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Atheistische Mystik???

Frage von Gronkor Gronkor

Moin!

Ich bin auf der Suche nach Materialien zu einer atheistischen Mystik oder etwas Vergleichbarem. Dankbar wäre ich über Buchempfehlungen und Links zu Texten oder Videos zum Thema. Auch Erörterungen zu der Frage, inwieweit eine Atheistische Mystik überhaupt möglich ist oder Begründungen, wieso es diese nicht geben kann oder einschlägige eigene Erfahrungen sind willkommen.

Das Quellenmaterial scheint hier sehr dünn gesät zu sein. Bisher ist mir ein einziges Buch in die Hände gefallen, das sich mit dem Thema beschäftigt. Und zwar von André Comte-Sponville "Woran glaubt ein Atheist? Spiritualität ohne Gott" (ISBN 3-257-06658-9). Das beinhaltet schon mal im Prinzip das, wonach ich suche. Allerdings bezieht sich Comte-Sponvilles Mystik auf etwas, was er als "das Absolute" bezeichnet und erscheint mir demzufolge nicht im Strengen Sinne als atheistisch.

Gebraucht wird das Ganze für ein Projekt von mir, das unter dem Arbeitstitel "Theologie des Theistisch-Atheistischen Dialogs", bzw. ganz hoch gestochen "Versuch einer Synthese zwischen Theismus und Atheismus" laufen soll. Daraus wird hoffentlich mindestens ein Referat für einen Diskussionszirkel.

Ach ja: Unter Mystik verstehe ich jede Erfahrung mit einer tieferen (oder höheren) Qualität des Seins, also etwa Alleinheitserfahrungen, Perspektiven auf eine "höhere Realität" oder die "wahre Natur der Existenz".

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Antworten (17)

  • 10
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von holodeck holodeck

    Auf Basis dieser Definition von Wiki 

    "Der Ausdruck Mystik (von griechisch μυστικός mystikós „geheimnisvoll“) bezeichnet Berichte und Aussagen über die Erfahrung einer göttlichen oder absoluten Wirklichkeit sowie die Bemühungen um eine solche Erfahrung." 

    lautet die Antwort unter Betonung der Erfahrung einer "absoluten Wirklichkeit": klar gibt es so etwas, wie eine atheistische Mystik. Oder eben auch nicht. Die Erfahrung des Absoluten ist die Erfahrung des Absoluten. Alles andere: Konzept.  

    Diese Erfahrung machen selbstverständlich auch Atheisten. Sogar weitaus häufiger, als man so annehmen mag. Und zwar deshalb, weil diese Erfahrung eine vollkommen "natürliche" ist, die weder ein religiöses Bekenntnis voraussetzt, noch ein Bemühen um diese Erfahrung. Es ist, als würde die gesamte Wahrnehmung der Existenz plötzlich auf eine vollkommen übergeordnete Ebene gehoben. Ein religiöses Bekenntnis kann sogar recht hinderlich sein. Liest man Mystiker, denen man eine "echte" Erfahrung unterstellen darf (zu unterscheiden von einer selbsterfüllten Prophezeiung) so ist zwischen den Zeilen sehr deutlich herauszulesen: Gott bzw. die Religion ist nur eine "Krücke" für den menschlichen Verstand. Die tatsächliche Erfahrung des Absoluten liegt jenseits davon.     .  

    Überdies: die gesamte aktuelle Neo Advaita Szene (Tony Parsons, Ramesh Balsekar, Eckhart Tolle usw.) redet von nichts anderem. Und davon, wie hinderlich all unsere Verstandes Konstrukte und Bemühungen sind (bzw. sein können) ;-)) 

    Sehr schön beispielsweise Buch "Bekenntnisse eines erleuchteten Kettenrauchers" von Stephen Jourdain. Bei ihm machte es Klick, als er über den Satz "Ich denke, also bin ich" nachdachte. Die Erfahrung des Absoluten nannte er wechselweise entweder "unendlicher Wert", manchmal auch Gott. Begründung: ihm als Atheisten sei das Wort Gott zu verbraucht und eigentlich auch unzutreffend.  

    Ich denke, eine Synthese ist recht überflüssig. Es geht eher darum, alle beschränkenden Konzepte fallen zu lassen, als noch eines oben drauf zu packen ;-))

    Kommentar von holodeck holodeckholodeck

    Nachtrag 1 

    Das Buch von Jourdain heißt "Einsichten eines erleuchteten Kettenrauchers" 

    Nachtrag 2 

    Franklin Merrell-Wollff, ein amerikanischer Mathematiker und Philosoph, berichtet über seine mystische Schau auf dem Pfad der Advaita. Lesenswert! 

    http://kuerzer.de/QWFVBqL4i 

    Kommentar von holodeck holodeckholodeck

    Nachtrag 3 

    Ebenfalls sehr interessant im Zusammenhang mit Deinem Projekt das Buch von Roger Godel mit dem Titel "Essais sur l'expérience libératice". 

    http://kuerzer.de/SH3RDxtoG

  • 6
    RatgeberHelden Antwort von berkersheim berkersheim

    Mir sind drei Philosophen bekannt, die zum Thema interessant sein könnten:

    1) Karl Popper und seine drei-Welten-Theorie

    2) Michael Schmidt-Salomon: Den würde ich mal über seine Homepage anfragen.

