1

Atheist(en)

Frage von TheSufferer TheSufferer

Heyho , Was ein Atheist ist mir bekannt , jedoch ist mir vorhin als ich in Facebook gestöbert habe etwas aufgefallen . Anscheinend kann man den Atheismus unterscheiden ; unteranderem in den " Devout Atheist " , den " Militant Atheist " und " Atheist/Humanist " . Nun meine Frage(n) :

  1. Was ist ein Devout Atheist und was ein Militant Atheist ?
  2. Sind dieser der selben auffassung wie die "normalen" Atheisten ?
  3. Gibt es überhaupt "normalen" Atheismus , oder ist das generell in Devout , Militant , etc. geteilt ?

Gruß

Fragen zu gleichen Themen finden

Antworten (11)

  • 1
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von corradolah corradolah

    Die ersten Christen wurden als Ahteisten verfolgt, weil sie nicht an viele Götter (des Kaisers) sondern nur an den einen Gott der jüdischen) Offenbarung glaubten. Sie waren also wie devoute atheists. Kämpferische Atheisten sind wohl jene, die die (moralischen) Ansprüche einer Religion für schädlich halten und bekämpfen. Humanistische Atheisten sind der Überzeugung, aus sich allein "anständige Menschen" sein zu können und so als Agnostiker ("Nichts Genaues weiß man nicht") neutral bleiben wollen.

    Kommentar von Spaghettus SpaghettusSpaghettus

    Das ist falsch. Erstens glauben Christen an überhaupt keine Götter, zweitens sind die frühen Christenverfolgungen durch die Römer christliche Legende. Wenn Christen mal verfolgt wurden, dann ganz gewiss nicht, weil sie nicht an die Römischen Götter glaubten.

    Kommentar von quopiam quopiamquopiam

    Die frühen römischen Christenverfolgungen sind keine Legende, dafür gibt es beredte Zeugnisse und sogar die Berichte römischer (!) Historiker. Das sind keine Märchen, auch wenn Du es gern so hättest. Grund für die Verfolgungen war zwar nicht genau die Ablehnung der römischen Götter aber so etwas ähnliches: Den römischen Kaiser- und Staatskultus abzulehnen führte für Christen und Juden zur Anklage und i. d. R. zur Hinrichtung. In der Frühzeit des Christentums wurde um diesen Punkt heftig gerungen, auch das ist gut dokumentiert. Es gab eine Partei, die der Ansicht war, daß man den Staatskult öffentlich mittragen dürfe, im Geheimen aber Christ sein könne. Eine andere Partei lehnte das strikt ab und forderte das eindeutige Zeugnis, letztlich das Martyrium. Wer dem Kaiserkult öffentlich (unter behördlicher Aufsicht!) huldigte, bekam eine Art "Persilschein", auf dem bescheinigt wurde, daß der Bürger namens Soundso an einem bestimmten Tag dem "göttlichen Caesar" gehuldigt hatte. Dieser Wisch war im Zweifel vorzeigbar. Mindestens einer davon hat bis heute überdauert, ich weiß nur nicht mehr, welches Museum ihn im Archiv hat. Ich habe ihn jedenfalls selbst gesehen.

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Nun quopiam, dann wirst du uns sicher auch sagen können, wann und von wem die Christen verfolgt wurden. Und einen römischen Historiker, der dazu was sagt wirst du dann doch auch benennen können.

    Kommentar von corradolah corradolahcorradolah

    Dass sich die Christenverfolgungen von Kaiser Nero über Decius bis Konstantin hinzogen, dürfte doch kein Geheimnis sein. Schon der röm. Historiker Tacitus berichtete darüber. Siehe Übersetzung der Uni Duisburg-Essen: http://www.uni-due.de/~gev020/courses/course-stuff/nero.htm

    Kommentar von dreadnought dreadnoughtdreadnought

    @ frank: Briefwechsel Plinius- Trajan z.B.

    Kommentar von Spaghettus SpaghettusSpaghettus

    Oops, da hatte sich ein kleiner Fehler eingeschlichen. Natürlich muss es oben in meiner Antwort heißen: "Erstens glauben Atheisten an überhaupt keine Götter..."

    Ansonsten weise ich einfach noch mal auf die lange Tradition der Geschichtsfälschung durch die Kirche hin. So wurde aus dem recht erfolgreichen Nero ein romanzündendes Monster gemacht (um von der evtl. Schuld der Christen abzulenken), dafür dann aber wieder aus dem grausamen Konstantin ein braver Staatsmann, der angeblich auf dem Todenbett sogar zum Christentum gewechselt wären. Mit der Christenverfolgung war es nicht anders. Belastbare historische Belege gibts keine. Es sein denn, quopiam hat da noch ein Ass im Ärmel.Bis dahin erst mal von mir was: http://www.humanist.de/geschichte/nero.html

    Kommentar von Liberius LiberiusLiberius

    Es gibt römische Quellen, die das Verhalten Neros beschreiben und wie er auch Christen behandelt hat.

