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Atlaskorrektur nach Dorn-Methode

Frage von VODKABULL VODKABULL

Hallo Leute. Habe mir vor 6 Tagen mitteld Dorn-Mehtode meinen Atlas Korrigieren lassen. Hat jemand damit Erfahrung, wann Besserungen bemerkbar sind? Ist das bei jedem unterschiedlich? Und ist das sicher, dass es besser wird? Hatte mit vielen Beschwerden zu kämpfen: Benommenheit, Antriebslos, Müde, Lichtempfindlichkeit,...

Danke für eure Antworten.

Gruß!

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Antworten (2)

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    Antwort von panschabi panschabi

    Der Atlas ist mit der Dorn-Therapie in der Regel nicht zu richten. In Einzelfällen kann er sich durch die entspannten Muskeln nach der Therapie von selbst lösen, dann müsste aber sofort eine Besserung eintreten. An den Atlas kommt man nur mit gezielter Chiropraktik, ich würde mir hier einen guten amerikanischen Chiropraktiker suchen, der sich darauf spezialisiert hat, auf keinen Fall einen " einen Wald & Wiesenorthopäden ". Zu der Antwort vorher kann ich nur mit dem Kopf schütteln, dies ist eine immer wieder gleich abkopierte Standardantwort von einem Dorn-Hasser. Genauso unseriös wie diejenigen die mit Dorn alles heilen können. Die Dorn Therapie wirkt in vielen Fällen erstaunlich gut, ist aber keine Wundertherapie. EIne gute objektive Beschreibung finden Sie unter http://www.terra-medica.de/arbeitskreis-dorn-t.html

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    Antwort von Auskunft Auskunft

    Hier eine kompetente Information zu dieser Methode:

    ""Immer wieder werden wir von Patienten gefragt, ob zu unserem Leistungsangebot auch die sog. “Dorn-Methode” gehört.Früher haben wir noch laut gelacht, wenn derlei Anliegen an uns herangetragen wurden. Inzwischen sind wir es jedoch leid, immer wieder erklären zu müssen, warum wir diese Methode nicht anwenden bzw. deren Anwendung sogar strikt ablehnen.

    Bei der Dorn-Methode (Den Begriff “Therapie” möchte ich in diesem Zusammenhang bewußt vermeiden) handelt es sich um eine Behandlungsmethode, die auf den Sägewerks-Besitzer Dieter Dorn aus dem Allgäu zurückgeführt wird.

    Die Dorn-Methode wird von ihren Anwendern auch gern als besonders “sanfte Wirbelsäulen-Therapie nach Dorn” bezeichnet.Zumindest im Vergleich zu so mancher Hau-Ruck-Einrenkerei kann man diesen Standpunkt durchaus vertreten, bei näherer Betrachtung erscheint dies zumindest dennoch zweifelhaft.

    So traktieren etwa viele Anwender der Dorn-Methode die Wirbelsäule ihrer Patienten unter Zuhilfenahme von Holzwerkzeugen, wenn sie mit der Kraft ihrer Hände allein nichts ausrichten können.

    Da es sich hier um eine Methode ohne rationalen Hintergrund handelt, deren Wirksamkeit bis heute noch in keiner klinischen Studie belegt wurde, kann sie natürlich nicht ärztlich verordnet und zu Lasten einer Krankenkasse durchgeführt werden.

    Für die Anwender der Dorn-Methode ist dies jedoch eher ein Vorteil, da sie hierdurch nicht der engen Begrenzung ihrer Behandlungshonorare durch das rigide System der gesetzlichen Krankenkassen unterworfen sind.

    Dies erklärt auch den Umstand, dass die Honorarforderungen der Dorn-Anwender regelmäßig ein Mehrfaches dessen ausmachen, was Angehörige staatlich anerkannter Heil- und Heilhilfsberufe für ihre Leistungen in Rechnung stellen.

    Im Gegensatz zur mehrjährigen Ausbildung innerhalb eines der anerkannten medizinischen Berufsbilder kann die Dorn-Methode in eintägigen Seminaren von jedermann erlernt werden, ohne dass hierzu irgendwelche medizinischen Kenntnisse vorausgesetzt werden.

    Selbst die Dozenten der Dorn-Methode sind regelmäßig medizinische Laien, die bestenfalls über einen Heilpraktikerschein verfügen.

    Garniert mit einigen aus dem Zusammenhang herausgerissenen “Leihgaben” aus der traditionellen chinesischen Medizin wird die Dorn-Methode inzwischen auch in zwei- oder mehrtägigen Kursen unterrichtet.Essenzen anderer Konzepte sollen hier dem inhaltsarmen Konzept der Dorn-Methode zu einem profunderen Erscheinungsbild verhelfen.

    Um Ihnen ungefähr einen Vergleich zwischen der Dorn-Methode und einem international anerkannten Konzept der Physiotherapie bieten zu können, sollten Sie wissen, dass beispielsweise zur Erlangung der Befähigung zur Ausübung der Manuellen Therapie eine Fortbildung mit einem Umfang von 260 bis 350 Stunden (je nach Ausbildungsinstitution) und das Bestehen einer mehrteiligen Prüfung erforderlich ist.

    Diese Ausbildung steht nur denjenigen Personen offen, die zuvor ihr Staatsexamen als Physiotherapeut nach mehrjähriger Ausbildung erfolgreich bestanden haben.

    Selbstverständlich haben auch die Dorn-Anwender ihre Behandlungserfolge, die sie in diversen Internet-Foren (z.B. unter www.physio.de) tapfer mit dem Slogan “Wer heilt, hat Recht!” in Ermangelung sachlicher Argumente verteidigen.

    Ihre Erfolge kann diesen Dorn-Anwendern auch niemand absprechen, denn die Erfolgsquote der Dorn-Methode liegt in etwa so hoch, wie bei jedem anderen Placebo auch.

    Bedenklich wird es aber vor allem für jene Patienten, die unter komplexen Störungen der Wirbelsäule leiden, von deren spezifischer Problematik Dorn-Anwender in aller Regel nicht den Funken einer Ahnung haben.

    Mag die Dorn-Methode bei rein psycho-somatisch bedingten Gesundheitsstörungen zumindest bei leichtgläubigen Patienten Wirkung zeigen, birgt ihre Anwendung bei vielen echten Funktionsstörungen der Wirbelsäule ein nicht abschätzbares Gefahrenpotential und erfüllt bestenfalls zumindest den Tatbestand der unterlassenen Hilfeleistung auf Seiten der Therapeuten, die es eigentlich besser wissen müßten."

    (ausführlich unter: ...mtk-physio.de/Info-Box/Dorn-Therapie/Dorn-Info/dorn-info.html)

     

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