Frage von xTheSlayerX, 139

Atheist oder nicht religös?

Hey Community, Ich glaube nicht an eine Gottheit, sondern an Darwins Evolutionstheorie. Bin ich nun Atheist oder nicht religiös und wie soll ich das meinen Eltern sagen? Vorallem weil meine Oma sehr religiös ist und ich sie nicht enttäuschen will... :(

Antwort
von DurzoBlind, 47

Glaube benötigt keine Bezeichnung oder Benennung... ich denke, dass du eigentlich nach einer für dich passenden Rolle suchst, die Religion deiner Familie dir aber nicht ganz so zusagt. Demnach gehst du zu allererst zu dem genauen Gegenteil über.

Also möchte ich dir den Rat geben: Glaube macht Menschen stark. Es ist nicht wichtig woran du glaubst, solange es dir Kraft gibt. Jede Theorie hat seine schwächen und kann demnach durch etwas grübeln uninteressant werden.

Geh deinen weg, finde deinen Glauben, du wirst ihn nicht fix fertig verpackt finden ;) 

Halt die Ohren steif

Liebe Grüße Durzo

Antwort
von PuNk4M3, 58

Sag es ihnen einfach wie es ist. Verwende keinen Begriff oder so dafür, das distanziert dich viel mehr von ihnen wenn du dich einer Gruppierung zuschreibst die sie nicht sind.

Du musst einfach ehrlich und offen sein und hoffen dass sie es auch halbwegs sind. Man darf soweit ich weiß in Deutschland sobald man das zwölfte Lebensjahr erreicht seine Religion/Konfession frei auswählen, heißt an sich können sie dir (vorrausgesetzt du bist zwölf oder älter) auch nichts vorschreiben.

Wenn eine Oma mal entthäuscht ist, dann ist das halt so. Deswegen solltest du dir nicht deinen freien Glauben verbieten lassen.

Greetz, PuNk


Antwort
von xschwedex, 14

Moin,

Wenn du an Darwins Evolutionstheorie glaubst, dann benutzt du unweigerlich einen religiösen Begriff.. Ich würde dann eher so etwas wie ich vertrete folgende Theorie... usw.

Desweiteren solltest du dann auch bereits wissen, dass er selbst nicht von Evolution, sondern von Transmutation spricht..

Und: Darwin war ein religiöser Mensch. Er sah alles aus einer christlichen, aber wohl bemerkenswert kritischen und aufmerksamen Perspektive

Ich kann das Universum nicht als Resultat blinden Zufalls ansehen. Gleichwohl kann ich im Detail keine Evidenz von einem wohltuenden Plan (design) sehen, oder überhaupt einen Plan von irgendeiner Art.“ (F. Darwin & Seward 1903, I, 321) Und in einem anderen Brief an den Naturwissenschaftler Asa Gray in Harvard schrieb er: „Ich neige dazu, alles so zu betrachten, als folge es den Gesetzen des Schöpfungsplans, während die Details dem überlassen bleiben, was wir Zu­ fall nennen.“ (F. Darwin 1887, II, 105)

Ich würde an deiner Stelle, sofern es dich tiefgründig interessiert, mit der Thematik Religiosität beschäftigen und mehrere Aspekte sammeln und dir dann raten selbst zu einem Entschluss zu kommen, ob du religiös bist, einer bestimmten Lehre folgst, oder Atheist seist. Dies kann aber ein ganzes Leben dauern. :-)

Kommentar von Respawn618 ,

Wenn du an Darwins Evolutionstheorie glaubst, dann benutzt du unweigerlich einen religiösen Begriff

Manchmal wird einem nur noch schlecht.

Kommentar von xschwedex ,

Hier geht es um die Benutzung des Begriffes "glauben" in der Fragestellung.. Erstmal richtig lesen würde ich empfehlen.

Kommentar von Respawn618 ,

mmmmrmpf.... f#ck! 

Stimmt, so kann man es auch lesen. Speziell wenn man es ganz liest. Sorry, my bad.