    Es gibt eine Menge von Gerichtsakte, die zeigen, dass Christen, die nicht bereit waren dem Kaiser das Weihrauchopfer darzubringen(als Zeichen der göttlichen Verehrung) zum Tode verurteilt wurden.

    Wer das Opfer dargebracht hat, hat dafür den Weihrauchopferschein vom Magistrat erhalten, als Beweis, dass er es gebracht hat.

    Es wurde als Staatsverbrechen gewertet, wenn ein Mensch dieses Opfer nicht gebracht hat.

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Also corradolah und Liberius, Nero lässt sich als großer Christenverfolger nicht dingfest machen.

    Tacitus und Plinius wären auch viel zu jung(respektive ungeboren) gewesen, um über ihn zu berichten

    Bei Nero müssen wir von Geschichtsfälschung ausgehen.

    Was den von dreadnought angeführten Briefwechsel betrifft: Ich halte ihn für echt, ja, ich bin aber nach intensiver Lektüre des Originaltextes nicht davon überzeugt, dass er große Christenverfolgungen belegt. Genau wie Tacitus' Texte wird der Umgang mit Minderheiten dokumentiert, die sich schwer einschätzen lassen. Die Juden waren bei den Kommentaren genauso gemeint wie andere Gruppen, die den Machthabern nicht passten.

    Ich weiß nicht wie man aus den Kommentaren große Christenverfolgungen herauslesen kann. Ich fürchte, da wurde Einiges extrem aufgebauscht.

  • 11
    Antwort von frank1968 frank1968

    Atheist heißt einfach nur, dass man keines der verbreiteten Gottesbilder ernstnimmt.

    Deswegen können Atheisten alles mögliche sein. Es gibt keine benennbaren Gemeinsamkeiten, und welche Konsequenzen sie aus der Erkenntnis ziehen, dass sie die vorhandenen Gottesvorstelungen samt und sonders für unglaubwürdig halten, bleibt jedem einzelnen Atheisten überlassen.

    Manche reden darüber, andere schweigen.

    Ich selbst möchte vor allem von jeder Missionierung verschont bleiben, und da ich weiß, was religiöse Erziehung anrichten kann, setze ich mich dafür ein, dass Religionsunterricht aus den öffentlichen Schulen rausfliegt.

    Wie man mich dann nennt....unwichtig!

    Kommentar von Harterkampfer HarterkampferHarterkampfer

    sehr gut!

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    dito

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    Aber dann bitte auch den Eltern zu Hause das aufdrängen einer Religion verbieten.

    Es sollte das Menschenrecht der Glaubensfreiheit geben und nicht das einer Religionsfreiheit.

    Denn diese wird oft Missbraucht um Menschen an Religionsorganisationen zu ketten.

    Ich als Christ praktiziere bei mir zu Hause die Glaubensfreiheit.

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Was Eltern zuhause ihren Kindern erzählen, darauf gibt es rechtlich gesehen keinen Zugriff, und das ist meiner Meinung nach auch gut so.

    Ich setze auf Überzeugungsarbeit, und nicht auf Verbote, die ich in vielen Fällen für äußerst kontraproduktiv halte.

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    Auch wenn Du das als "gut so" bewertest, so kommt es dann leider (zum Glück nicht so oft)im privaten Rahmen zur Misshandlung eines Kindes seitens der Eltern, weil diese es mit dem Aufdrängen einer Religion dann auch noch gut meinen.

    Ich spreche hier zB von sogenannten christlichen Sekten, wo den Kindern die Kindheit beraubt wird (zB "Daviten", STA, Zeugen Jehovas, Baptisten-Sekten, Scientologen etc.), weil allen nur im privaten Bereich eine Religion aufgedrängt bekommen, ohne öffentlichen Religionsunterricht.

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Wie gesagt, ich bin dafür, Alles zu tun, um Menschen vor Indoktrination zu schützen.

    Eine "Elterngedankenpolizei" ist rechtlich aber in unserem Staat nicht möglich. Und ich bin auch der Meinung, dass das gar nicht gut wäre.

    Ich kann eine Trennung zwischen "normalen" Gläubigen und Sektenanhängern auch nicht sehen. Jeder Glaube ist problematisch, wenn man ihn an Kinder weitergibt.

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    Man merk das Du beim Thema Glauben (ich denke mal Gottglauben) zwar ein rotes Tuch siehst, aber kaum die nötigen Kenntnisse besitzt um bei diesem Thema wirklich mitreden zu können.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Welche "nötigen Kenntnisse" braucht man denn so im speziellen, Basti, um mireden zu können?

    Präzisier uns das doch mal bitte etwas.

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    Die Thematik ist offensichtlich.

    Unkenntnisse seitens frank1968 wurden seinerseits klar definiert.

    Wende dich an diesen, vielleicht magst Du ihn dann mit seinen Wissenslücken vertraut machen.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Nein danke. Ich wende mich in allgeinen direkt an denjenigen der die Behauptung zu einer Sache erstellt hat.

    .

    Welche "nötigen Kenntnisse" braucht man denn so im speziellen, Basti, um mireden zu können?

