Atheismus führt das Wort Gott in seinem Namen. Ein Atheist definiert sich also von seiner Gott-losigkeit her. Da müsste es doch auch andere Worte dafür geben, die keine Negation im Namen führen. Gutes Beispiel in einem anderen Fall: Es heißt ja z.B auch Vegetarier und nicht Nicht-Fleischesser...
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niawegerniaweger
Eine einheitliche positive Bezeichnung für alle Menschen, die nicht an einen Gott glauben, gibt es nicht. Denn die einzige Gemeinsamkeit, die alle Atheisten haben, ist das Fehlen eines Götterglaubens. Die meisten Atheisten ordnen sich aber in eine gottfreie oder vom Götterglauben unabhängige Weltanschauung ein, wie etwa Naturalismus, Realismus, Humanismus oder viele andere. Bei Wikipedia wirst du von der Seite »Atheismus« zu einigen dieser Weltanschauungen verlinkt. Aber du kannst nicht alle Atheisten in eine dieser Schubladen stopfen.
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5Antwort von
wuschel55wuschel55
Konfessionslos vielleicht! Er ist ja nicht wirklich Gott - los - sondern er glaubt nur nicht an Gott!
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4Antwort von
heinmueckheinmueck
Man sollte wohl zumindest in Atheisten und Agnostiker unterscheiden. Atheismus verneint die Existenz eines Gottes, Agnostizismus sagt eher: "Ich weiß es nicht."
Mein Vorschlag um einen aufgeklärten Menschen jenseits der Religion zu bezeichnen: Humanist. Humanisten versuchen den Menschen zu erkennen, nicht irgend ein höheres Wesen.
Anhänger verschiedener Religionen haben eine menschenfeindliche Blutspur in den Geschichtsbüchern hinterlassen, da ist es sicher ein Fortschritt wenn Humanisten die Würde des Menschen in den Mittelpunkt stellen und nicht den Gehorsam gegenüber autoritären, nicht zu hinterfragenden Strukturen.
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1Antwort von
NachtflugNachtflug
Heide, heidnisch
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Speedi30Speedi30 Heiden sind nicht gottlos
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ComplexComplex Nicht notwendigerweise
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NachtflugNachtflug Welchen Gott haben die denn?
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heinmueckheinmueck @Nachtflug:
"Heide", das ist eine Bezeichnung, die die Christen (oft geringschätzig) für alle ungetauften Menschen gebrauchten/gebrauchen.
Ein Heide kann also auch ein Angehöriger irgendeiner nicht monotheistischen Religion sein (und z. B. an Odin oder Thor oder Freyja glauben).
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RenntierRenntier
Ungläubiger
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warenjkawarenjka der begriff ist aber auch eine verneinung des anderen. aber meiner meinung nach trotzdem der beste, der bisher genannt wurde...
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SolipsistSolipsist Ich bin Atheist und ich glaube an sehr vieles.
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0Antwort von
WassermenschWassermensch
Das Wort "Atheismus" ist ohnedies etwas seltsam. In der Regel ist ein "Ismus" eine Überzeugung, und nicht eine Nicht-Überzeugung. Wenn es für jede Glaubensnegierung einen eigenen Ismus geben würde, dann gäbe es millionen von Ismen. Das durch die Anhängung von "Ismus" entstandene Wort bezeichnet ein Abstraktum, oft ein Glaubenssystem, eine Lehre, eine Ideologie oder eine geistige Strömung in Geschichte, Wissenschaft oder Kunst. Es kann sowohl an Substantive (Alkohol-, Putsch-) angefügt werden als auch an Adjektive (sozial-, extrem-), wodurch dann gleichzeitig neue Adjektive auf die Endung -istisch entstehen. Immer aber ist der Ismus Ausdruck einer Eigenschaft und nicht einer Nicht-Eigenschaft. Das Wort "Theismus" macht so gesehen Sinn, aber Atheismus eher nicht. Es dient bestenfalls der Brandmarkung/Ausgrenzung: "Der ist ein Atheist, ein Ungläubiger, ein ekliger Heide...". Der Glaube an Gott ist aber nicht der menschliche Normalzustand - er ist Resultat einer künstlichen kulturellen Prägung. Der naturgegebene menschliche Normalzustand aber kommt ohne künstliche Glaubenssysteme daher. Wie wäre es also mit "Naturalismus"? Atheisten sind in Wirklichkeit Naturalisten, da sie auf der Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse und Fakten die Entstehung der Welt durch natürliche Ursachen und Prozesse (Kosmologie, Evolution) annehmen.