    3) Thomas Metzinger, Philosoph an der Uni Mainz. Auch ihn würde ich mal direkt anfragen.

    Viel Erfolg.

  • 5
    Antwort von BlackDracula BlackDracula

    atheismus an sich sagt überhaupt nichts über mystik aus - nur das von der abwesenheit eines gottes ausgegangen wird.

     

    du meinst wohl eher naturalismus, also die abwesenheit von allem übernatürlichem. dort liegt die mystik vorallem in der begeisterung und faszination für die welt und wie dies durch einfache und logische naturgesetze zu stande kommt. z.b. das jedes deiner atome des kröpers  milliarden von jahren alt ist, aber stochastisch gesehen nicht bei deiner geburt anwesend war. Jeder unserer Atemzüge enthält 5 Milliarden Moleküle, die Goethe zu seiner Lebzeit geatmet hat. Und 6 Moleküle seines letzten Atemzugs. und natürlich allein das verständnis dafür wie alle arten durch die evolution enstanden sind.

    Kommentar von Gronkor GronkorGronkor

    Das ist schon mal eine gute Richtung. Ich hätte es nur gerne ausführlicher ausformuliert (und über diese Einzelphänomene hinausweisend) - womöglich noch mit einer entsprechenden Metapher auf die Realität.

    Und als Praxis der Bezugnahme auf dieses "Wunder der Existenz" steht ja dann auch "nur" die Naturwissenschaft zur Verfügung. Gibt es da nichts alltagstauglicheres?

    Kommentar von BlackDracula BlackDraculaBlackDracula

    eben nicht. für einen naturalisten kann mystik ja nur in der naturwissenschaft (+philosophie&geisteswissenschaft) bestehen.

     

    mMn verdeutlichen die videos hier das noch ganz gut:

    http://www.youtube.com/watch?v=vioZf4TjoUI

    Kommentar von BlackDracula BlackDraculaBlackDracula
    Kommentar von Gronkor GronkorGronkor

    Nur in der Naturwissenschaft?

    Warum nicht in der gänzlich unwissenschaftlichen Betrachtung der Natur, im Erlebnis der Natur?

    (schöne Videos übrigens)

    Und: ist "die Natur" dann nicht schon so etwas wie "das Absolute"? (bei den Zitaten in den Videos scheint es mir zumindest so)

    Kommentar von BlackDracula BlackDraculaBlackDracula

    natürlich kann der mensch auch einfach so in die natur gehen und seinen gefühlen freien lauf lassen, empathisch die welt wahrnehmen und z.b. einfach nur über tiere oderähnliches staunen. obwohl der mensch als subjektives wesen quasi keine andere wahl hat, ist dies doch nicht ganz im sinne des naturalismus. schließlich ist ein atheist/naturalist/wissenschaftler sich bewusst, das diese gefühle rein biologisch sind und evolutionäre grundlagen haben. außerdem geht das auch schon ein bischen in richtung des pantheismus. ein stauen und wundern über die natur ist aber essentieller bestandteil der naturwissenschaftlichen forschung.

     

    was meinst du mit absolut?

    Kommentar von Gronkor GronkorGronkor

    Das Absolute meine ich im Gegensatz zu all dem Relativen, was wir mit unseren Sinnen wahrnehmen. Etwa wie Platons Ideenwelt, von der (bei Platon) unsere Realität ja auch nur ein Abglanz ist.

    Wenn ich Dich beim Wort nehme, kann ich Dich jetzt so verstehen, dass in dieser "atheistischen Mystik" eben die Natur als das Absolute gesetzt wird, dem die Versenkung, die sich in einer religiösen Mystik auf Gott bezieht, zuteil wird. Die Natur ist dann für den Ungläubigen das, was für den Gläubigen Gott ist.

    Kommentar von BlackDracula BlackDraculaBlackDracula

    nein das wäre pantheismus. ein naturalist staunt über die natur, glorifiziert sie aber nicht. ein biologe weiß über die grausamkeit und gnadelosigkeit der natur, kann sich aber trotzdem über ihre mechanismen freuen.

    Kommentar von Charlyweisswas CharlyweisswasCharlyweisswas

    Gronkor, die Natur als atheistische Mystik zu verstehen mag für Naturalisten gelten. Und Naturalisten sind per Definition Atheisten, allerdings dürfte nicht jeder Atheist auch Naturalist sein, denn Atheismus ist lediglich die Ablehnung der Existenz von Göttern.

    Eine Atheisten gemeinsame Mystik gibt es meiner Meinung nach nicht.

