Solf am 22.11.2007 um 23:30 Uhr
Ich bin nicht gläubig oder so..Allerdings, würde ich niemals aus der Kirche austreten! Wieso sind hier so viele User sooooo atheistisch? Ich persönlich finde diese "Haltung" schrecklich! Jeder soll doch nach seiner Fasson selig werden, oder? Danke für eure "späte" und ehrliche Offenbarung..

Ich will nicht noch eine Vernunft vs. Religion - Diskussion führen, aber der Grund, warum hier einige so ungläubig sind, ist die einfache Tatsache, dass wir immer wieder mit Menschen zu tun haben, die uns dieses Buch am besten gleich vor die Stirn tackern wollen. Desweiteren wirft man uns vor, wir seien nicht "auf dem rechten Pfand" und müssten bekehrt werden, da wir sonst in der Hölle landen würden. Ich glaube, dass ist so wie der Kerl im Restaurant, der in Ruhe sein Steak essen will, während ihn ein Vegetarier damit nervt, wie er sowas nur anrühren kann. So lange bis er einfach die Schnauze voll hat und ihn anbrüllt. So ungefähr kommt meine Anti-Religion zustande. Es ist nicht nur diese Penetranz, die mir jedes Mal die Galle hochkommen lässt, sondern diese unfassbare Naivität, mit der dieser Versuch zur Bekehrung vollzogen wird. Ich habe mich schon oft auf die Diskussion mit kirchlichen Fanatiker eingelassen, nur um jedes Mal wieder aufs Neue den Unterschied zwischen Gläubigen und Philosophen hautnah zu erleben. Der religiöse Mensch argumentiert nicht. Er kann nicht argumentieren, da ihm sämtliche Logik fehlt. Es wird jedesmal mit der Macht Gottes geantwortet. Diese Sturheit der Gläubigen geht so weit, dass sie, wenn sie in eine Zwickmühle geraten, einfach abwinken und mit dem durchaus dämlichen Spruch kommen "Ach Glaube hat doch nichts mit Beweisen zu tun - man muss halt glauben!!!". Ich reagiere einfach mittlerweile schlicht allergisch darauf, wenn Menschen bewusst ihren eigenen Verstand abklemmen, damit sie sich "auf Gottes Willen" verlassen können.
das ist korrekt, allerdings erleben wir gerade einen Frontalangriff der religiösen Fanatiker, deshalb ist es schön, daß die politisch korrekten Atheisten endlich aus ihren Löchern kommen und für Vernunft und Wahrheit einstehen.
Wenn die Christen und Muslime endlich tolerant werden und die Mission einstellen, die Einflussnahme auf Politik und Gesellschaft, dann braucht sich auch kein Atheist mehr um solchen Unfug zu kümmern.
Solf am 22. November 2007 23:35 Klingt nicht schlecht!
Schoen waers, doch wie lange schon, gelingt es nicht.
Conter-admiral-chef-mit-bananenkranz Morty am 23. November 2007 01:16 @ Piakobs:
"Und den Hühnern wachsen dann Zähnen", sagt man dazu in Frankreich, was bedeutet, daß es noch lange bis dahin dauern wird...
Religion ist leider öfter ein Gift zwischen den menschen. Wieviele wurden schon im Namen Gottes umgebracht?
ich habe nicht gesagt, daß das mit großer Wahrscheinlichkeit geschehen wird, ich habe lediglich dargestellt, wo ich die Ursache sehe. Ich denke darin sind wir uns ja einig, oder?

Also eine Frage mit soviel Widersprüchen in sich selbst: 1.) - "Atheisten! Was kann diese Menschen wieder auf den "Pfad der Tugend" bringen?" Wer sagt denn, daß Atheisten abseits der Tugend stehen würden? Was verstehst Du denn unter Tugend, daß Du es den Atheisten hier absprichst? Jedenfalls sind sie schon mal ehrlich genug, Mut zu einer persönlichen Haltung zu haben. Total allein in der Masse einer Herde nicht nachfragender Gläubigen, das hat mehr, als nie etwas in Frage gestellt zu haben in einer Religion! 2.) - " Ich bin nicht gläubig. Allerdings würde ich nie aus der Kirche treten". Ja wozu bist Du denn in der Kirche? Was ist das für eine innere Haltung? da spricht der reinste Opportunismus raus. In der Masse schwimmen wollen,ohne glauben zu wollen! In einer Masse zu sein und dann nicht mal deren gemeinsamwes Merkmal zu haben: den Glauben !Und damit willst Du Atheisten auf den Pfad der Tugend bringen? Was für ein Pfad - alles andere als Tugend, spricht denn aus deiner Haltung!! Und als 3.) - Woher weißt du denn daß hier sooo viele Atheisten drinnen sind? Woran erkennst Du das denn? Liest Du das aus dem Profil? Gehst Du hier nicht deinem eigenen Vorurteil auf dem Leim? Hier sehe ich nirgends, daß einer vorweg sagt ich bin Atheist! Woraus liest Du das ab? 4.) "Jeder soll nach seiner Fasson seelig werden, oder...?" schreibst Du. Ja warum in aller Welt schreibst Du dann so eine Frage???. Eben noch beschäftigte Dich die Frage: " Was kann Atheisten auf den Weg der Tugend bringen?" Und jetzt vertrittst du die Ansicht:"Jeder soll nach seiner Fasson seelig werden. - - Sorry - soviel Widersprüchliches in einer Frage. Es ist nicht zu glauben!
schöne Analyse.
im übrigen berührst Du einen wichtigen Punkt. In Mitteleuropa geriert sich die Kirche gerne als Quelle und Hort der Moral. Atheisten müssen demnach automatisch unmoralisch sind. Was dabei gerne verschwiegen wird: die Moral, die unser Weltbild heute prägt ist im wesentlichen das antike, humanistische Gedankengut, welches sich seit Beginn der Rennaissance zunehmend gegen das alte, wirklich christliche Moralverständnis durchgesetzt hat.
das Christentum selbst hat keine Moral, es hat sich der Zeiten bedient, bis heute. Kant ist Moral.
Conter-admiral-chef-mit-bananenkranz Morty am 23. November 2007 01:24 Es ist nicht zu glauben..., im wahrsten Sinne. Deshalb glaube ich eher an... den Weihnachtsmann. Den habe ich wenigstens schon mal gesehen und war Zeuge seiner guten Taten: Lego, Playmobil...
Beim lieben Gott warte ich vergeblich auf irgendein Zeichen!
Brigitta am 28. November 2007 01:39 Sehr eindrücklich geantwortet. Bravo!

