Frage von Franz577, 75

Attentäter mit Robotor getötet - Warum stellt sich hier die Moralfrage?

In den USA wurde kürzlich ein Attentäter durch den Einsatz einen Roboters mit Sprengstoff getötet.

Was mich nun im Nachgang dazu wundert ist, daß nun die Frage gestellt wird, ob das moralisch oder ethisch in Ordnung war.

Warum stellt sich diese Frage überhaupt bzw. was macht es so "schlimm", wenn man einen Attentäter auf diese Art und Weise zur Strecke bringt?

Wäre es "besser" gewesen, wenn er von einem Polizisten direkt getötet worden wäre, aber man den Polizisten dabei auch noch einer Gefahr ausgesetzt hätte?

Ich verstehe es nicht, aber vielleicht hat jemand eine Erklärung dafür.

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Antwort
von wfwbinder, 5

Es ist ein ähnliches Problem, wie der Abschuss von Personen durch die von Drohnen aus gestarteten Geschossen.

Da sitzt in einem Bunker, oder einem Büro Jemand, der aus einer Entfernung von über 10.000 Kilometern einer Drohne per Mausklick den Befahl gibt eine Rakete auf ein Fahrzeug abzuschießen in dem man einen IS-Anführer vermutet.

Da kann man auch sagen, besser so, als eine Stadt mit einem Bombenteppich aus einer B-52 zu belegen.

Man kann aber auch sagen, "wäre es nicht besser diese Leute nach Möglichkeit zu verhaften."

Kommentar von Franz577 ,

Solche Fanatiker lassen sich nicht einfach so verhaften. Lieber töten sie sich selbst und reißen dadurch noch möglichst viele andere Menschen in den Tod.

Da halte ich diese Methode wirklich für die Beste.

Antwort
von Jonas711, 18

Die Moralfrage stellt sich aus dem Grund, dass sie sich für manche Menschen nicht stellt. 

Denn wenn die Tötung von Menschen maschinell und ohne jegliche Personengefährdung möglich wird, sinkt die Hemmschwelle, auch wirklich Menschen zu töten. 

Im Einzelfall war der Schritt vielleicht vertretbar, es ist aber zu befürchten, dass die Ausnahme zur Regel wird und auch in anderen Fällen angewendet wird, wo Alternativen existieren würden.

Kommentar von surfenohneende ,

Denn wenn die Tötung von Menschen maschinell und ohne jegliche Personengefährdung möglich wird, sinkt die Hemmschwelle, auch wirklich Menschen zu töten. 

100% Korrekt -> wie in einem Videospiel !

Das sehen wir bereits in:

Afghanistan, by USA

Irak, by USA ( ähnlich wie im Video "Collateral Murder" von Bradley Manning  )

Gaza ( u.A. 2012 & 2014 ), by Israel 

usw. usw. -> diese Liste wird bald noch sehr viel länger ...

zum Glück hat Deutschland "nur" Überwachungs-Drohnen & keine Killer-Drohnen

Kommentar von Jonas711 ,

Das soll jetzt wirklich keine Unterstellung sein, aber man muss auch aufpassen, wann sich die berechtigte ethische Diskussion mit purem Antiamerikanismus und Antisemitismus vermischt.

Kommentar von surfenohneende ,

 mit purem Antiamerikanismus und Antisemitismus vermischt.

Billigste Lüge auf "Bild"- / "Axel Sptinger"- Propaganda niveau

Außerdem sind falsche "Antisemitismus" Anschuldigungen strafbar !!

1. Kriegsverbrechen & Verbrechen gegen die Menschlichkeit ( incl. immer noch andauernder Ethnischer Säuberung & Apartheid ) zu kritisieren ist NIE "Antiamerikanismus und Antisemitismus "

2. Es ist Nichts Jüdisch an Israel & dessen Kriegsverbrechen & Verbrechen gegen die Menschlichkeit -> https://www.youtube.com/watch?v=ZVBlNiD1XdI&t=3m27s bestätigt durch Echte Jüdische ( = Anti Zionistische ) Mitbürger

3. Ich mag (nach ISraelischer Propaganda) "Selbst Hassende (R)" Juden ( wie z.B. Miko Peled & Prof. Ilan Pappe & Omer Goldman usw. ) -> die sind echte Juden & keine Kriegslüsternen Zio-Verräter welche dem Judentum inzwischen mehr Schaden zufügen als alle Andere https://www.youtube.com/watch?v=aFf3Rh8\_ivg

Kommentar von Jonas711 ,

Das soll jetzt wirklich keine Unterstellung sein

Warum sag ich es überhaupt? Mir eine billige Lüge oder Anschuldigung vorzuwerfen ist lächerlich. 

Bei deinen überzogenen Reaktionen muss ich nun aber tatsächlich an das Sprichwort "Getroffene Hunde bellen" denken. Gerade wenn du von "echten Juden" sprichst, ist das schon arg gewöhnungsbedürftig.

PS: Dein Schreibstil (Fettschrift, Ausrufezeichen, "ISraelisch",...) macht es nicht einfach, dich nicht für einen verwirrten Verschwörungstheoretiker zu halten. Ich würde also nicht ausschließen wollen, dass ich dich jetzt in einer Ecke sehe, in die du eigentlich nicht gehörst oder in der du zumindest nicht sein willst...

Kommentar von surfenohneende ,

Warum sag ich es überhaupt? Mir eine billige Lüge oder Anschuldigung vorzuwerfen ist lächerlich.

Deine Vorwürfe sind lächerlich & bestenfalls auf Bild-niveau 

Bei deinen überzogenen Reaktionen muss ich nun aber tatsächlich an das Sprichwort "Getroffene Hunde bellen" denken. Gerade wenn du von "echten Juden" sprichst, ist das schon arg gewöhnungsbedürftig.


Falsch, hier greift das Sprichwort Wespennest ... 

und wie Ich lesen kann Bellst du gerade ...

"ISraelisch"

Du hast von Schreibfehlern & klemmender abgenutzter Tastatur ( meistens Shift ) noch nie Etwas gehört ...

Ich würde also nicht ausschließen wollen, dass ich dich jetzt in
einer Ecke sehe, in die du eigentlich nicht gehörst oder in der
du zumindest nicht sein willst...

In dem Fall mache Ich aus dem Single-Player ein Multiplayer-"Spiel" ( = "return the favour" )

dich nicht für einen verwirrten Verschwörungstheoretiker zu halten.

"Verschwörungstheoretiker" Sagen Menschen mit großen ( das Denken behindernde) Scheuklappen immer , weil es ja deren heiles ( teilweise Jahrzehnte gewohntes ) Weltbild mit hässlicher Realität zerstört / in Frage stellt .... "weil es kann ja nicht sein, was nicht sein darf ... "

Kommentar von Jonas711 ,

Du wirst verstehen, dass mir die Diskussion an diesem Punkt zu blöd wird. Wahrscheinlich geht es dir ähnlich. 

Ich komme mit deiner für mich aggressiven Grundhaltung nicht klar, vielleicht auch weil ich dir da manchmal ähnlicher bin, als ich es sein möchte. (Inhaltlich sind wir vielleicht gar nicht so weit voneinander entfernt.)

"We agree to disagree" und so ...

Ich werde mir aber bestimmt später mal die YouTube-Videos anschauen :)

Kommentar von surfenohneende ,

Ich komme mit deiner für mich aggressiven Grundhaltung nicht klar, vielleicht auch weil ich dir da manchmal ähnlicher bin, als ich es sein möchte. (Inhaltlich sind wir vielleicht gar nicht so weit voneinander entfernt.)


Das denke Ich auch ... ^^

Ich werde mir aber bestimmt später mal die YouTube-Videos anschauen :)

Ja, sehr empfehlenswert ...

lass dir aber Zeit zum Nachdenken & schaue Die danach noch mal an, die Videos verdauen sich nicht so schnell ...