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0Antwort von
QetanQetan
Glaubenslosigkeit.
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SolipsistSolipsist Ich bin Atheist und ich glaube an sehr vieles.
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nosfan Zum Beispiel glaubst Du daran, das Gott nicht existiert!
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SolipsistSolipsist "Zum Beispiel glaubst Du daran, das Gott nicht existiert!"
Falsch. Gänzlich.
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nosfan Falsch warum?
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SolipsistSolipsist Weil dies nicht mein Glaube ist.
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Dass Atheisimus kein Glaube ist, werde ich Dir jetzt im folgenden erklären.
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Da diese Erklärung eigentlich wasserdicht ist, müsstest Du normaler- und fairerweise zustimmen.
Du wirst aber selbstverständlich widersprechen, da für Dich als vernagelten, streng dogmatischen Glaubensfundamentalisten nicht sein kann, was nicht sein darf.
Speziell nicht wenn ein von Dämonen besessener, hasserfüllter und freud- sowie liebloser Humanist, als den Du mich doch siehst, diese Worte ausspricht. (Einzig das Wort "Humanist" wirst Du nicht begreifen) Aber es lesen ja hier bisweilen noch andere Menschen mit, die das mitbekommen könnten und die sich dadurch auch etwas an Wahrheiten in Punkto Glaubensdefinitionen anzueignen im Stande wären.
Der teuflische Soli wagt nämlich die blasphemische Tat, sein "von Gott gegebenes" Gehirn auch dafür zu benutzen, für was es gedacht ist:
Zum denken!
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Und vielleicht tun das andere hier auch.
Ich bin mir sogar sicher.
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Also, auf geht´s:
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"Ich kenne den Atheismus durchaus nicht als Ergebnis, noch weniger als Ereignis: er versteht sich bei mir aus Instinkt. Ich bin zu neugierig, zu fragwürdig, zu übermütig, um mir eine faustgrobe Antwort gefallen zu lassen. Gott ist eine faustgrobe Antwort, eine Undelikatesse gegen uns Denker - im Grunde sogar ein faustgrobes Verbot an uns: ihr sollt nicht Denken!"
Friedrich Nietzsche
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Andere werden jetzt schon wissen was damit gemeint ist, bei Dir natürlich werde ich weiter ausholen, weiter erklären müssen.
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Der Kernsatz ist:
"Atheismus ist die Abwesenheit von Glauben!"
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Atheismus ist genauso ein Glaube, wie eine Glatze eine Frisur ist, oder Nichtrauchen eine Sucht!
Ich komme nämlich als Atheist noch nicht mal zu dem Punkt, an dem ich Deinen abrahamitischen Gott überhaupt eine Position einnehmen lasse, an welcher er durch meinen Glauben oder Nicht-Glauben geadelt wird. Seine Vorraussetzungen und seine Beschreibungen sind dafür zu grotesk.
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Wenn ich Dir nun sage es gibt eine klassisch-normale Imbissbude in einem Wohnwagen auf dem Saturn, GLAUBST Du dann, dass das nicht stimmt??
Nein.
Die These, diese Behauptung, ist nämlich derart albern und grotesk, dass Du auf rationaler Ebene dies noch nicht mal in die engere Wahl derer Informationen nimmst, die entweder zu glauben, oder nicht zu glauben sind und Du diese Stante Pedes verwirfst. Dieser Blödsinn ist freilich so ein Quatsch, das Du es noch nicht mal "Nicht Glaubst".
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Und genauso verhält es sich mit einem Wesen, welches die Frauen dieser Welt, aus den Rippen der Männer dieser Welt geschaffen haben will, welche wiederum aus Dreck geschaffen wurden.
Verhält es sich mit einem Wesen, was eine Ewigkeit mit einem Himmel und einer Hölle konstruiert haben will, in welches es uns schickt auf Basis dessen was wir Menschen Glauben oder nicht glauben.
Verhält es sich mit einem Wesen welches einen Tag lang die Sonne aufgehalten haben will damit sein Volk, ein anderes Volk noch länger und umfassender in einer Schlacht abschlachten, Völkermord kann.
Verhält es sich mit einem Wesen, welches die ganze Erde mit Wasser geflutet haben will, es aber vorher noch ein Pärchen einer jeden Tierart auf ein Holzboot verfrachtet.
Usw., etc.
