Auch wenn die Fragestellung schon einige Zeit alt ist, möchte ich noch einen Kommentar abgeben.Ich war vor einiger Zeit in einer ähnlichen Situation.Innerorts 3 Bäumchen mit diesen drei Stützpfosten insgesammt ca. 2,80m hoch den Erdboden gleich gemacht und dann Schock hin oder her, ab nach Hause.Dort angekommen, stellte ich mein (leicht) lediertes Auto in die Garage und fuhr mit einen Kumpel nochmal zu Mc D. um was zu Essen.Unterdessen spazierten die Herren von der Polizei zu mir nach hause, da den Unfallhergang ein Zeuge beobachtet und das Kennzeichen notiert hatte.Die besagten Herren sahen sich das Auto an und machten Fotos davon.Was sie auch nach Meinung der Statsanwaltschaft durften.Wie auch immer, ich stellte mich am morgen darauf auf der nächsten Wache da ich von dem nächtlichen Besuch erfahren hatte.Dort gab ich wahrheitsgemäß den Unfallhergang an.Der Wachtmeister gab mir dort gleich zu verstehen das eine Ausrede wie z.b. ein Schock keine Strafmilderung zur Folge haben wird.Ich bekam nach der Aussage vorerst meinen Führerschein wieder.Ein viertel Jahr darauf kam dann die Vorladung zum Gerichtstermin.Meine Fehler habe ich dort eingestanden und es kam folgendes heraus.:
Ich bekam 1 Monat Fahrverbot, 7 Punkte in Flensburg, 350€ Bußgeld und die Bäumchen schlugen nochmal mit ca. 2500€ zu Buche.
Also Leute Schock usw. ist dafür keine Ausrede und bringt einen sicher keinerlei Vorteile!Wenn es passiert was ich aus eigener Erfahrung ja nachvollziehen kann dann seid ehrlich und steht dazu.Das wird den einen oder anderen sicherlich weiter bringen.
P.S. Der Beifahrer von mir machte eine schriftliche wahrheitsgemäße Aussage dazu und war damit aus dem Schneider...
Wird das wirklich so hart geahndet...?! Es sind keine Personen zu Schaden gekommen, nur der Baum steht eben nicht mehr. Getrunken hatte er sowieso nichts. Gibt es Aussichten auf mildernde Umstände oder Ähnliches...? Er ist wie gesagt weder vorbestraft noch jemals auffällig geworden...