("Geheim"-) TIPP:

Shulamit Aloni (Jüdisch Israelische Ex- (Bildungs-) Ministerin, Partei "Ratz" / "Meretz" - "Holocaust Trick" -> im Bezug auf Israel), Hajo Meyer ( "Holocaust Survivor Redefines AntiSemitism" ), Carey Wedler (Wahrheit über "Selfhating Jew" Bezeichnung ), Miko Peled ("Generals Son" & "Beyond Zionism") , Nurit Peled-E ("Palestine in Israeli Schoolbooks")., ( General / Aluf ) Matti Peled, Max Blumenthal, Ilan Pappe (Jüdischer Israeli Historiker [ Partei "Ratz" ] - "Alan Hart & Ilan Pappe" + "Ethnic cleansing of Palestine"), Omer Goldman (Shministim), Norman Finkelstein ( -> "Best of Norman Finkelstein" ) , David Sheen ( u.A. "Banned Rally for Gaza" & "Racism Report: Africans in Israel" ), Gabor Mate ( Holocaust überlebender) , ... Leonard Nimoy (Spock)

Antwort
von berlina76, 24

Das Problem ist eben, das er zur Strecke gebracht wurde/getötet wurde.

In Deutschland muss man versuchen einen Kriminellen erstmal Handlungsunfähig zu machen. D.H. es wird zuerst versucht auf Beine, Arme und Bauch zu schießen bevor man tatsächlich den Finalen Schuss abgibt. Der Finale Schuss sollte eigentlich nur die allerletzte Option sein.

Es wird lieber gesehen, wenn sich der Kriminelle anschließend vor einem Gericht verantworten muss.

Der Roboter bietet diese Möglichkeit gar nicht. Hier wird von vornherein auf die Finale Lösung-Tod des Attentäters- gesetzt, ohne zu prüfen ob eine Handlungsunfähigkeit machen möglich ist.

Kommentar von Franz577 ,

Aber alles andere als die "finale Lösung" bringt doch nur noch weitere Menschen in Gefahr. Wenn sich jemand zum Ziel gemacht hat, möglichst viele Polizisten zu töten, dann wäre es doch hochgradig unverantwortlich, eben gerade diese Polizisten auf ihn anzusetzen, wenn es auch noch eine "maschinelle" Lösung gibt.

So hat man vielleicht ein oder mehrere Leben gerettet, da es bei einem Einsatz mit Polizisten evtl. noch weitere Tote gegeben hätte.

Dieses Risiko wollte man umgehen und ich kann da nichts moralisch Verwerfliches dran erkennen.

Kommentar von berlina76 ,

Woher willst du wirklich wissen ob es wirklich sein Ziel war soviele Menschen wie möglich zu töten, welche Inspiration hatte der Täter wirklich für seine Tat und ist durch seinen Tod wirklich alles wieder gut? Wie geht es den Hinterbliebenen, die sich jetzt genau diese Frage stellen Warum, wieso weshalb? Sie werden keine echten Antworten mehr bekommen. 

 Vielleicht hat man noch mehrere Leben gerettet aber nur vielleicht. Eine Tötung hinterlässt immer einen faden Beigeschmack der Endgültigkeit ohne offene Fragen zu beantworten. Hier ist wieder mal viele raum für Verschwöhrungstheoretiker.

Kommentar von Franz577 ,

Es hieß, daß es sein Ziel war, möglichst viele weiße Polizisten zu töten.

Ob das nun wirklich so stimmt, kann ich natürlich nicht mit absoluter Sicherheit wissen, aber Fakt ist, daß er schon mehrere getötet hat und daher anzunehmen ist, daß er sicher keine Skrupel gehabt hätte, noch weitere zu töten.

Kommentar von berlina76 ,

Die Frage ist einfach war der Roboter wirklich der Allerletzte Ausweg? Gab es wirklich keine andere Möglichkeit ihn auszuschalten ohne weiteres Menschenleben zu gefährden? Die Frage können nur die Einsatzkräfte vor Ort beantworten.

Kommentar von Franz577 ,

Es bestand zumindest das Risiko, daß noch weitere Menschen zu Tode kommen könnten.

Allein dieses Risiko auszuschalten rechtfertigt für mich schon den Robotereinsatz.

Kommentar von surfenohneende ,

 Vielleicht hat man noch mehrere Leben gerettet aber nur vielleicht. Eine Tötung hinterlässt immer einen faden Beigeschmack der Endgültigkeit ohne offene Fragen zu beantworten. Hier ist wieder mal viele raum für
Verschwöhrungstheoretiker.


Das hat die Polizei nicht bedacht & Das schadet der Polizei früher oder später ^^

Antwort
von baindl, 30

Man sollte immer versuchen einen Menschen ausser Gefecht zu setzen um ihn festnehmen zu können.

Die "Todesstrafe" ohne Gerichtsverhandlung ist mehr als fragwürdig., nicht nur beim Vollzug durch einen Roboter.

Kommentar von Franz577 ,

Im Normalfall hast du da sicher recht, nur hat dieser Atttentäter ja bereits mehrere Polizisten nachweislich getötet (ihn hätte also vermutlich sowieso die Todesstrafe erwartet) und warum sollen noch weitere Polizisten in Gefahr gebracht werden, wenn sich das auch vermeiden läßt?

Er hätte sicher nicht gezögert, noch weitere zu töten.

Kommentar von baindl ,

ihn hätte also vermutlich sowieso die Todesstrafe erwartet

Wer will das als Aussenstehender beurteilen?

Die Polizei, speziell in den USA, kann viel erzählen.

Kommentar von surfenohneende ,

Wer will das als Aussenstehender beurteilen? Die Polizei, speziell in den USA, kann viel erzählen.

JA ... Die lügt öfters, weil die wissen, dass dies davon kommen damit -> COP Impunity in Furgueson

Kommentar von dandy100 ,

Man sollte immer versuchen einen Menschen ausser Gefecht zu setzen

Das war ja wohl in diesem Fall kaum möglich oder hast Du da irgendeinen Vorschlag?

Kommentar von baindl ,

Das war ja wohl in diesem Fall kaum möglich

Sagt wer?

Ich kenne nur die Geschichte aus der Presse und die haben es von der Polizei.

Das hätte ein Unbeteiligter entscheiden müssen.

Kommentar von surfenohneende ,

Ich kenne nur die Geschichte aus der Presse und die haben es von der Polizei.

Korrekt ... ( West-Block ) "Presse" machte Copy & paste von der Meldung der Tatbeteiligten  (Polizei) an dieser ungesetzlichen Hinrichtung  !

 und auch die Polizei lügt öfters mal, gerade bei politisch heiklen Sachen , auf Befehl von Vorgesetzten & um den eigenen Hals vor Strafverfolgung zu retten 

TIPP: Peaceful-Streets ( von Antonio Buehler), Copwatch, Copblock 

Das hätte ein Unbeteiligter entscheiden müssen.

JA

Die Polizei ist nicht immer neutral & besonders in den USA schon gar nicht ( mehr ? ) dein Freund

Kommentar von dandy100 ,

Der Freund eines Mörders und durchgedrehten Psychpathen ist er jedenfalls nicht, und zwar  - hoffentlich - nirgendwo in der Welt!

Kommentar von dandy100 ,

Was hätte ein Unbeteiligter entscheiden müssen? Ob der Polizist sein eigenes Leben einsetzen soll?

Kommentar von surfenohneende ,

Ob der Polizist sein eigenes Leben einsetzen soll?

Es gehört zu dessen Job & Das wusste Jeder von Denen von Anfang an ... Das Gleiche gilt auch für Soldaten & Geheimdienstler

Kommentar von Franz577 ,

Der Job eines Polizisten ist es, gefährliche Straftäter außer Gefecht zu setzen. Dieser Job wurde erfüllt.

Es ist aber nicht sein Job, sein Leben zu riskieren, wenn es auch andere Möglichkeiten gibt!

