Frage von Herb3472, 114

Attentat Flughafen Brüssel: wollen die Attentäter erreichen, dass jeder Muslim in Europa als potentieller Feind betrachtet wird?

Mit dem heutigen Attentat auf dem Brüsseler Flughafen ist wohl jetzt endgültig das Ende der Fahnenstange erreicht. Wollen die Terroristen, dass im Europa der Zukunft arabisch oder afrikanisch aussehende Menschen ausgesperrt werden oder an einer Mauer der Ablehnung und Feindschaft abprallen?

Antwort
von Accountowner08, 66

Ich nehme an, das war eine Rache-Aktion dafür, dass die Polizei letzte Woche einen Terroristen in Bruxelles erschossen hat.

Ich nehme nicht an, dass terroristen besonders rücksichtsvolle Personen sind und sich übertrieben viele Gedanken darüber machen, welche Auswirkungen ihre Taten für anderen Moslems haben können. Ich denke, dass ein Terrorist per Definition ein rücksichtsloser und egoistischer Mensch ist, insofern wird es sie nicht gross kratzen, dass ihre Taten dem Image des Islam abträglich sind. Sie haben das Gefühl, sie seien im Recht, sie sind total verblendet, da passt wahrscheinlich nicht viel anderes in ihre Köpfe...

Kommentar von Minilexikon ,

Generell stimme ich deiner Antwort zu. Man muss allerdings differenzieren, um was es sich bei den Terroristen handelt. Die Attentäter selber machen sich wahrscheinlich nicht so viel Gedanken um die folgen. Aber sicherlich sind nicht alle so skrupellos und einige haben vielleicht sogar Angst vor dem Tod, aber sind halt auf die Ideologie des IS hereingefallen.

Die andere Seite sind die Drahtzieher, also die Anführer und "Politiker" von ISIS. Diese werden sich wahrscheinlich im Gegensatz dazu sehr viele Gedanken gemacht haben. Wenn man nur Pläne aufstellt, predigt und Befehle erteilt, ist Skrupellosigkeit natürlich um einiges einfacher.

Kommentar von Accountowner08 ,

Die auftraggeber sind für mich so ziemlich die verwerflichsten Menschen, die es geben kann. Für mich gibt es kaum etwas verwerflicheres, als einen Menschen davon zu überzeugen, dass er ein Seblstmordattentat machen soll... Wenn man schon findet, ein Selbstmordattentat sei notwendig, dann soll man es wenigstens selbst ausführen und nicht andere schicken...

Antwort
von CamelWolf, 58

Ich fürchte fast, Du hast recht mit Deiner Vermutung. Mit den Anschlägen wird eine Reaktionskette in Gang gesetzt, die mit der pauschalierte Ablehnung von Muslimen anfängt, diese fühlen sich dann zurecht mißverstanden und werden dadurch noch schneller in die Arme irgendwelcher terroristischer "Heilsbringer" getrieben...

Kommentar von Herb3472 ,

Ich denke, die Muslime sind aufgefordert, schnellstens zu reagieren und positiv gegenzusteuern. Es würde schon genügen, wenn sie auf der Straße nicht immer so ein finsteres, ernstes Gesicht machen würden, dass man es direkt mit der Angst zu tun bekommt: "ein falsches Wort, ein falscher Blick, und dann bist Du dran!".

Kommentar von Minilexikon ,

Das kannst du doch gar nicht verallgemeinern. Weit nicht alle Muslime machen auf der Straße ein finsteres Gesicht. Das trifft vielleicht auf einige zu, die du tagtäglich siehst oder so.

Antwort
von Lennister, 76

Genau das wollen sie erreichen. Denn je mehr Muslime in Europa abgelehnt werden, desto eher radikalisieren sie sich. Und die nützlichen Idioten der Islamisten hier ein Europa, die selbsternannten "Islamkritiker"(i.d.R. ein Euphemismus für Muslimhasser) unterstützen sie dabei tatkräftig. 

Kommentar von Herb3472 ,

Genau das wollen sie erreichen.