Du bist nicht gläubig, aber würdest auch nicht aus der Kirche austreten. Klingt für mich ein kleinwenig paradox, aber egal. Atheisten wieder auf den Pfad der Tugend bringen?
Da mußte ich schmunzeln. Wie wäre es die Gläubigen weg von ihrer Massenpsychose, hin zur Benutzung ihres eigenen Verstandes und somit der Vernunft zu bringen. Kein rational denkender und aufgeklärter Mensch kann an ein omnipotentes Wesen Namens Gott glauben. Das ist schlicht infantiles Verhalten und unterscheidet sich in keinster Weise vom Glauben an den Weihnachtsmann.
Ich wünsche mir, die Menschen würden die Fackel der Aufklärung neu entzünden!
Sapere aude!
tja, Recht hast Du, aber: wem kann man den heute noch zutrauen, moralische Grundsätze aus sich selbst zu schöpfen? Da ist es doch viel bequemer, sich auf einen Gott berufen zu können. Da braucht man nicht zu denken, nicht zu entscheiden, nur zu glauben.
Wobei: ich frage mich ja immer, ob die Kirchenoberen eigentlich gläubig sind. Ratzinger ist ja kein dummer Mensch. Ich bin mittlerweile überzeugt, daß es in den Kirchen zwei Sorten Menschen gibt: das gläubge Fußvolk (genannt die Laien) und die zynischen Würdenträger, die wissen, welche Macht sie aus dem Glauben der Laien schöpfen können.
El loco Kaffeesatz (des wahnsinns fette beute) am 22. November 2007 23:57 Ich stimme Dir ebenfalls absolut zu :-)
Raimund1 am 23. November 2007 04:42 Stimmt : Ratzinger ist kein dummer
.....
Mensch?
Frohnatur am 22. November 2007 23:55 Hast Du die gesamte Weisheit gepachtet? Du tust mir leid!!!!
El loco Kaffeesatz (des wahnsinns fette beute) am 23. November 2007 00:06 Mir tun alle Menschen, die ihren Verstand nicht gebrauchen leid.
Elster79 am 23. November 2007 00:10 Freundlich bleiben Frohnatur. Hier geht es doch um Meinung. ;-)
Frohnatur am 23. November 2007 00:27 Jeder sollte seine eigene Meinung schreiben, das akzeptiere ich. Aber ich habe hier so viele Beleidigungen lesen müssen, und das geht mir einfach zu weit.
warum tut Dir ein Mensch leid, der seinen Verstand gebraucht, um Erkenntnis über die Welt zu erlangen? Findest Du das nicht paradox? Sollten wir nicht alle danach streben, die Welt zu erkennen, zu begreifen?
El loco Kaffeesatz (des wahnsinns fette beute) am 23. November 2007 19:41 @Frohnatur
Wer den Blick anderer Leute schärfen will muss provozieren.
sahara am 16. Dezember 2007 15:55 voll ins schwarze!!!

Endlich mal wieder ein echter Komiker!!!
Jeder soll nach seiner Fasson selig werden! ???
Dann lass ihn doch - und finde es nicht "schrecklich!"
"...Pfad der Tugend...", "...nicht aus der Kirche austreten...", "...selig werden..." - wer ist hier nicht gläubig? Aber mal 'ne Gegenfrage: Wer sagt, dass Atheisten nicht tugendhaft sind ????
Elster79 am 23. November 2007 00:07 DH! Das hab ich mich auch schon gefragt! Auch wenn ich selber Glaube, aber ich verlange nicht von anderen das auch zu tun oder unstelle ihnen irgendetwas, wie mangelnde Tugenhaftigkeit, allerdings neige ich eher dazu den meisten "Gläubigen" hier mangelnde Toleranz zu unterstellen.
naja in manchen gebieten z.b. den neuen bundesländern ist katholischer glauben nicht weit verbreitet.
lass die leute glauben woran sie wollen, hauptsache sie schöpfen ihre kraft.
manche fahren auto, manche fahrrad und manche haben gar keinen führerschein. jedem das seine.

