Frage von Muhviehstarx3, 184

Atheisten auf den Vormarsch?

Glaubt ihr dass all die "Glaubenskonflikte" dazu führen,dass es immer mehr Atheisten auf dieser Welt gibt?

Ich selber kann mich mit der Theorie eines Schöpfergottes definitiv NICHT identifizieren.

Für mich ist der Buddhismus etwas, was mich tierisch anspricht. (Kenne mich noch nicht all zu gut mit diesem Thema aus)

Wie seht ihr das?

Expertenantwort
von Enzylexikon, Community-Experte für Religion, 80

Ich bin Buddhist und vermute eher, dass in Zeiten von Krisen und Konflikten die Menschen sogar stärker zur Religiosität neigen, als sonst.

Der Mensch sucht sich eine Konstante, etwas, woran er sich festhalten kann und das ihm kein Terrorist wegnehmen kann - den Glauben an eine höhere Ordnung.

Die Vorstellung, dass es keinen Sinn für diese Existenz gibt und keine höhere Ordnung existiert, wäre gerade in Krisen vermutlich für viele nur schwer erträglich.

Also glaubt man eben an eine sinnstiftende Instanz wie Gott, oder die Lehre einer Religion, unabhängig von der Irrationalität. Hauptsache, alles wird wieder gut.

Antwort
von Dxmklvw, 17

Es wird wohl ähnlich sein wie in der Politik. Dort läßt sich recht klar erkennen, daß es umso mehr Splitterparteien gibt, je zerwürfelter die Großparteien in sich selbst sind, und daß es umso mehr Nichtwähler gibt, je gleichgetakteter die in den Parlamenten vertretenen Parteien konzentrierten Unsinn fabrizieren.

Antwort
von Eselspur, 86

Ich denke, das was du als "Glaubenskonflikte" bezeichnest, sind mehrheitlich kulturelle und soziale Spannungen. Dass deswegen irgendwer Atheist wird, halte ich für ziemlich unwahrscheinlich, 

Weltweit ist Atheismus im Wesentlichen ein Wohlstandsphänomen. 

Kommentar von HumanistHeart ,

Allenfalls ein Bildungsphänomen. Und weit mehr als das.

Kommentar von Eselspur ,

Das ist Interpretationssache. Mit dem selben Recht kann ich behaupten, Atheismus ist ein Dekadenzphänomen.

Kommentar von HumanistHeart ,

Nö, kannst Du nicht. Je mehr Bildung, desto weniger Glaube. 

Nachweislich. 

Kommentar von Eselspur ,

"Nachweislich." - Das wird gerne behauptet. Ein kurzer Faktencheck in einer x-beliebigen Pfarre widerlegt das.

Kommentar von HumanistHeart ,

Nö. Die Länder mt den höchsten Bildungsstandards, Universitäten, Medizinische Versorgung, wenigster Kriminalität, niedrigste Säuglingssterblichkeit, wenigste bewaffnete Konflikte, usw., etc., pp, das sind "zufällig" auch die säkularsten und atheistischsten Staaten der Erde. Norwegen, Schweden, Island, Neuseeland, Kanada, usw...

Nachweislich.

Und jetzt rat mal wie die Liste von unten aussieht.

Kommentar von Eselspur ,

Once more: Riskiere einen kurzen Faktencheck!

Kommentar von HumanistHeart ,

Richtig. Riskieren wir den mal, Deinen FAKTENCHECK....

https://www.psychologytoday.com/blog/the-human-beast/201402/why-are-educated-peo...

Kommentar von Eselspur ,

Noch einmal: Ich weiß,, dass so etwas die Oberatheisten schreiben. Und ich weiß, dass ich keine Statistik zur Hand habe, dir das zu widerlegen. 

Ich weiß aber auch, dass in absolut jeder Pfarre, die ich kenne, es mehr intellektuelle Persönlichkeiten gibt als in der Restbevölkerung. Ob das stimmt oder nicht, kann jeder selber leicht überprüfen.