Und das werden sie auch erreichen, wenn die "aufrechten" Muslime (ein anderes Attribut ist mir nicht eingefallen) nicht auf die Europäer zugehen und sich was einfallen lassen, um positive Stimmung zu machen, anstatt sich mit ihresgleichen zusammenzurotten, finster dreinzuschauen und Angst zu verbreiten.

Ich bekomme schon Angst, wenn ich glutäugigen, finster blickenden Arabern auf der Straße begegne. Warum schauen die Kerle immer so finster und unfreundlich? Ist Freundlichkeit, Lächeln und Lachen im Islam verboten?

Kommentar von Lennister ,

Den Muslimen jetzt die Schuld zu geben, greift zu kurz und ist Victim Blaming. Die Muslime sind tausendmal auf die Europäer zugegangen; muslimische Verbände distanzieren sich regelmäßig vom Terrorismus.

Es ist eher so, dass die europäische Öffentlichkeit das nicht zur Kenntnis nimmt, was z.B. mit der Logik der Medienbetriebs zu tun hat. 

Kommentar von Herb3472 ,

Die Muslime sind tausendmal auf die Europäer zugegangen; muslimische Verbände distanzieren sich regelmäßig vom Terrorismus.

Und warum gibt es dann so viele finster und ernst dreinschauende, dunkelhäutige Ausländer auf der Straße? Hat man denen nicht gesagt, dass bei uns Freundlichkeit und Lächeln angesagt ist?

Es geht um das Erscheinungsbild in der Öffentlichkeit. Wenn ich mich um einen Job bewerbe und finster und abweisend dreinschaue, werde ich den Job wohl nicht bekommen. Ähnlich ist es auch hier.



Kommentar von Lennister ,

Und warum gibt es dann so viele finster und ernst dreinschauende, dunkelhäutige Ausländer auf der Straße?

Dir ist schon klar, dass diese Leute sich selbst nicht finster vorkommen, oder? Das ist ein kulturbedingtes Missverständnis. Ähnlich wie z.B. auch mit der Lautstärke: Wir haben oft das Gefühl, dass Menschen aus dem orientalischen Raum aggressiv sind, dabei reden sie einfach lauter als wir.

Hier ist dann Aufklärung nötig. 

Kommentar von Herb3472 ,

Hier ist dann Aufklärung nötig.

Aufklärung ja - aber nicht für uns, sondern für die Migranten, wie sie sich anpassen und assimilieren (angleichen) können und sollen.

Kommentar von Lennister ,

Nein, Aufklärung für beide Seiten darüber, wie ein bestimmtes Verhalten zu deuten ist. Man kann nämlich von keinem Menschen erwarten, dass er sich assimiliert. 

Der deutsche Staat darf auch nicht auf Assimilation hinarbeiten, weil er ein liberaler Staat ist. Also solcher darf er nur die Übernahme eines bestimmten Grundkonsens fördern, aber niemals Assimilation. 

Kommentar von Herb3472 ,

Nein, Aufklärung für beide Seiten darüber, wie ein bestimmtes Verhalten zu deuten ist. Man kann nämlich von keinem Menschen erwarten, dass er sich assimiliert.

Wenn sie sich nicht anpassen können oder wollen, dann werden sie hier nicht glücklich werden - und wir mit ihnen auch nicht.

Ich bin weder Sozialarbeiter noch Psychologe und pfeife darauf, Verständnis für etwas aufzubringen, was mir persönlich aber wirklich ABSOLUT gegen den Strich geht. Wenn sie sich ihr finsteres Geschau nicht abgewöhnen können, dann sollen sie hingehen, wo der Pfeffer wächst!



Kommentar von Lennister ,

Das ist dann allerdings eine Haltung, mit der du auch nicht glücklich werden wirst. Und du musst diese Haltung nicht einnehmen.

Also: Diese Haltung ist nicht rational und für dich unvorteilhaft. Warum legst du sie nicht ab? 

Kommentar von Herb3472 ,

Also: Diese Haltung ist nicht rational und für dich unvorteilhaft. Warum legst du sie nicht ab?