Also, ich glaube an Gott und möchte mich auch nicht dafür verteidigen müssen. Ich glaube aber auch an mich. Jemanden bekehren zu wollen , halte ich aber für falsch. Ich glaube, dass es für mich der richtige Weg ist, weil es mir Kraft gibt und weil ich mich nie ganz alleine fühle. Das mögen andere belächeln oder für komplett irre halten: das ist mir egal, weil es mir, damit gut geht. Trotzdem mag ich viele Christen nicht, nämlich die, deren Glaube für mich einfach bigott ist, die immer von Nächstenliebe schwafeln, aber null Toleranz haben, wenn jemand nicht haargenau den Weg geht, den sie für richtig halten. Genauso wenig lehne ich mich zurück und sage mir:Gott wird's schon richten! Was der richtige Weg für jemand Anderen ist und steht er mir noch so nahe, kann und will ich nicht beeinflussen. Beweise gibt es eben nicht:weder für den einen, noch für den anderen Weg.
Sammys am 23. November 2007 01:12 Also diese Haltung schätze ich. Umso mehr als ich aus ihr herauslese, daß du Kraft für Dich daraus schöpfst. Das wirkt authentisch und schöpferisch. Und bewegt sich nicht in dem Schema: "Was ich glaube, ist auch für den anderen gut, auch wenn er es nicht wissen will"
Frohnatur am 23. November 2007 12:22 DH!!!

Solf, Du schreibst, dass Du nicht gläubig bist, warum bist Du dann aber in der Kirche? Das widerspricht sich doch. Ich glaube an Gott, würde aber nie Atheisten angreifen oder beleidigen. Jeder sollte nach seiner Fasson leben, da hast Du recht.
Man muß Gott und Kirche sowieso trennen. Und wir können sowieso nix tun um die Atheisten ins rettende Boot zu bringen! FREIER WILLE!!!
Das ist ja das schöne wenn die Atheisten am Tag des jüngsten Gerichts stehen und Gott in die Augen blicken und schreien: Woher hätte ich wissen müssen das es dich gibt!!!!!!?????? ES HAT MIR NIEMAND GESAGT!!!!!!!!!!!
HAHAHA!!!!!!!!!
Das werden alle schreien und zetern!!!
so bequem ist halt der Glaube. Der Atheist riskiert wenigstens theoretisch, für seine Überzeugung enttäuscht zu werden (nicht, daß uns das Sorgen machen würde). Dem Gläubigen kann nichts geschehen.
Doch ich glaube ihr Atheisten habt die Hosen ganz schön voll! Das sieht man auch im Forum Freigeisterhaus!
Dieses "Jüngste Gericht" gibt es vielleicht gar nicht. Dann müssen die Gläubigen damit zurechtkommen, dass sie ihr ganzes Leben an eine Schimäre geglaubt haben. Sie haben sich dann ein ganzes Leben vergeblich Hoffnung auf ein Ewiges gemacht!
Ich werde nicht schreien und zetern,lasse aber jedem seinen Glauben,das Licht,dem ich zustreben soll,wenn ich am sterben bin,muß ja nicht Gott sein,könnte auch irgendwas anderes sein,oder?!

Verstehe Dich nicht ganz, lieber Solf.
Du sagst uns, daß Du nicht gläubig bist. Ok. Warum bist Du aber in der Kirche? Aus Gruppenzwang?
Und warum würdest Du nie austreten? Ich hab's getan. Bin ich -nur deshalb- ein schlechterer Mensch?
Was die Tugend angeht, ich lebe nicht keusch, aber wer tut's schon? Wie sollen wir sonst Kinder zeugen?!
Dafür achte und respektiere ich meine Mitmenschen wenigstens so sehr wie Du das selber tust. Warum auch nicht? Das hat eher mit meine -übrigens katholische- Erziehung und persönliche Einstellung zu tun, als mit meiner religiösen/atheistischen Überzeugung.
Sonst könnte man auch Rückschlüsse aus der Haar-/Haut-/Augenfarbe ziehen...
Man kann schon über alles schmunzeln. Auch über Religion. Und der liebe Gott hat wahrscheinlich seinen Spaß damit. Immerhin hat Er auch die Ironie und den Humor kreirrt, wie alles in der Welt, oder nicht?
Achtung, das war ne fangfrage... Grüß Gott, von mir auch ;-D

Darf ich kurz auf das Buch "Der Gotteswahn" hinweisen?! Sehr interessant in Hinblick auf Zweifler...