    Präzisier uns das doch mal bitte etwas. Vielleicht jetzt mal ohne auszuweichen.

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    Ok, einmal für den Gewissenhaften:

    Es ging um den allgemeinen Unterschied zwischen dem was ein Mensch in Freiheit glaubt, und dem was innerhalb einer Sekte (im Sinne des Wortes "sich von anderen fernhaltend und selber als Absolutum hinstellend") glauben muss.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Dann legst Du zuviel Bedeutung in Franks obiges Wörtchen "kann", bzw. nimmst Du das zu wörtlich. Der Unterschied zwischen den von Dir erstellten Polen bringt sicherlich nochmal eine deutlich andere negative Qualität an, richtig, aber er –wie auch ich– meint wohl damit, dass ein ungerechtfertigter Glaube etwas grundsätzlich negatives ist wenn er an Kinder weitergegeben wird.

    Man nimmt den Kindern zu großen Teilen die Fähigkeit korrekt zu denken, wenn man das "was" über das "wie" stellt.

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    Genau. Dann sind wir uns ja alle einig.

    Der Umkehrschlusss ist nämlich ebenso möglich, das dann ein gerechtfetigter Glaube etwas grundsätzlich positives ist, wenn er an Kinder weitergegeben wird.

    Das "wie" lebe ich einfach.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Nur hast Du eben leider keinen "gerechtfetigten" Glauben bezüglich Gottes Existenz.

    .

    Und das "wie" welches Du da meinst, meinte ich nicht.

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    Ob etwas in deinen Augen gerechtfertigt ist oder nicht, ist dann Deine subjektive Meinung.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    "Ob etwas in deinen Augen gerechtfertigt ist oder nicht, ist dann Deine subjektive Meinung."

    .

    Nein ist es nicht. Gottes Existenz ist entweder mit Null oder Eins belegt. Mit An oder Aus, mit Wahr oder Unwahr, mit Existent oder eben Inexistent. Da ist keine Grauzone dazwischen.

    wenn Du also Deinen Glauben an der Realtiät festmachst (woran auch sonst?) dann ist Dein Glaube somit auch nur gerechtfertigt, wenn der Glaubensgegenstand, Gott, auch in der Realität existiert.

    Kannst Du das, Gott, herleiten? Plausibel als wahr belegen?

    Nein.

    .

    Glaub da gern dran wenn Du willst. Steht Dir doch frei. Aber in just dem Moment in welchem Du einen Kind diesen Glauben als eine Wahrheit verkaufst, begehst Du genau den Fehler von dem hier die Rede ist.

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    Und doch:

    Es bleibt alles deine subjektive Meinung.

    Ich mache Gott an allem fest was lebt, was meine subjektive Meinung aber auch mein gutes Recht ist.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Mal vorab:

    "Wichtig ist, das es den Kindern gut geht, gesund sind und gut in der Schule mitkommen, sag ich mir immer."

    Meine Sympathie für solche Sätze. Sehr gut. Gefällt mir. Ist sympathisch.

    .

    Aber:

    "Und doch: Es bleibt alles deine subjektive Meinung. Ich mache Gott an allem fest was lebt, was meine subjektive Meinung aber auch mein gutes Recht ist."

    .

    Das, Basti, heißt eben dass Du das Zeug glaubst was Du "gefälligst" glauben willst. Das was sich für Dich am besten und komfortabelsten anfühlt. Mit einem netten "Basta!" dahinter. Ob Dein Glaube aber sich nun tatsächlich mit der Realität deckt, ob er also wahr ist, ist für Dich sekundär, ist irrelevant. Ist Dir Wurst, könnte man auch mit Recht sagen.

    In der Art von: "Verwirr mich nicht mit Fakten, meine Menung steht fest!"

    .

    Und DAS, diese Haltung, die gibst Du an Deine Kinder weiter.

    Dieses falsche, basta-artige "wie" eben, die inkorrekte Art Schlüsse zu ziehen also, gibst Du somit an Deine Kinder weiter.

    Ist halt schädlich. Keine gute Lebensanleitung zum richtigen denken. Herz kann man auch anders vermitteln. Besser sogar.

    .

    .

    Wenn es Dich interessiert, Du englich kannst und Du 23 Minuten Deines Lebens diesem opfern willst, dann hör Dir doch mal das hier an.

    Das trifft den Kern der Diskussion hier zu wirklich 100%. Rede geht los ab 1:05

    .

    http://www.youtube.com/watch?v=J3YOIImOoYM

    .

    Falls Du es Dir ansiehst wäre ich an Deiner Meinung interessiert.

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    Sry, aber ich habe noch keine Fakten kennengelernt, die mich in meinen Glauben verwirren könnten.

    Immer bestätigt, das wohl.

    Fakten wohlgemerkt - denn Argumente können immer gegenargumentiert werden.

    Leider kann ich nicht so gut English - magst Du beschreiben was der vertrauenerweckende Mann in schwarz so erzählt?

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    Ergänzung:

    Du bist echt lustig - hast keine Ahnung was ich an meine Kinder wirklich weitergebe, keine Ahnung wie mein Glaube für mich ist, und dennoch behauptest du es zu wissen.

