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Auf Koksheizung umstellen?

Frage von AnReiner AnReiner

Mitten in der Heizperiode ist dummer weise unsere Heizung (Öl, 21 jahre) kaputt gegangen. Im moment heizen wir 180 qm mit ausgeliehenen Elektroheizlüftern, der Wäschekeller bleibt kalt. Das muß schnellstens abgestellt werden, sonst sind wir bald pleite.

Unsere heizkosten sind hoch. Wir haben letztes jahr 4.500 liter HÖl extraleicht für 4.000 € verbraucht. Und das war der billigste Winter seit langem, Weitere Hausisolierung ist nicht möglich (Fachwerk, denkmalgeschützt, schon isoliert, wärmeverlust über hist. wendeltreppenhaus)

Meine Idee: Wir stellen auf einen Feststoffkessel um! Die Kosten für Braunkohle (Briketts) und/oder Holzpellets wären gerade mal die Hälfte von Öl. Lagerraum im Keller für die angepeilten 10t Festbrennstoff/Jahr ist reichlich vorhanden.

Gibt es erfahrungen? Konkret dachte ich an das hier: http://www.festbrennstoffkessel.baudochselbst.de/

Würde den 10-Glieder-Kessel nehmen.

Bitte um schnelle Antworten da ich noch diese Woche einen Installateur beauftragen will. Die Stromkosten bringen uns sonst um alles Vermögen.

Einzige alternative wäre übrigens eine neue Ölheizung nebst neuem Kessel (entspr. nicht mehr Sicherheitsstandards und hätte sowieso erneuert werden müssen)

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Antworten (3)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Waldhaus Waldhaus

    Es ist in dieser Grösse sicherlich eine gute Auswahl möglich. Das günstigste ist sicherlich ein Holzvergaser - wenn man an ausreichend Holz kommt. Da lässt sich nur Holz in grossen Stücken verheizen. Das geht dann so gut, das man nur alle 1-2 Tage nachlegt und jede 2. Woche die Asche entfernt. Ist eine sehr tolle Sache. Hätte das auch eingebaut, aber ich habe Holz mit Nägeln. Das geht dort nicht. Zu beachten ist, das jeglicher BIO Masse Verbrennung einen Pufferspeicher braucht - ausser bei Pelletts usw.

    Für gemischtes Heizmaterial würde ich so einen schon nehmen. Aber vielleicht eine andere Serie. Es ist nicht so gut aus einer Baureihe den kleinsten oder grössten zu nehmen. Also einen suchen den es von 30 - 80 KW gibt und dann den 50 KW kaufen.

    Braucht Ihr wirklich so ein grosses Ding ?

    Für all diese Fragen kann ich das Forum Haustechnick empfehlen.

    Kommentar von AnReiner AnReiner

    Danke für die kompetente antwort... Morgen kommt erstmal ein Fachmann. Er berücksichtigt meinen wunsch nach einer Koksheizung. Biomasse ist eigentlich nicht das Thema. Keine Ahnung, wie ich an Holz kommen soll. Wollte mehr nauf Kohleprodukte gehen mit der Option auf Pelletverbrennung wenn die Preise bei der Kohle "explodieren" ;)

    Die Grösse habe ich mir ausrechnen lassen, das stimmt schon so weit. 55-60 KW sollten (mit Heisswasser ) sein. (Wenn ich mir überlege - ein Auto mit 60 KW ist eine Krücke :D) Werde nach meinem Date morgen berichten :D

    Kommentar von Waldhaus WaldhausWaldhaus

    Das Ding bitte nicht viel zu gross kaufen. Die Heizis rechnen immer mit den 10 Tagen mit -20 Grad. Die Heizung hat die besten Werte, wenn sie ca. 70-80 % Last hat. Wenn an den sehr kalten Tagen das Ding mal 110 % leisten muss und dabei nicht ganz so top effektiv brennt, ist egal, wenn es den überwiegenden Teil des Jahres im grünen Bereich läuft. Nicht zuviel Geld in einen zu grossen Ofen stecken. Für Regelung usw. sind ein paar Cent mehr besser angelegt.

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    Antwort von Waldhaus Waldhaus

    Koks hat besondere Bedingungen: zündet schlecht und ist für kleinen Brand nicht gut geeignet

    Kommentar von AnReiner AnReiner

    okay, aber wir könnten ja alles feste verheizen siehe Link. Je nach Preis würde ich braunkohl, holzpellets e.t.c. nehmen.

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    Antwort von maxelputzeI maxelputzeI

    Also wenn ich auf Koks umstell brauch ich mehr als 4000€ im jahr ;)

    Kommentar von AnReiner AnReiner

    Es geht doch hier nicht ums DAS! Da bleib ich beim Pils! Bitte ernsthafter ;)

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