Hi Alle (Gott ausgeschlossen) Gott gibt es nur in unseren Köpfen. Das ist auch kein Wunder, da wir ja leider schon damit sehr früh (Taufe z.B.) einfach damit konfrontiert werden. Man sagt uns den gibt es, punkt aus. So glauben Kinder auch an Elfen, Engel, Weihnachtmann (hier schon genannt), den Pumukel, Bibi Blocksberg, Feehen, den Osterhasen und so weiter. Als ich dann gemerkt hab das es den Weihnachtsmann und den Osterhasen ja garnicht gibt konnte man mir nicht mehr erzählen es gäbe einen Gott. Was tut er den, war mmeine Frage. Der tut gutes, hilft allen Menschen, beschützt sie, und du mußt dich bedanken bei ihm. Meine Frage war warum er den den Kindern in Afrika (zu meiner Zeit waren das die Biafra Kinder) nicht hilft. Warum leiden die so, die haben nichts wofür sie sich bedanken können. Da war sogar der Pfarrer platt. So soll jerder ab 21 alles Glauben dürfen was er will. Bis 21 sollten wir unsere Kinder vor religiösen Ritualen aller art (Hostie essen, Kinderpenise beschneiden, Mädchen beschneiden, und so weiter schützen) Hätte ich 2 Kinder würde ich sie individuell aber auch gleich behandeln. Nicht das eine verhungern lassen und dem anderen alles mögliche zur Verfügungung stellen. So macht das Gott mit uns Menschen. Glauben können soll jeder was er will (ab 21) soweit er niemanden beeinflußt das auch zu tun.
tja, die Frage nach der Kindeserziehung ist tatsächlich ein Problem.
Leider glauben die Religiösen, sie hätten ein Recht darauf, sogar die Pflicht, ihre Kinder in ihrem Glauben zu erziehen. So kommt es dann, daß über Jahrzehnte in Nord Irland Kinder als "Protestanten" oder "Katholiken" geboren wurden und sich später das Leben schwer machten. Dabei waren es doch nur Kinder, denen die Eltern schon früh ihr religiöses Gift gespritzt haben.
Wenn heute zwei Kinder in Ma'ale Admimim und Dschenin geboren werden, werden sie automatisch zu Feinden erzogen, ganz massiv über die Religion.
Kinder hießen im Alten Rom "Liberi", die freien, die frei geborenen. Solange sie religiös erzogen werden, werden sie nie frei sein.
Um mit den Worten eines Religionslehrers :-o zu antworten, nach dem ein erwachsener Schüler sich zu seinem Atheismus bekannte: "Etwas fehlt dir, da Du nicht in der Lage bist, Gott zu erkennen." Allein die Vorstellung, dass jemandem unterstellt wird, es f e h l e ihm etwas, weil er sich mit dem Thema Gott auseinandergesetzt hat und dann für sich entschieden hat, dass es ein Gespinst ist, finde ich schon sehr überheblich. Entspricht es doch deiner Ausgangsfrage - wie kann man einen solchen Menschen auf den Pfad der Tugend zurück bringen. Hammerhart - wenn nur der Gottesgläubige den Pfad der "Tugend" beschreiten kann.
Jemandem einzureden,ihm würde was fehlen,nur weil er nicht in der Lage sei,Gott zu erkennen,ist sowieso ein Witz,erkenne dich selbst,so dichte ich es mal um..

Ich persönlich finde es unverschämt von Dir, daß Du Atheisten mit "NICHT auf dem Pfad der Tugend" gleichsetzt. In Deiner Frage schreibst Du noch: "Ich persönlich finde diese "Haltung" schrecklich! Jeder soll doch nach seiner Fasson selig werden, oder?" Das ist Deine Meinung und Deine Fasson. Also beherzige Deine eigene Weisheit und laß Atheisten nach ihrer Fasson leben und verbanne sie nicht vom Pfad der Tugend.
Solf am 23. November 2007 11:49 Hast ja schon recht! Ich wollte dich allerdings nur zum nachdenken zwingen!

Atheismus ist auch eine Religion für sich: Atheisten glauben, dass es keinen Gott gibt!
ja, und die erst, die glauben, daß der Mond nicht aus Käse ist. Auch religiös!
Indy72 am 22. November 2007 23:48 Jedem das seine!
Du hast den Unsinn Deiner Aussage nicht erkannt?
Indy72 am 22. November 2007 23:55 s ist keinen Unsinn verzapft, sondern auf ein Paradoxon hingewesen! In der UdSSR gab es z.B. einen "Atheismus-Unterricht" als Pflichtfach in der Schule. Andere Rituale organisierter Atheisten sind denen einer etablierten Kirche frappierend ähnlich!
es gibt einen Unterschied zwischen "in meinem Universum ist kein Platz für einen Gott" und "ich glaube nicht an Gott". Letzteres impliziert die Existenz eines solchen, ist eine Negation desselben. Ersteres ist die atheistische Aussage. Es gibt ebensowenig einen Gott wie es den Weihnachtsmann gibt, wie der Mond aus Käse ist wie Du oder ich über Wasser laufen können. Deshalb existiert das Paradoxon nur dann, wenn man mit der Prämisse "Gott existiert" denkt.
Im übrigen gibt es noch eine dritte Position, die lautet: "in meinem Universum ist es gleichgültig, ob es einen Gott gibt oder nicht". Diese nennt man Agnostiker. Woran glauben nun die?
Indy72 am 23. November 2007 00:06 Über diese Problematik kannst Du dich hervorragend bei kath.net aufklären oder ausenander nehmen lassen! Viel Spass!
wenn es dort Menschen gibt, die Probleme mit Semantik haben, dann ist das noch lange keine Problematik.
El loco Kaffeesatz (des wahnsinns fette beute) am 23. November 2007 00:20 schmunzel