    Schon lustig wie man in Schubladen gesteckt wird.

    Aber anscheinend hast Du es nötig, weil dein Denken wahrscheinlich nicht anders funktioniert?

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Du schnallst das Prinzip halt nicht. Was soll man machen?

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    Welches Prinzip denn?

    :))))))))))))))))))))

    Witz komm raus, du bist umzingelt.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    "Sry, aber ich habe noch keine Fakten kennengelernt, die mich in meinen Glauben verwirren könnten."

    .

    Ein Faktum ist, das die Existenz Gottes durch rein gar nichts auch nur im entferntesten als tatsächliche Realität angezeigt ist.

    Derlei Fakten hat es viele.

    Ein weiteres Faktum wäre dass sich Dein Gott Jahwe kulturhistorisch, archäologisch, religionsgeschichtlich usw. recht gut als aus der Mythologie Babylons ausgewandert erfassen lässt.

    usw., etc.

    .

    Fakten zwar, aber halt welche die Du nicht sehen willst.

    Ist halt viel bequemer so für Dich.

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    http://www.christadelphian.de/nord/kritik.htm

    .

    Gott lässt sich für mich durch vieles erfassen, ja klar - sonst wäre ich kaum zum Glauben gekommen.

    .

    Die missliche Beweislage der Evolutiontheorie hat aber auch mit dazu beigetragen (zu 10% etwa).

    .

    Dazu empfehle ich das Buch von Werner Gitt "95 Thesen gegen die Evolutiontheorie".

    Wer von der Genbiologie etwas Ahnung hat wird das Buch verstehen.

    .

    Richtig ist, das die Juden aus Babylon ausgewandert sind (steht sogar in der Bibel) - wen wundert es da das die Archäologie darüber ebenso zu berichten weiß.

    Die Frage ist also, ob der Glaube an einen monotheistischen Gott, so wie es im AT nun mal der Fall ist, schon vor der babylonischen Gefangenschafft aufgekommen ist?

    Dazu müsste also nur der Bibelbericht aus den 5 Büchern Mose als archäologisch korrekt bestätigt werden, oder?

    Sagt dir "Tell Madich" etwas (siehe Link)?

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Wir sind uns sicher nicht einig, aber du möchtest deinen Glauben unbedingt an deine Kinder weitergeben, und denkst, du bist ein guter Gläubiger, und machst es besser als die anderen.

    Das glauben alle, und genau das ist das Problem.

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    Hast keine Ahnung wie ich denke und wie ich es mache.

    Erstmal bin ich in Punkto Glauben vorzuleben ein denkbar schlechtes Vorbild.

    Dann kann ich meinen Glauben nicht auf meine Kinder übertragen.

    Das ist unmöglich.

    Aus Erfahrung weiß ich das so etwas ganz von alleine kommt, wieder geht, dann wieder kommt ...

    Wichtig ist, das es den Kindern gut geht, gesund sind und gut in der Schule mitkommen, sag ich mir immer.

    Ich überlass es meinen Herrn, leg es in SEINE Hände, denn wenn die Kinder groß sind, machen die eh was sie woll'n.

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Wenn es unmöglich wäre, gäbe es längst keine Gläubigen mehr.

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Tja, du denkst wie die meisten Gläubigen, dass man gläubig sein muss, um über Glauben reden zu können.

    Das ist ein Fehlschluss, denn man braucht auch nicht krebskrank zu sein, um die Krankheit als Arzt zu behandeln. Es hilft ungemein objektiv zu sein, wenn man nicht selbst in der Ideologie drinhängt.

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    Darum ging es ja auch gar nicht - es ging mir nur darum das Du erwähntest nicht mal den Unterschied einer Sekte und eines "normal" Gläubigen definieren zu können.

    Für mich ist das Zeichen genug:

    Da hat sich einer kaum mit beschäftig.

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Nun, in einer Sekte sind immer die anderen.

    Dass jede Glaubensgemeinschaft für einzelne Menschen zur Sekte werden kann, ist inzwischen weithin akzeptiert, außer unter den Gläubigen selber.

    Es git keine "normalen" Gläubigen. Jeder ist anders, und viele kommen aus dem Glaubenssumpf nicht mehr raus, ob sie nun in einer "Sekte" sind oder in einer Gemeinschaft, die allgemein akzeptiert ist.

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    Sorry, ober da irrst Du dich.

    Man braucht gar keine Gemeinschaft um zu glauben, ebenso wie zum Nichtglauben.

    Die Grundlage des Glaubens ist niemals eine Religionsgemeinschaft. Sollte es zumindest nicht sein.

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Ah ja, die Menschen kommen also ganz von selbst darauf, dass Jesus für sie am Kreuz gestorben ist. Puff...und plötzlich ist die Erkenntnis da.

    Nö, sowas muss man schon sehr früh an sehr junge Menschen bringen, damit sie dergleichen auch schlucken.