Weil ich eigentlich immer auf der toleranten, hilfreichen Seite gestanden bin, und anfänglich auch etlichen Flüchtlingen aktiv geholfen habe. Ich habe jedoch kein Interesse an einem Identitätsverlust unserer Gesellschaft durch Überfremdung, daher bleibt mir wohl oder übel durch die Umstände bedingt wohl nichts anderes übrig, als meine bisherige Einstellung zu überdenken.

Wenn ich als Mensch was zu reden hätte, würde ich die Religionen sowieso alle abschaffen. Sie haben der Menschheit bisher noch nicht viel Gutes gebracht (außer vielleicht der Buddhismus).

Kommentar von Herb3472 ,
Das ist dann allerdings eine Haltung, mit der du auch nicht glücklich werden wirst. Und du musst diese Haltung nicht einnehmen.

Also: Diese Haltung ist nicht rational und für dich unvorteilhaft. Warum legst du sie nicht ab?

Weil ich kein Opptortunist bin, der seine Einstellungen ändert, wie es gerade gebraucht wird.

Gegenfrage: hast Du den Eindruck, dass in den muslimischen
auch so tolerant umgegangen wird mit unseren Werten und Einstellungen, wie sie (und Du) das von uns einfordern?

Gleiches Recht für alle.

Toleranz gegen Toleranz. Intoleranz gegen Intoleranz.

Ich bin aus der Kirche ausgetreten und halte nicht die linke Backe auch noch hin, wenn ich auf die rechte geschlagen wurde.

Kommentar von Herb3472 ,

Also solcher darf er nur die Übernahme eines bestimmten Grundkonsens fördern, aber niemals Assimilation.

Was bei einer solchen Multi-Kulti-Gesellschaft herauskommt, sieht man ja in den USA.

Kommentar von Lennister ,

Weil ich eigentlich immer auf der toleranten, hilfreichen Seite gestanden bin

Dann mach doch damit weiter und toleriere die kulturellen Eigenheiten von Muslimen.

Ich habe jedoch kein Interesse an einem Identitätsverlust unserer Gesellschaft durch Überfremdung

So eine Gefahr besteht nicht. Dafür müssten viel mehr kommen. 

Weil ich kein Opptortunist bin, der seine Einstellungen ändert, wie es gerade gebraucht wird.

Eine irrationale und für dich selbst schädliche Einstellung aufzugeben, hat nichts mit Opportunismus zu tun. Irrationale Einstellungen aufzugeben, ist ein Zeichen emotionaler Reife. Und eine Einstellung beizubehalten, die nicht nur irrational ist, sondern auch schädlich für dich, ist nicht gerade vernünftig.

Gegenfrage: hast Du den Eindruck, dass in den muslimischen
auch so tolerant umgegangen wird mit unseren Werten und Einstellungen, wie sie (und Du) das von uns einfordern?

Denkst du, dass "Wie du mir, so ich dir" eine sinnvolle Grundhaltung ist?

Was bei einer solchen Multi-Kulti-Gesellschaft herauskommt, sieht man ja in den USA.

In Kanada z.B. funktioniert es ohne Probleme. Die Probleme der USA haben andere Ursachen, v.a. die lange rassistische Tradition dieses Landes. 

Antwort
von voayager, 40

Das dürfte eine ihrer Beweggründe sein.

Kommentar von Lennister ,

Stimmt. Hierbei sollte man aber auch nicht unerwähnt lassen, dass Belgien- wie Frankreich- Teil der Anti-IS-Koalition ist und dass in Belgien vor kurzem erst einer der Paris-Attentäter erschossen wurde. 

Antwort
von ShishaGut, 71

Laut Nostradamus, soll der dritte Weltkrieg durch Kontinent Asien passieren.

Ich versteh bislang den Sinn des Krieges von dennen nicht. Es gibt immer finstere Menschen,wenn man es so nennen möchte. Jedoch tut mir es leid, das alle anderen normalen Menschen in den Bahn der Terror Miliz gezogen werden.