So nochmal als eigenständige Antwort: Auch wenn ich selber Glaube, aber ich verlange nicht von anderen das auch zu tun oder unstelle ihnen irgendetwas, wie mangelnde Tugenhaftigkeit, allerdings neige ich eher dazu den meisten "Gläubigen" hier mangelnde Toleranz zu unterstellen.
Wenn man heute die europäischen Medien vorsichtig verfolgt, wird man häufig Nachrichten über die Evolutionstheorie von Charles Darwin antreffen. Große Medienkonzerne, weithin bekannte und “angesehene” Zeitschriften setzen diese Theorie regelmäßig auf die Tagesordnung. Wenn man sich dabei den verwendeten Stil ansieht, erhält man den Eindruck, als sei diese Theorie eine absolut bewiesene Wahrheit, über die sich keinesfalls diskutieren ließe. Die dabei am häufigsten verwendete Nachrichtenschablone sieht etwa so aus wie: “das vermißte Glied in der Evolutionskette wurde mit diesem neu gefundenen Fossil vervollständigt”. Und entsprechend dieser Nachrichten besteht der wirksamste Beweis für die “affenartigen Vorfahren” der Menschen, im speziellen aus einem, irgendwo in der Welt gefundenem, Schädel.
Alltägliche Menschen, die diese Nachrichten lesen, glauben danach natürlich, dass die Evolutionstheorie, genauso wie ein mathematisches Gesetz, eine sichere Tatsache sei. In ihren Köpfen entsteht dann ein Bild, welches so aussieht, dass alle Menschen, die an die Wissenschaft glauben, diese Theorie als ein Gesetz annehmen würden. Eine Theorie, die behauptet, dass das Leben aus der Folge einer Reihe von Zufällen entstanden ist... Anders ist jedoch die Wirklichkeit.
Denn die Evolutionstheorie ist sehr weit entfernt davon, die Entstehung der Lebewesen erklären zu können. Außerdem bringt jede neue Entwicklung, die im Bereich der Biologie auftritt, auch neue Probleme (!) hervor, die niemals mit Evolution erklärt werden können. Noch deutlicher erläutert; eine Erklärung dieser Probleme durch die Evolution wird auch zukünftig nicht möglich sein.
Elster79 am 24. November 2007 00:42 Die Abstammug des Homo sapiens vom denselben Vorfahren wie den Affen ist sehr wohl beweisbar und nachvollziehbar, anhand der DNA. Das wechreden zu wollen ist reines die Augen vor der Wahrheit verschliessen.
An Elster!
Ganz Ganz GROßer Irrtum!!!
Weder bewiesen noch nachvollziehbar, obwohl ich manchmal auch denke das manche Menschen vom Verhalten her vom Affen abstammen!!
Super uDINE
Sach mal p9, wer bist du? kennen wir uns? Bist du der für den ich dich halte? Bist du ein ehemaliges Bandmitglied von projekt9?
Nein Udine wir kennen uns nicht! Ich habe auch mittlerweile mitbekommen das projekt9 eine Band ist. Das ich den selben Namen hier trage ist reiner Zufall! Ich arbeite derzeit an einem Projekt 9
Grüße! schöne HP hast du!

Wieso findest du das schrecklich? Leute, können doch glauben was sie wollen -> Grundgesetz
Und wenn überhaupt etwas schrecklich ist, so dass es noch immer Gläubige gibt in dieser unserer aufgeklärten Welt...

Atheisten muss man nicht auf den Pfad der Tugend bringen, da, genau wie bei Gläubigen aller Religionen einige von Ihnen auf diesem Pfad schon wandeln und andere diesen gar nicht kennen. Ausserdem, was der eine als Tugend ansieht, sieht der ander als Sünde - also ales Ansichtssache.

Ich bin auch Atheist, glaube nur an mich selber. Da wirst du auch nichts daran ändern können von wegen "wider auf den richtigen Pfad bringen". Jeder hat seinen Lebensstil und den vertritt er auch.
Ich möchte mit einer Gegenfrage antworten und hoffe, daß das gestattet ist: "Wann endlich können die Atheisten endlich alle Christen überzeugen, daß es keinen Gott gibt?"
Glaube ist eine so persönliche Sache, daß man das jedem lassen solle, woran er glaubt (oder nicht glaubt).
Solf am 23. November 2007 00:06 Ja Wolfi, da bist du ja bedient! ;-)
Wieso glaubst Du nur an Dir selber¿ Du bist doch real da, und was da ist, und was man sieht, daran braucht man nicht glauben! Ein Atheist sagte mal, Gott sei Dank glaube ich nicht an Gott.
vico9 am 30. November 2007 15:41 Auch hier ist folgendes dazu zu sagen. Du glaubst!!, das hast du selbst gesagt, oder. Und das ist allein wichtig. Man muss nicht unbedingt in die Kirche , um an irgend was zu glauben. Du hast einen Lebensstil? dann hast Du bestimmt auch eine Lebensphilosophie und folgerichtig auch eine dogmatische Vorstellung von der Welt, und damit wärest Du wieder beim Glauben!!! Ich heisse Dich willkommen in "unserer Welt".