Antwort
von Horus737, 4

Die meisten Christen anerkennen dass die Schöpfung der Menscheit auf einem langen evolutionären Weg zustande kam. Es ist also kein Widerspruch an die Evolution zu glauben und gleichzeitig an einen allmächtigen ewigen Gott.(Ausnahme sind ein paar Kreatonisten in Amerika)  Versuche dich in deiner Religion zu bilden und deinen Glauben zu vertiefen.

Ein Atheist wärest du wenn du trotz guter Ausbildung in deiner Religion den Glauben an einen Gott ablehnen und bekämpfen würdest.

Antwort
von Zicke52, 25

Gibt es einen Grund, es deiner Familie zu sagen?

Antwort
von dompfeifer, 4

An eine Gottheit kann man glauben, man kann das ebenso bleiben lassen.

An die biologische Evolution kann man nicht glauben. Die kann man zur Kenntnis nehmen wie z.B. die Relativitätstheorie, die Thermodynamik oder die römische Geschichte.

Antwort
von Eselspur, 7

Gott oder Evolution ist eine unsinnige Alternative.
Dass du nicht an Got glauben willst/kannst hat doch nichts mit Darwin zu tun!
Darwin glaubte an Gott.

Antwort
von Anthropos, 3

Stell dir vor, ich glaube an die Evolutionstheorie und an Gott. Das schließt sich doch nicht aus. Wenn du sie nicht enttäuschen willst, dann solltest du ihr die Wahrheit sagen. Denn wenn man jemanden mag, dann sagt man ihm auch die Wahrheit.

Antwort
von Lazybear, 21

Wenn man an die evolutionstheorie "glaubt", dann schließt das gott nicht aus, glaube dass die katholiken den schöpfungsmythos als methapher nehmen für die beziehung zwischen mensch und gott und die evolution als tatsache anerkennen, atheist ist man, wenn man nicht mehr an gott glaubt, dafür muss man auch nicht zwangsweise die evolution anerkennen, auch wenn das vllt die allermeisten atheisten tun! Lg

Antwort
von Jonnymur, 13

Die Große Mehrheit der Monotheisten glaubt an Gott und ist von der Evolutionstheorie überzeugt. Die wenigsten sind sogenannte Kreationisten. Das eine hat nichts mit dem anderen zu tun.

Du bist also religiös, solltest dich aber vielleicht etwas mit der Theologie deiner Religion befassen, da du hier einen Widerspruch siehst, der nicht vorhanden ist.

Kommentar von Jonnymur ,

Sry, habe mich verlesen. Ja, du bist Atheist, aber das hat nichts mit der Evolutionstheorie zu tun.

Antwort
von kreativername7, 7

Ein Atheist (griechisch: "ohne Gott") ist jemand, der nicht an die Existenz eines Gottes glaubt.

Es gibt auch viele Menschen, die religiös sind aber auch an die Evolution glauben. Wenn du an die Evolutionstheorie glaubst, bist du nicht unbedingt ein Atheist.

Falls deine Familie es nicht akzeptieren würde, dass du eine andere Weltanschauung hast als sie, musst du es ihnen ja nicht unbedingt sagen.

Antwort
von gromio, 10

Ich denke, Du solltest zwischen Glauben an einen GOTT und Evolution trennen. 

Es stellt sich die Frage, warum Du nicht an einen GOTT glaubst.

Die Mikroevolution ist durchaus mit dem Glauben an Gott vereinbar, die Makroevolution nach Darwin und Co. SICHER NICHT.

Es dürfte sinnvoll sein, über die Evolutionstheorie (ET) an sich auch nochmal genauer nachzudenken, denn dies ist nach wie vor eine Theorie, und bewiesen ist da genau genommen garnix.

Oma: Die hat Dich bestimmt auch dann noch lieb, wenn Du ehrlich zu ihr bist - vielleicht gerade deshalb. Dies gilt sicher auch für Deine Eltern.