    Kommentar von Indigo IndigoIndigo

    Das anfügen eines Gottes ist für mich immer schwer einzuordnen. Was für einen Gott meinst du denn überhaupt ? Einen selbst gebastelten Fantasiegott ? Einen Schöpfergott wie aus der katholischen Kirche ?

    Um sich heute in der aufgeklärten Welt noch mit einem Gott umgeben zu wollen, setzt sehr viel Ignoranz voraus.

    Jetzt müsstest du nur noch erklären was du unter Mystik verstehst.

    Ich weiss sicherlich nicht alles, aber was für mich auf den ersten Blick unerklärlich ist, werde ich sicherlich nicht einfach als Mystik abtun.

    Das die unterschiedlichen Religionen, die sich zum Teil erheblich widersprechen nicht alle Recht haben können, ist offensichtlich. Wahrscheinlich sind aber alle Religionen völlig falsch.

    Warum sollte also ein Atheist sich mit Mystik befassen ? Mystik die nur dazu dient, aufhören zu denken, wenn etwas passiert, was man sich nicht sofort erklären kann.

  • 4
    Antwort von Reling Reling

    Was du suchst, gibt es nicht.

    Mystik ist Bestandteil der Hochreligionen und ist "religiöses Verhalten, das die Einheit zum Göttlichen sucht".

    Ergo ist eine "atheistische Mystik" nicht möglich.

    Die diversen, auch von dir hier genannten DInge, halte ich für den zum Scheitern verurteilten Versuch, auf beiden Seiten einer Tür gleichzeitg stehen zu wollen. Es geht nicht.

    Es gibt keinen Gott, es gibt keine wie auch immer geartete Transzendenz und es gibt keine übernatürlichen Erlebnisse - dies sind die fundamentalen atheistischen Einstellungen. Mystik findet dort keinen Platz.

     

     

     

    Kommentar von Gronkor GronkorGronkor

    Das ist mal 'ne klare Ansage!

    Allerdings kann ich es mir nur schwerlich vorstellen, wie ein menschliches Leben so gänzlich ohne Transzendenz und mystisches Erleben auskommen kann. Man gerät doch unweigerlich bisweilen ins Staunen über die Komplexität der Realität oder auch nur die eines einzigen Organismus' oder Sachverhalts.

    Und dieses Staunen verweist immer auf etwas jenseits unserer unmittelbaren Wahrnehmung ...

    Kommentar von Gronkor GronkorGronkor

    Ja, mehr noch: etwas jenseits des uns Zugänglichen.

    Kommentar von BlackDracula BlackDraculaBlackDracula

    wenn man aber von der existenz etwas so unzugänglichen und unnatürlichen ausgehen würde, wäre es nicht mehr atheistisch/naturalistisch

    Kommentar von Charlyweisswas CharlyweisswasCharlyweisswas

    Gronkor, den Schluss vom Staunen auf etwas Jenseitiges kann ich nicht mitgehen. Wieso sollte man nicht von etwas fasziniert sein können, ohne gleich einen übernatürlichen Hintergrund anzunehmen? Dazu fällt mir Douglas Adams Zitat ein:

    "Isn't it enough to see that a garden is beautiful without having to believe that there are fairies at the bottom of it too?"

    Kommentar von Gronkor GronkorGronkor

    "Jenseitig" heißt doch nicht gleich "übernatürlich".

    M.E. verweist ein Staunen immer auf etwas, das die Wahrnehmung (und das Wissen) transzendiert.

    Und mir ist im Zusammenhang mit dieser Diskussion immer weniger klar, was das Staunen über eine letzten Endes unbegreifliche Natur vom Staunen über die Werke eines postulierten unbegreiflichen Gottes unterscheidet.

    Denn dass die Natur vollständig begreifbar ist und wir irgendwann alles über sie wissen werden, halte ich für einen Aberglauben.

    Kommentar von Charlyweisswas CharlyweisswasCharlyweisswas

    1) Bzgl. Staunen: wir reden hier über den christlichen Gott nehme ich an. Also ein allmächtiges, allgegenwärtiges, allwissendes, unsichtbares Wesen, das Gebete erhört und seinen Sohn durch eine Jungfrauengeburt auf die Welt gesendet hat.

    Inwiefern möchtest Du dies mit dem Staunen über die Schönheit der Natur gleichsetzen?

     

    2) Und dass die Wissenschaft ohne ein Gottespostulat auskommt ist ja noch vergleichsweise neu. Gott verschwindet in immer kleinere Lücken. Früher waren es Wetter, Blitz, Donner, Gestirne, Erschaffung des Menschen etc. Heute hat Gott nur noch in sehr wenigen Phänomenen Platz, so versteckt er sich noch hinter dem Urknall. Aber selbstverständlich ist der Glaube auf dem Rückzug, in dem Maße, wie das Wissen zunimmt.

    Und wer kann abschätzen, was wir in 100 Jahren alles erforscht haben werden?