    Und auch eine Familie, in der die Eltern den Glauben vorgeben ist eine Glaubensgemeinschaft. Was denn sonst?

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    Also ich hab das mit der Gnade am Kreuz auch erst mit, wie alt war ich da - 34 (?), verstanden.

    Was Du da erzählst ist nur bedingt richtig, denn wirklich gläubig sind die wenigsten.

    Wie auch oben erwähnt: Wenn die Kinder groß sind, dann machen die eh was sie wollen.

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Nun, verstanden hast du das sicher nicht, du stellst nur keine Fragen mehr.

    Wieviel hast du denn deinen Kindern vom Judentum oder vom Islam erzählt, oder von der Tatsache, dass immer mehr Menschen sich vom Glauben abwenden?

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    Doch das mit der Gnade Gottes, habe ich ansatzweise verstanden - anders kann man es auch gar nicht verstehen - hab mich im letzten Jahr sogar taufen lassen.


    Bezüglich meiner Kids:

    Um es kurz zu machen - ich hab keine Ahnung was die derzeit in Reli machen.

    Aber was ich noch so aus dem Religionsunterricht weiß ist, das dieser kaum jemanden zum Glauben führt - eher wegbringt.

    Da mein Wissen über Judentum und Islam sehr fundiert ist, halte ich es für überzogen sie damit heute schon zu quälen - nur bei nachfrage (was soll ich die damit auch aufhalten?).

    Mit dem christlichen Glauben mache ich das aber nicht anders.

    Wenn der "Jung" mal alle Jubeljahre mit in eine Gemeinde kommt, dann merkt wegen der Überfüllung der Reihen kaum etwas von den Austritten aus den Großkirchen, von daher kam das Thema noch nicht auf.

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Du bleibst erstaunlich ruhig: Pluspunkt für dich!

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Und seine gut versorgten Kinder sind ein weiterer. :)

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Au! Au! Au! Und der ganze schöne Bonus ist dahin! Basti, Du bist leider der gleiche Fundie und Nichtdenker wie die anderen.

    Gitts 95 Thesen (er ist dabei nur einer der Autoren) sind so ziemlich das lächerlichste was sich in Sachen Evo je zu einer Kritik formiert hat.

    Hast Du Dir die Thesen mal durchgelesen? Ich schon.

    Wenn Du das gelesen hast und Dir noch nicht mal AUFGEFALLEN ist wie lächerlich diese Thesen so im einzelnen sind, wo alles die Vielzahl der grotesken Probleme in dem Buch liegen, dann mach ich mir hier jetzt tatsächlich Sorgen um die geistige Entwicklung Deiner Kinder wenn sie Dich zum Vorbild haben. Soll keine Beleidigung darstellen, sondern ist mein ernst.

    Sag mir bitte, nur zum Beispiel, was haben die Nr. 59.) Planetare Ringe, die Nr. 81.) "Widerlegung" (Köstlich!!:-)) der Urknalltheorie, oder die Nr. 94.) Gewissen und Ethik, mit der Evolutionstheorie zu tun?

    Rein gar nichts. ...Und das erkennst Du nicht mal?

    .

    Weiterer geistiger Totalausfall von Dir:

    "Die missliche Beweislage der Evolutiontheorie hat aber auch mit dazu beigetragen"

    .

    Das sind EXAKT die Aussagen eines Menschen der halt das für wahr halten will, was gefälligst wahr zu sein hat. Genau wie von mir bereits beschrieben.

    Die Evo, lieber Basti, ist belgt und Faktum bis zum geht nicht mehr. Sie steht auf einem enorm gesicherten Fundament. Tut mir leid wenn Du Dich da nicht auf den Wissenstand bringen möchtst.

    .

    Aus Deinen Kindern werden somit aller Wahrscheinlichkeit nach, leider die gleichen weltfremden Freaks wie Du. Tut mir sehr leid.

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    So, wo und wie ist die die Evo belegt (fundiert), sag doch mal - das Buch kann man übrigens gratis downloaden und hat gute Argumente.

    Es dürfte also klar sein wer hier was für Fakten ignoriert - zB. die zig anderen Fakten aus besagtem Buch.

    Deine Schaumschlägerei ist genauso wie die Art der Evolutionisten längst durchschaut - hat nur die Bewandnis jemanden zu diffamieren.

    Nenene - diese Clowns in weis sag ich immer.

    Wenn so einer dir sagen würde, das es OK ist jemanden mit immer höheren Stromschlägen zu besseren Leistungen zu animieren, dann würdest Du das wahrscheinlich auch tun.

    Die Ringe der Planeten veraten etwas über die Tatsache, das jeder Planet seine eigene Entstehungsgeschichte haben muss du "Schlauberger" (wahrscheinlich greif ich da zu hoch, denn es ist nachweislich zu hoch für dich).

    Die Evo, lieber Soli, ist auf dem wackeligsten Fundament seid eh und je. Tut mir leid das Du da so viele andere auch, deine Augen verschließt und glauben willst, was allein du willst.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    :-)))))))) Is scho recht, Basti, is scho recht.

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    Kannst Du nicht oder willst Du nicht?