(Es ist allerdings zugegebenermaßen mit ein klein wenig Aufwand verbunden als kurz zu googeln. Mehr als 2 Stunden dauert es aber auch nicht. Und es kann dein Leben von Grund auf ändern! - Willst du aber nicht. Okay. Deine ENTSCHEIDUNG!)

Kommentar von HumanistHeart ,

Du meine Güte! Gibt es kluge, intellektuelle, gebildete Gläubige?

Selbstverständlich gibt es die! Das Argument lautet ja nicht dass jeder der Gläubig ist ein Depp sei.

FAKT aber ist, dass im DURCHSCHNITT Du um so mehr Atheismus vorfindest, je mehr Bildung und Wissen vorhanden ist.

Es ist auch logisch, da mit solchem ein Mehr an kritischem denken und hinterfragen einhergeht und man somit nicht mehr so bereitwillig Glaubensinhalte übernimmt. Speziell wenn diese ohne Belege daherkommen. 

Das habe ich Dir nun hergeleitet und nachgewiesen. Evtl. findest Du nun mal das Rückgrat in Dir das einfach zuzugeben.  

Kommentar von Eselspur ,

Wenn es deinem Ego streichelt. okay, ich gebe zu, ich würde gerne mit einer neuen Super-Studie aufwarten, die aufzeigt, dass das, was ein jeder leicht selber checken kann, wissenschaftlich beweist. Die habe ich allerdings nicht.(Und die Erwartung, dass irgendwer,, jetzt selber darauf achtet, ist absolut unreaistisch.)

Dafür nur leicht boshaft: http://www.welt.de/debatte/weblogs/Sex-Macht-und-Politik/article6628636/IQ-Studi...

Kommentar von HumanistHeart ,

Mein Ego ist hier irrelevant. Es geht um das was nachweisbar der Realität entspricht. 

Sorry wenn es Dich beleidigt, weist man Dir Realitäten nach, die Deinen Vorstellungen davon abweichen.

Antwort
von Herb3472, 66

Ich bin nicht wegen der verschiedenen Glaubensauseinandersetzungen Atheist bzw. Agnostiker, sondern aus Gründen der logischen Plausibilität. Ein allmachtiger Gott des Universums würde sich wohl nicht zu seiner Erbauung sowas wie die Menschheit als Flohzirkus auf dem Mikrokosmos "Erde" geschaffen haben, und den Menschen als Krone der Schöpfung und Ebenbild Gottes anzusehen, ist wohl ein wenig sehr anmaßend.

Kommentar von AriZona04 ,

Oh - KÖSTLICH!!! Ich lache mir Tränen in die Augen: Flohzirkus und Mikrokosmos! Suuuuuper! Darauf muss man erstmal kommen! Daumen hoch!

Kommentar von Herb3472 ,

Wenn man versucht, sich die Dimensionen des Universums nur ansatzweise vorzustellen, dann muss man doch zu dem Schluss kommen, dass die Erde lediglich ein Fliegenschiss im Universum ist, und die Menschen darauf nicht einmal die Größe von Mikroben haben, oder?

Kommentar von Whitekliffs ,

Herb3472, ein sehr biblischer Gedanke, den du da äusserst.

http://bibelserver.com/text/NLB/Jesaja40

Kommentar von Herb3472 ,

Nun ja, das mag ja sein. Trotzdem glaube ich nicht daran, dass sich ein Gott - sofern es ihn denn gäbe - um solche Mikroben wie uns kümmern würde. Und ich betrachte es als anmaßend, wenn sich der Mensch in rationaler Kenntnis der unendlichen Weite und Vielfalt des Universums, jedoch im Unvermögen, diese Unendlichkeit auch nur ansatzweise zu begreifen, als "Krone der Schöpfung" betrachtet.


Kommentar von HumanistHeart ,

Richtig. Dieser Glaube ist die Königsklasse der Arroganz. Mehr Hybris, als sich selbst für das Zentrum aller Schöpfung zu erachten, geschaffen von einem Wesen das komplette Universen baut, ist nicht mal DENKBAR.