Also man muss nicht in die Kirche rennen um ein Glaubensbekenntnis zu bewahren. Die Kirche ist nur ein Ort. Nicht auszutreten, wenn Du eh nichts davon hälst finde ich wiedersprüchlich.
Ich glaube ebenfalls nicht an Gott, trotzdem würde ich nicht sagen, Atheist zu sein. Das wäre egoistisch, zu denken, wir wären allein auf dieser Welt! Irgendwas gibt es sicher, wenn auch nur in der Phantasie/oder im Kopf jedes Einzelnen.
hallo,du schreibst: du bist nicht gläubig oder so. aber du würdest nie aus der kirche austreten. wieso würdest du nicht austreten,wo du doch selber sagst das du nicht gläubig bist? und wenn jeder nach seiner fasson glücklich werden soll,wieso findest du es dann schrecklich? ich glaube nicht an den gott den die kirche uns vorschreibt,vorzeichnet,.ect und desshalb bin ich ausgetreten. was soll es denn bewirken wenn jemand der nicht glaubt trotzdem in der kirche bleibt.ausser das die kirche die kirchensteuer einholt. ich finde es interessant das ein "nichtgläubiger" es schrecklich findet das sooo viele atheisten sind.

Du bist nicht gläubig. Richtig? D.h., du glaubst nicht an Gott. Richtig? Dann gibt es zwei Möglichkeiten: Du bist Agnostiker (kannst also nicht sagen, ob es Gott gibt oder nicht), glaubst auch nicht an ihn. Oder du bist selbst Atheist (kannst also sagen: NEIN, es gibt keinen Gott) und glaubst somit auch nicht an ihn. Soweit logisch, oder? Wie bringe ich dich jetzt auf den Pfad der Tugend zurück?
Stimmt. Ohne Nachdenken die Kirchensteuer bezahlen und einmal im Jahr (am Besten zu Weihnachten, da machen das viele) scheinheilig in die Kirche rennen, weil's Onkel Müller von nebenan auch so macht. Frohes Fest!
Meine Freundin ist gläubig. Ich bin es kein bisschen. Ich bin auch froh an nichts zu glauben außer an mich. Und warum soll ich in einer Kirche sein oder ähnnliches, wenn ich an nichts glaube? Ich denke auch einfach, dass der Körper nach dem Tod wieder von Würmern zerfressen wird und der Mensch nach ein paar Jahren einfach vergessen ist. Aber schön, dass es Leute gibt, die so viel Zeit haben, sich über den Lebensstil anderer Menschen den Kopf zu zerbrechen :)
Solf am 22. November 2007 23:38 Ich hingegen, finde dich lustig!
Ich finde das eher traurig !!! Aber das wäre doch DIE Gelegenheit für 'ne neue Umfrage auf GF.
bitte nicht...
Conter-admiral-chef-mit-bananenkranz Morty am 23. November 2007 21:37 Dein Wunsch war mir Befehl, sieh meinen Link, hier unten...
Ich hoffe für dich das du recht hast!
vico9 am 30. November 2007 15:34 Du glaubst an Dich selbst? dann hast du sehr viele "Glaubensbrüder". angefangen von "Bahai-Religiösen" bis zu den Pantheisten. Also sei nicht so hart zu Sich Selbst, und ordne Dich nicht so schnell zu der "Sekte von Atheisten".
Du schreibst: "Jeder soll doch nach seiner Fasson selig werden, oder?" , aber auch: "Was kann diese Menschen wieder auf den "Pfad der Tugend" bringen?"
was denn nun? grundsätzlich kannst du da gar nichts tun. das wäre wie don quijote und die windmühlen... entweder sie kriegen die kurve alleine, oder eben auch nicht!
eigentlich ist weitestgehendst schon alles gesagt, aber solf- wenn du nicht gläubig bist oder so...was unterscheidet dich dann von einem atheisten? nur die zugehörigkeit zu einer kirche?
Solf am 24. November 2007 11:24 Ich meinte damit, dass ich kein Kirchgänger bin..! An eine Schöpfung glaube ich allerdings..

Hey, Solf! Dir zu Ehren habe ich eine Umfrage gestartet, über böse, böse Atheisten und Gläubigen-als-gute-Menschen.
http://www.gutefrage.net/frage/sind-atheisten-schlechtere-menschen-als-glaeubige
Solf am 24. November 2007 11:24 Danke, ich weiss das zu schätzen!
ich denke, weil hier viele menschen sitzen, die sich selbst über ihr leben gedanken machen und sich nicht vom leitbild der kirche führen lassen.... wäre ja noch schöner... könn wir ja gleich zurück nach ´38!!!!
und die entscheidung an gott zu glauben, sei doch wohl jedem selbst überlassen.....
ich persönlich würde mich als agnostiker bezeichnen....
wie kannst du eigentlich behaupten, dass das christentum der "weg der tugend" wäre, wenn du selbst sagst, dass du auch nicht wirklich gläubig wärst
versteh grad den begriff agnostiker nicht. was ist daaaas???
agnostiker sind die sorte von menschen, welche weder behaupten, dass gott existiert, noch das gegenteil, da sie für keines von beiden einen beweis haben

