Attraktionen für Herbstfest?

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5 Antworten

Hellow,

ein Streichelzoo ohne Ziegen ist doch kein Streichelzoo. Ihr dürft außerdem nicht auf Futtervergessen. Wenn ihr das  verteilt, Fressen euch die Leute (und Ziegen) aus der Hand! Und das ist doch für Kinder das Schönste. Und auch bezüglich des Bullenreitens kann ich dich beruhigen. Das ist sicherer als das Ziegenfüttern, weil immer ein Fachpersonal vor Ort ist und die Personen sichert.

Für Kinder gibt es da natürlich eigene Programme. Wenn du dich genauer informieren willst, kannst du dir mal folgende Webseite ansehen: http://www.bullridingverleih24.de

Da stehen auch die Preise, damit ihr euch etwas darunter vorstellen und damit planen könnt.

frohes Fest!


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Zum Bullriding kann ich nichts sagen, aber zu Pferden.

Das Wetter wäre mir tendentiell völlig egal, ich würde meine Pferde einfach
nicht für die drei Stressfaktoren auf einmal zur Verfügung stellen:

1) Kinder und Eltern. 400 bis 600 kg Pferd (je nach Größe) sind nicht ungefährlich, da muss ich auch als Menschen permanent hellwach sein, damit nichts passiert. Und wenn ich es auf so einer Veranstaltung machen würde, müssten meine Pferde entsprechend haftpflichtversichert sein. Die normale Tierhalterhaftpflicht trägt solche Aktionen nicht mit, die Schulpferdehaftpflicht auch nur dann, wenn der Schulbetrieb im Rahmen SEINER Veranstaltungen für sich wirbt. Sprich, da komme ich in einen gewerblichen Bereich, den zu versichern, sich hinten und vorne nicht lohnt. Das Pferd ist nach so einem Tag erst mal "durch" und hat sich eine mehrtägige Pause verdient. D.h. für mich steht da nicht ein Festtag zur Debatte, sondern es geht um mehrere Tage, die ich meine Nutzung meiner Tiere umplanen müsste.

2) Festumgebung. Da ist Musik, da sind tausende andere Nebengeräusche und allgemein Eindrücke, Dinge zu sehen, Gerüche, die das Pferd so nicht kennt, zumindest auch nicht in dieser geballten Ladung. Für ein Fluchttier eine einzige Katastrophe. Deshalb fängt man mit Jungpferden, die man auf Turnieren vorstellen möchte oder mit denen man an Umritten teilnimmt, mit einer längeren Gewöhnungsphase an, wo sie mal nur die Veranstaltungsluft schnuppern, sich umsehen, wo es egal ist, wie sie sich verhalten. Grade, wenn dort nicht nur Pferdeleute anwesend sind, die dem Tier von weitem ansehen, dass es sich aufregt und ihm Platz lassen, ein weiteres deutliches Gefahrenpotential.

3) Die Fahrt, wenn sie nicht direkt am Ort sind. Es ist durchaus möglich, Pferde stressfrei verladen, zu fahren, ... das ist auch Erfahrungssache bei den Pferden. Nur musst halt auch zufällig erfahrene Pferde finden. Sind schon oft zufällig dieselben, die auch an Festumgebungen gewöhnt sind, aber das sind geschätzt irgendwas zwischen 20 und 30% aller in Deutschland lebenden Pferde überhaupt nur.

Dann sind Pferde auch Dauerfresser, die nicht zu lange Fresspausen haben sollten, d.h. man kann die auch nicht engagieren, dass sie mit ihrem Menschen einfach mal 8 Stunden am Stück zur Verfügung stehen. Sie müssen dazwischen Heu haben. Da die Futterqualität ihnen zuträglicher ist, wenn sie konstant ist und Heu für Pferde vom Nährstoffgehalt anders ist als Heu für Kühe, was grade für Ponys interessant ist, die sich besser zum Kinderreiten eignen, muss derjenige, den Du einlädst, auch noch sein Heu mitbringen, hat entsprechend wieder Transportaufwand ... viele Pferde reisen mit Wasserkanistern auf Turnier, weil sie das fremd schmeckende Wasser aus anderen Orten nicht annehmen ... Du musst ein Paddock irgendwo abstecken können und zwar Pferde-ausbruchssicher, damit sie sich mal die Füße vertreten können ...

Alles in allem: WENN Du jemanden findest, der das freiwillig macht, dann wird der dafür so viel Geld wollen, dass Du das niemals mehr rein bekommst.

Das Wetter spielt dabei, wie gesagt, noch die wenigste Rolle, abgesehen davon, dass minus zehn bis plus zehn Grad für Pferde alles leichter machen, weil das die Wohlfühltemperatur der Pferde ist und den begleitenden Menschen es auch angenehmer ist, wenn er weder nass geregnet noch nass geschwitzt ist. Aber das ist das Argument mit dem geringsten Gewicht.

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Meiner Meinung nach nicht. Wir selbst hatten einen Stall und uns jahrelang um unsere und untergemietete Tiere gekümmert. Deshalb kann ich dir sagen, dass schon ein kurzer Transport ein großer Stress für ein Tier ist. Längere Strecken sind wirklich nicht gesund und gut für das Tier. Vor allem nicht, wenn es dann vor Ort mit Kindern zu tun hat und ruhig und gelassen sein muss. Sieh dich lieber nach Alternativen um.

Ein Streichelzoo mit Tieren der Gemeinde vielleicht? Oder ein mechanischer Bulle zum Reiten?

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Danke, das ist aber nett! Wir werden uns nächste Woche wieder zusammensetzen und sehen ob wir uns das leisten wollen. Dann haben wir auch die Möglichkeit, das Budget zu besprechen. Uns sollten noch einige Betriebe eine Antwort bezüglich Kleinsponsoring schicken. Wenn alles gut läuft, sollten wir das Bullenreiten ermöglichen können, was die Kinder bestimmt sehr freut. Jetzt müsst ihr alle nur fest eure Daumen dafür drücken, dass alles nach Plan verläuft!

Vielen Dank und liebe Grüße!

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@ Alle: Nun, eine kleine Reitrunde wäre uns lieber gewesen, aber wenn das so ist, werden wir natürlich umplanen. Kann es sein, dass diese fehlende Bereitschaft der Tierhalter mit dem kälteren Wetter zusammenhängt? Nur aus Interesse… 

Ein Streichelzoo ist schnell organisiert, ich selbst kenne einen Ziegenhirten, der auch ein paar Schafe hat. Die hätten es nicht einmal weit zu Event-Gelände. Aber die Idee mit dem Bullriding finde ich eigentlich ja ganz witzig! :D

Ist das auch was für Kinder? Und wie gefährlich ist das?

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Kommentar von dressurreiter
04.10.2016, 14:38

Ja finde ich auch gut, macht den Kids sicher Spass, aber am besten mit Helm.

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