Kommentar von Whitekliffs ,

Warum nicht? Können Tiere denken, reden, verstehen sie Mathematik, können sie ein Gehirn operieren, einen Computer entwickeln, und so weiter?

Kommentar von Herb3472 ,

@Whitekliffs: und was hat das mit Gott zu tun?

Nur weil Du Dir nicht vorstellen kannst, dass sich das einfach "nur so" entwickelt hat, muss es ja noch lange keinen Gott geben, der sich das Alles hat einfallen lassen.

Antwort
von AaronMose3, 58

Natürlich ist der Atheismus immer weiter auf dem Vormarsch. 

Und das wundert auch mich (als Buddhist) nicht wirklich.

Obwohl die Religion gerade mehr im Mittelpunkt steht als sonst, steigt die Zahl der Bekenntnislosen Haushalte immer weiter. (Zumindest in Deutschland)

Das ist eine logische Konsequenz der Aufklärung. Wenn Menschen merken, das unser Leben und die Herkunft des Lebens logisch erklärt werden kann, ohne jegliche Göttliche Präsenz, welchen Grund haben sie noch zu glauben ?

Außerdem wird Religion durch ihre altmodische Auslegung immer uninteressanter für die Jugend heutzutage. 

Aber sieh dir die Menschen in Arabischen Ländern wie Saudi Arabien an. Wenn dort jemand gefunden wird, der den Glauben an Allah strikt ablehnt, will ich mir gar nicht ausmalen was mit ihm geschehen wird.

Eine Münze hat immer zwei Seiten.  

Kommentar von chinly ,

Wie ist denn nun das Leben entstanden? Ich finde immer nur Antworten ähnlich dieser:

"Wie und wann Leben entstand, ist uns leider nicht bekannt. Forscher nehmen an, dass..."

Aber du scheinst es zu wissen?

Kommentar von AaronMose3 ,

"Wie und wann Leben entstand, ist uns leider nicht bekannt. Forscher nehmen an, dass..."

Ich nehme an, du spielst bei dieser Art von Antwort darauf an, das selbst Forscher nur "annehmen". 

Nun ist es nunmal so, das alle Annahmen der Wissenschaft niemals aus der Luft gegriffen sind. Es kann sein, das die Frage wie aus unbelebter Materie, Leben entstehen kann, noch nicht zweifelsfrei geklärt ist, dennoch basiert bisheriges Wissen aber auf einem festeren Boden, als die Lehren der monotheistischen Religionen.

(Und nein, das ist nicht einmal meine Meinung. Lediglich eine logische Schlussfolgerung)


Aber du scheinst es zu wissen?

Nein, ich weiß gar nichts. Ebenso wie du, und alle anderen auch.

Kommentar von Muhviehstarx3 ,

Wie Leben entsteht/entstanden ist,ist wohl besser erforscht/belegt als die Existenz eines Schöpfergottes. Klar,es gibt verschiedene Theorien. Aber viele Wege führen nach Rom.

Antwort
von MisterX85, 48

Man sieht ,dass die Zahl der Menschen die sich als Atheisten verstehen seit Jahren zunimmt. Vor allem in der westlichen Welt.

In Islamischen Kulturkreisen gibt es den staatlichen und sozialen Druck der die Verbreitung einschränkt.

Hier müssen Atheisten Strafverfolgung, Ermordung oder Verstoßung von der Familie fürchten.

Der Größte Verarbeitungsgrund für den Atheismus ist meiner Meinung nach das Internet. Hier können sich atheistische Ideen frei von Zensur ausbreiten.

Mit dem Web 2.0 haben viele Atheisten ein Sprachrohr bekommen das ihnen bislang von den Elite-gesteuerten Print und Fernsehmedien vorenthalten wurde.

Atheismus wird häufig totgeschwiegen. Vor allem in den deutschen "Qualitäts- Medien" kommen Atheisten eher selten zu Wort.

In der Schule haben wir damals null Aufklärung über diese Thematik bekommen.

Ich selbst bin mit dem Thema Atheismus erst in Kontakt gekommen als ich 18 war.