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Nosfan, ich GLAUBE ja auch nicht, dass das Ungeheuer von Loch Ness, die Zahnfee, Einhörner, der Nikolaus, Trolle, der Yeti und der Osterhase nicht existieren.
Das hat nichts mit Glauben zu tun.
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"Glauben" heisst:
jeden Irrtum auszuschliessen
auf Beweise zu verzichten
anderen voll und ganz und ungeprüft zu vertrauen
Den kritischen Verstand ausschalten
Und das ist genau das Gegenteil von dem, was Atheisten tun!
Darum kann man nicht behaupten, Der Atheist würden glauben.
Wir glauben das, was wir auf rationaler Ebene zu einem ausreichenden Maß überprüfen und nachvollziehen können.
Wir glauben zu glaubende Prämissen, wenn sie sich auch mit der Realität potentiell decken könnten und nicht das, was irgendjemand behauptet, es sei einfach so und basta.
Wir glauben das, was wir durch Sehen, Denken, Prüfen, durch kausale Zusammenhänge sich erschließen und durch forschen erfahren können. Aber wir akzeptieren, dass dieses Wissen nur vorläuffig, relativ, beschränkt und lückenhaft ist. Wir sind jederzeit bereit unseren Wissenstand neueren Erkenntnissen anzupassen.
Das ist gelebte Geistesfreiheit! Und diese steht einem jeden Menschen zu.
Wenn zwei Theorien in Widerspruch stehen, glauben wir derjenigen mit den besseren Argumenten, derjenigen, die einer Überprüfung standhält, derjenigen, die beweisbar, die Sinnhaftiger ist.
Dabei akzeptieren wir niemals, dass eine Theorie von sich behauptet, die absolute Wahrheit zu sein! Absolute Wahrheiten gibt es für vernunftbegabte Menschen nicht, und wenn es sie gäbe, hätten wir kein Kriterium mehr, um das überprüfen zu können.
Ebenso akzeptieren wir niemals eine Theorie, die der Logik widerspricht, wie eben z.B. gerade umfassend beschrieben, das Christentum.
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Andererseits lässt sich durch Logik und Psychologie wunderbar erklären, warum soviele Menschen in die Religionsfalle tappen, sich daraus nicht mehr befreien können und den lieben langen Tag lang mit den unsinnigsten Thesen hausieren gehen.
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Wunderbar abzulesen an Menschen wie Dir.
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Gott zum Gruß,
Dein hasserfüllter, lieb- und freudloser,
Solipsist
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0Antwort von
HellmutHellmut
Es gibt auch kein gescheites Wort für Nichtraucher
Atheist ist das richtige Wort, vor allem weil die Abneigung zu Religionen am häufigsten eben dazu führt. Und auch heutzutage glauben (leider?) immernoch ein Großteil der Menschen an Gott.
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0Antwort von
warenjkawarenjka
Das Problem dabei ist, dass die Voraussetzung gegeben sein müsste, dass ein Atheist an etwas anderes als Gott glaubt, aber was?
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pippi60pippi60
Ohne Glauben.
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SolipsistSolipsist Ich bin Atheist und ich glaube an sehr vieles.
oder er gehört keiner religion an, was beim konfessionslosen der fall ist. man kann aber auch an gott glauben, ohne religiös zu sein... deswegen ist man aber noch lange kein atheist...
Kann sein, aber da sollte man wirklich mal einen echten Atheisten fragen, was der dazu meint! Ganz so unrecht hast du nicht glaube ich!
Und ich bin gläubiger Atheist!
Ich glaube zwar an 'Gott' - aber nicht so als 'Verkörperung des Guten' wie sie uns von vielen Religionen dargebracht wird, sondern eher als das, was in jedem Menschen drin sein muss. Dazu brauche ich aber keine Kirche oder einen ähnlichen Verein! ;-)
und bist du mit der bezeichnung "atheist" nun zufrieden oder nicht?
Warum nicht? Mir ist es relativ egal ob man meine Einstellung als Atheismus bezeichnet oder nicht!
Im Allgemeinen wird sie als solcher bezeichnet, da ich ja damit an keinen Gott im herkömmlichen Sinne glaube, sondern an eine Einstellung der Menschen im Zusammenleben mit anderen.
Ich bete also kein Kreuz oder ähnliches an und glaube nicht an eine höhere Macht die unsere Geschicke lenkt.
Also kann man das eher als "Kirchenlos" bezeichnen??