Frage von MarshallDteach1, 48

Atomkraft Nutzen oder Schaden?

Hallo, Ich bin jz in der 10 Klasse und halt meine Fük Prüfung über das Thema -Atomkraft Nutzen oder Schaden?- Das Thema muss über die Naturwissenschaftlichen und Wirtschaftlichen Aspekte verfügen. Könnt ihr mir bitte Typs geben welche Unterpunkte ich behandeln kann?

Vielen Dank schon im Voraus 😌

Antwort
von Cookiiie02, 38

Hey :) vielleicht folgende unterpunkte:

-wie beeinflusst Atomkraft die Umwelt oder wie wird ihr geschadet
-Risiken eines Atomkraftwerk Unfalls
-nutzen von Atomkraft (wie brauchbar und wichtig sind sie?)
-wie teuer es ist sie anzutreiben (jährlich vielleicht)

Hoffentlich hilft dir das ;)

Antwort
von nmd592, 35

Wenn es sowohl naturwissenschaftliche Aspekte als auch wirtschaftliche Aspekte beinhalten soll, könntest du ja vllt die Reaktion erklären, die in den Reaktoren stadtfindet. Dann hast du schonmal was naturwissenschaftliches.

Um beim wirtschaftlichen Teil suchst du dir dann einfach Vorteile von Atomkraft und die Nachteile. Kannst ja dann z.B. die Katastrophe in Fukushima als Schadens-Beispiel nehmen.

Wie lange muss der Vortrag den sein?

Antwort
von ocin1, 14
Vorteile der Kernenergie

Eines der wichtigsten Vorteile der Kernenergie ist die höchste
Energie-Dichte, welche dem Menschen gegenwärtig zugänglich ist. Man
darf nicht vergessen, je höher die Energie- und Leistungs-Dichte
einer Maschine ist, desto geringer ist der Material- und
Flächen-Aufwand, um z.B. Strom zu erzeugen.

1-gegenwärtig höchste technisch mögliche Energiedichte
de.wikipedia.org/wiki/Energiedichte

Bsp.: Blei-Akku = 0,11 MJ/kg;Schwungrad-Speicher = 0,18 MJ/kg;
Lithium-Akku = 0,9 MJ/kg;Braun-Kohle = 20 – 28 MJ/kg; Stein-Kohle =
30 MJ/kg; Benzin = 43MJ/kg; Wasserstoff = 142 MJ/kg;
Radioisotopengenerator = 5 000MJ/kg; Abbrand KKW = 3 801 000
MJ/kg; ...

Diese vergleichbar sehr hohe Energie-Dichte macht weiter eine
wirkliche Raumfahrt erst möglich.Mit chemischen Antrieben allein,ist
wohl bei Mond schluss (en.wikipedia.org/wiki/Nuclear thermal
rocket ,de.wikipedia.org/wiki/Radioisotopengenerator
)

Wegen der hohen Energiedichte des Brennstoff Uran hat die
Kernenergie die geringste Menge an endzulagernden Abfall pro
generierte Elektrizitätsmenge (Strom), im Vergleich zur Kohle-,
Wind- oder Sonnen-Kraft.

Die Endlagerung wird nicht nur durch die Kernenergie verursacht.
Jede Energietechnik benötigt für unsere Umweltschutzgesetze die
Endlagerung, ob nun chemisch oder nuklear. Aus diesem Grund sind in
der BRD auch 16 chemische Endlager, von denen 6 in alten
Salzbergwerken untergebracht sind, wie die nuklearen Endlager
Morsleben und Asse.

2- höchster gegenwärtig technisch erreichbare Erntefaktor
(ww.science-skeptical.de/energieerzeugung/die-energiewende-und-der-energetische-erntefaktor/0010717/,
de.wikipedia.org/wiki/Erntefaktor)

Bsp.: Photovoltaik = 3,0 – 5,4;Windkraft an Küsten = 16 – 51;
Wasser-Kraft = 50; Gaskraft GuDBioGas = 3,5 ; Gaskraft GuD Erdgas =
28; Stein-Kohle in Untertageohne Transport = 29; Braun-Kohle mit
Tagebau = 31;Druckwasser-Reaktor mit 85% Zentrifugenanreichung =
80,Druckwasser-Reaktor mit 100% Zentrifugenanreicherung = 120
,...