Kommentar von surfenohneende ,

Es ist aber nicht sein Job, sein Leben zu riskieren, wenn es auch andere Möglichkeiten gibt!

Es ist nicht sein Job zum Henker oder Terroristen zu werden

Kommentar von Franz577 ,

Es ist nicht sein Job zum Henker oder Terroristen zu werden

Weder das eine noch das andere ist er, wenn er einen Attentäter zur Strecke bringt, der andernfalls noch weitere Menschen potentiell getötet hätte.

Du solltest dich mal mit der Definition "Terrorist" auseinandersetzen.

Ein Polizist, der einen Amokläufer stoppt, fällt da garantiert nicht darunter!

Kommentar von surfenohneende ,

Das war ja wohl in diesem Fall kaum möglich oder hast Du da irgendeinen Vorschlag?

Warst Du dabei ? -> Nein ? -> dann lasse es Alles pauschal zu "rechtfertigen" nach menschenverachtender Israelitischer Manier

Kommentar von surfenohneende ,

Man sollte immer versuchen einen Menschen ausser Gefecht zu setzen um ihn festnehmen zu können.Die "Todesstrafe" ohne Gerichtsverhandlung ist mehr als fragwürdig., nicht nur beim Vollzug durch einen Roboter.

Korrekt

BTW: "Judge Dredd" (1995) ist im Prinzip auch ein Terrorist

Antwort
von DM2602, 20

Naja beim Roboter sitzt ja auch irgendwo einer im Container mit dem Steuerknüppel und steuert den Roboter. Wenn eine erhebliche Wahrscheinlichkeit besteht dass sich der Attentäter in die Luft sprengt oder sonst um sich schiesst, ist es sowieso die bessere Entscheidung ihn zu töten. Für mich scheint es jetzt auch ein wenig fragwürdig, dies mit einem Roboter zu tun, jedoch ist es wie gesagt sicherer für die Sicherheitskräfte. Also ich finde es moralisch vertretbar, trotzdem etwas seltsam.

Antwort
von Realisti, 24

Wenn es um Leben und Tod geht, dann geht es um alles. Das ist Emotion pur.

Ein Roboter hat kein Gespür für die Situation. Er spürt z. B. nicht, ob der Täter kurz davor ist aufzugeben oder seine Nr. voll durchzieht. Er merkt nicht, wenn es ein Mißverständnis gibt oder was da sonst noch mitschwingt.

Hier entscheidet ein Einsatzleiter, was nur ein ausgewähltes Gericht sollte und eine Maschine führt es dann aus. So wird ein Täter zum Opfer.

Dem gegenüber steht natürlich das Gemeinwohl und das Leben vieler anderer potentieller Opfer. Was zu der Frage führt, welches Leben ist wertvoller?

Kommentar von Franz577 ,

Als das Leben eines Menschen, der bereits mehrere andere Menschen getötet hat und höchstwahrscheinlich weitere töten wird, kann ich nicht als gleich wertvoll einstufen als das eines Polizisten, der diesen Täter zur Strecke bringen will.

Kommentar von Realisti ,

Das ist das grundsätzliche Problem. In den USA wird das Leben eines Polizisten prinzipiell höher eingeschätzt.

Wenn der Schaden bereits angerichtet ist, hilft es keinem noch größeren Schaden zu verursachen oder Rache zu üben. Besonders Rache ist nie ein guter Ratgeber.

Schadensbegrenzung oder das Verstehen eines Vorganges ist genauso wichtig und hilft gegen den Wiederholungsfall.

Wie stehst du zu geisteskranken Tätern?

Kommentar von Franz577 ,

Das Leben eines Polizisten ist nicht mehr wert, aber ich bin einfach der Ansicht, daß das Leben eines Menschen, der bereits andere Menschen getötet hat, nicht mehr gleichwertig ist mit dem "unschuldiger" Menschen.

Daher halte ich es für legitim, einen potentiell gefährlichen Menschen, der schon getötet hat (und das ist das Entscheidende!) zu töten, um damit weitere Menschenleben zu retten. Denn jemand, der schon unter Beweis gestellt hat, daß er keinen Hemmungen hat, einen Menschen zu töten, wird es auch wieder tun.

Ein geisteskrankter Täter mag vielleicht kein Schuldbewußtsein haben, aber er ist trotzdem (oder gerade deswegen) gefährlich und muß ebenfalls (notfalls mit dem letzten Mittel) außer Gefecht gesetzt werden, bevor er noch weitere Menschen tötet.

Oder siehst du das etwa anders?

Und wenn ja, wie würdest du es sehen, wenn dein Kind oder sonst ein dir sehr nahestehender Mensch unter den Opfern eines solchen Amokläufers wäre?

Kommentar von Realisti ,

Wenn der Schaden angerichtet ist nützt es mir gar nichts, wenn noch mehr getötet wird. Rache ist auch nur kurzfristig eine Erlösung.

Selbst Mörder haben eine Familie. Eine unschuldige Mutter, ein Vater, eine Frau, Kinder, die durch die Tötung mitbestraft werden.

Mir als Opfer wäre es viel wichtiger herauszufinden, warum es geschah und dafür zu sorgen, das es nie wieder geschehen kann. Weder vom Täter noch von anderen ähnlichen Tätern. Dazu muß man das "Warum?" und das "Wie?" ergründen. Das geht besser, wenn man den Täter befragen kann.

Eine lange Gefängnisstrafe ist auch eine schlimmere Strafe als ein kurzer, schmerzloser Tod. Das würde mein Gefühl für Gerechtigkeit eher befriedigen.

Der finale Schuss sollte die wohl überlegte Ausnahme sein und nicht die übliche Vorgehensweise. Meine Sorge ist auch, dass Täter die damit immer rechnen müssen, dann auch immer zum Äußersten greifen. Sie haben ja nichts zu verlieren. Schlimmer geht immer.


Kommentar von Franz577 ,

Das ist schon richtig, nur wer andere grundlos tötet und mit größter Wahrscheinlichkeit noch weitere Menschen töten wird, der hat sein Recht auf Leben damit verwirkt.

Eine absolute Sicherheit, daß von so einem Menschen auch nach einer langen Haftstrafe keine Gefahr mehr ausgeht, kann einem niemand geben. Nur wer tot ist, kann garantiert niemanden sonst mehr töten.

Auf die Angehörigen des Täters kann dann, auch wenn es hart ist, keine Rücksicht genommen werden.

Kommentar von Schnoofy ,

Mit diesem Kommentar hast Du Deine Frage schon fast selbst beantwortet.

deine persönlich Einschätzung über Wert oder Unwert ist kein Maßstab, das ist Dir bewusst.

Wer aber darf darüber entscheiden? Welche Instanz ist dazu legitimiert und nach welchen Kriterien erfolgt diese Entscheidung?

Weiterhin ist problematisch, dass zumindest in Deutschland Straftäter nur als solche gelten, wenn sie von einem Gericht rechtskräftig verurteilt werden.

Wenn der Tod eines möglichen Straftäters durch ein Verwaltungsentscheidung erbeigeführt wird und damit das Gericht ausgehebelt wird ist das letztlich eine Missachtung des Rechtsstaates und seiner Rechtsordnung.

Übrigens gilt in Deutschland das Grundgesetz auch für Straftäter und dazu gehört auch das Recht auf Leben.

Kommentar von Franz577 ,

Weiterhin ist problematisch, dass zumindest in Deutschland Straftäter nur als solche gelten, wenn sie von einem Gericht rechtskräftig verurteilt werden.

Naja, also wenn jemand einen anderen Menschen erschießt oder anderweitig tötet (ohne daß eine Notwehrsituation gegeben war), dann ist er bereits ein Straftäter, auch wenn er noch nicht verurteilt ist. Oder etwa nicht?

Warum also darf man so jemanden nicht stoppen (notfalls auch mit tödlichem Ausgang), um weitere Menschen vor ihm zu schützen?