Natürlich führen auch die Glaubenskonflikte dazu, dass das sich Menschen vermehrt mit der Thematik auseinandersetzen.

Nur häufig stecken die Menschen so tief in ihrem Religiös-kulturell vorgegebenen Korsett. Das eine Sicht über den Tellerrand schwer fällt.


Kommentar von HumanistHeart ,

Gute Antwort. So ist es.

Antwort
von AriZona04, 63

Ich glaube eher, dass unsere Meinungsfreiheit uns zu der Überzeugung bringt, dass es keinen Gott gibt. Damals hat man wahllos vieles übernommen, was die Eltern und die Gesellschaft einem - regelrecht - vorgebetet haben, ohne darüber nachzudenken. Heute wird mehr hinterfragt - was ich gut finde! Denn wir sollten nicht nur Gott hinterfragen, sondern auch vieles in unserer Politik.

Antwort
von NurZurSache, 59

Gott, Liebe&Heiliges sind Menschliche Erfindungen, um uns auszubeuten&zu missbrauchen! Früher wurden im Namen der Kirche die meisten Menschen getötet, ungläubige wurden verbrant!
Ich halte mich ausschließlich an Fakten. Fakten bekommt man durch vorurteilsfreies beobachten ohne diese zu beurteilen. Denken verzerrt nur all zu leicht die Fakten! Hinterfrage jeden Sprecher, besonders die, die vor oder nach dem Sprechen, lhre Hand aufhalten&aufgrund ihrer Aussage Gewinn haben könnten.
Glaube bringt das Nichtwissen an den Tag.
Wissen ist begrenzt, wer aufgrund des Wissens handelt, handelt höchst Wahrscheinlich unvollständig. Handle ausschließlich aufgrund von Aktuellen Fakten!?
Solange sich Menschen Gegenseitig aufgrund ihrer Bindungen beurteilen&sich so Gegenseitig ausgrenzen, werden wir nicht auf Dauer in Frieden leben können. Menschen sollte man ausschließlich aufgrund wie sie mit ihrem Umfeld (Mitmenschen,Tiere&Natur) umgehen, beurteilen! Die Veränderung beginnt in einem selbst!
Der mangelnde Will auf das verzichten des Mehr, ist der Nährboden sämtlicher Konflikte.
ALLES Mehr was Mehrverdiener bekommen, müssen ALLE Geringerverdiener erarbeiten&über zig Subventionen bezahlen! Ohne das weniger der Geringerverdiener gibt&gäbe es kein Mehr für Mehrverdiener! Das Mehr der Mehrverdiener verhindert das Ende der Armut! Der Wille die Armut und Konflikte zu beenden zu wollen, reicht nicht. aus um sie zu beenden. Der Wille, den dazu nötigen Weg zu gehen, ist dazu unverzichtbar.
Dispute löst man ausschließlich über Dialoge auf Augenhöhe!
ALLES was 1 Ursache hat kann beendet werden, jedoch auf Dauer nur an der Ursache. usw...

Antwort
von joergbauer, 31

Der Teufel will, daß man atheistisch wird oder bleibt. ER ist der Durcheinanderbringer und schürt die Konflikte, damit der Mensch ein ganz schiefes Bild vom Glauben bekommt und so die Wahrheit unterdrückt wird. Gott, Glaube und Bibel sind inhaltlich ganz anders, als viele es sehen und verstehen, weil sie Vorurteile haben und falsch informiert sind. Buddhismus ist ja auch ein Glaube. Viele sagen zwar daß es dort keinen Gott gibt, aber dennoch halten viele Buddha für ihren Gott oder beten sogar die Natur an. Der Buddhismus ist im Grunde nur Selbstbetrug. Hierzu kann ich sehr empfehlen, dir die Berichte von Martin Kamphuis mal anzuhören. Der kannte den Dalai Lama persönlich, war Buddhismus-Lehrer und hat zu Jesus Christus gefunden. Er kennt sich aus, und weiß wovon er spricht:

http://www.sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=0&searchstring=martin+k...