    Meine Überzeugung dazu: in 100 Jahren werden unsere Nachfahren auf die heutige Zeit zurückblicken und den Glauben an ein unsichtbares Wesen nur noch belächeln. Sie werden es absurd und nicht-nachvollziehbar finden.

     

    Kommentar von Fantho FanthoFantho

    zu 2)

    a) ...Glaube auf dem Rückzug, in dem Maße, wie das Wissen zunimmt.

    Ich denke, dass der Glaube, im Verhältnis der heutigen Weltbevölkerung gegenüber frühere Weltbevölkerungen, nicht im Rückzug sich befindet, trotz Zunahme des Wissen. Man kann beides verbinden.

    b) in 100 Jahren werden unsere Nachfahren auf die heutige Zeit zurückblicken und den Glauben an ein unsichtbares Wesen nur noch belächeln. Sie werden es absurd und nicht-nachvollziehbar finden.

    Da könntest Du evtl. recht haben. Jedoch, was wird der Preis sein? Eine egoistischere Gesellschaftsform, 'Placebo-Demokratien', Terror-Zunahme, etc. etc.? Vielleicht entsteht auch eine neue Religion, die z.B. das Natürliche mit dem Übernatürlichen verbindet, wer weiß? Und man wird evtl. die alten Religionen belächeln.

    MfG Fantho

    Kommentar von Charlyweisswas CharlyweisswasCharlyweisswas

    Ganz gewiss wird Religionsverlust nicht mit Terror-Zunahme korrelieren. Atheistisch motivierter Terror wäre mir nämlich neu.

    Ebenfalls ist mir nicht bekannt, dass Christen weniger egoistisch sind als Leute, die sich nicht für die Krone der Schöpfung halten.

    Was eine Placebo-Demokratie ist weiss ich leider nicht.

    Kommentar von Fantho FanthoFantho

    Vorweg: Placebo-Demokratie ist eine Wort-Schöpfung von mir; Verzeihung. Es sollte nur zum Ausdruck gebracht werden, dass man uns dann glauben machen lässt, wir lebten in einer Demokratie.

    Ich sprach nicht von Religionsverlust, sondern vom Verust eines Gottesglauben bzw. wie Du es ausdrücktest, dem Belächeln eines Glaubens an ein unsichtbares Wesen. Ich bn fest davon überzeugt, dass der Verlust eines Gottesglauben (der heute noch von der überwältigen Mehrheit gelebt wird) zu einer Zunahme an Verrohung stattfinden wird. Terror geschieht zumeist aus religiösen Gründen, da hast Du im Umkehrschluss schon recht. Dennoch denke ich, dass die Erhöhung an Gewalt(bereitschaft), Gleichgültigkeit den Anderen gegenüber,  des Fokus auf materialistische Werte usw. sich erhöhen werden. Die Atheisten werden in einer Welt ohne Gottesglauben die Ethik und die Moral im Angesicht und unter dem Druck des Kapitalismus, Globalismus, Egoismus, Überlebenskampfes usw. nicht hochhalten können. Aber auch der Fanatismus der sogenannten Gottgläubigen wird zu keinem Friede, Freude, Eierkuchen führen, sondern weiterhin und verstärkter versucht sein, sich gegenseitig dezimieren zu wollen.

    Danke für den Austausch.

    MfG Fantho

    Kommentar von Charlyweisswas CharlyweisswasCharlyweisswas

    Das würde nun unterstellen, dass a) gläubige Menschen moralischer handeln als nicht-Gläubige und b) gläubige Menschen weniger materialistisch, egoistisch etc. sind als nicht-Gläubige. Beides halte ich für recht unplausibel und derartige Empirie ist mir auch nicht bekannt.

    Kommentar von Gronkor GronkorGronkor

    @Charly:

    Zu 1): Das ist mir wesentlich zu platt und bildlich formuliert, gerade wenn es um ein mystisches Gottesverständnis geht. Ich meine das Staunen über eine letzten Endes unbegreifliche und jede bildlche Fassbarkeit weit übersteigende Entität und frage mich, inwieweit das von einem "atheistischen Staunen", das ja auch auf etwas, dass das Verstehen übersteigt, verweist, zu unterscheiden ist.

    zu 2) Die entscheidende Frage, die auf Gott verweist, war schon immer "Warum existiert überhaupt etwas und nicht nichts?", und das ist eine, die keine Naturwissenschaft der Welt jemals wird klären können. Gott ist für mich ein Name für das Wunder der Existenz schlechthin, der sich in allem Existierenden manifestiert und nicht irgendwo fern hinter der Welt thront und von jeder neuen Antwort auf eine Frage zurückgedrängt wird.

    Ein Gottesbegriff, der der heutigen Zeit entspricht, kann natürlich nur einer sein, der auch die Erkenntnisse der modernen Wissenschaften miteinbezieht - und da bietet sich nach meinem Dafürhalten eine Gottesvorstellung (die eigentlich gar keine ist), die sich an der Mystik orientiert, geradezu an.