Kommentar von Realisti ,

Weil es immer die Möglichkeit gibt, dass jemand was falsch verstanden hat. Nichts ist unzuverlässiger als Augenzeugen.

Bei jedem doofen Autounfall hast du 5 Zeugen 3 Tatbeschreibenungen und mind. 5 verschiedene Autofarben.

Kommentar von Franz577 ,

Was gibt es falsch zu verstehen, wenn bereits 5 Menschen durch jemanden getötet wurden?

Kommentar von Realisti ,

Weil es immer ein Restrisiko gibt der Manipulation. Was macht dich so sicher, dass  alles nicht ganz anders war als du glaubst?

 Auf die Angehörigen des Täters kann dann, auch wenn es hart ist, keine Rücksicht genommen werden.

Super Idee. Eine Attentäter-Dynastie aufbauen. (Ironie aus). Der Sohn wird dann auch gegen das System sein und kein vorbildlicher Bürger werden. Bei einer gerechten Strafe würden auch die Angehörigen des Täters einsichtig sein.

Kommentar von Franz577 ,

Weil es immer ein Restrisiko gibt der Manipulation. Was macht dich so sicher, dass  alles nicht ganz anders war als du glaubst?

Natürlich war ich nicht dabei, aber glaubst du etwa, die 5 getöteten Polizisten waren frei erfunden?


Bei einer gerechten Strafe würden auch die Angehörigen des Täters einsichtig sein.

Ist das dein Ernst? Wenn ja, wovon träumst du eigentlich nachts so?

Was bitte ist eine "gerechte" Strafe? Definiere "gerecht"!

Für die Opfer und Angehörigen der Opfer des Attentäters ist gar keine Strafe gerecht.

Und glaubst du ernsthaft, die Angehörigen des Attentäters kämen eher zur Einsicht, wenn man den Täter stellen und lebenslang einsperren würde?

Wenn die alle genauso radikal, fanatisch und verbohrt sind, dann ändert das gar nichts an deren Gesinnung. Für die wäre eine Haftstrafe dann genauso ungerecht wie eine Tötung.

Nur von einem toten Menschen geht keine Gefahr mehr aus.

Und wenn ich auch kein genereller Befürworter der Todesstrafe bin, aber in solchen Fällen (also wenn jemand nachweislich andere Menschen getötet hat und sehr gefährlich ist), dann ist das immer noch die beste Lösung.

Kommentar von Realisti ,
Nur von einem toten Menschen geht keine Gefahr mehr aus

Der Begriff Märtyrer sagt dir schon was, oder? Der befaßt sich genau mit diesem Thema. Wenn du Pech hast stirbt er dann erst recht nicht.

"Was bitte ist eine "gerechte" Strafe? Definiere "gerecht"!"

(Die Zitierfunktion ist leider defekt)

Mit gerecht meine ich rechtstaatlich. Eine Strafe die man versteht und nachvollziehen kann wird akzeptiert. Von allen Seiten. Vor Gericht befaßt man sich ausgibig mit allen Aspekten des Geschehens. Da kommen alle Beteiligten zu Wort.

Die Angehörigen können ja im Normalfall nichts für die Straftat. Mein Bruder oder mein Sohn machen noch lange nicht, was ich von denen erwarte. Begehen sie eine Straftat komme ich in Sippenverachtung, obwohl ich gar nichts gemacht habe. Wenn dann noch die Strafe nicht nachvollziehbar ist, ist die natürliche Reaktion: Jetzt erst recht!

Das Deutsche Recht setzt im Gegensatz zum Amerikanischen Recht nicht auf Rache oder Vergeltung. Sinn des deutschen Systems ist es die Täter zur Einsicht zu bringen und aus ihnen nützlichere Bürger für den Staat zu machen. (Wie weit das nun klappt ist wieder ein anderes Thema.) Die Statistiken geben den Staaten Recht die diesen Weg eingeschlagen haben.  Derzeit hapert er daran, dass Tat und Strafe zeitlich zu weit auseinander liegen. Das überlastete Rechtssystem verurteilt Täter immer erst Monate nach der Tat. Eine Verkürzung dieser Wartezeit würde den Nutzen der Verurteilung noch erhöhen. So wird es in jedem Kindergarten gemacht, aber unser offizielles Rechtssystem bekommt das noch nicht hin.

Kommentar von Franz577 ,

So wird es in jedem Kindergarten gemacht, aber unser offizielles Rechtssystem bekommt das noch nicht hin.

Und wird es auch nie hinbekommen, weil es dazu einfach zu viele Kriminelle gibt. Was aber nicht heißen soll, daß ich unser Rechtssystem grundsätzlich in Frage stelle (das amerikanische aber auch nicht, da beides sein Pro und Contra hat).


Wenn du Pech hast stirbt er dann erst recht nicht.

Dürfte bei einer Bombe kaum der Fall sein. Und Märtyrer zu sein bedeutet ja nur, daß man auch den eigenen Tod in Kauf nimmt, um sein Ziel zu erreichen.


Mit gerecht meine ich rechtstaatlich.

Die USA ist auch ein "Rechtsstaat", nur gilt dort eben ein anderes Recht als bei uns. Aber nur weil es anders ist, muß es nicht zwingend besser oder schlechter sein.


Die Angehörigen können ja im Normalfall nichts für die Straftat.

Richtig, und sie werden ja auch weder hier noch in den USA dafür bestraft, sondern einzig und allein der Täter selbst.


Das Deutsche Recht setzt im Gegensatz zum Amerikanischen Recht nicht auf Rache oder Vergeltung.

Hier ging es auch nicht um Rache und Vergeltung, sondern nur darum, einen gefährlichen Attentäter zur Strecke zu bringen, damit keine weiteren Gefahren mehr von ihm ausgehen.


(Die Zitierfunktion ist leider defekt)

Komisch, bei mir geht sie.

Kommentar von Realisti ,

Wenn ich sage, der stirbt nie, dann meine ich dass er zwar physisch tot ist. (Das ist man einfach, wenn man erschossen oder zerbomt wird.) Aber sein krudes Gedankengut lebt weiter - als Symbol für die die ähnliche Taten befürworten. Daher der Hinweis auf Martyrer.
Da setzt sich keiner mehr mit der Sache auseinander. Der ist ja tod. Im Hintergrund wachsen dann die Verschwärungstheorien ins Kraut.

In den USA gibt es das Geschworenen-System und diese Abmachungen. Das halte ich nicht für gut. Hier sind viele gleicher, die einen guten Anwalt bezahlen können. Mir ist es lieber, dass ein Berufsrichter die Strafen festsetzt. Gleiche Tat und gleiche Strafe für alle. Das sollte nicht nach der Tagesform von 12 Laien gehen. Das gesunde Volksempfinden ist zu anfällig für aktuelle Strömungen. (Bestes Beispiel ist der Brexit.) Somit fällt es mir sehr schwer das amerikanische System zu akzeptieren. Aber auch das ist besser als keines.

Mit der Sippenbestrafung meine ich auch nicht die staatlichen Sanktionen gegen die Familie (die es im Rechststaat nicht gibt). Aber geh mal als Mutter eines Kindermörders zum Bäcker oder zum Firsör. Ein Bier in der Eckkneipe braucht der Vater auch nicht planen. Die Geschwister in der Schule werden auch nicht viele Freunde haben. Das ist vermutlich weltweit gleich.

Das die Zitierfunktion bei mir spinnt hat was mit meiner Tastatur zu tun. Ich muß die mal wieder reinigen.

Kommentar von Franz577 ,

Gleiche Tat und gleiche Strafe für alle.

Na davon sind wir aber auch hier weit entfernt!

In der Theorie mag es vielleicht so sein (und ist es wohl auch in den USA, denn daß Reiche einen Bonus bekommen, steht dort sicher auch nicht in der Verfassung), aber die Praxis sieht hier wie da einfach anders aus.

