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Atommüll Lagerung wechsel

Frage von zhip4 zhip4

Warum genau werden eigendlich die Lagerstellen des Atommülls ständig gewchselt?

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Antworten (6)

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    Antwort von ocin1 ocin1

    Die Endlagerung wird nicht nur in der Kernenergie betrieben, sondern auch in der Müllverbrennung, in der Beseitigung von Filterstäuben aus z.B. fossilen Kraftwerken und in der Beseitigung von Sondermüll.

    Hier mal einige Internet-Links, wo es auch um "absaufende" Sondermüll-Stollen geht:

    de.wikipedia.org/wiki/Endlager , de.wikipedia.org/wiki/Müllverbrennung , ww.focus.de/politik/deutschland/sondermuell-ab-ins-bergwerkaid152486.html , ww.badische-zeitung.de/elsass-x2x/wohin-mit-dem-hochgiftiger-sondermuell-aus-wittelsheim--36297444.html , ww.spiegel.de/spiegel/print/d-13489952.html , ww.toxcenter.de/artikel/Herfa-Neurode-groesste-Sondermuelldeponie-der-Welt.php und viele mehr. Schaut einfach mal im Netz unter "Sondermüll Bergwerk" oder so :-)

    Atommüll: In einem deutschen KKW ergibt sich jährlich etwa 23 t hoch radioaktiver Müll ("abgebrannte" Brennelemente). Die deutsche Industrie produziert jährlich 820 Mio. t CO2 (etwa 1/3 für Strom)und 50000 t chemisch hoch giftigen/krebserregenden Sondermüll, welcher nicht verbrannt werden kann. Dieser Sondermüll wird endgelager in der Untertage-Sondermülldeponie Herfa-Neurode (siehe Inter-Net bei Wiki). Sämtliche Flugasche, Verbrennungs-Stäube der Filteranlagen von Kohle- , Müllverbrennungs- oder Sondermüllverbrennungs-Kraftwerken landet ebenfalls in einem chemischen Endlager, nochmals verbrennen ist nicht sinnvoll. In Herfa-Neurode haben sich so schon 700 000 t hoch krebserregendes-giftiges dioxin- und furanhaltige Filterrückstände angesammelt. (ww.toxcenter.de/artikel/Herfa-Neurode-groesste-Sondermuelldeponie-der-Welt.php). Es stehen also 17 mal 23 t (etwa 400t) hoch aktiver Nuklear-“Müll“ den etwa 50 000 t hoch chemisch giftigen Abfällen der Chemie- und Verbrennungs-Technik gegenüber. Die 820 Mio. t CO2 die quer über den Planeten verschmiert werden seien auch erwähnt.

    Abgebrannte Brennelemente sind nach 10^7 Jahren auf ein radioaktives Niveau von natürlichem Uranerz (Pechblende) abgeklungen. Der nukleare Abfall aus aktuellen Wiederaufbereitungsanlagen (Sellafield, Le Hage) ist nach 10^4 Jahren auf dem radioaktiven Niveau von Pechblende abgeklungen. Durch das Abtrennen von Uran und Plutonium verbleiben nur noch die hoch radioaktiven Spalt-Produkte und die mittel-radioaktiven Minor-Actinoide (ohne U, Pu). Somit wird der nukleare Müll der KKW um den Faktor 20 reduziert (siehe bei Wiki nach „Wiederaufarbeitung“). Wendet man das auf die 17 KKW der BRD an, fallen nicht mehr 400t Atom-Müll pro Jahr an, sondern nur noch 20t pro Jahr (hoch radioaktiver Abfall jetzt aber nur noch die Spalt-Produkte + Minor-Actinoide). Weiter verringert das Abtrennen (Wiederaufarbeiten) die Lagerzeit des Abfalls um den Faktor 1000. Bei einer alternativen Reaktortechnik (Flüssigsalz-Reaktor, homogene Fluid-Reaktoren) (Energyfromthorium.com) würden nur noch die Spalt-Produkte als Abfall anfallen. Der nukleare Müll solcher alternativen Reaktor-Typen ist bereits nach etwa 500 Jahren auf das radioaktive Niveau von Pechblende abgeklungen. Das ist möglich, da alle Transurane (Minor-Actinoide) im Reaktor verbleiben und dort vom epithermischen Neutron-Fluss gespalten werden. Somit nutzt man die Minor-Actinoide wie das Uran-235 oder das Plutonium-239. Siehe hierzu mal Netz unter "Energyfromthorium.com". Bei den chemischen Giftstoffen, wie den hoch krebserregenden Dioxinen, Furanen,... der Verbrennungs-Technik ist nicht mit einer Zersetzung zu rechnen. Chemikalien zerfallen leider nicht wie radioaktive Stoffe. Somit verbleiben diese hoch gefährlichen Abfälle für immer.

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    Antwort von Luegendetektor Luegendetektor

    Wieso sollen die Lagerstellen wechseln? Bitte Belege beifügen. Mit Schacht Konrad haben wir für 95% ein genehmigtes Endlager. Es wird derzeit gerade umgebaut (war eine alte Erzgrube) und ist erst in gut 5 Jahren fertig. Die Endlagersuche für HAW geht zu Glück jetzt weiter und wir haben mit unverritzten Salzstöcken wie in Gorleben die idealen Enlager Voraussetzungen. Diese Salzstöcke sind seit > 50 Mio. Jahre stabil und sie werden auch noch ein paar Mio. Jahhre stabil sein. Aber schon nach wenigen tausend Jahren hat der Müll ein Großteil seines Strahlungspotentials verloren.

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    Antwort von Engelsstaub Engelsstaub

    um die terroristen zu verwirren

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    Antwort von Bille2000 Bille2000

    Wegen den Demonstranten.

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    Antwort von Terezza Terezza

    das werden sie nicht. sie werden von den akws in die zwischenlager gebracht. ein endlager gibt es nicht, weil niemand weiß, wie man diesen dreck für die nächsten paar millionen jahre sicher unterbringen kann.

    Kommentar von zhip4 zhip4

    dauert hochstralender atommüll nicht nur 200tausend jahre bis er keine gefahr mehr darstellt?

    Kommentar von Luegendetektor LuegendetektorLuegendetektor

    Wir haben mit Schacht Konrad ein Endlager für 95% unseres Mülls. Das ist aber erst in gut 5 Jahren fertig. Aber der Atommüll hat Zeit.

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    Antwort von h567b123 h567b123

    Weil die Lagerplätze zu unsicher werden. (Einsturzgefahr, Grundwassereinbruch,...)

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