - das kommt mit Hund auf euch zu!

Ich halte nichts davon einen Hund aufgrund der Rasse zu charakterisieren. Klar die eine Rasse braucht mehr Auslauf als die andere, das vielleicht, aber jeder Hund ist grundverschieden! Deshalb muss euch auch bewusst sein, dass mit jedem Hund Verhaltensprobleme auftreten können an denen man dann hart arbeiten muss!

Meine Erfahrung mit Hund allgemein? Es macht sehr viel Spass und gibt einem viel zurück allerdings ist es eine große Verantwortung, viel Arbeit und kostet manchmal ganz schön Nerven.

Zu qualiativ hochwertigem Futter gibt es hier glaube ich schon tausende Einträge, die ihr euch durchlesen könnt. Hier scheiden sich die Geister, die einen Barfen, die anderen kochen, die nächsten geben nur nass, die anderen trocken und manche mischen. Von billigem Futter rate ich dir aber ab! Ich selbst füttere Wolfsblut und Canadoo, da kannst du mal danach googeln.

Sonstige Tipps? Überlegt euch das sehr gut und schaut bitte bitte ins Tierheim, bevor ihr zu Vermehrern oder Züchtern springt. Es warten so viele tolle und gerade ältere Tiere auf ein Zu Hause und danken es euch, wenn sie eines bekommen. Dort wird man euch mit der Wahl des Hundes auch helfen, alle eure Fragen beantworten und euch im besten Fall auch eine gute Hundeschule und einen guten Tierarzt empfehlen und euch vor allem sagen ob die Hundehaltung für euch geeignet ist!

Ich hoffe ich konnte helfen ;)

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Labrador in Not - wäre eine gute Adresse - das sind Hunde die über den Zuchtverband weitervermittelt werden.

Ein Labrador ist ein Hund wie jeder andere auch - man braucht Zeit, Geld und Wissen.

Meine Erfahrungen mit Labradoren sind alle gleich - ich finde sie langweilig und devot.

Hochwertiges Futter erkennt man am Fleischgehalt, dieser sollte bei Dosenfutter bei 70 bis 80 % liegen, ohne Getreide und ohne Zucker sein. Noch hochwertigeres Futter erkennt man daran, das es aus der Fleischtheke beim Supermarkt kommt und mit Innereien und Knochen roh verfüttert wird. Da sieht man dann wirklich was im Napf landet. Ein Hund ist ein Fleischfresser, der ab und an auch mal etwas Obst und Gemüse verträgt.

Das Rohfutter ist gleichzeitig auch das billigste aus drei Gründen.

1. Es kostet in der Beschaffung weniger als Trockenfutter oder Nassfutter

2. Man braucht wenige bis gar keine Wurmkuren und sonstige Tierarztbesuche entfallen meist komplett (Verletzungen ausgenommen).

3. Man brauch ins gesamt weniger Futter, da das echte Fleisch weit besser sättigt als alles andere.

Ein Hund muß nur dann gründlich gereinigt werden wenn er sich in Aas oder Kot gewälzt hat - ansonsten braucht man einen Hund nicht zu baden.

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Shampoo? Gar nicht! 

Billiges Futter ist gar nicht gut. Qualität hat ihren Preis - wobei teures Futter nicht automatisch gut ist.

Kosten kann man so pauschal nicht sagen. Leg dir auf alle Fälle mindestens 50 Euro im Monat zurück.

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Achte auf den Charakter des Tieres und teste ob er mit allen Familienmitgliedern klarkommt ggf. Treppen laufen kann und allg. mit deiner Umgebung klarkommt. Wir verfüttern meist Futter vom Discounter. Sonst viel Zeit für 3x gassi einplanen

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Kommentar von LukaUndShiba
25.10.2016, 06:23

Und Billig Futter schadet dem Hund. 

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Mein Chef hatte einen Labrador und hat erzählt, der Hund liebt es kühl, er sucht immer Fliesendußböden oder Parkett, keine Teppiche, zum Liegen.

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