Richter sind auch nur Menschen und machen Fehler. Und sie entscheiden nicht selten auch nach Sympathien. Jedenfalls gibt es für viele Taten einen Strafrahmen, bei dem ein Richter einen gewissen Ermessensspielraum hat. Und wie er diesen dann anwendet, entscheidet er alleine. Also gleiche Strafe für gleiche Tat, das entspricht nicht der Realität.



Aber geh mal als Mutter eines Kindermörders zum Bäcker oder zum Firsör. Ein Bier in der Eckkneipe braucht der Vater auch nicht planen.

Natürlich wird man da von manchen geächtet oder angefeindet. Aber ganz ehrlich, sowas machen nur sehr primitive Menschen und auf die kann man gerne verzichten.

Ich jedenfalls würde die Angehörigen eines Mörders nicht moralisch in Sippenhaft nehmen, denn sie sind ohnehin schon gestraft genug.

Wenn ich mit ihnen bisher immer gut ausgekommen bin, sind sie auch nicht von heute auf morgen andere Menschen, nur weil jemand aus der Familie eine schwere Straftat begangen hat. Jeder Mensch handelt immer noch eigenverantwortlich.

Kommentar von Realisti ,

Huch, wer hätte das gedacht. Bei den letzten 3 Absätzen stimme ich dir sogar zu. :D

Antwort
von voayager, 30

Die Technik schreitet in den industriellen Hochburgen rasant voran, die Ethik verkümmert zusehens. der Robotereinsatz ist im Grunde ein modernes Wild-West-Verfahren, nur eben in aufgemotzter Form.

Ich hätte es übrigens gut gefunden, wenn du das Geschehen verlinkt hättest.


Kommentar von surfenohneende ,

Die Technik schreitet in den industriellen Hochburgen rasant voran, die Ethik verkümmert zusehens. der Robotereinsatz ist im Grunde ein modernes Wild-West-Verfahren, nur eben in aufgemotzter Form. 

Korrekt !

in dieser Sache entwickelt sich die Menschheit wieder zurück in Richtung finsteres Mittelalter

Kommentar von dandy100 ,

Ach, die Ethik verkümmert, weil sich durch die moderne Technik ein Polizist nicht mehr selbst in Gefahr bringen muss?

Ist Deinem moralischen Anspruch genüge getan, wenn im Zweifelsfall der Polizist stirbt statt der Psychopath? Damit wir dann all fassungslos an seinem Grab stehen und die Frage stellen "Warum musste das passieren?"

Ein Glück, dass es nicht passieren muss!

Merkwürdige Auffassung von Ethik.

Kommentar von voayager ,

merkwürdig ist eher deine reduzierte Sichtweise, denn auf die Idee, einen Menschen zu betäuben oder ihn anderweitig außer Gefecht setzen, außer Töten, kommste offensichtlich nicht.

Kommentar von Franz577 ,

Klar gibt es diese Möglichkeiten, aber dazu hätte sich ein Polizist evtl. in Lebensgefahr begeben müssen. Denn jemand, der schon 5 Polizisten getötet hat, hätte sicher keine Skrupel gehabt, noch einen oder mehrere weitere zu töten. Muß dieses Risiko sein?

Kommentar von surfenohneende ,

Klar gibt es diese Möglichkeiten, aber dazu hätte sich ein Polizist
evtl. in Lebensgefahr begeben müssen. Denn jemand, der schon 5 Polizisten getötet hat, hätte sicher keine Skrupel gehabt, noch einen oder mehrere weitere zu töten. Muß dieses Risiko sein?


Das evtl. in Lebensgefahr begeben müssen gehört halt zum Job eines Polizisten ( auch wenn es Dir nicht gefällt) ... Heimtückischer Mord mittels Bombe ( wie ein Terrorist ) gehört Nicht zum Job eines Polizisten ... Du Hamas-ierst die "Polizei"

abgesehen davon lernen Attentäter davon & werden noch unmoralischer & tun Das Gleiche, z.B. ggf. mittels gehackter Polizei Hardware ( deren Eigene "Polizei"-Bombe gegen die Polizei verenden )

Kommentar von surfenohneende ,

Ist Deinem moralischen Anspruch genüge getan, wenn im Zweifelsfall der Polizist stirbt statt der Psychopath?

Dadurch, dass die Polizei die "Guten" sein sollen dürfen die bei Weitem Nicht alles, was der böse Psychopath / Mörder darf 

Wenn sich die Polizei auf das Niveaus des bösen Psychopath / Mörder harab lässt wird die Polizei selber zu Dem was die eigentliuch bekämpfen soll

Kommentar von Franz577 ,

Blödsinn! Die Polizei erschießt nicht von sich aus grundlos Menschen!

Wenn die Polizei dann jemanden tötet, der genau das getan hat, dann kann man nicht davon sprechen, daß sie sich auf dasselbe Niveau begibt.

Sorry, aber das ist dummes Geschwätz!

Kommentar von surfenohneende ,

Blödsinn! Die Polizei erschießt nicht von sich aus grundlos Menschen!

Doch, tut die Trigger-Happy Polizei ... zumindest in den USA & noch schlimmeren armen Ländern ( z.B. Afrikas südlich der Sahara )

https://twitter.com/Mondoweiss/status/752111642209583104

https://www.youtube.com/watch?v=s2ghdM66U4Y

Wenn die Polizei dann jemanden tötet, der genau das getan hat, dann kann man nicht davon sprechen, daß sie sich auf dasselbe Niveau begibt.

Doch tut sie

Sorry, aber das ist dummes Geschwätz!

Gucke mal in den Spiegel ...

Kommentar von Franz577 ,

Natürlich gibt es unter der Polizei auch schwarze Schafe, aber die stellen die große Ausnahme dar.

Solche Fällen werden dann aber medial natürlich immer sehr aufgebauscht.

Sicher soll das nicht vertuscht werden und ich bin der Letzte, der das gutheißen würde.

Aber die Polizei, die einen Amokläufer tötet, um andere Menschen zu schützen auf dieselbe Stufe wie den Täter zu stellen, ist wirklich mitunter der größte Schwachsinn, den man von sich geben kann.

Kommentar von surfenohneende ,

Sicher soll das nicht vertuscht werden und ich bin der Letzte, der das gutheißen würde.

Vertuschung & übertriebener Corps-Geist hat bei der Polizei leider überall auf der Welt (verrottetes ) System 

Aber die Polizei, die einen Amokläufer tötet, um andere Menschen zu schützen auf dieselbe Stufe wie den Täter zu stellen, ist wirklich mitunter der größte Schwachsinn, den man von sich geben kann.

Was Du nie kapiert hat -> Es gibt Unterschied zwischen Notwehr / Nothilfe & Heimtückischen Bombenleger

Kommentar von Franz577 ,

Ein heimtückischer Bombenleger ist wohl etwas anderes! Deine Vergleiche hinken schon gewaltig und sind an den Haaren herbeigezogen.

Die Polizei wird sicher nicht sofort diesen Roboter losgeschickt haben, sondern es wurde bestimmt versucht, den Täter anderweitig zur Aufgabe zu bewegen.

Und es mußte ihm klar sein, daß er aus dieser Geschichte nicht lebend herauskommt (so oder so), wenn er weiterhin Widerstand leistet.

Insofern kann ich da keine Heimtücke erkennen, da sich der Täter nur hätte stellen müssen. Dann würde er vermutlich noch leben, aber vielleicht wollte er das auch gar nicht mehr.

Kommentar von surfenohneende ,

Die Polizei wird sicher nicht sofort diesen Roboter losgeschickt haben, sondern es wurde bestimmt versucht, den Täter anderweitig zur Aufgabe zu bewegen.


Falsch !

1. es gibt keine Informationen Die Das untermauern &

2. selbst wenn, dann wären diese Infos vom Täter (Bombenleger) selber ( Bock = Gärtner )

Insofern kann ich da keine Heimtücke erkennen, da sich der Täter nur hätte stellen müssen. Dann würde er vermutlich noch leben, aber vielleicht wollte er das auch gar nicht mehr.


