Frage von Zento122, 58

Atomphysik-Phosphoreszenz?

Ich hätte da mal eine Frage. Nehmen wir an wir haben einen Leucht-Stern welches phosphoreszierendes hat, und dabei sagen wir Licht absorbiert also Photonen. Dann entsteht im Rückschluss ein angeregter Zustand wodurch das Elektron in einen Zwischenzustand von dort aus verschoben wird. Nun ist die Frage wie definiert sich die Frage des Nachleuchtens. Meine Vermutung: Das Material. Die WL die absorbiert wird, wird bei der Rückkehr ebenso emittiert. Wodurch ich vermute dass das Material des Stern sozusagen bestimmt welche WL bevorzugt vom sichtbaren Licht absorbiert wird. Zudem noch eine Frage wird bei der Rückkehr in Betrachtung zum Energieniveauschema immer nur Licht absorbiert oder kann es sein, dass bei bestimmten Übergängen sagen wir E5->E4 ebenso nur Wärme abgegeben wird.

Antwort
von 18garfield94, 38

Das emittierte Licht besitzt entweder die gleiche Wellenlänge oder ist lanbgwellliger, da auch andere Abregungsmethoden als Phophoreszens verfügbar sind.

Die Materialabhängigkeit ist gegeben, da je nach Material andere Energieniveaus verfügbar sind und somit auch andere Wellenlängen emittiert und absorbiert werden.


Bei Intresse in ideses Thema sicher mal einen Blick wert, auch wenns eher aus Sicht der Chemei ist und sich nicht speziell auf  Salze bezieht:

http://www.chemgapedia.de/vsengine/vlu/vsc/de/ch/13/vlu/spektroskopie/theorie/ja...

Kommentar von Zento122 ,

Stimmt also meine Vermutung?

Antwort
von ThomasJNewton, 11

Konfusius lallt
Wenn das Wöltchen "Wenn" nicht wäl', wäl' mein Vatel Mirrionäl

Konfusius hat aber auch schmerzlich erfahren müssen, dass man besoffen nichts im Internet posten sollte.

Das wurde auch schon höflicher formuliert, aber Formlierungen wie

  • Nehmen wir an ...
  • Dann ... im Rückschluss ... wodurch ...
  • ... wie definiert sich die Frage ...
  • Meine Vermutung ...

diskreditieren deine Frage. Als die eines Menschen, der seine Gedanken nicht in Fakten oder gar Verständnis erdet.

Schau auf Wikipedia. Du wirst sicher nicht alles verstehen, ich wahrscheinlich auch nicht.
Die Wissenlücken lassen sich aber nicht durch Denken schließen, sondern nur durch Lernen.

Expertenantwort
von indiachinacook, Community-Experte für Chemie, 33

Ich vermute, daß ich die Frage beantworten könnte, wenn ich sie erst einmal verstehe.

Was ist ein Leucht-Stern? Wie kommt da Phosphoreszenz ins Spiel? Worauf bezieht sich das Wort welches? Meinst Du wirklich, daß Licht Photonen absorbiert? Und das war nur der erste Satz.

Da mußt Du nachbessern, oder es wird nix mit der Antwort.

Kommentar von Zento122 ,

Diese funktionieren ähnlich wie Neonröhren. Wenn man nun das Licht ausmacht leuchten diese neongrün oder grün artig

Kommentar von indiachinacook ,

Dann hat das möglicherweise wirklich was mit Phosphoreszenz zu tun. Aber der Rest der Frage ist immer noch Buchstabensuppe.

Kommentar von Zento122 ,

Meine Frage ist warum bein nachleuchten bspw die farbe neongrün ausgeleuchtet wird. Meine Vermutung: Wegen dem Material. 

Kommentar von Zento122 ,

Und zudem ob auch bei der Rückkehr der Elektronen bei kürzeren Übergänge der verschiedenen E-Niveaus bspw Wärme anstatt Licht ausgesendet. 

Kommentar von indiachinacook ,

Wenn man irgendein phosphoreszierendes Material hat, dann hängt die
Farbe des Pho­sphores­zenz­lichtes tatsächlich vom Material ab. Ein sehr
beliebtes Material ist dotiertes Zink­sulfid, z.B. bei Uhren­zeigern.
Es leuchtet ein paar Stunden lang fahlgrün.

In einem Molekül
ist das noch relativ übersichtlich. Aber bei einem Fest­körper wie ZnS
ist das sehr schwierig zu berechnen, weil nicht das ZnS selbst leuchtet,
sondern Dotierungen (das sind ganz kleine Mengen von Fremd­material,
typischer­weise Kupfer,, das gezielt eingebracht wird). Und da hängt es
dann ab, wo das Kupfer sich in die ZnS-Kristalle ein­baut, und auch wie
groß und wie geformt die Kristalle sind. Da wirst Du es einfach
hin­nehmen müssen, daß diese spezielle Kombination grünlich leuchtet.

Was „neongrün“ ist, weiß ich nicht. Das Emissionssprektrum von Ne-Gas liegt größtenteils im Roten.

Damit so ein phosphoreszierendes Material leuchten kann, muß es zu­vor Energie aufgenommen haben, in aller Regel in Form von Licht. Das absorbierte und das später abgestrahlte Licht haben nicht die­selbe Energie; der Unter­schied heißt Stokes-Shift und ist fast immer negativ; ein anti-Stokes-Shift ist möglich, aber der Zweite Haupt­satz setzt dem sehr enge Grenzen.

Bei Molekülen ist der Stokes-Shift oft groß, bei Festkörpern meist klein. Denn die Differenz­energie landet in Schwingungen, und Moleküle tun sich bei Schwingungen viel leichter als starre Festkörper. Diese Schwin­gungen sind zuerst auf ein paar Atome begrenzt, breiten sich aber rasch über das ganze System (egal ob Festkörper oder Lösung) aus. Makro­skopisch beobachten wir das als Wärme. Solange ein phos­phores­ziere­der Körper nach­leuchtet, erzeugt er also auch ein kleines bißchen Wärme, und ist daher einen winzigen Hauch wärmer als seine Umgebung.

Allerdings wird grob die Hälfte der Stokes-Shift-Energie bereits bei der Absorption frei­gesetzt, die zweite Hälfte dann bei der Emission.

Kommentar von Zento122 ,

Danke mein guter

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