Hallo,
heute frage ich für eine Freundin von mir. Sie hat im Oktober in der 26. Schwangerschaftswoche ihre Tochter tot zur Welt bringen müssen. Daran hat sie auch ziemlich zu knabbern. Vor der ganzen Sache hat sie in einem Friseursalon gearbeitet, dazu fühlt sie sich momentan nicht in der Lage, da ihre ganze Kundschaft darüber bescheid weiß und auch eine ihrer Arbeitskollegin jetzt eine kleine Tochter bekommen hat. Sie sagt sie kommt damit klar solange sie sich darauf vorbereiten kann aber sie möchte noch nicht von fremden Menschen (also ihrer Kundschaft) bedauert werden, oder auch plötzlich vor ihrer Arbeitskollegin mit dem Kind stehen. Sie hat jetzt mit ihrer Chefin gesprochen und die hat gemeint sie würde Sie kündigen damit sie nicht vom Amt gesperrt wird, aber da ist die Kündigungsfrist solang wäre ja dann ein Nachteil für die Chefin. Jetzt sind sie am überlegen ob meine Freundin sich ein Attest vom Arzt ausstellen lässt, das sie seelisch momentan nicht in der Lage ist in diesem Salon zu arbeiten. Hat einer von euch da Erfahrungen?
Danke
Wie ist denn dieser Beitrag zu verstehen?
In welcher Hinsicht? Hab mich darüber geärgert das diese Frau nach der Totgeburt sämtliche Fragen beantworten muss, auf Arbeit, und jedem sagen muss: "ja ich war schwanger, hat man ja gesehen, aber ich habe trotzdem noch keine Kinder","warum denn das?"," Na wegen der Totgeburt"....und dann die Augen ganz weit und jeder ist bedrückt. Da wechsle ich lieber den Job als über meine Privatsphäre zu plaudern vor allem bei so einem Thema. Mann ist tot, Kinder sind tot, zum Mittag gibt Gulasch, ich habe ein Alkoholproblem. Das geht einfach niemanden was an außer den engere Freundeskreis (dieser kann auch auf Arbeit sein) + Familie. Der letzte Teil ist eine Idee um das alles zu vermeiden. Das außenstehende zu viel Erfahren und es nach her die ganze Welt weiß, ich weiß wie dass ist, Plaudertaschen haben wir auch auf Arbeit, die machen Beziehungen kaputt, den Job kaputt, alles kaputt.