Mord mittels einer Bombe / IED ist Heimtücke ( machen Taliban & IS / ISIS / ISIL / Daesh täglich genau so heimtückisch ) ... Nichts mit Festnahme, Selbstverteidigung, Nothilfe , ...

Kommentar von Franz577 ,

es gibt keine Informationen Die Das untermauern

Aber auch keine, die beweisen, daß es nicht so war.

Und wie gesagt, daß man aus so einer Sache nicht mehr lebend rauskommt, wenn man sich nicht stellt und eindeutig die Aufgabe signalisiert, das dürfte jedem Attentäter klar sein.

Insofern mußte er mit einer für ihn tödlichen Operation rechnen (in welcher Form auch immer) und hat sie vielleicht ja auch bewußt herbeigeführt.

Kommentar von surfenohneende ,

Insofern mußte er mit einer für ihn tödlichen Operation rechnen (in
welcher Form auch immer) und hat sie vielleicht ja auch bewußt
herbeigeführt.

wenn die Polizei ( hier eher SWAT ) den Täter in Notwehr erschießt, weil Kugel Hagel von Vorne = OK , verdient dieser, aber 

nicht heimtückisch mit einer Terroristen-Bombe nach IS-Manier ...

Expertenantwort
von furbo, Community-Experte für Polizei, 1

Die Tötung war die Vollstreckung einer Todesstrafe ohne Gerichtsverhandlung. 

Ich frage mich, warum der Roboter mit einer Bombe, aber nicht mit einem Betäubungsgas, Reizgas, Blendgranate oder was auch immer ausgerüstet wurde. Nein, es wurde ein letales Mittel gewählt. 

Wahrscheinlich  wäre auch eine gewaltlose Lösung möglich gewesen. Zwar war der Täter bewaffnet, er hatte sich verschanzt. Aber eine akute Gefahr sehe ich nicht, durch Abriegeln des Bereichs und Abwarten hätte man auch sicher was erreichen können.

So, wie es jetzt geregelt wurde, fehlt es mir absolut an Verständnis. 

Kommentar von Franz577 ,

Wie gesagt, alle Details kenne ich auch nicht, aber ich nehme an, daß schon einiges an Zeit vergehen muß, bevor man eine solche Operation starten kann.

Abgewartet wurde also sicher ausreichend und der Täter hatte vermutlich auch ausreichend Gelegenheit, sich zu stellen und damit einem für ihn tödlichen Zugriff zu entgehen.

Vielleicht wäre die Bestückung des Roboters mit einem nicht-letalen Mittel aufgrund der Örtlichkeit nicht möglich oder nicht effektiv genug gewesen und man wollte eben auf Nummer Sicher gehen.

Die Frage ist sicher, inwieweit nicht-letale Mittel ausgeschöpft wurden und was noch möglich gewesen wäre, ohne weitere Menschenleben zu gefährden.

Aber dieser Roboter war vermutlich das letzte Mittel, denn mir ist von keinem vergleichbaren Fall etwas bekannt und die Technik dürfte sicher schon länger exisiteren.

Kommentar von furbo ,

Alle Details kennt wohl keiner, der nicht unmittelbar am Geschehen beteiligt ist. Ich habe selbst an Geiselbefreiungen mit Schusswechsel teilgenommen, teils mit und bei Spezialeinheiten trainiert und kenne solche Situationen nicht nur aus den Medien. Allerdings denke ich auch anders über solche Situationen. Solange der Störer zwar bewaffnet ist, aber keine Person unmittelbar in seiner Gewalt hat und deren Tod droht, sehe ich keinen Grund so einzuschreiten, dass der Störer getötet wird. Weiträumig absperren, Flucht unmöglich machen und abwarten, Kontakt aufnehmen. So würde die Deutsche Polizei agieren. Allerdings ticken die US-Amerikaner anders, sie bevorzugen offenbar die bracchiale Lösung. 

Kommentar von Franz577 ,

"Störer" klingt so harmlos. Dieser "Störer" hat bereits 5 Menschenleben ausgelöscht und hätte vermutlich kein Problem damit gehabt, noch weitere auszulöschen, auch wenn keine Menschen unmittelbar in seiner Gewalt waren.

Vor diesem Hintergrund war diese Vorgehensweise aus meiner Sicht schon gerechtfertigt.

Hätte er bisher noch niemanden getötet, wäre es mir auch zu brachial gewesen.

Kommentar von furbo ,

Vor diesem Hintergrund war diese Vorgehensweise aus meiner Sicht schon gerechtfertigt.

Die Frage ist doch, warum man ihn getötet hat. Welcher Zweck wurde damit verfolgt? Die Tötung konnte doch nur präventiv erfolgen, der Umstand, dass er bereits getötet hat kann nur für eine Gefahrenprognose herangezogen werden. Welche Gefahr würde denn noch von ihm ausgehen, wenn er keine Möglichkeiten mehr hatte, jemanden zu töten und sein Entweichen nicht möglich wäre? 

Nur um eine längere "Belagerung" zu verhindern, ist eine Tötung nicht gerechtfertigt. 

Sollte die Tötung nur aufgrund von repressiven Gründen erfolgt sein, so wäre es Mord gewesen - Todesstrafe ohne Verhandlung. 

Kommentar von Franz577 ,

Die Tötung konnte doch nur präventiv erfolgen, der Umstand, dass er
bereits getötet hat kann nur für eine Gefahrenprognose herangezogen werden

Und diese Gefahr vermutete man eben noch.


Welche Gefahr würde denn noch von ihm ausgehen, wenn er keine Möglichkeiten mehr hatte, jemanden zu töten

Offensichtlich hatte er diese Möglichkeit noch oder es bestand zumindest die Gefahr, daß er sie noch hatte. Darum wollte man vermutlich kein Risiko eingehen.

Wenn der Attentäter jedenfalls noch in irgendeiner Art und Weise bewaffnet war und bereits 5 Menschen getötet hat, dann mußte man davon ausgehen, daß er bei vorhandener Möglichkeit auch noch weitere töten würde.

Antwort
von barfussjim, 1

Es hätte Alternativen gegeben, man hätte den Roboter mit Tränen- oder Betäubungsgas, Blendgranaten oder einer Elektroschockvorrichtung versehen und den Attentäter anschließend überwältigen können. Wenn das in diesem Fall auf die Schnelle nicht möglich war, dann sollte man die Technik in dieser Art weiterentwickeln.

Die Gefahr besteht, dass Polizisten künftig aus Bequemlichkeit und egoistischem Selbstschutz nur noch auf Technik zurückgreifen. Und wenn Attentäter und Terroristen künftig damit rechnen müssen von Robotern in die Luft gesprengt zu werden, nehmen Sie eben Geiseln oder kommen auf die Idee die Technik für Ihre Zwecke zu nutzen.

Kommentar von Franz577 ,

egoistischem Selbstschutz

So ein Blödsinn! Selbstschutz ist etwas ganz Natürliches und hat mit Egoismus rein gar nichts zu tun! Oder würdest du als Polizist gern das Risiko eingehen, wegen einem irren Attentäter zu sterben oder schwer verletzt zu werden, wenn du ihn auch anders erledigen könntest?

nehmen Sie eben Geiseln

Dann würde sich der Einsatz eines Roboters natürlich verbieten und würde auch nicht gemacht werden.

Ich denke mal, da hat man die Situation schon genau abgewogen, bevor man diese Entscheidung getroffen hat.

Antwort
von dandy100, 17

Nö, eine Erklärung habe ich dafür auch nicht ; ich bin immer wieder erschüttert, wieviele Debatten es mal wieder bezüglich der Rechte eines Täters gibt - die Opfer,  in diesem Fall die vielen möglichen Opfer, sind grundsätzlich uninteressant.

Antwort
von RuedigerKaarst, 16

Was?
Meinst Du, dass er den Roboter belustigt angeschaut und womöglich noch getätschelt hat?