    Fang doch mal mit den Beweisen für die Mutationen an, wie aus denen eine neue Art entstehen soll....

    Am besten mit Belegen aus dem Fossilbericht....

    Na los - wo sind deine ach so großen und festen Fundamente deiner Evo?

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Die größte und beste Darstellung der Fundamente sind hier:

    talkorigins.org

    Die kümmern sich gleich auch um Leute wie Dich und erklären diesbezüglich gleich mit.


    "Fang doch mal mit den Beweisen für die Mutationen an, wie aus denen eine neue Art entstehen soll...."

    .

    Du verstehst das zugrundeliegende Prinzip nicht. Lies mal das hier zunächst:

    hilfee wer hat ahnung von evolution?

    Die Antwort von Qualia, ganz oben.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    :-))))))) Das dann doch noch aber... weil´s gar so albern is.

    .

    "Die Ringe der Planeten veraten etwas über die Tatsache, das jeder Planet seine eigene Entstehungsgeschichte haben muss du "Schlauberger" (wahrscheinlich greif ich da zu hoch, denn es ist nachweislich zu hoch für dich)."

    .

    Und?

    Was hat das mit der Veränderung der Arten auf diesem Planeten hier zu tun?

    Nichts anderes beschreibt die Evo.

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    Dann verat uns doch mal allen, wie z.B. die Ringe des Saturns auf evolutionäre Art und Weise von selbst (von mir aus auch natürlich) entstanden sein sollen, ohne das diese sich im Laufe der Zeit selbst auflösen...

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    "Dann verat uns doch mal allen, wie z.B. die Ringe des Saturns auf evolutionäre Art und Weise von selbst (von mir aus auch natürlich) entstanden sein sollen, ohne das diese sich im Laufe der Zeit selbst auflösen..."

    .

    :-)))))))))))))))))))))))))) Ich lieg flach!!!!

    .

    Bitte sei so nett und informier Dich was Evolution eigentlich bedeutet. Du hast wirklich nicht die geringste Ahnung.

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Interessant ist, Soli, dass man das als erfahrener Diskutant immer schon vorher weiß, und dem Diskussionsverhalten entnehmen kann, ob jemand selber denkt oder denken lässt.

    Gitt ist natürlich schon der Hammer. Wer den Blödsinn für bare Münze nimmt, dem kann man wirklich alles erzählen.

    Und wieder stellt sich die ewige Frage: Wann taucht ein Gläubiger auf, der selber denken kann und will. Die Chancen stehen denkbar schlecht!

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    Dann erklär doch mal wie sich die Geninformationen weiterbildeten.

    Hier wird zwar eifrig diffamiert, aber keine Gegenfakten benannt.

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Möchtest Du unbedingt öffentlich demontiert werden basti?

    Deine Informationen und Behauptungen kann man sehr schnell in der Luft zerfetzen.

    Ich denke, du solltest erstmal ein vernünftiges Buch zur Evolutionstheorie lesen, damit du auch einschätzen kannst wovon du sprichst.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Vielleicht lernt er aber dadurch etwas englisch. :)

    Hier, Basti, Deine gewünschte Information wie sich Geninformationen weiterbilden.

    http://www.talkorigins.org/indexcc/CB/CB102.html

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    Gehts auch auf deutsch bitte?

    Soweit ich das verstehe ist das alles nur eine bis dato unbelegte Theorie.

    Nichts gegen die Mikroevulotion, denn die Natur lebt sie ja vor (beinhaltet ebenso das die guten/starken Gene weitergegeben werden).

    Was fehlt ist der Beweis das es je eine Makroevultion gegeben hat.

    Auch das Mutationen kompatibel mit der bestehenden Art sein hätten müssen und sich dann auch erstmal durchgesetzend etabliert haben sollen, auch das ist unbewiesen und nur ein Phantasieprodukt.

    Oh je, und was das alles gedauert haben muss!

    Mit (großzügig gerechnet) 2 MIlliarden Jahren an Evolution kommt man da gar nicht hin, denn in der kurzen Zeit sind die nötigen Anhäufungen an Mutationen kaum möglich gewesen (Witt schätzt das tausende Mutationen täglich nötig gewesen sein müssten, damit die Natur/Welt heute so ist wie sie ist - und da gigt es kein einziges Fossilchen drüber?).

    Wer ignoriert hier was?

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    "Soweit ich das verstehe ist das alles nur eine bis dato unbelegte Theorie."

    .

    "Soweit ich das verstehe"

    .

    I rest my fucking case!

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    Wie auch sonst, ignorierst Du den großen ganzen Rest.

    Du mich auch^^.

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    Basti, was Du da schreibst ist ein einziges riesengroßes Zeugnis darüber dass Du die Evo nicht im Ansatz kapiert hast.

    Wer Saturnringe und die Wandlung der Arten schon in einen Topf schmeißt, zeigt dass er wirklich NULL Ahnung hat.

    Sorry, aber eigne Dir mal wenigstens erst Grundkenntnisse von dem an was Du hier kritisierst. Was Du da alles anführst ist nachgeplappertes Zeug von irgendwelchen Kreationisten ohne jede Substanz.

