Atheismus,Religionen,Menschheit?

... komplette Frage anzeigen

Das Ergebnis besteht aus 12 Abstimmungen

es wird für immer verschiedene Religionen geben 75%
es wird keine Religionen mehr geben,Religion wird unwichtig 16%
jeder wird nur einer Religion angehören 8%

10 Antworten

es wird keine Religionen mehr geben,Religion wird unwichtig

das ist die einzige Alternative, mit Aussicht auf Besserung. Ansonsten werden die Religionen zum Untergang führen.

Leider sieht es im Moment nicht danach aus, nachdem wir hier im Westen ein paar hundert Jahre auf dem steinigen Weg der Besserung waren, und jetzt die Welt um uns herum ins Mittelalter zurück fällt, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von 0815Interessent
24.11.2015, 09:54

Da es bei Konflikten so gut wie immer um Macht und Geld geht, und weniger um einen Glauben, auch wenn das vordergründig vlt gezeigt wird, wird es auch ohne Religion nicht weniger Kriege und Konflikte geben.

0
es wird für immer verschiedene Religionen geben

Also ich habe mir meine eigenen Gedanken darüber gemacht, woran ich glaube und habe zu einer entsprechenden Religion gefunden. Ich bin zwar getauft worden, aber wurde von meinen Eltern nie zu einer Religion gedrängt oder beeinflusst, abgesehen davon, dass wir einmal im Jahr zur Weihnachtsandacht gegangen sind, was eher Familientradition war und noch immer ist. 

Für mich ist eins ganz klar: Wenn es in der modernen Welt um Entscheidungsfreiheit geht, dann geht es in einer solchen Welt auch darum, dass jeder entscheiden kann, ob und welcher Religion man sich anschließen möchte. Von daher wird es vermutlich niemals nur eine Glaubensrichtung und ebenso auch niemals gar keine mehr geben, denn man kann Menschen nicht diktieren, woran sie glauben (sollen). 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
es wird für immer verschiedene Religionen geben

Ich verstehe das auch nicht wie man im 21. Jhd an so eine veraltete Theorie festhalten kann.

Vergessen....mhh gute Frage...ich denke jain. Ich meine in Europa werden immer mehr zu Nichtgläubigen. Dieser Prozess ist ohne Einwirkungen. In Asien, Afrika und Amerika ist das eher schwierig. Aber vielleicht fängt auch da der Prozess irgendwann an.

Was es auf keinen Fall geben darf ist ein Zwang: Das hatten wir nämlich schonmal mit Enver Hoxha und dem gesetzlichen Atheismus. Das ist genauso Unfug und ideologisch wie gesetzliche Religion.

Der Prozess muss in den Köpfen stattfinden und nicht in der Politik!

Was aber ganz ganz ganz sicher ist, ist dass wir als Menschen irgendwann vergessen sein werden. Der Mensch ist wie der Dinosaurier nur eine kleine Weile auf dieser Erde Präsent. Irgendwann wird auch dieser aussterben. Entweder durch einen Kometen oder durch eine heftige Eiszeit oder eine starke Warmzeit. Das kann man nie so richtig vorraussagen. Aber wir steuern zur Zeit ja aus der Eiszeit hinaus zu einer Warmzeit.

Um die Frage zu beantworten: Nein, ich denke es wird immer Religionen geben....leider! Genauso wie es immer Kriege geben wird, Kriegstreiber geben wird und komische Esoteriker bei AstroTV, die dir ein Stück Glasklumpen für 100€ verkaufen wollen. Sowas wirds immer geben...leider

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
es wird für immer verschiedene Religionen geben

Glaube fängt dort an, wo unser Wissen aufhört. Selbst Wissenschaftler können somit gläubig sein, da sie zwar nach mehr Erkenntnis streben, in manchen Bereichen (Stichwort Urknall) aber wohl nie zur Absoluten durchdringen können. Somit wird uns Glaube noch eine ziemlich lange Zeit erhalten bleiben. Wobei dies nicht nur Schlechtes heisst.

Gerne möchte ich darauf hinweisen, dass nicht wenige Leute auf ihrer Sinnsuche zu einem Glauben gefunden haben - denn Glaube kann auch in den ausweglosesten Situationen Trost spenden.

