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Auf der Suche nach philosophischer Kurzgeschichte oder phil. Gedicht??

Frage von Esmeraldaa Esmeraldaa

Bin im Auftrag eines Literaturabends im Internet unterwegs! Habe mich entschlossen etwas philosphisches auszuwählen und wollte fragen ob jemand von euch ein gutes Gedicht oder eine kurze Geschichte zum Nachdenken auf Lager hat? Darf in allerlei Richtungen gehen, kleiner Tipp: Literaturabend der Jugend! Vielleicht können die Texte also auf Leute abgestimmt werden die 17-21 Jahre alt sind, würde mich sehr über gute Vorschläge freuen!

Mfg Esmeraldaa

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Antworten (6)

  • 4
    Antwort von mia68 mia68

    ...wenn es für einen Abend (!) herhalten soll, dann darf es allzu kurz ja auch wieder nicht sein, nehm´ ich an!?

    Peter Ustinov war ja jemand, der nicht nur klug und humorvoll zu erzählen wusste, sondern über dieses (ebenso geistreiche wie liebenswerte) "Rumphilosophieren" auch einen ganz bestimmten "Blick auf die Welt" beschrieben hat. Könnte mir vorstellen, dass das auch deinem "Publikum" gefällt, für so einen Abend...

    Es gibt ("dazu") ein ganz schönes Buch von Peter Ustinov ("Über das Leben und andere Kleinigkeiten"), das auch noch nicht mal viel kostet:

    http://www.amazon.de/%C3%9Cber-das-Leben-andere-Kleinigkeiten/dp/3548601251/ref=pdsimb_4

    Und ansonsten, wenn anstatt "philosophisch" auch sowas wie "weise" in Frage kommt (wobei das vielleicht nun nicht unbedingt jedermanns Sache ist, in dieser Form - musst du dir einfach mal angucken), würde sich möglicherweise auch von dem hier was anbieten:

  • 3
    Antwort von Schattendasein Schattendasein

    Diesen Text habe ich mal geschrieben:

    Stille und Hoffnung Gezeiten der Stille. Ja. Gezeiten gibt es auch im Rauschen der Gedanken: Es gibt Tage, da ist man sich ganz sicher, dass man alles schaffen kann, was man will. Aber am nächsten Tag fällt man direkt vom Bett durch den Fußboden, bis hinunter in den Keller, und da liegt man und weiß nicht mehr, wie die Welt funktioniert. Irgendwann steht man auf und humpelt zurück in das unruhig knarzende Zeitgefüge, aber das heißt nicht so, weil man sagen kann „Zeit – gefüge dich!“ und alles ist wieder gut. Das heißt nur so, weil es keinen anderen Namen hat. Und wenn es einen gäbe, dann wäre es weder deiner noch meiner. Und das, was ich weiß, dass wisst ihr wahrscheinlich alle: Es wird leichter, ganz bestimmt. Es wird besser, auf jeden Fall. Aber es geht niemals vorbei. Diese Stille wird sich verändern. Mit etwas Glück wird es blasser und vielleicht wird es sogar hin und wieder durchsichtig und gewährt uns einen fast vollkommenen Blick auf die Schönheit unserer unantastbaren Gedanken. Aber es wird immer da sein. Diese wankelmütige Leere . Es wird sich niemals von uns verabschieden, es wird niemals einfach so verschwinden.
 Und wer weiß, vielleicht finden wir uns doch noch irgendwann. Oder wir finden unsere Stimme und schreien unsere Meinung in die Welt. Alle, die uns anschließend nicht hassen, lieben uns irgendwie.
 Wer weiß.
 Was auch immer wir tun.
 Es wird ausreichen, solange wir nicht aufgeben. Es wird weiterreichen, solange wir uns bemühen. Und solange wir versuchen irgendwo anzukommen, sind wir unterwegs. Und nicht am Ende.


  • 1
    Antwort von Hallagar Hallagar

    Moin moin, ich bin mal so frei und nutze das ganze mal für ein wenig eigenwerbugn * grins *

    Ich selber schreibe Gedichte/Geschichten/Kurzgeschichten und habe diese auf meiner Internetseite www.hallagar.de veröffentlicht.

    Wenn du magst kannst du ja dort mal ein bisschen lesen - ich habe lustige Sachen, traurige aber auch welche, die zum Nachdenken anregen. Außerdem bin ich so in dem von dir beschriebenen Alter, das könnte also gut passen.

    Würde mich freuen, wenn du mal vorbeischaus... Viel Spaß

    Bye

  • 1
    Antwort von imago imago

    Johannes Bobrowski hat wunderbare Gedichte geschrieben, die viel Tiefgang haben. Ich denke, dass man diese mit etwas Leidenschaft auch Jugendlichen rüber bringen kann, ich habe sie jedenfalls mit 16 locker gelesen und liebe sie seitdem.

    Goethe ist ebenso empfehlenswert, es gibt Gedichtbände von ihm, wo man sich was gutes raussuchen kann.

    An Kurzgeschichten gibt es viele, vielleicht kann ja "Hauptsache weit" von Sibylle Berg einen guten Anstoß geben?

  • 1
    Antwort von easyA easyA

    Habe hier ein von Jiddu Krishnamurti. Ich finde ja, dass er sehr viele schöne Gedicht geschrieben hat.

    Glaubst du, eine Blume, eine Rose würde jemals darüber nachdenken, dass sie der Menschheit dient, dass sie der Welt durch ihre Existenz hilft, weil sie schön ist? Im Gegenteil, weil sie schön ist, im höchsten Maße liebenswert, ihrer eigenen Herrlichkeit unbewusst, deshalb ist sie wahrhaft hilfreich.

  • 0
    Antwort von ClariceClaptone ClariceClaptone

    Versuchs mal mit Ephraim Kishon, der berühmt ist, für seine beißende und humorvolle Ironie auch im Sinn von Weltmenschliches.

    Es muß ja nicht Grillparzer oder Kleist sein.

    Anregung: Karl May, der wird am 25. Februar 170 Jahre alt und hat am 30. März seinen 100. Todestag.

    Er hat sogenannte Jugendbücher geschrieben und bis hin zu Leben und Streben auch Altersphilosophie. Er besaß ein breites Spektrum von Wissen über Sprachen, er sprach arabisch und Chinesisch, war über Indianer Mundarten bestens belesen. Und hat in späteren Jahren seine Schauplätze in Ägypten und der USA, sogar besucht, die vorher nur in seiner Phantasie entstanden.

    Vielleicht wäre er der Titelschriftsteller für dich.

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