3- gegenwärtig geringster Schadstoffausstoß
(/de.wikipedia.org/wiki/Stromerzeugung#Erzeugungskosten)

4- gegenwärtig geringste Anzahlvon Toten pro erzeugter
Strommenge (de.wikipedia.org/wiki/Stromerzeugung#Auswirkungen auf die
Gesundheit)

Unfall-Tote der Öffentlichkeit proTWh: Braun-Kohle, Stein-Kohle,
Erdgas = 0,020; Erdöl = 0,030;Kernenergie = 0,003

Unfall-Tote in der Belegschaft pro Twh: Braun-Kohle, Stein-Kohle =
0,100; Erdgas = 0,001; Kernenergie =0,019

Natürlich ist auch die Kernenergienicht 100% sicher, wie man an
den KKW-Unfällen von Tschernobyl oder von Fukushima-Daiichi gesehen
hat. Jedoch ist bei besser gebauten KKW nicht mit hohen Opferzahlen
zu rechen, wie der 3'fache GAU des KKW Fukushima-Daiichi 2011 gezeigt
hat (Strahlentote NULL, im Gegensatz zum KKW-Unfall
Tschernobyl).

Weiter schau doch mal unter

100-gute-antworten.de/ Wie sieht das bei gegenwärtig politisch akzeptierten Techniken aus?
Kommentar von ocin1 ,
Probleme der Wasserkraft:

Staudamm-Katastrophen ab 400 Toten:Frankreich 2.12.1959
(bis zu 429 Tote), Brasilien 25.3.1960 (etwa 1000 Tote) , China
18.5.1960 (etwa 1000 Tote), Indien 12.7.1961 (etwa 1000 bis 2000
Tote), Indien 29.9.1964 (1000 Tote), Italien 9.10.1963 (etwa 2000
Tote), Indien 29.10.1964 (etwa 1000 Tote), Bulgarien 1.5.1966 (bis zu
488 Tote), China 8.8.1975 (um 220 000 Tote),Indien 11.8.1979 (etwa
2000 bis 2500 Tote), Philippinen 1991 (3500 Tote), China 27.8.1993
(etwa 240 bis 1200 Tote). Siehe bei de.wikipedia.org
nach„Liste von Stauanlagenunfällen“

Auch auf dem Hoheitsgebiet der BRD gab es
Staudamm-Katastrophen:17. Mai 1943 starben 1.200 bis 1.600 umgehend beim Bruch der Möhne-Staumauer und etwa 800 Tote durch Bruch der Edersee-Talsperre.Beides ausgelöst durch einen Bombenangriff. Hier gibt es also auch ein Risiko bezüglich Terroranschlägen. Allein in Europa haben sich seit 1950 16 Staudamm-Katastrophen ereignet.

Welche private Versicherung soll solche Katastrophen ausgleichen
können? Also auch gegenwärtig politisch in der BRD
bevorzugteTechniken haben ein sehr hohes Schadenspotential.

Ich bin kein Gegner dieser Technik, jedoch bin ich auch nicht
politisch verblendet, dass ich Tote durch Ertrinken und Seuchen
besser finde als Tote durch Strahlung.

Würde ein Bundes-Deutscher nun den Ausstieg aus der Staudamm-Technik verlangen, NEIN natürlich nicht. Würde nun ein Bundes-Deutscher die Staudamm-Technik für

unbeherrschbar

halten, NEIN natürlich nicht! Weiter bedenke man, dass zum Puffern des unstetigen Wind-/Solar-Stromes Stauseen z.B. in Norwegen oder Schweden verwendet werden sollen. Von der hoch gefährlichen Idee, alte Kohle-Stollen zu unterirdischen Pumpspeicherkraftwerken zu machen, und somit die Stollen täglich zu fluten und wieder leer zu pumpen, ganz zuschweigen. Es macht sich langsam die technische Realität in den Köpfen breit, wie ein Kater nach einem berauschten Fest.

6 chemische Endlager in der BRD sind in alten Salzbergwerken
eingerichtet, wie die ASSE

Man bedenke, dass es in der BRD 16 chemische Endlager (in der
politischen Dialektik: "4 Untertagedeponien" 12 „Versatzbergwerke“) gibt, die schon seit langem betrieben werden. Interessanter Weise sind 6 chemischen Endlager in Salzgesteinen, wie auch das nukleare "Endlager" Morsleben und die ASSE.