Gefährlich wird der Glaube erst, wenn Leute ihre damit begründete Wahrheit anderen aufzuzwingen versuchen, anstatt sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu berufen, nämlich objektives Wissen.

PS: Ich bin Agnostiker - somit glaube ich aus Prinzip nicht, auch nicht an eine Existenz (oder Nicht-Existenz) Gottes. Dies hat weniger etwas mit Erkenntnis, als vielmehr mit Faulheit zu tun. ;-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
es wird für immer verschiedene Religionen geben

Es gibt genug Leute, die sich sehr viele Gedanken über ihr Leben gemacht haben und dann zu einer Religion gefunden haben. Das eine schließt das andere nicht aus.

Du redest von einem Vorteil eines Atheisten. Aber worin soll der Vorteil bestehen? Ein Atheist, der blind nicht glaubt, ist meiner Meinung nach genauso schlimm wie ein Gläubiger, der blind glaubt. Und diese Kinder, die nur wegen ihren Eltern glauben ohne sich mit dem Glauben auseinandersetzen, das sind dann die, die wenn sie erwachsen sind eben nicht mehr religiös sind meist. Nur wer sich mit dem Glauben dann auseinandersetzt, wird auf Dauer auch gläubig bleiben.

Ich habe mir Gedanken über meinen Glauben gemacht, und bin immer noch überzeugt davon, auch wenn ich in vielen Dingen mit der Kirche nicht übereinstimme.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von sarahj
24.11.2015, 10:50

Ein Atheist der blind nicht glaubt, daß man Homesexualität verbieten soll ist also genauso schlimm wie ein Gläubiger der das blind glaubt?

Komische Ansichten wären das.

Offensichtlich (Dein letzter Satz) ist das nicht Deine Meinung. Also hast Du Dir Gedanken gemacht und glaubst nicht blind. Wie kommst Du darauf, daß Atheisten "blind nicht glauben" oder zumndest daß viele das tun?

Dann bist du eben kein "echter Christ" (und das ehrt Dich) - denn wenn man wirklich glaubt, die Bibel würde Gottes Wort repräsentieren, muss man konsequenterweise auch die schlechten Regeln akzeptieren. Tust Du nicht. Und das ist gut so. Dann solltest Du aber den Verein nicht unterstützen (Kirchensteuer, Mitgliederzahl), die Bibel ins Klo werfen, und Deine eigene Religion für Dich alleine daheim leben (hat ja Jesus mal gesagt, übrigens)

0
es wird für immer verschiedene Religionen geben

Ich glaube , es wird immer mehr Splittergruppen und Sekten geben, die ihre eigene Religion bilden. Die Menschen suchen nach Schutz und Sicherheit bei Religionen, gerade jetzt msuchen sie etwas, an das sie sich binden können und dass sie hoffen können.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich verstehe nicht genau was dein Problem ist? Was ist denn so schlimm daran wenn man an etwas glaubt, dich zwingt ja keiner. Und solange man sich nicht von Andersgläubigen fern haltet heißt es nicht, dass Gott dich hasst oder, dass die Eltern ihre Kinder zwingen Kopftücher zu tragen, sowas passiert Heutzutage nur noch sehr selten. Und nein ich denke nicht, dass in Zukunft die Religion vergessen wird. Sie wird immer da sein.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von schneeweissxhen
23.11.2015, 23:58

Dass "Gott" niemanden hasst der kein Kopftuch trägt oder sonstiges,weiss ich natürlich. Das wollte ich doch damit sagen?! ich glaube offensichtlich nicht an Gott. Lies bitte genauer. 

Denk bitte darüber nach dass Krieg und Hass eigentlich nur aus Religionen entsteht. Informier dich über die verschiedenen Religionen. Ein friedliches Miteinander ist überhaupt nicht möglich wenn jeder an das glaubt,was in der Bibel,im Koran oder sonst wo erzählt wird. Religiöse Menschen,die ihre Religion auch mal kritisieren können und nicht an alles glauben,werden da nicht riesige Probleme haben.

0
es wird für immer verschiedene Religionen geben

Die Gläubigen sind selten Denker und die Denker selten gläubig.

Da eine gewisser Anteil von Menschen nur zu begrenzten kognitiven Leistungen in der Lage ist, ist leider ein Nährboden für eine Verbreitung von Religionen aller Art stets vorhanden.