Kommentar von LibertyFire ,

Der Teufel ist ein religiöses Unterdrückungskonzept, geschaffen und die Gläubigen daran zu hindern, über den Tellerrand ihrer Dogmen hinüberzuschauen und um sie am Hinterfragen zu hindern. Du präsentierst dich hierfür beispielhaft. 

Wie ironisch, dass du anderen Leuten vorwirfst, ein falsches Bild vom Christentum zu haben, aber selbst diverse emotionale Vorurteile gegenüber anderen Weltanschauungen hegst. Du wirkst genauso borniert, wie jene denen du vorwirfst das zu sein.

Kommentar von joergbauer ,

Dein Kommentar zeigt mir eher, daß ich richtiger liege als du! Es ist genau andersherum, durch den Glauben an Jesus Christus, und was damit zusammen hängt, ist man von jedweder Unterdrückung frei geworden und kann (darauf aufbauend) auch viel eher über den Tellerrand hinaus blicken als einer, der nur von seinen falschen Vorstellungen über den Inhalt des Glaubens ausgeht. Es geht nicht um emotionale Vorurteile, sondern um Glaubwürdigkeit und Wahrheit. Auch hier hast du keinen Überblick und rennst nur deinen eigenen, unvollständigen und fehlerhaften Vorstellungen hinterher.

Ich bin da ganz nüchtern und lasse mich in meinen inhaltlichen Vergleichen und geistlichen Stellungnahmen nicht von meinen Gefühlen leiten. Die Frage ist einfach, was das Beste für mich ist und mir den größtmöglichen Segen und die beste Hoffnung gibt in meinem Glauben? Und da gibt es zum Evangelium keine Alternative. Was ist denn besser, ewig und erlöst im Himmel bei Gott zu leben, oder im "Nirwana" vollständig aufgelöst zu werden, nachdem man zuvor immer wieder reinkarniert wurde? Jemand, der gar keinen Glauben hat, kann dazu ja weder inhaltlich noch geistlich etwas Erhellendes beitragen - was also hast du zu kritisieren?

Kommentar von LibertyFire ,

du schaust kein Stück über den Tellerrand deiner Religion (ja, "Religion", auch wenn du dich aufgrund deiner bizarren subjektiven Semantik, was diesen Begriff angeht, weigerst, deinen ausgesprochen fundamentalisten Glauben als "religiös" zu charakterisieren) hinaus. 

Was habe ich denn für falsche Vorstellungen vom Christentum? Ich habe wie alle Menschen, die sich damit befasst haben, eben eine eigene Vorstellung - so wie du auch eine hast. 

Du sagst, du lässt dich in deiner Ansicht nicht von Emotionen leiten - im nächsten Satz sagst du jedoch, dass für dich das das wichtigste im Glauben ist, was dir Hoffnung gibt - das ist reiner Emotionalismus. 

Das, was du nicht unbedingt als Unterdrückung empfindest, ist für andersdenkende und anders-empfindende Menschen die reine Unterdrückung - und die Bibel liefert mit ihrer Verteufelung von Homosexualität,  (Verteufelung im wahrsten Sinne des Wortes) eine gute Grundlage für Unterdrückung - sei sie auch nicht physischer, sondern nur psychischer Natur. 

Die Verteufelung von Homosexualität empfindest du nur nicht als Unterdrückung, weil du heterosexuell bist. 

Die Bibel und der Koran stehlen den Menschen noch mehr ihre individuelle Identität als der Marxismus. 

Die biblische "Höllenkonsequenz" für alle Nicht-Gläubigen bzw für Menschen, die nach biblischem Dogma nicht gottgefällig leben (z. B. Homosexuelle) ist nichts als ein Bedrohungsversuch, um eben jene Menschen mit den Bibelgläubigen gleichzuschalten und um das freie und kritische Denken zu unterdrücken. 

Antwort
von DieWelteinKind, 51

Es gehen treten generell jedes Jahr Massen von Menschen aus Religio nen aus, allerdings würd die Religion nie wirklich aussterben, Ying-Yang-Prinzip;)!