Du meinst wohl eher, dass ein Terrorist mit einer Drohne getötet wurde?
So wird wenigstens der Kolleteralschaden minimiert.
Ansonsten wird es wohl ein heftiges Feuergefecht, bei den viele Unschuldige sterben.

Kommentar von Franz577 ,

Wen meinst du jetzt?

Ich bin ja auch der Meinung, daß der Einsatz gerechtfertigt war, weil eben so vielleicht andere Menschenleben gerettet werden konnten.

Und ich wundere mich eben nun, warum dies angeblich moralisch nicht in Ordnung gewesen sein sollte.

Antwort
von soissesPDF, 1

Poitik ist de Menschen verpflichtet und dem Leben.
Roboter gehören weder zur Gattung Mensch, noch zum Leben.

Wenn man eine Maschine baut mit der Entscheidung, das Leben einen einzelnen zu opfern und viele zu retten, ist das ein ethischer Konflikt.
Da der gleiche Ansatz auch und gerade missbraucht werden kann und wird.

Was wird wohl sein, wenn man einst Roboter gegen Demonstranten einsetzt?
Zu welcher Beugung der Ethik wird es dann wohl kommen?

Kommentar von Franz577 ,

Völlig daneben, dieser Vergleich!

Von Demonstranten geht wohl kaum eine solche Gefahr aus, daß der Einsatz eines Sprengstoffroboters gerechtfertigt wäre.

Und wenn viele Leben gerettet wurden (oder auch nur das eines einzigen unschuldigen Menschen), weil man ein anderes geopfert hat (und es war ja kein Leben eines Unschuldslammes, sondern das eines 5-fachen Mörders), dann kann ich hier beim besten Willen keinen moralischen Konflikt erkennen.

Antwort
von ShitzOvran, 15

[...]Aber wird in Zukunft jede Polizeibehörde wirklich alle anderen, nicht tödlichen Mittel ausschöpfen, bevor sie so vorgehen wie jetzt ihre Kollegen in den USA? Unter welchen Umständen darf ein Roboter oder auch eine Polizeidrohne mit Sprengstoff bestückt werden, wenn es doch auch möglich ist, das Gerät mit Pfefferspray, Tränengas oder anderen nicht tödlichen Waffen auszurüsten? Einige Experten befürchten, dass aus dem Spezialfall ein normales Vorgehen der ohnehin schon extrem militarisierten US-Polizei wird, das häufiger angewendet werden könnte als unbedingt notwendig. "Wenn es leichter wird, etwas zu tun, wird es in der Regel auch öfter getan"[...]

Siehe hierzu: http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-07/dallas-attentat-polizei-ro...

Kommentar von surfenohneende ,

JA, so ist es bei den Amis

Antwort
von Januar07, 18

Die Öffentlichkeit geiert in solchen Situationen förmlich danach, einen Held/Verantwortlichen/Versager präsentiert zu bekommen.

Vermutlich ist es für viele stark gewöhnungsbedürftig aber auch beängstigend, stattdessen eine gefühlslose Maschine, auch wenn diese von Menschen programmiert und gesteuert wurde, als Lösung vorgesetzt zu bekommen.

Kommentar von dandy100 ,

Nö, ich persönlich finde es sehr erleichternd, dass es heutzutage Möglichkeiten gibt, die es Polizisten erlauben, nicht mehr ihr Leben einsetzen zu müssen, weil irgendein Psychopath durchdreht.

Kommentar von barfussjim ,

Es gehört selbstverständlich zum Beruf eines Polizisten sich auch selbst in Gefahr zu bringen, um das Leben anderer zu retten. Es kann nicht sein, dass jeder psychisch kranke Randalierer oder flüchtige Kleinkriminelle von einem Roboter zur Strecke gebracht wird, weil die Herren Polizisten sich zu schade für den Einsatz sind.

Kommentar von Franz577 ,

Es kann nicht sein, dass jeder psychisch kranke Randalierer oder flüchtige Kleinkriminelle von einem Roboter zur Strecke gebracht wird

Schon wieder so ein unsinniger Vergleich! Denken manche Leute eigentlich auch mal nach oder schreiben sie einfach nur drauflos?

Wer redet denn bitte davon, daß gegen Randalierer und Kleinkriminelle gleich Sprengstoffroboter eingesetzt werden???

Das ist wieder die typisch radikale und überzogene Denkweise von Panikmachern!

Hallo, hier wurde jemand zur Strecke gebracht, der bereits 5 Menschenleben ausgelöscht hat und sicher noch gerne weitergemacht hätte!

Und so jemanden vergleichst du mit Kleinkriminellen?

Merkst du was?

Antwort
von surfenohneende, 19

Attentäter mit Robotor getötet - Warum stellt sich hier die Moralfrage?

Polizei war hier selber Terrorist mit Bombe 

Abgesehen davon war es eine Exekution wo der COP Richter, Henker & Geschworene + Zeugen in einem war -> Wie in einer ganz üblen Diktatur z.B. 3. "Reich"

Was mich nun im Nachgang dazu wundert ist, daß nun die Frage gestellt wird, ob das moralisch oder ethisch in Ordnung war.

Das ist die "Hamas"-Situation ^^

Wäre es "besser" gewesen, wenn er von einem Polizisten direkt getötet
worden wäre, aber man den Polizisten dabei auch noch einer Gefahr
ausgesetzt hätte?

Ethischer Ja ... noch besser betäuben

Kommentar von Franz577 ,

Warum aber noch weitere Polizisten auf diese Weise in Gefahr bringen?

Es war ja bekannt, daß der Attentäter ohne zu zögern weitere Polizisten töten würde.

Kommentar von surfenohneende ,

Warum aber noch weitere Polizisten auf diese Weise in Gefahr bringen?

nach Deiner Logik ->  großes Gebäude sprengen ( auch Kollateralschäden in Kauf nehmen) nur weil ein Terrorist darin ist 

Es war ja bekannt, daß der Attentäter ohne zu zögern weitere Polizisten töten würde.

Das ist Berufsrisiko ... Das wusste Jeder COP schon vor der Ausbildung

Kommentar von Franz577 ,

Von Gebäude sprengen war nicht die Rede. Diese Anweisung hatte die Polizei ja ausdrücklich, daß sie darauf achten soll, das Gebäude nicht zum Einsturz zu bringen.

Und ja, sicher hat jeder Polizist ein Berufsrisiko.

Aber wenn es so offensichtlich ist und man jemanden ausschalten will, dessen einzig erklärtes Ziel ist, Polizisten zu töten, dann halte ich es für legitim, auch mal andere Wege zu gehen, ohne sich danach gleich wieder moralische Vorwürfe machen zu müssen.

Kommentar von surfenohneende ,

Aber wenn es so offensichtlich ist und man jemanden ausschalten will, dessen einzig erklärtes Ziel ist, Polizisten zu töten, dann halte ich es für legitim, auch mal andere Wege zu gehen, ohne sich danach gleich wieder moralische Vorwürfe machen zu müssen.


Töten ist nur in direkter Notwehr erlaubt & nicht als Heimtückischer Mord mittels Bombe, so wie es Terroristen tun !

Kommentar von Franz577 ,

Bei Kriegen werden auch viele Menschen getötet, ohne daß eine Notwehrsituation vorliegt. Da geht man dann einfach zur Tagesordnung über, das gehört sozusagen "dazu".

Aber wenn hier ein Attentäter zur Strecke gebracht wird, der seinerseits schon etliche Menschenleben auf dem Gewissen hat, da ist das Geschrei plötzlich groß!

In was für einer kranken Welt leben wir eigentlich?

Kommentar von surfenohneende ,

Bei Kriegen werden auch viele Menschen getötet, ohne daß eine Notwehrsituation vorliegt.

Soldaten & COPs sind wie Apfel vs. Glühbirne

Soldaten dürfen den Feind legal Töten ... COPs dürfen es nicht !