1. Herfa Neurode /Hesen (altes Kalisalz-Bergwerk)

2.Heilbronn

/ Baden-Württenberg (altes Salzbergwerk)

3. Zielitz

/Sachsen-Anhalt (altes Kalisalz-Bergwerk)

4. Borht-Niederreihn

/ Nordreihn-Westfalen (altes Salzbergwerk)

5. Riedel

/Niedersachsen (altes Salzbergwerk)

6. Sondershausen

/Thüringen (altes Kalisalz-Bergwerk)

Es stellt sich nun die objektive Frage,wenn die Endlagerung in Salz "ganz klar gefährlich sei",so wie es von unseren Medien und unserer Politik am Beispiel der ASSE gerne verdeutlicht wird, warum gibt es dann über die 6 chemischen Endlager, welche auch in Salzgestein liegen, keine vergleichbare Medienpräsenz

Hier kann es eigentlich nur 3 logische Antworten geben:

1- Die Probleme der ASSE werden aus politischen Gründen maßlos übertrieben und restlos einseitig behandelt.

2- Über die Probleme der 6 chemischen Endlager wird mit Absicht
nicht in Medien und Politik berichtet. Die Endlagerung wäre dann
keine Besonderheit der Kernenergie, was sie ja auch nicht ist. Das
bedeutet aber, dass die Deutschen seit Jahren von den Medien und der Politik belogen werden.

3- Die Probleme der ASSE sind auf die ASSE selbst begrenzt und
stellen somit das Endlagerkonzept in Salzgestein nicht in Frage. Die
6 chemischen Endlager in Salzgestein sind ein praktischer Beleg für
die gut Umsetzbarkeit.

Das größte chem. Endlager weltweit (Fläche Münchens inklusive
Autobahnring) in Herfa Neurode wurde vom damaligen hessischen
Umweltminister Joschka Fischer 1986 genehmigt und als "Juwel"
bezeichnet [ww.spiegel.de/spiegel/print/d-13520557.html].
Also, wer "GRÜN" wählt, wählt chemische Endlager (die
zweifellos notwendig sind).

Resümee: Jede Energietechnik verursacht endzulagernde Abfälle!
Die Frage sollte besser nach der Technik lauten, welche die geringste Müllmenge pro generierte kWh Strom erzeugt.

Quellen:

de.wikipedia.org/wiki/Endlager
,de.wikipedia.org/wiki/Müllverbrennung,
ww.sueddeutsche.de/wissen/untertagedeponie-herfa-neurode-das-giftgrab-1.910158,
ww1.wdr.de/fernsehen/quarks/sendungen/sbmuelldiegiftigstenortedeutschlands102.html,
ww.focus.de/politik/deutschland/sondermuell-ab-ins-bergwerk_aid_152486.html,ww.badische-zeitung.de/elsass-x2x/wohin-mit-dem-hochgiftiger-sondermuell-aus-wittelsheim--36297444.html,
ww.spiegel.de/spiegel/print/d-13489952.html
,toxcenter.org/artikel/Herfa-Neurode-groesste-Sondermuelldeponie-der-Welt.php,

Antwort
von martin0815100, 25

ich würde vor allem Vorteile und Nachteile auflisten und gewöhnlichen Kraftwerken gegenüberstellen.

Problematisch ist, dass Kernkraftwerke zwar prinzipiell günstiger Strom erzeugen aber die Folgekosten (Endlager usw) meist nicht mit einberechnet werden. Bei konventionellen Kraftwerken (Kohle usw) ist der Treibhauseffekt sehr problematisch zudem geht der Rohstoff aus.

Wind, Sonne usw bringt zu wenig Energie und gerade Sonne geht nciht überall und "kostet" extrem viel Fläche.

Dann gibt es noch die Akzeptanz in der Bevölkerung, ein neues AKW bekommt man nicht mehr akzeptiert und genehmigt seit Fukushima.

Problematisch aber wieder, dass wir halt Strom aus Frankreich importieren die wiederum massiv AKWs einsetzen. Wenn wir den Strom nicht produzieren können nutzen wir halt "fremde" AKWs, das macht es nicht besser usw.

Ein sehr komplexes Thema in das man vor allem Struktur bringen muss. Ich würde mir erstmal in Wikipedia die wichtigen Apsekte sammeln und dann mal eine Gliederung erstellen. Mein Text ist eher eine Art Brainstorming was man alles berücksichtigen sollte.

Kommentar von Lucky8Bastard ,

Nicht zu vergessen die Unmengen an radioaktivem Abfall die bei der Produktion von Windkraftanlagen anfallen (leider kein Scherz):

http://www.achgut.com/artikel/greenpeace_uebernehmen_sie_windraeder_produzieren_...

Antwort
von Ikonos, 27

Als Beitragsgrundlage:

Greenpeace: Folgen des Super-GAU von Fukushima für die Umwelt dauern Hunderte Jahre

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Greenpeace-Folgen-des-Super-GAU-von-Fukus...

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