    Kommentar von Charlyweisswas CharlyweisswasCharlyweisswas

    1) Staunen ist laut Wiki: "ein emotionaler Zustand als Reaktion auf das Erleben von etwas Unerwartetem, das nicht den bekannten Denkmustern/Schemata entspricht." Insofern ist "Staunen" nicht "unbegreiflich", sondern eher "unerwartet".

    Etwas Unfassbares, Unerklärbares und Unbegreifliches habe ich noch nicht erlebt. Selbst als ich den Tod von mir lieben Menschen erlebt habe, war das für mich nicht mystisch in dem Sinne, dass dies unerklärbar gewesen wäre.

    Ich bin Naturalist. Als solcher geht alles im Universum für mich mit rechten Dingen zu. Bisher ist mir in meinem Leben nichts begegnet, was ich als "mystisch" bezeichnen würde. Denn selbst wenn ich etwas nicht verstehe bin ich mir sicher, dass es eine Erklärung dafür gibt, die gänzlich ohne Übernatürlichkeit auskommt.

    2) Damit hast Du Dich dann aber vom Christentum verabschiedet, denn dort geht man von einem personalen Gott aus. Für mich klingt dies eher nach einer selbstgebastelten Esoterik mit einem Schuss Pantheismus.

    Vielleicht solltest Du Dich mit Deiner Definition dann auch von der Bezeichnung "Gott" verabschieden. Im Prinzip tust Du das, was unheimlich viele Menschen heutzutage machen, inklusiver meiner Frau, meinem Sohn und einigen Freunden: sie basteln sich ihren Glauben selbst aus einem bunten Werkzeugkasten mit Jenseits, Wiedergeburt, Schöpfungsablehnung, jüngstem Gericht, "Bibel ist Quatsch", Seele und Urknall zusammen.

    Und ja: "warum existiert überhaupt etwas" ist eine interessante Frage, auf die es aber auch philosophische Antworten gibt. Auch dafür brauchst Du keinen Gott.

  • 4
    Antwort von dompfeifer dompfeifer

    Ich würde bei buddhistischer, daoistischer und ggfs. auch konfuzianistischer Mystik stöbern.

    Kommentar von quopiam quopiamquopiam

    Würde ich auch vorschlagen. Die Praxis der buddhistischen Meditation, insbesondere der Jhanas, führt so ungefähr in diese Richtung. Gruß, q.

  • 3
    Antwort von sventheman sventheman

    Kann nicht einschätzen, ob die Analysen eines Außeridischen der sich als Wissenschaftler in seiner menschlichen Inkarnation mit Hilfe von Psychedelika Erkenntnisse verschafft atheistisch genug ist - kannst ja mal reinlesen: http://www.scribd.com/doc/4363681/John-Lilly-Simulations-of-God

    Hatte gerade heute darüber nachgedacht, mir "Simulationen von Gott" zu holen (mich dann für 2 andere von Lilly entschieden, die ich noch nicht hatte)

    Kommentar von Gronkor GronkorGronkor

    Auweia!

    Der Link hätte auf jeden Fall den Originalitätspreis verdient.

    Kommentar von sventheman sventhemansventheman

    hehe - ja, Lilly ist wiklich "weit draußen" - Falls doch interessant - ich habe hier in einer Antwort ein paar von Lillys Vorstellungen zusammengefaßt: http://www.gutefrage.net/frage/film-der-plan---plagiat-von-john-c--lilly

  • 3
    Antwort von carisimo carisimo

    Schau doch mal unter Literatur von Hans Peter Dürr wie z.B.  Wir erleben mehr als wir begreifen: Quantenphysik und Lebensfragen. Oder Gott, der Mensch und die Wissenschaft.

    Kommentar von Gronkor GronkorGronkor

    Von Dürr habe ich einiges auf Youtube gesehen.

    Aber hat der sich jemals als Atheist bezeichnet?

    Kommentar von carisimo carisimocarisimo

    ja, er selbst bezeichnet sich als einen liebenden Atheist - soweit ich mich erinnere, gab es darüber hinaus verschiedene Gespräche mit ihm. Auch ist er in einem seiner Bücher näher darauf eingegangen. Einen von den versch. Link:

    http://www.schattenblick.de/infopool/religion/buddha/rbpre799.html

     

     

    Kommentar von Gronkor GronkorGronkor

    " Ich nenne mich einen liebenden Atheisten. Atheist im Sanskrit-Sinne: Gott und die Schöpfung sind gleich, unteilbar.(...)"

    Hier sieht man auf jeden Fall sehr schön die Grenze zwischen Atheismus und Pantheismus verschwimmen (wenn es jemals eine gab). Vielleicht habe ich Dürr nie so wahrgenommen, weil er so ganz anders daher kommt als die sogenannten "Neuen Atheisten".

    Danke auf jeden Fall für den Hinweis.