Kommentar von Herb3472 ,

Naja, Nostradamus ist für mich kein Maßstab. Ich glaube nicht an Prophezeiungen.

Kommentar von ShishaGut ,

Die Dinge die er sagte, stimmten bis jetzt über ein.

Jedoch muss man dazu sagen, jeder darf sich eine andere Meinung bilden. 

Kommentar von Herb3472 ,

Die Dinge die er sagte, stimmten bis jetzt über ein.

Die Dinge, die er sagte, sind so vage formiliert, dass man alles Mögliche hineininterpretieren und damit assoziieren kann, wenn man will.

Antwort
von Kanatar, 88

Ja, denn durch die Zwietracht lassen sich die ausgegrenzten Muslime einfacher von Extremisten abfischen. Um so wichtiger ist es zu differenzieren und nicht jeden Moslem als Terroristen zu behandeln.

Kommentar von Herb3472 ,

Das ist klar, dass das Ganze dann eine gewisse Eigendynamik entwickelt. Dass aber jeder arabisch oder nordafrikanisch aussehende Ausländer oder Männer mit ungepflegtem Vollbart als möglicher Terrorist misstrauisch beobachtet und behandelt werden wird, wirst Du nicht verhindern können.

Da müssen schon die Muslime in ihren eigenen Reihen dafür sorgen, dass Salafistenprediger nicht mehr in Moscheen predigen dürfen, und potentielle Extremisten mit extremistischem Gedankengut bei der Polizei gemeldet werden.

Kommentar von Kanatar ,

der Logik folgend kann man auch nicht verhindern, dass alle Deutschen pauschal als Nazis bezeichnet werden, bloß weil ein paar Idioten Wohnhäuser anzünden und Nazi-Parolen brüllen. Ein sehr undifferenziertes Weltbild. Einfach, keine Frage, aber undifferenziert.

Antwort
von Modem1, 29

Terror, Angst und Einschränkung der bürgerlichen Freiheiten ist ihr Ziel .Diese Gesellschaft hassen sie wie die Pest. Frauen ohne Kopftuch, Land ohne Scharia , Selbstbestimmung der Frau und demokratische Rechte sind für die ein Horror. Nutzen die Gutmütigkeit unserer Menschen aus.. nach Außen zeigen sie sich als Gutmenschen. Das mit den potentiellen Feind ist so eine Art Nebenwirkung was sie in Kauf nehmen.

Antwort
von bluberryMuffin, 83

Du hast es erfasst. Genau das wollten die Terroristen auch erreichen, denn dadurch sehen Sie sich in ihren Taten legitimiert. Es ist ein Teufelskreis: Durch die Anschläge werden kulturelle Differenzen verstärkt und Europäer sind misstrauischer gegenüber Leuten aus Afrika/Nah-Ost. Dadurch können die Terroristen getreu dem Motto "da haben wir es ja, sie hassen uns" handeln und sich weiter ihre perfiden Pläne durchsetzen. Daher bin ich der Meinung, dass verstärktes Misstrauen gegenüber Ausländern Terrorismus nicht bekämpft, sondern eher unterstützt.

Kommentar von Herb3472 ,

Daher bin ich der Meinung, dass verstärktes Misstrauen gegenüber Ausländern Terrorismus nicht bekämpft, sondern eher unterstützt.

Das mag schon sein, obwohl ich die Logik dieser Leute ("Wir wollen Krieg!") nicht ganz nachvollziehen kann. Trotzdem kann ich nichts dafür, dass ich wohl ab jetzt jedem arabisch aussehenden oder vollbärtigen Menschen gegenüber misstrauisch bin und in ihm einen potentiellen Terroristen sehe. Ich hoffe nur, dass sich das auf das Arbeitsklima in unserem Betrieb nicht negativ auswirkt, denn ich habe ab April einen afghanischen Jungen, der ohne Familie geflüchtet ist, als Azubi aufgenommen.

