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Auf der Suche nach einem Abendteuer. Einem richtigen.

Frage von BuffoonOnACloud BuffoonOnACloud

Hey.

Momentan gehe ich zwar noch zur Schule, aber wenn ich damit fertig bin, würde ich gerne etwas erleben. Die ganze Gesellschaft, die Art, wie die Menschen sind und wie ihre Idealvorstelleungen sind, nervt mich ziemlich an. Außerdem meckern alle ständig und beschweren sich über Probleme, die keine sind. Alles in allem ist so ein "normales" Leben doch relativ langweilig.

Und deshalb würde ich gern etwas rauskommen. Ich möchte Erfahrungen sammeln, die mich wirklich an meine Grenzen bringen. Ich will nicht so ein "Abendteuer", wie es sich heutzutagen viele kaufen. Keine Touri-Touren durch den Regenwald und keine von netten Lehrern begleiteten Tauchausflüge.

Menschen, mit denen ich zu tun habe, müssen nicht nett sein, Anstrengungen kann man überwinden und auch gegen Gefahren habe ich nichts. Hat jemand eine Idee für mich oder auch eigene Erfahreungen gesammelt?

Es ist vielleicht etwas seltsam, hier nach etwas zu fragen, dass so Anti-populär ist. Aber ich würde mich dennoch sehr über Antworten freuen.

Danke im Voraus =)

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Antworten (6)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von snufkin snufkin

    also erstmal... es heißt abenteuer. ;)

    zweitens mein dad reist gerne und mag halt auch abenteuer. ich hab ihm vor zwei jahren das buch geschenkt: einmal im leben. da sind 100 abenteuer drin, die man einmal macht und unvergesslich sind. das buch ist eine art inspiration. und das gefällt ihm sehr. - für ihn sind diese dinge aber eher als reise zu sich und mich sich ins reine kommen gedacht.

    ansonsten schau dir mal den film: into the wild an. - man kann sowas gut in schweden und norwegen machen.

    aber letzendlich... du kannst in einer gesellschaft leben wie die unsere, es ist nur wichtig was du aus deinem leben machst und das du es so lebst wie du es für richtig hälst. :)

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    Antwort von sheyrak sheyrak

    Mach eine Reise. Keine gebuchte, sondern trampe. Ohne Geld (Vllt 50 Euro für Essen und kleinzeug für 2-10 Wochen.

    Trampe einfach nach Holland, dann durch Dänemark nach Norwegen zum "Preikestolen". Kletter hoch (egal wie fit man ist, es ist machbar) und genieße es 600m ungeschützt runterzugucken. Zelte dort oben und wenn du genug hast trampe nach Osten über Schwedeb bis nach Haus zurück. Wenn du Geld/Unterkunft brauchst, kannst du dafür in Pensionen etc.. arbeiten.

    Trampen ist bei weiten nicht so gefährlich wie immer gesagt wird. Die Gefahr, dass es einen Unfall gibt ist die größte. Du lernst auch neue Leute kennen und viele Leute werden es interessant finden. Kommt also auch im Lebenslauf/beim Vorstellungsgespräch gut.

    Wenn du einen Rucksack hast und Lust, gibt es keinen richtigen Grund es nicht zu tun. :)

    lG

    Edit: Wenn du eine Frau bist, solltest du den Ostraum aber meiden bzw die Sitten dort kennen, da du dort sonst eventuell als Freiwild gelten könntest.

    Kommentar von BuffoonOnACloud BuffoonOnACloudBuffoonOnACloud

    Das wär ein Anfang ;)

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    Antwort von derdorfbengel derdorfbengel

    Ich habe einige Monate in den Palästinagebieten gelebt. Man kann dort z.B. Kinder zur Schule begleiten, damit sie nicht von sog. "Siedlern" mit Steinen zu Tode befördert werden.

    Das finden viele Menschen sehr "abenteuerlich", weil es auch gefährlich sein soll. Im Gegensatz zu dem kommerziellen Adenture-Rummel, den Du laut Posting nicht willst, macht man sich damit aber nützlich. Ich habe es gerade nicht getan, um etwas zu erleben, sondern weil ich mich nützlich machen woillte.

    Dafür ist es aber wiederum politisch umstritten. Einige finden es nützlich und richtig, wiederum andere nennen es "antisemitisch", wenn Kinder leben sollen. Unser Staat fördert das auch nicht gerade.

    Man kann Dir eben schlecht allgemein zu einem "Abenteuer" raten. Das hängt doch noch mehr von Deinen Wünschen und Einstellungen ab.

    Kommentar von BuffoonOnACloud BuffoonOnACloudBuffoonOnACloud

    Trotzdem danke für die Anregungen. Ich habe mich auch schon grob schlau gemacht, wo auf der Welt man Menschen in Krisengebieten oder ähnlichem unterstützen kann und wo es besonders schlimm ist. Auf Palästina bin ich dabei aber nicht gestoßen.

    Sich nützlich zu machen finde ich auch wichtig. Das ist ein Grund, warum ich keine geführten Touren durch "aufregende" Gebiete will. Denn meistens sind es diese Gebiete, die den Touristen als spannend verkauft werden, aber im Hintergrund leiden die Einheimischen, ohne dass es jemanden interessiert.

    Kommentar von derdorfbengel derdorfbengelderdorfbengel

    Wirklich? Nicht auf Palästina? Der Nahost-Dauerkrieg ist doch seit 60 Jahren der Hit Nr 1. in der Liste internationaler Konflikte.

    So anders als manche anderer ist es aber auch nicht. Du kannst z.B. In Türkei-Kurdistan im Grunde dasselbe finden (falls Du darauf gestossen bist). Da gibt es aber nicht soviele Gruppen und Organisationen, die sich da engagieren. Es gibt eben nur ein "Heiliges" Land;-)

    Schick mir doch ne Freundschaftsanfrage.

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    Antwort von PatrickLassan PatrickLassan

    Werd erwachsen.

    Kommentar von BuffoonOnACloud BuffoonOnACloudBuffoonOnACloud

    Was soll das denn heißen?

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    Antwort von Koma77 Koma77

    mach ne Kaffefahrt mit

    Kommentar von BuffoonOnACloud BuffoonOnACloudBuffoonOnACloud

    Danke für den tollen Tipp. Was hab ich gelacht.

    Wenn man nichts zu sagen hat, einfach mal die Klappe halten.

    Kommentar von Koma77 Koma77Koma77

    das war kein Witz

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    Antwort von Peuty Peuty

    Heirate und zeuge Kinder. Das ist ein Abenteuer !!!!

    Kommentar von BuffoonOnACloud BuffoonOnACloudBuffoonOnACloud

    Also 1.: Ich bin noch nicht mal 16.

    1. Das ist es ja gerade, was ich NICHT will. Das normale gesellschaftliche Leben, dass in den industrieländern beinahe alle führen, ist nicht das, was ich mir unter einem angenhemen Leben vorstelle. Das ist für viele wharscheinlich nicht zu verstehen, aber ich finde Gefahrensituationen und Momente, in denen man nicht vollkommen sicher ist um einiges anziehender als ein behütetes Leben in einem Haus, einem Mann und Kindern.

    Das ist eindeutig nicht die Existenz, die ich will.

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