  • 1
    Antwort von Fantho Fantho

    Hallo Gronkor,

    Mystik ist meines Erachtens ohne einer kontemplativen Methodik nicht möglich. Und: Kontemplation ist  kein Bestandteil für Atheisten, zu denen ich hier z.B. den Buddhismus nicht hinzuzähle. Reine Atheisten glauben nicht nur nicht an eine göttliche Existenz, sie verneinen auch jegliche Existenz von Seelen und einem Weiterleben derselben im Jenseits. Wenn Du aber nun den Buddhismus zu den atheistischen 'Religionen' ( ich bevorzuge hier lieber den Begriff 'philosophische Ideologie') hinzunehmen möchtest, dann könntest Du Dich mit der Mystik und der Kontemplation buddhistischer Philosophie auseinandersetzen, die in meinen Augen eine Spiritualität ohne Gott darstellt und auch als solche gelebt wird.

    MfG Fantho

    Kommentar von Gronkor GronkorGronkor

    Ja, mit dem Buddhismus habe ich mich bereits intensiver auseinandergesetzt. Gut, er postuliert zwar keinen Gott, hat aber durchaus eine transzendente Komponente. Und was ich suche, ist eben eine Mystik ganz ohne Transzendenz - wobei ich mich Frage, ob das überhaupt möglich ist. Zufrieden wäre ich auch, wenn ich Theismus und Atheismus auf eine schlicht verschiedene Deutung mystischer Erlebnisse zurückführen könnte, was sich nach meinem Dafürhalten abzeichnet, denn die Vollständige Abwesenheit von Transzendenz würde ja die zumindest mögliche vollständige Erklärbarkeit der Realität bedeuten, was ich für ausgeschlossen halte.

    Ich denke übrigens sehr wohl, dass es eine Mystik auch ohne kontemplative Praxis geben kann. Ich jedenfalls hatte auch schon Erlebnisse, die ich als mystisch einordnen würde, bevor ich eine solche Praxis verfolgt habe, und auch Compte-Sponville, auf dessen Buch ich oben Bezug nehme, schildert mystische Erlebnisse, ohne jemals bewusste Kontemplation geübt zu haben.

    Kommentar von Fantho FanthoFantho

    ist das nicht schon als mystisch zu betrachten, wenn die Mystik ohne Transzendenz erfahren werden kann? ;-)

    Ich denke, dass die Kontemplation nicht geübt werden braucht, wenn man im vorhinein bereits für das Mystische geöffnet ist. Die Kontemplation 'muss' dann erst geübt werden, wenn die innere 'Öffnung' nicht gelingen mag. Diese innere 'Öffnung' bezieht sich auf die Aufmerksamkeit auf die wesentlichen Dinge, die für das Auge unsichtbar sind (Saint-Exupery). Viele Menschen besitzen diese 'Fähigkeit' bereits aufgrund ihrer ausgeprägteren Sensitivität und Sensibilität. Sie 'praktizieren' Kontemplation bereits ohne Übung; sie läuft autonom und unterbewusst ab. Es ist auch eine Innere Schau, die sich dann im Außen spiegelt (ins Bewusstsein als Erfahrung vordringt) - das ist die ganze Mystik; die Mystik der eigenen Transzendenz, der eigenen Göttlichkeit. Diese Transzendenz wirft dann folgende Frage auf: Doch Theistische Mystik?

    Warum in die Ferne schweifen, wenn das Glück liegt (in Dir) so nah!?

    MfG Fantho

  • 1
    Antwort von stenopelix stenopelix

    Der Biologe Richard Dawkins erläutert abschnittsweise in "Der Gotteswahn" wie er Atheismus und Spiritualität zusammenbringt. Auch bei Carl Sagan posthum veröffentlichter Essaysammlungen sind ein paar interessante Gedanken dazu. Die Essay-Sammlung hat im deutschen den irreführenden Titel "Gott und der tropfende Wasserhahn".

    Etwas älter, aber sehr faszinierend, ein paar der Abhandlungen von Thomas Henry Huxley, der den Begriff Agnostiker prägte.

  • 1
    Antwort von guteantwort67er guteantwort67er

    ich als atheist sage es mal so...die wahre natur der existenz ist...die biologie, nicht mehr und nicht weniger

    Kommentar von Gronkor GronkorGronkor

    Entschuldige, aber was sagst Du zu der ganzen "toten Materie", dem Mineralreich und den unendlichen Weiten des Universums, in denen es überhaupt kein Leben gibt?

    Existiert das alles nicht?

    Kommentar von Fantho FanthoFantho

    Biologie ist nicht die Existenz per se. Sie erklärt 'nur' die Natur und das Leben, aber nicht, was 'dahinter' ist. Bei Dir bedeutet es, dass alles aus der Biologie entstammt, aber dem ist nicht so.

    MfG Fantho

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    Antwort von coeleste coeleste

    widerspruch in sich

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    Antwort von Roodie10 Roodie10

    Also hier meinen Link zu meiner HP.

    Dort stehen alle meine Gedanken dazu.

    Da hier kein Link veröffentlicht wird schreibe ich w w w gesperrt.