Antwort
von 666Phoenix, 16

etwas, was mich tierisch anspricht.

Und welches Tier da speziell?

Antwort
von Susanne88, 12

"Glaubt ihr dass all die "Glaubenskonflikte" dazu führen,dass es immer mehr Atheisten auf dieser Welt gibt?"

Nein, das glaube ich nicht.

Andersrum wird es plausibler: Ich meine, dass Glaubenskonflikte um so weniger werden, je mehr Atheisten es gibt.

Antwort
von nowka20, 8

atheismus ist auf dem vormarsch

Antwort
von reziprok26, 40

Mahatma Gandhi: "Gott hat das Universum und das Leben geschaffen, aber keine Religionen"

Antwort
von DarkScammer321, 55

Jo klar, nicht unbedingt direkt zum Atheismus, aber ganz deutlich von den Weltreligionen weg zu anderen Religionen hin.

Antwort
von AntwortMarkus, 41

Die meisten haben Geld zu ihrem Gott gemacht.  

Antwort
von tommy4gsus, 23

Das Thema interessiert mich seit meiner Kindheit sehr. Wenn man von den Medien täglich eingelullt wird, bekommt man tatsächlich in unserer westlichen Welt (und ich denke, so war die Frage gemeint?) die Wahrnehmung, dass die Atheisten auf dem Vormarsch wären.

Sieht man sich jedoch verschiedene Meinungsumfragen genau an, gewinnt man eher einen gegenteiligen Eindruck. In unseren Industrienationen glauben gerade mal die Hälfte (!) aller jungen Menschen an die Evolutionstheorie, obwohl sie fast überall in den Schulen als reine Wahrheit hin gestellt wird.

Interessant, oder?

In den meisten anderen Ländern (gemeint sind alle Länder, außer Nordamerika, Europa, Russland und China) dieser Erde kennt man gar keinen Atheismus.


Kommentar von HumanistHeart ,

Wieder mal eine komplett falsche Antwort von Dir. 

Atheismus ist massiv auf dem Vormarsch, auch und gerade in den von Dir genannten Ländern, z.B. USA. Siehe Reason-Ralley oder ACA. 

"Gerade mal die Hälfte" bei der ET ist auch falsch, es ist gut bis weit über die Hälfte.

Und im übrigen ist die Evolution schlicht ein Fakt. Ob Du das akzeptieren kannst oder nicht, bleibt davon unberührt.

Antwort
von JustNature, 20

Es wird eine sehr knappe und gefährliche Sache. Einerseits bekommt durch die Masseneinwanderung das Mittelalter beängstigend viel Verstärkung. Andererseits geht das Christentum nieder und wandelt sich v.a. zum Atheismus. Der Islam wird ein aufgeklärtes Europa wohl noch 50 Jahre behindern. Aber wenn es danach noch eine Menschheit gibt, wie wir sie heute kennen, wird sie weitgehend religionsbefreit sein.

Kommentar von HumanistHeart ,

Dein Wort in Gottes Ohr!

Kommentar von OlliBjoern ,

Es kommt darauf an, was man unter "Mittelalter" versteht. Nach aktuellen Untersuchungen sind die meisten Neuankömmlinge hierzulande durchaus religiös tolerant (das mag überraschen, deckt sich aber mit meinen eigenen Gesprächen mit Flüchtlingen). Dagegen sind viele dennoch in sozialen Fragen (Verhältnis Mann/Frau, Verhältnis zum Staat) sehr "altmodisch".

Die Leute haben gelernt, dass es hier nicht gut ankommt, zu "missionieren". Allerdings haben sie unser Verständnis von Gleichberechtigung und unser Verständnis von Kritik gegenüber dem Staat noch nicht verstanden.

Man sehe auch die aktuelle Türkeisituation: die meisten Türken hierzulande sind in punkto Islam/Christentum durchaus tolerant (noch nie hat mich ein Türke "bekehren" wollen). Aber sobald man etwas gegen Erdogan/den Staat Türkei sagt, gehen die Emotionen hoch.

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