Also nur zu, immer die Wahrheit sagen.

cheerio

Kommentar von Respawn618 ,

denn dies ist nach wie vor eine Theorie, und bewiesen ist da genau genommen garnix.

Warum bitte wiederholst Du das wieder und wieder und wieder, obwohl es Dir zigfach erklärt wurde dass das falsch ist?

"Theorie" hat in der Wissenschaft eine andere Bedeutung in der Alltagsprache. 

Die Evolution ist ein FAKT. Und die "Evolutions-Theorie" ist die Erläuterung jener FAKTEN.

Analog dazu:

Die Gravitation ist ein FAKT. Und die "Gravitations-Theorie" ist die Erläuterung jener FAKTEN.

Es ist echt simpel. Wieso willst Du auf einem peinlichst banalen Fehler beharren?

Kommentar von gromio ,

Die Bedeutung des Begriffs THEORIE in wissenschaftlicher Anwendung ist hier eigehend erklärt und mir bekannt.

WARUM wiederholst Du dieselben Beispiele um mir zu erläutern, was ich evtl. nicht verstehe?

Was genau ist nun falsch? Meine Aussage, die ET wäre nicht bewiesen? Oder meine Aussage das die ET eine Theorie ist? Oder beides?

Wissenschaftliche Theorien sind:

Zitat:

Gleichzeitig sind Wissenschaftler auch Pragmatiker. D.h. sie erkennen zwar an, dass ihre Theorien und Gesetze die Wirklichkeit nicht bis ins letzte Detail widergeben können, dass sie “nur” Annäherungen an die Wirklichkeit sind und dass Irrtümer vorkommen können. Aber solange es funktioniert, haben sie kein Problem damit, die bestehenden Theorien ausgiebig und höchst erfolgreich in der Praxis zu verwenden (z.B. in Form von Computern, Glühbirnen, Fernsehern etc.), bis die nächste Verbesserung daherkommt. (Das ist natürlich alles ein Idealbild. In der Realität neigen einige Wissenschaftler dennoch zu wilden Spekulationen oder zu Dogmatismus. Tja, sind eben auch nur Menschen – kaum zu glauben!)

Quelle: http://scienceblogs.de/planeten/2008/04/07/was-ist-eine-theorie/

Für mich ist das Thema nun damit erschöpfend diskutiert. Wissenschaftler scheine zu wissen, das THEORIEN relative Bedeutung haben......DU AUCH?

In diesem Sinne: cheerio.

Antwort
von Viktor1, 18
Ich glaube .... an Darwins Evolutionstheorie.
...Oma sehr religiös ist und ich sie nicht enttäuschen
 will...

Das ist mal ein Argument, was man beherzigen soll.
Aber du glaubst ja - egal an was - Hauptsache du glaubst.
Ob Oma damit zufrieden ist ?

Antwort
von fricktorel,

Sorry, wo ist "Darwin" (Spr.19,14) ?

Du wirst spätestens in Gottes Reich zu deiner Meinung stehen müssen, aber dann bekommst du (auch von deiner Oma) Vergebung, wenn du es begriffen hast, wer "Gott" ist (Offb.20,5.12-15)...

Antwort
von Gina1230, 36

Lt. Stephen Hawking schließt die Wissenschaft die Religion nicht aus.

Wenn du nicht an Gott glaubst, bist du ein Atheist. Wenn du nicht an das glaubst, was das "Bodenpersonal" veröffentlicht hat (z. B. was in der Bibel steht) bist du nicht religiös.

Antwort
von matzemaen, 25

Atheist eher nicht. Wahrscheinlich eher ein Agnostiker. Jemand, der sagt, ich kann Gott weder beweisen noch widerlegen.

Auch schön, dass Du sagst, Du glaubst an Darwin... Hauptsache aber Du bezeichnest Dich nicht als Darwinist....

Antwort
von Richard30, 27

Atheist in deinem Falle. Nicht religiös wäre strengnenommen, wenn du keiner Kirche oder Konfession angehörst.

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