Religion ist die einzige Philosophie, die das Durchschnittshirn verstehen und annehmen kann.
(Joseph Joubert, franz. Moralist, 1754-1824)

Aus deisem Grund wird es immer einen Pippifax geben, irgend eine wirre, von Scharlatanen erdachte Story, um den geistigen Bodensatz damit auf Linie zu trimmen. Das "Opium für das Volk", erdacht um sie bei Laune zu halten, klein und dumm, flogsam und pflegeleicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also ich habe mich mit meiner Religion beschäftigt.
Du fragtest auch, warum heute Menschen daran glauben. Bei mir gibt es mehrere Gründe:
Es werden Menschen gesund, nachdem für sie gebetet wurde, obwohl es dafür keine wissenschaftliche Erklärung gibt. In der Bibel stehen erfüllte Prophezeihungen und ich habe Sachen erlebt die mich glauben lassen. Viele Jünger von Jesus sind verfolgt und getötet worden, sie hatten kein Interesse sich die Religion einfach auszudenken. Auf dem Berliner Fernsehturm ist bei Sonnenschein ein Kreuz zu sehen und ich glaube nicht, dass alles was passiert, dass diese durchdachte Erde aus Zufall entstanden ist.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von sarahj
24.11.2015, 09:47

Es tut mir Leid, aber da muss ich Dich enttäuschen:

eine amerikanische, christliche Institution wollte genau das (beten hilft) mal beweisen ud hat dazu eine Studie gemacht: sie hatte kranke mit vergleichbaren Krankheiten in 3 Gruppen eingeteilt, eine Kontrollgruppe, 1 Gruppe für die gebetet wurde ohne daß es die Patienten wussten und eine bei denen sie es wussten. Gebetet haben hunderte Freiwillige Christen aus div. Gemeinden.

Das Resultat: kein Unterschied. Lediglich die Gruppe die wusste, daß für sie gebetet wurde hatte im Mittel eine signifikant schlechtere Genesung (man nimmt an, daß das Wissen, daß für einen Gebetet wird, nicht gerade motivierend ist...)

Die Untersuchung wurde von einer (eher fundamental-christlich orientierten) (ich glaube Templeton) Uni durchgeführt, die eigentlich zeigen wollte daß beten hilft. und damit absolut unverdächtig, von nicht-wohlwollenden Christengegner gemacht zu sein. Im Gegenteil.

hier der Bericht dazu:

http://www.n24.de/n24/Kolumnen/Prof-Ulrich-Walter-Wissenschaft/d/3023878/beten-hilft-nicht-.html

2
jeder wird nur einer Religion angehören

... und zwar so wie heute auch nur der eigenen. XD (es gibt zwar ein paar Scherzkekse, die glauben, mehreren Religionen angehören zu können, aber das klappt eh auf Dauer nicht sonderlich gut, wenn die Religionen nicht zusammenpassen)

Abgesehen davon:

Wenn Atheismus wirklich so einen großen Vorteil hat, wie Du glaubst, dann frage ich mich, wieso es noch keine völlig atheistische Gesellschaft gibt. ;)

Und überlege mal, wo genau der Unterschied ist zwischen Eltern, die ihre Kinder zum Glauben erziehen und Eltern, die das nicht tun.

Wenn Du begriffen hast, daß Eltern immer ihre Kinder beeinflussen verstehst Du, daß auch Du manipuliert bist. ;)

warehouse14

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von sarahj
24.11.2015, 09:53

Der Satz ist Mist; Du siehst daß das kein vernünftiges Argument ist, wenn ich folgendes schreibe:

Wenn Frieden auf der Welt wirklich erstrebenswert wäre, wie du glaubst, dann frage ich mich, wiese gibt es keinen Frieden auf der Welt.

Das eine folgt nicht aus dem anderen; wenn-dann im logischen Sinn ist also hier falsch.

0
Kommentar von schneeweissxhen
25.11.2015, 16:05

du redest voll am Thema vorbei. Ich meinte mit " alle werden einer Religion angehören" meine ich dass jetzt zum Beispiel alle Christen sind. Natürlich gibt es niemanden der mehreren Religionen angehört -.- 

Es gibt keine völlig atheistische Gesellschaft weil Religionen zu weit verbreitet sind und der größte Teil der Menschheit einfach nur verblödet ist. um es mal auf deinem Niveau auszudrücken. 

0

Was möchtest Du wissen?