Ich lese hier so viele negative Erfahrungsberichte über "Gläubige", dass ich glaube, dass der Sinn und Zweck der anfangs gestellten Frage langsam verfällt, da die Initiative die Seiten gewächselt hat, und somit verfremdet wird. Ich glaube allerdings, dass jeder "Atheist", soweit er sich selbst so bezeichet, an bestimmte (evtl. eigenes sntwickelte) "Dogmen" glaubt. Hier wurden Meinungen vertreten, dass Gläubige Menschen dumm, sturr und argumentationslos sind. Ich würd hier nicht zu sehr verallgemeinern. Aber wenn jemand doch dazu neigt alles um sich zu verallgemeinern, dann sollte man sich nicht blos auf "Gläubige Menschen" beschrenken.
Zwischen "Uns" gibt es beim näheren hinsehen nur einen kleinen aber wesentlichen Unterschied
Jeder von uns glaubt an verschiedene "Dinge". Sei es Geld, Macht, Politik, sonstige Betrüger, u.s.w. Im Gegensatz zu Atheisten, können "Gläubige" zumindest behaupten, dass die nicht betrogen werden!!! (oder wenn man Wert auf "Logik" legt: es kann keiner beweisen, dass sie betrogen wurden.). In diesem Sinne wünsch ich jedem Atheisten, aber auch vereinzelten "Gläubigen" Gelangt zur Einsicht, seit Gutmütig und werdet nicht selbst zu Betrügern (im schlimmsten Falle sogar eurer Selbst).
Wenn du nicht gläubig bist, trete doch aus der kirche aus und spende statt dessen für UNICEF und WWF. Wäre bestimmt sinnvoller ^^

Ich würde auch nie aus der Kirche austreten! Ich war nie drinne :)
Bist du nicht zu jung um irgendwelche Kommentare abzulassen??
Unchrist am 25. November 2007 23:11 Ich weiß gar nicht, wieso dieses Kommentar nicht gelöscht wurde, als ich es beanstanden habe. Was hat bitte Schön mein Alter damit zu tun? Bist du nicht zu alt um solche Kommentare abzulassen?
Also, ich finde diese Frage geht hart an die Grenzen der Glaubensfreiheit, die jeder laut Verfassung hat... ich bin selbst Atheist, und denke dass man selbst entscheiden kann, ob man jetzt der Kirche die Kirchensteuer hinterher wirft oder nicht...
Verstehe das nicht ganz...du bist nicht gläubig oder so...scheibst du????? ....aber bist in der kirche?..und würdest nie austreten? Kirche ist nicht gleich glauben! Ich bin in keiner "öffentlich-rechtlichen religionsgemeinschaft". trotzdem bin ich aus der Kirche ausgetreten...eben WEIL ich glaube! An einen lebendigen Gott, der uns liebt und nicht an einen staren Gott der nur aus Traditionen und Riten lebt.