    Siehe den Satz hier:

    "und da gigt es kein einziges Fossilchen drüber?"

    Der Satz ist einfach dumm. Du willst ein Fossil sehen, halb Hase, Halb Pferd, richtig?

    So funktioniert das aber nicht.

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Das nennt man Selbstdemontage.

    Du weißt so dermaßen wenig, dass man dir nur mit großer Mühe irgendwas erklären könnte.

    Deine "Argumente" sind seit mindestens 120 Jahren für die Katz. Es lohnt sich nicht, da hat Soli schon recht.

    Kommentar von DarkSepia DarkSepiaDarkSepia

    Wie auch sonst, ignorierst Du den großen ganzen Rest.

    Du behauptest also ernsthaft, den Großen Rest zu kennen? Wie hast du dir dieses Fachwissen beigebracht und warum stimmt dir niemand mit hohen Fachkenntnissen zu?

    Kommentar von basti4321 basti4321basti4321

    @all:

    Der Fosilienbericht sagt aus, das es die Evolution nicht so gegeben haben kann, wie man sie sich gerne wünscht.

    Mit anderen Worten:

    Man glaubt an etwas was es nicht gibt.

    Auch in der Abfolge der Art und weise wie man es sich vorstellt, wie die Information der DNA enstanden sein soll, diese dann mutiert sein sollte, ist so lächerlich und unmöglich, gar unbewiesen, das die Bibel da ja noch besser archäologisch bewiesen ist als den Kaiserschmarn namens Evolution.

    Aber wir leben in einen freien Land.

    Da hat selbst das Sandkastenkind das Recht zu sagen: "Du bist doof, ich spiel nicht mehr mit dir."

    In diesem Sinne noch einen schönen Tag, wo ich den Damen und Herren ein fröhliches ablästern wünsche, was ich mit einem abstauben meiner linken Schulter hinnehme. :)))))

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    :-)))) Immer wieder auf´s Neue herrlich! :-))))

    .

    Weißt Du wie Pandabären entstanden sind, Basti?

    .

    Das hätten eigentlich Grizzlys werden sollen, aber Gott ist beim schwarz anmalen die Farbe ausgegangen.

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Warum, basti, warum um alles in der Welt musst du hier so dermaßen wie die Axt im Walde auftreten, und durch deine Äußerungen zeigen, dass du wirklich keinen blassen Schimmer hast?

    Soll ich dir sagen, was uns das im Bezug auf andere Dinge verrät, die du so glaubst?

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    "Der Fossilienbericht"

    Double Facepalm....Seufzer...Herr, wirf Hirn vom Himmel!

    Kommentar von frank1968 frank1968frank1968

    Und basti, du warst jetzt der direkte Anlass für eine der ganz wenigen Fragen, die ich hier manchmal stelle.

    Vielleicht kannst du versuchen, sie zu beantworten.

    Kommentar von Nici24 Nici24Nici24

    Also, ich hab mir mal diese ganze hier durchgelesen. Und vorab, ich bin bastis Meinung

    Es ist schon erstaunlich, wie Soli in seiner eigenen welt lebt. Aus seinen Texten entnehme ich, dass er sich doch sehr für etwas besseres und überlegen fühlt.

    Warum müssen soviele gläubige uns Atheisten überzeugen an gott zu glauben. Klingeln dauernd an meiner Tür und wollen mir Bibeln verkaufen...wenn ich eine bräucht wird es wohl kaum schwer werden eine aufzutreiben!

    Hat Gott euch nicht Toleranz gelehrt???

    Mir ist auch aufgefallen, dass basti frei schrieb, seine eigenen worten, nicht wie soli immer nur links schrieb. Hat wohl selbst keine Ahnung.

    Was ist so schlimm nicht so gut enlich zu verstehen, alter, kannst du alle sprachen der welt??? Ich denke nicht, ich auch nicht, ganauso wie englisch.

    Wenn jemand lust hat schreibt mir doch mal einpaar Beweise, dass es euren Gott gibt. Ich beschäftige mich nicht nicht sehr damit, aber jetz bin ich neugierig geworden. (Aber bitte nicht du, Soli)

  • 10
    Antwort von Spaghettus Spaghettus

    Atheisten glauben nicht an Götter. Mehr ist da nicht.

    Solche Begriffe wie Militant Atheist oder Kampfatheist wurden von verschreckten Gläubigen erfunden, die feststellen mussten, dass immer mehr Atheisten ihren Unglauben öffentlich bekennen.

    Inzwischen haben das, eher spöttisch gemeint, der eine oder andere Atheist auch für sich als Selbstbezeichnung übernommen.

    Eigentlich sind das aber nach wie vor sinnlose Begriffe.

    Kommentar von pharma pharmapharma

    Das ist eine der wenigen richtigen Antworten.

  • 7
    Antwort von Charlyweisswas Charlyweisswas

    Militante Atheisten sind all diejenigen, die sich für ihren Nichtglauben in die Luft sprengen.