     

    w w w . rudolfprause . de

  • 0
    Antwort von Roodie10 Roodie10

    Auf meiner Seite steht da Einiges drin,Ich bin Atheist in der Form, daß ich nicht an Gott im Himmel und nicht anden Teufel in der Hölle glaube.

    Also hier ist mein Link

     

     

    www.rudolfprause.de.tl

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    Antwort von Roodie10 Roodie10
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    Antwort von Roodie10 Roodie10

    Sie ließ ständig unendlich viele Welten entstehen. Sie ließ ständig unendlich viele Welten vergehen. Sie wird ständig unendlich viele Welten entstehen lassen. Sie wird ständig alte Welten vergehen lassen. Schöpfungen ohne Anfang du Ende. Alle Schöpfungen waren begrenzt und werden begrenzt sein in Raum und Zeit. Nur die Urwelt ist weder geschaffen noch verursacht worden. Die Urwelt besteht schon immer (ohne Anfang) und sie wird immer bestehen (ohne Ende). Grenzenlos in Raum und Zeit. Schöpfungen der Urwelt ohne Anfang und ohne Ende. Es wird die Urwelt existieren und es werden Schöpfungen der Urwelt existieren. Ohne Anfang und ohne Ende. Unendlich viele Schöpfer sind an einer Welt beteiligt. Unendlich viele Schöpfer sind an unendlich vielen Welten beteiligt. Unendlich viele Lebewesen der Urwelt sind an keiner Schöpfung beteiligt. Ewigkeit Schöpfungen von Welten (Weltalls). Diesseits Raum Unendlichkeit Zeit Ewigkeit. Schöpfer Jenseits Schon immer wurden in der Vergangenheit Welten geschaffen. Es werden immer Welten in der Zukunft geschaffen werden. Ich bin das Geschöpf meines Schöpfers. Mein Schöpfer hat nur mich geschaffen. Sonst Niemand und Nichts. Mein Schöpfer und ich sind Eins!   Am 30. Januar 2011   1. Die Pflanzen sind die ältesten Lebewesen. Sie wissen das meiste von ihrem Schöpfer. 2. Als nächstes kamen die Tiere. Sie wissen von ihrem Schöpfer. 3. Die letzten, die kamen waren die Menschen. Sie wissen nichts von ihren Schöpfern! Woher stammt die Idee einer (mehrerer) Schöpfung (en)? Aus der Ideenwelt (Urwelt)! Einmal gab es eine erste begrenzte Welt. Aber es wird keine letzte begrenzte Welt geben. Die Urwelt ist ewig und unendlich. Ihre Wesen sind ungeboren und unsterblich. Sie sind „materielle“ „Lebewesen“!

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    Antwort von Roodie10 Roodie10