Eine sehr gute Antwort! :-)
@Kaffeesatz.. wieso gibst du dann keinen Daumen? Das verstehe ich nicht! Sagst du es mir? Danke!!!
@Solf Habe es schlicht verpennt. Vielen Dank für Deinen freundlichen Hinweis. Habe ich nun nachgeholt :)
Prima antwort! DH!
Tja, diese frustrierende Erfahrung machen wir wohl alle mal. Selbst denken ist nicht mehr in Mode, die Wissenschaft ist so komplex geworden, daß der Laie sie ohne große Anstrengung nicht mehr versteht und anfängt, an ihrem Erklärungswert zu zweifeln. Wie schön ist es da, daß die Kirchen immer noch die gleichen simplen Wahrheiten verkünden. Ora et labora!
Nur in einem Punkt will ich Dir, sanft, widersprechen: ich bin Vegetarier und erlebe im Normalfall genau das Gegenteil, nämlich, daß mir die Fleischfresser dauernd mit dem Steak oder der Wurst vor der Nase herumwedeln... aber das tut sonst weiter nix zur Sache ;-)
jo, ich bin auch veggie...tut jetzt aber nichts zur sache. ich weiß im moment nicht so genau, was ich glauben soll. Ich verstehe nicht, warum der gnädige Gott nicht die Tausende von leuten vor dem Verhungern rettet. Obwohl ich mich erinnere, dass ich mich im Kindergottesdiesnst immer sehr wohl gefühlt habe früher. Auf keinen fall würde ich das jedoch extrem sehen, weder für die eine, noch für die andere Partei, denn die Existenz von Gott ist nicht bewiesen, nur die von Jesus.
@zorramaus: Vielleicht weil Gott Vater möchte, dass wir Menschen endlich umdenken sollten. Helfen statt vor Habgier nicht genug bekommen können?. (Da meine ich natürlich nur die Reichen). Wenn wir so handeln würden, wie Gott es in der Bibel erwähnt, wäre ja alles gerecht verteilt. Von woher stammt zb. unser köstlicher Kaffee und Tee den wir tagtäglich gerne trinken? Das Anbaugebiet heißt Afrika. Wir Menschen sind es, die so viele Fehler machen. Die Armut könnte anders verteilt sein, wenn die Menschen insgesamt mehr helfen würden. Aber weil es ja schon immer so war, dass es entweder ganz Reiche und ganze Armutsviertel gibt, daher gibt es kein Gerechtigkeitsdenken auf dieser Welt. Sicher nicht im Sinne von Gott Vater, der uns anderes gelehrt hat. Nämlich zu teilen, und den Nächsten so lieben wie sich selbst. Wenn jeder ein bissl was hergeben würde, wäre das zwar nur ein Tropfen am heißen Stein. Jedoch für die dritte Welt ein Segen und Hilfe pur in ihrer Armut. Was für uns selbstverständlich ist(wie teure Kleidung, Autos, Schule, etc..), ist dort für die Menschen, Luxus. Kaum zu glauben, dass es in der heutigen Zeit noch so katastrophale Zustände gibt. Ich bin jedesmal entsetzt, wenn ich mir so Bilder von verhungerten Kindern etc., anschauen muß.
Ja, Menschen koennen einem alles vermiesen. Hast Du wunderbar geschildert.
Vielleicht hast du ja noch nicht die richtigen Diskussionspartner gehabt... ;) Jedenfalls finde ich, dass die Diskussion zwischen Wissenschaft (Vernunft) und Glauben immer unentschieden ausgeht. Denn die Wissenschaft ergänzt fehlende Angaben z. B. über die Herkunft aller Dinge ebensowenig, begnügt sich allerdings damit, sie als Konstante zu betrachten. Der Unterschied ist einfach, dass der Gläubige hier Gott verantwortlich macht, der Physiker die Natur, sicher vorhandene Lösungen, die nur noch unbekannt sind oder notfalls Messfehler, die er aber ebensowenig erklären kann wie einen Gott. Nicht zuletzt Physiker sind daher oftmals gläubige Menschen, weil Sie sich trotz hohen Wissensstands mit vielen Fragen beschäftigen, von denen sie erkennen müssen, keine wissenschaftliche Antwort finden zu können. Das nur so nebenbei, weil es so klang, als seien gläubige Menschen grundsätzlich dumm und naiv. Das ist sicherlich nicht der Fall. Im Übrigen denke ich, dass vielfach übertriebene und penetrant wirkende "Missionierungsversuche" ein Stück weit eine Kontrareaktion auf den allgemeinen "Werteverfall" darstellen. Ich glaube, dass viele Gläubige Menschen sich genauso zwangsmissioniert vorkommen wie du, wenn sie eine Stunde TV geschaut haben, wo vieles, was für ihr religiöses Empfinden wichtig ist lächerlich gemacht wird.
Die Wissenschaft sagt an den Stellen, wo sie noch keine Erklärung hat "Dafür haben wir noch keine Erklärung, weitere Forschung ist nötig".
Die Religion sagt an den Stellen wo die Wissenschaft keine Erklärung hat (und auch an vielen anderen Stellen, die längst wissenschaftlich erklärt sind) "Gott hat es so gewollt".
Nehmen wir die Entstehung des Universums. Die Wissenschaft kann heute nicht sagen, was und ob vor dem Urknall war.
Die Religion sagt "Gott hat die Welt erschaffen" und setzt sich dann bequem zurück, weil sie glaubt, eine Erklärung geliefert zu haben.
Wo aber kommt "Gott" her? Wann ist das entstanden?
Das Problem wird lediglich auf eine Meta Ebene gehoben und dumme Menschen sind damit zufrieden.
Ich habe lieber keine Antwort als eine dumme Antwort.
Dann stirbst du trotzdem dumm
Gratulation. Du hast super argumentiert. Danke. 20 x DH.
Allergische Reaktion? Wenn es so ist, dann tut es mir leid für Dich. Es ist wahr, es gibt zuhauf derartige individuen, die sturr und unklug einem seine Meinung andrehen. Es sind aber auch Philosophen unger Gläubigen da, und ich würde sie nicht gleich auf konträre Stufen stellen.
Allergische Reaktion? Wenn es so ist, dann tut es mir leid für Dich. Es ist wahr, es gibt zuhauf derartige individuen, die sturr und unklug einem seine Meinung andrehen. Es sind aber auch Philosophen unger Gläubigen da, und ich würde sie nicht gleich auf konträre Stufen stellen.
Perfekt! Wenn ich nicht gerade den "Best-Atheist-Award" gewonnen hätte, würde ich Ihn dir verleihen! Sicherlich könnte ich Ihn dir auch so überlassen,doch bin ich ein egoistisches Einzelkind! Was heist; noch ein ,zwei üble Eigenschaften, und ich spiel mich den Satanisten geradezu in die Hände!!!Scheiße zu spät! Na besser Fegefeuer, als ,gar keine Heizung!
Das muss man erleben. Das kann keiner beschreiben. Ich habe es erlebt, dass Gott lebt, dass Jesus die Wahrheit ist. Und wer's erlebt weiß es einfach, so wie eine starke Erfahrung.
Dem stimme ich absolut zu!!!