    .

    Typischerweise rufen sie dabei: "es gibt keinen Gott!"

    .

    Auch Atheisten, die (Anders-)gläubigen mit dem Tod und ewigen Höllenqualen drohen, darf man getrost als militant bezeichnen.

    .

    Noch nie davon gehört? Richtig. Militante Atheisten gibt es nämlich nicht.

    Kommentar von Harterkampfer HarterkampferHarterkampfer

    Witz komm raus, du bist umzingelt...!

    Kommentar von Solipsist SolipsistSolipsist

    :-))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

  • 3
    Antwort von ElizabethI ElizabethI

    Atheismus ist zunächst einmal definiert als "Nicht-Gott-Glaube", d.h. ein Atheist ist zunächst mal jeder, der nicht an Gott glaubt.

    Einen devout atheist würde ich definieren als jemanden, der nicht an Gott glaubt, aber dennoch gläubig ist, in einer religiösen Definition, der z.B. an eine Form universeller Spiritualität glaubt o.ä., die aber nicht in einer bestimmten Religion definiert ist.

    Ein militant atheist ist demnach m.E. jemand, der strikt gegen jede Art von "higher being" ist, der also den Menschen für das höchste der Gefühle hält und darüber keine spirituelle Macht wahrnimmt.

    Beide sind aber dennoch Atheisten, es sind nur unterschiedliche Ausprägungen desselben.

  • 1
    Antwort von DarkSepia DarkSepia

    Es gibt verscheidene Versuche, Atheismus, oder besser Atheisten einzuteilen (weil Atheismus ja etwas ist, was aus nichts besteht, die Menschen hingegen nicht).

    Eine bekannte Weise ist:

    • schwache Atheisten: Leute, welche den Glauben an einen Gott ablehnen.

    • starker Atheisten: Leute, welche überzeugt sind, dass es keinen Gott gibt.

    Eine andere Möglichkeit ist, sie ahand der Gründe einzuteilen:

    • Agnostischer Atheismus: kein Interesse

    • Humanistischer Atheismus: Fehlende Beweise

    • Materialistischer Atheismus: Materialistisches/Naturalistisches Weltbild und daher kein Platz für einen Gott.

    Devout heißt strenggläubig oder überzeugt, was Devout Atheism zu einem Synonym für strong Atheism, also Starker Atheismus macht.

    Militant Atheism ist ein etwas unglücklich formulierter Begriff, den zwar auch Richard Dawkins und einige populäre Atheisten verwenden, aber auch Theisten, um Atheisten zu diffamieren. Dawkins wollte damit ausdrücken, dass Atheisten mit Theisten zu diskutieren bereit sind, aber mit Militanz hat das nichts zu tun.

  • 1
    Antwort von Diedda Diedda

    Atheist = man glaubt an keinen Gott/übernatürliches Wesen

    Alles andere sind zusätzliche Bezeichnungen oder Namen. Da das oben genannte die "Auffassung" der Atheisten ist, sind sie der gleichen Auffassung.

  • 0
    Antwort von nowka2 nowka2

    ein atheist möchte auf erkenntnisse bauen und nicht auf glauben.


    alle meschlichen arten und unarten kommen auch natürlich bei atheisten vor, denn die sind doch auch nur suchende menschen.


  • 0
    Antwort von corradolah corradolah

    Bravo quopiam! Du berichtest vom "Persilschein" für Christen, die die kaiserliche Kommission "geschmiert" haben, um nicht den Göttern des Kaisers Weihrauch streuen zu müssen. Man nannte sie Libellatici und war sich unter Christen lange nicht einig, ob man sie, "diese Verräter", wieder in die Gemeinschaft aufnehmen solle.

  • 0
    Antwort von basti4321 basti4321

    Wahrscheinlich wurden diese nach ihren Verhalten benannt und manche mögen es sich dann selber auf die Fahne schreiben.

    Genauso gibt es aber auch radikale Gläubige, zB. islamische Fundamentalisten.

    Extreme gibt es also auf beiden Seiten.

  • 0
    Antwort von iGoogle iGoogle

    Also soviel ich weiss, sind Atheisten, solche die keinen Glauben haben (oder nicht so etwas wie Gott etc.)

    Kommentar von ElizabethI ElizabethIElizabethI

    Das stimmt nicht. Die Atheisten glauben dem Begriff nach bloß nicht an einen Gott, das heißt nicht, dass sie nichts glauben.

Diese Frage

Verwandte Fragen

Verwandte Tipps

Noch nicht den richtigen Rat gefunden?

Einfach und schnell viele hilfreiche Ratschläge von Deutschlands aktivster Ratgeber-Community erhalten!

Einfach und schnell einen Tipp erstellen und Ihren guten Rat mit anderen teilen!

Einfach und schnell ein Video hochladen und anschaulichen Rat an alle geben!

Die unter gutefrage.net angebotenen Dienste und Ratgeber Inhalte werden nicht geprüft. Die Richtigkeit der Inhalte wird nicht gewährleistet. Rechtliche Hinweise finden Sie hier.