Kommentar von Lennister ,

Trotzdem kann ich nichts dafür, dass ich wohl ab jetzt jedem arabisch aussehenden oder vollbärtigen Menschen gegenüber misstrauisch bin und in ihm einen potentiellen Terroristen sehe

Doch, da kannst du etwas dafür. Gefühle kann man kontrollieren, und man kann auch rational mit ihnen umgehen- siehe z.b. Rational Emotive Therapy. Die wird eigentlich dazu verwendet, Störungen zu behandeln, tatsächlich kann man damit aber irrationale und störende Gefühle jeder Art loswerden. 

Kommentar von Herb3472 ,

Ergänzend: es gibt ja auch hier in Europa jede Menge Salafisten, die hier ihren Lebensmittelpunkt haben. Was haben die davon? Glauben diese Popanzen allen Ernstes, diesen "Heiligen Krieg" :-( gewinnen zu können? Die stehen doch von Anfang an schon auf verlorenem Posten!

Kommentar von bluberryMuffin ,

Ich erwähne bei diesem Thema immer wieder gerne dieTheorie des Krieges der Zivilisationen von Samuel P. Huntington. Diese besagt auch, dass es beim Internationalen Terrorismus islamistischer Herkunft nicht um Religion geht, welche nur instrumentalisiert wird, sondern darum, dass die Kultur des Westens dominant in diesen Ländern angesehen wird, und die Angst vor dem Verlust der eigenen Kultur besteht. Da in diesen Ländern Kultur und Tradition sehr bedeutend sind und der Verlust derer einem Identitätsverlust des einzelnen gleichkäme, wird versucht, dieses gekränkte Selbstwertgefühl zu kompensieren, in dem man den Europäern/Amis "mal so richtig zeigt, wo der Hammer hängt", also zeigt (oder zumindest versucht zu zeigen), dass die eigene Kultur der des Westens überlegen ist. Dies geschieht dann unter dem Deckmantel der Religion. Übrigens stark von dir, dass du Flüchtlinge in deinen Betrieb aufnimmst! Ich wünsche dir, dass sich das nicht irgendwann rächt (ich gehe auch nicht davon aus ;) )

Kommentar von Herb3472 ,

@bluberryMuffin:

Im Prinzip teile ich ja die Auffassung dieser Theorie. Was ich jedoch nicht verstehen kann, ist, dass Muslime, die hier aufgewachsen sind und möglicherweise dank westlicher Kultur auch hier studiert und einen Universitätsabschluss haben, sich diesen Extremisten anschließen. Wollen die, dass alle Welt wieder vom Schafe und Ziegen züchten, Teppichknüpfen, Kupferschmieden und allem möglichen Kleinhandwerk dahinvegetiert? Dass wir unsere Industrien einstampfen und wieder Holz- und Lehmbauten errichten?

Kommentar von Herb3472 ,

dass die Kultur des Westens dominant in diesen Ländern angesehen wird, und die Angst vor dem Verlust der eigenen Kultur besteht.

Schön und gut, aber sie führen ihren Krieg ja nicht mit Pfeil und Bogen, Speer, Spieß und Keule, sondern mit modernen Waffen, die im verhassten Westen entwickelt und erzeugt wurden. Das ist doch konsequente Inkonsequenz, würde ich einmal sagen.

Kommentar von bluberryMuffin ,

So sehe ich das auch, hier gilt wohl "Der Zweck heiligt die Mittel". Ich denke, mann muss auch noch mal zwischen den verschiedenen Rängen der Mitglieder unterscheiden. Den "einfachen Terroristen" schert es freilich nicht, mit welchen Mitteln er kämpft, er hinterfragt ja nicht sein Handeln, sondern folgt stumpf denjenigen, die im Hintergrund die Fäden ziehen. Die Machtposition unter den Terroristen sind meist mit wirklich intelligenten Menschen besetzt, ich glaube, diesen Menschen geht es eher um einen persönlichen Rachefeldzug, dessen Bedürfnis durch beispielsweise schlechte Erfahrungen im Leben und eine sehr labilen Persönlichkeit zustande kommt. Höchstwahrscheinlich geht es solchen Menschen auch um die pure Macht über andere Menschen, die volle Kontrolle und die Angst, die sie verbreiten, befriedigt sie.

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