Aber wenn hier ein Attentäter zur Strecke gebracht wird, der seinerseits schon etliche Menschenleben auf dem Gewissen hat, da ist das Geschrei plötzlich groß!


Typisches "Schäuble" artiges Propaganda Dummschwätz 

man hätte den Täter ach belagern können, dann hätte er in auswegloser Situation sich (Gesetzes konform) selber gerichtet ( wie damals Steinhäuser ) oder vielleicht aufgegeben

Kommentar von Franz577 ,

Typisches "Schäuble" artiges Propaganda Dummschwätz

Hältst du dein typisches Gutmenschen-Geschwätz für besser?

Kommentar von surfenohneende ,

Hältst du dein typisches Gutmenschen-Geschwätz für besser?

Aus deinem Mund ( aus dem nur dummes Geschwätz kommt)  ist das Wort "Gutmensch" ein Lob 

von Braunen beschimpft zu werden zeigt Etwas richtig gemacht zu haben

Kommentar von Franz577 ,

von Braunen beschimpft zu werden zeigt Etwas richtig gemacht zu haben

Du bist echt der Witzbold des Tages!

Und mein Versuch ist geglückt bzw. du hast auf meinen Köder angebissen, vielen Dank!

Denn darauf hab ich gewartet, daß man sofort als Brauner bezeichnet wird, sobald man das Wort "Gutmensch" benutzt.

Wie herrlich einfach manche doch gestrickt sind und wie leicht sie es sich machen!

Und nein, darauf brauchst du dir wahrlich nichts einbilden!

Denn wer einen Attentäter oder Amokläufer am Ende noch zum Opfer macht und dann gleich mit der Nazikeule schwingt und andere als "Braune" bezeichnet, die einen solchen Polizeieinsatz nicht moralisch verwerflich finden, der disqualifiziert sich sowieso von ganz alleine!

Kommentar von surfenohneende ,

Denn darauf hab ich gewartet, daß man sofort als Brauner bezeichnet wird, sobald man das Wort "Gutmensch" benutzt.

Du Tickst wirklich so wie Die 

"Gutmensch" ist ein Propaganda- Kampfbegriff der Neo-Nazis gegen Andersdenkende  ... Danke, dass Du Dich geoutet hast ...

Braune wollen auch "Starker Staat" & militarisierte "Polizei"

Denn wer einen Attentäter oder Amokläufer am Ende noch zum Opfer macht und dann gleich mit der Nazikeule schwingt und anderen als "Braune" bezeichnet, die einen solchen Polizeieinsatz nicht moralisch verwerflich finden, der disqualifiziert sich sowieso von ganz alleine! 

(Bomben-) Terrorismus gehört nicht zu Polizeiaufgaben 

spätestens der "Finale Rettungsschuss" ( SWAT-Sniper) Reizt Polizeiaufgaben vollkommen aus

Polizei benutzt keine heimtückischen Terroristen-Bomben

Kommentar von Franz577 ,

"Gutmensch" ist ein Propaganda- Kampfbegriff der Neo-Nazis gegen Andersdenkende  ... Danke, dass Du Dich geoutet hast ...

Ist mir ehrlich gesagt sch...egal, für wen du mich hältst, solange ich selbst weiß, wer ich bin bzw. nicht bin.

Und ich sagte ja bereits, daß ich das Wort "Gutmensch" nur gezielt benutzt habe, um zu sehen, ob du darauf anspringst und die Nazikeule schwingst. Naja, Bingo!

Denn wenn ich ein "echter" Neonazi wäre oder diese Gesinnung hätte, dann hätte ich gewiss kein Problem damit, dazu zu stehen.

Und unter "Gutmensch" verstehe ich persönlich einfach nur alle Verblendeten, die gut sein wollen um jeden Preis.

Das Wort wurde nur zu einem "Propaganda-Kampfbegriff" gemacht von solchen Leuten wie dir, die ein gestörtes Verhältnis zur Realität haben und davon ablenken wollen, das ist alles. 


Braune wollen auch "Starker Staat" & militarisierte "Polizei"

Um eine harte, aber gerechte Verbrechensbekämpfung zu befürworten, muß man noch lange kein "Brauner" sein.

Aber wem erzähl ich das eigentlich?

Sture und verbohrte Menschen sind für vernünftige Argumentationen sowieso unzugänglich.

Kommentar von surfenohneende ,

Und ich sagte ja bereits, daß ich das Wort "Gutmensch" nur gezielt benutzt habe, um zu sehen, ob du darauf anspringst und die Nazikeule schwingst. Naja, Bingo!


Das zeigt nur dein wahres "Ich" ... Bingo! ... als Nächstes bezeichnest Du noch Leute als sogenannte "Untermenschen" ... 

Denn wenn ich ein "echter" Neonazi wäre oder diese Gesinnung hätte, dann hätte ich gewiss kein Problem damit, dazu zu stehen.

Falsch ... auch echte Nazis leugnen Das, wenn es Dienen Nachteile verhindert

Das Wort wurde nur zu einem "Propaganda-Kampfbegriff" gemacht von solchen Leuten wie dir, die ein gestörtes Verhältnis zur Realität haben und davon ablenken wollen, das ist alles.  

Leute Die ein gestörtes Verhältnis zur Realität haben
und davon ablenken wollen wie du gibt es leider schon zu Viele

Um eine harte, aber gerechte Verbrechensbekämpfung zu befürworten, muß man noch lange kein "Brauner" sein.

Könnte eine offizielle schön gefärbte Ansprache der NPD sei oder Psychopathen wie die Herrn Schäuble, Schily & Horst Herold

Du verlässt gerade den Boden der Verfassung ...

Sture und verbohrte Menschen sind für vernünftige Argumentationen sowieso unzugänglich.

Kommentar von Franz577 ,

Sorry, aber du bist mir nicht böse, wenn ich auf den ganzen Schwachsinn, den du hier verzapfst, nicht mehr im Detail eingehe, oder?

Und daß dir ganz offensichtlich die Argumente ausgehen, ist mir schon länger klar, da du alles, was ich dir an den Kopf werfe, nur wie ein Papagei nachplappern kannst.

Antwort
von Still, 1

Bei dieser "Methode" wird gar nicht erst versucht, den Täter zu stellen. Hier wird ein Mensch ohne Gerichtsverhandlung exekutiert. Für eine menschliche Justiz nicht hinnehmbar!

Kommentar von Franz577 ,

So kann man es natürlich auch auslegen.

Aber die Tötung des Attentäters ist ja nicht als "Strafe" oder "Exekution" zu betrachten, sondern nur als Prävention, damit nicht noch weitere Menschen durch ihn zu Tode kommen.

Dies halte ich für legitim und auch notwendig.

Und wenn es sich bei dieser Präventionsmaßnahme vermeiden läßt, erneut Menschen (in diesem Fall die Polizisten) in Gefahr zu bringen, dann kann ich nichts Verwerfliches daran erkennen.

Ein Versuch, den Täter zu stellen, wäre jedenfalls mit einem weitaus höheren Risiko verbunden gewesen. Warum also dieses Risiko eingehen, wenn es auch anders geht?

Etwas anders würde ich es sehen, wenn der Täter zwar bewaffnet, aber vorher noch niemanden getötet hätte. Da kann man dann nicht unbedingt davon ausgehen, daß er es auch tut. Bei diesem Täter allerdings konnte man es.

Antwort
von atzef, 1

Wer problematisiert denn hier die ethische Dimension des Robotereinsatzes?

Und mit welchen Argumenten?

Kommentar von atzef ,

Ah, baindls Antwort hat mir die Problematik vor Augen geführt. Nun gut, ich habe eigentlich keinen Überblick über die konkrete Ereignisabfolge...

Vermutlich hätte man den Täter auch mit milderen Mitteln unschädlich machen und außer Gefecht setzen können. In dem Fall wäre das eigentlich schlicht staatlicher Mord...

Staatsmorde (Todesstrafe) sind ja leider in den USA möglich.

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