    Der Schöpfer aller Menschen ist ein Mensch (Gott). Der Schöpfer aller Hunde ist ein Hund (Gott). Der Schöpfer aller Pferde ist ein Pferd (Gott). Der Schöpfer aller Dreiecke ist ein Dreieck (Gott). Völliger Blödsinn kommt da raus. Der Schöpfer eines Topfes ist ein Topf (Gott). Der Schöpfer eines Veilchens ist ein Veilchen (Gott). Der Schöpfer eines Hauses ist ein Haus (Gott). Der Schöpfer eines Computers ist ein Computer (Gott). Der Schöpfer einer Hompage ist ein Hompage (Gott). Der Schöpfer eines Forums ist ein Forum (Gott). Usw.usf. So, jetzt will ich mit diesem Blödsinn aufhören. Alle Wesen, die von sich auf ihren Schöpfer schließen sind voll auf dem Holzweg. Es steht schon in der Bibel: Was weiß der Topf von seinem Töpfer. Also alle Menschen, die glauben sie seien Ebenbild Gottes, sind so etwas von naiv. Vor allem anzunehmen, dass es nur E I N E N gibt der A L L E S schafft, ist völlig unreal. Der E I N E muss ja nicht nur ein Weltall schaffen, sondern V I E L E Welten. Und nicht nur viele Welten, nein, er musste ja auch noch den H I M M E L schaffen und die vielen E N G E L. Das ist sogar für E I N E N Gott wohl zuviel Stress. Und dann soll sich der E I N E auch noch in dieses E I N E Weltall auf diese E I N E Erde als J E S U S hier inkarniert haben? Nee, so etwas kann ich einfach nicht glauben. Also der Töpfer gibt sich seinen Töpfen zu erkennen? Wie soll das gehen? Der Hund (Gott) gibt sich seinen Hunden zu erkennen? Der Menschen (Gott) gibt sich seinen Geschöpfen zu erkennen? Der Dreieck (Gott) gibt sich seinen Dreiecken zu erkennen? Usw.usf. Das alles ist absurd. Nonsens. Der Schöpfer gibt sich seinem Geschöpf zu erkennen. So steht es in der Bibel. Der Schöpfer spricht zu seinem Geschöpf vom Reich des Schöpfers. Dass dieses Reich nahe sei. Was ich so auch glaube. Aber er war in keinem Fall der Schöpfer, der so sprach. Sonst hätte er sich ja wohl konkreter ausdrücken können. Und vor allem eins, er hätte etwas konkretes schriftliches hinterlassen können. Da er das nicht tat, war er also nicht D E R S C H Ö P F E R ! Er hatte keine Ahnung von diesem Reich. Der Schöpfer der Erde ist in keinem Fall der Schöpfer des Weltalls, in keinem Fall der Schöpfer vieler Welten in keinem Fall der Schöpfer des Himmels, in keinem Fall der Schöpfer der Engel (der Schöpfer des Teufels und der Hölle) usw.usf. Jesus war ein Niemand (Nobody). Wenn er etwas wusste, dann verheimlichte er sein Wissen. Oder er fand keinen, der ihn verstand. Wenn das so ist, dann musste er an den Menschen der damaligen Zeit verzweifeln. Heute würde er ebenso an den Menschen verzweifeln, weil ihn keine verstehen und ihm keiner glauben würde. Also, wenn er wirklich etwas wusste, dann hätter er besser das Maul gehalten. Heute würde er sicher nichts mehr sagen. Es sei denn er riskierte in die Klapsmühle eingeliefert zu werden. Ein Schöpfer kommt sicher nicht mit einem Raumschiff angedonnert. Und es wird keine Himmelserscheinungen geben. Er erscheint einfach wann und wo er will als wer oder was er will und wie er will. Er wird nie sagen: Ich bin der und der. Er wird dem erscheinen, den er sich aussucht. Wenn überhaupt. Ich glaube einfach nicht daran, dass er hier auf der Erde auftaucht. Die Menschen sind primitiv. Sie sind allesamt Dogmatiker (dabei schließe ich mich natürlich ein!). Jeder hat eine Weltanschauung, die er im Laufe seines Lebens erworben hat. Die einen haben eine starre festgelegte Weltanschauung und die anderen erweitern, verändern und passen ihre Weltanschauung immer neuen Erkenntnissen an. Die starren Weltanschauungen haben diejenigen, die an eine festgelegte Schrift sich orientieren, die niemals geändert werden darf. Die flexiblen Weltanschauungen haben eigentlich nur die Atheisten, die sich an keinerlei festgelegten Schriften orientieren. Die Schriftgläubigen sagen sie haben die absolute Wahrheit in der Hand. Atheisten haben aber nur geringe Teilwahrheiten in ihren Anschauungen. Sie glauben nicht an die Erkenntnis einer absoluten Wahrheit. Der absoluten Wahrheit kann man sich nur nähern aber sie nie erreichen. Obwohl ich mir sicher bin, dass es die absolute Wahrheit gibt! Aber wir werden sie nie lebend erkennen. Unser Weltall hatte einen Anfang. Wie der auch immer aussah. Unser Weltall wird ein Ende haben. Wie das auch immer aussehen wird. Wie auch mein Leben einen Anfang hat ( Vereinigung zweier Zellen, also Zeugung). Und mein Leben ein Ende hat ( Auflösung des Körpers). Genauso wie es bei meiner Zeugung (Jedes Lebewesen wird irgendwie gezeugt), so denke ich war auch der Anfang unseres Weltalls ( Eine Erstzeugung sozusagen). Ebenso wird es mit dem Ende sein, alle Materie löst sich auf! Die Frage bleibt, wer hat unser Weltall „gezeugt“? Wessen Kind sind wir? Sicher nicht das eines Gottes und einer Göttin! Die Eizelle war eine Sonne. Aber was war die Spermazelle? Es müssen viele Sparmazellen gewesen sein! Was waren das für Zellen? Von denen eine die Sonne b

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    Antwort von Sajonara Sajonara

    Jegliche Mystik ist bisweilen atheistisch, da jene die an mystische Kräfte glauben, kaum einen einzelnen, christlichen Gott als deren Ursprung anerkennen werden, .. ?

    Kommentar von Gronkor GronkorGronkor

    Was genau sind in diesem Zusammenhang "mystische Kräfte"??

    Kommentar von Sajonara SajonaraSajonara

    ja war sehr vereinfacht hier, um eine kurze Aussage zu ermöglichen, 
    das sind etwa alle übernatürlichen nicht über technische und herkömmliche, logisch rationale Erkenntnis zugängliche Kräfte und Mächte, die ebenso oft irgendwelchen Göttern zugestanden wurden/werden,.. der biblische Gott sei  ja ebenso ein "Allmächtiger" , ...

    Kommentar von Gronkor GronkorGronkor

    Das war es eigentlich nicht, was ich meinte.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Mystik

    Kommentar von Roodie10 Roodie10

    Nun versuche ich es mal so.

    Meinen Link nahm es erst nicht.

    Auf meiner Seite findest Du Gedanken zu diesem Thema.

    Also hier der Link

    www.rudolfprause.de.tl

    Kommentar von Roodie10 Roodie10

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